Esperanto in Europa 

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Internationale Esperanto-Begegnung in Saarbrücken

22.12.2015

en français

Etwa zweihundert Teilnehmer aus 17 Ländern

Über Neujahr treffen sich in Saarbrücken etwa zweihundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus mehr als einem Dutzend Ländern, um miteinander eine internationale Woche zu verbringen. Angemeldet sind auch Gäste aus Kanada, Brasilien und Australien.

Das 14. Esperanto-Neujahrstreffen ("Novjara Renkontigho") ist schon zum vierten Mal in der Saarbrücker Europa-Jugendherberge zu Gast. Die allermeisten Teilnehmer sprechen die internationale Sprache Esperanto - es werden aber auch Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Konversation angeboten.

Englische Wikipedia in Esperanto-Übersetzung

Die Grundlagen der geplanten Sprache Esperanto wurden 1887 in Warschau veröffentlicht. Seither hat sich das rasch erlernbare Esperanto zu einer lebendigen Sprache entwickelt. Esperanto-Sprecher gibt es heute in über 120 Ländern weltweit - auch etwa in Burundi, Nepal oder Indonesien. Jährlich werden mehr als hundert Esperanto-Bücher veröffentlicht und die Wikipedia-Version in Esperanto bietet über 220.000 Artikel an; die gesamte englische Wikipedia mit etwa 5 Millionen Artikeln kann in einer Esperanto-Übersetzung gelesen werden.

330.000 Esperanto-Sprecher bei Facebook

In den letzten Jahren hat sich Esperanto im Internet zunehmend verbreitet - Google Translate liefert Esperanto-Übersetzungen an, den Browser Mozilla Firefox gibt es in einer Esperanto-Version und auch Facebook kann man in Esperanto benutzen. Laut offizieller Statistik sind bei Facebook 330.000 Esperanto-Sprecher eingetragen.

Magisches Puppentheater und Konzerte in Esperanto

Bei der Esperanto-Veranstaltung in Saarbrücken vom 27. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 gibt es ein reichhaltiges Angebot mit über 80 Programmpunkten. Zwei Konzerte mit Liedern in Esperanto werden veranstaltet, Christoph Frank von der "Zauberbühne" aus Rottweil spielt magisches Puppentheater mit dem Stück "WunderBar" (Chiutagaj surprizoj). Weiterhin gibt es Vorträge in Esperanto über Themen wie Datensicherheit, Nanoplaneten oder "Zaubern, Religion und Humanismus in Afrika".

Die Wunder der Regenwälder

Dr. Wilhelm Knabe, Mitbegründer und früherer Bundessprecher der Grünen, wird über das Thema "Die Wunder der Regenwälder - Erinnerungen eines ökologischen Veteranen" sprechen; der Vortrag wird in Esperanto übertragen ("La mirakloj de la pluvarbaroj - rememoroj de ekologia veterano").

Esperanto auch als Muttersprache

Für die sechzig Kinder und Jugendlichen wird während der Woche ein Esperanto-Kindergarten und ein Animationsprogramm angeboten. Basteln, Singen und Ausflüge, z.B. in ein Spaßbad dürfen nicht fehlen. Viele der Kinder und Jugendlichen lernen Esperanto in ihrer Familie als Muttersprache - neben der Landessprache.
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Mehr Informationen zu Esperanto

 

Bericht über Esperanto-Stadt Herzberg im Berliner "Tagesspiegel"

19.10.2015

Die angesehene Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" berichtet über das kleine Harz-Städtchen Herzberg, das seit 2006 eine "Esperanto-Stadt" ist.

Das ist dieses Jahr schon der zweite größere Artikel im Tagesspiegel mit Esperanto-Erwähnung, nachdem im April ein Artikel über ein
Treffen von Polyglotten erschien, bei dem Esperanto mehrfach genannt wurde.

 

"Esperanto" - Name eines Zuges zwischen Warschau und Bialystok

18.10.2015

Die polnischen Eisenbahnen PKP werden einen regelmäßigen Zug zwischen Warschau und Bialystok "Esperanto" nennen. In Bialystok ist Ludwik Zamenhof, der Entwickler des Esperanto aufgewachsen, in Warschau ist das erste Esperanto-Lehrbuch erschienen.

Der Name wurde in einer Internet-Abstimmung bei Facebook ausgewählt, der Vorschlag "Esperanto" siegte mit über 3000 Stimmen. Der Intercity-Zug "Esperanto" wird ab Dezember verkehren. Hier ist ein Bericht dazu (auf polnisch).

 

Schweizer Esperanto-Jugend-Singwettbewerb

17.07.2014

Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 25 Jahren sind eingeladen, am ersten Schweizer Esperanto-Jugend-Singwettbewerb teilzunehmen. Die Vorausscheidung findet am 10. Oktober 2014 in Uster/Schweiz statt - also bald anmelden ist empfohlen...

 

Esperanto-Radiosendungen in Erfurt

08.05.2014

Seit Januar 2012 sendet Radio F.R.E.I. (Freier Rundfunk Erfurt International) jeweils am ersten Sonntag des Monats eine Stunde lang in Esperanto und deutsch (ab 21 Uhr). Inhalt der Sendungen sind Lokalnachrichten aus der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt (hier findet über Pfingsten 2014 der Deutsche Esperanto-Kongress statt), der Hörerbriefkasten und Wissenswertes über Erfurt. Zum Abschluss gibt es einen Esperanto-Sprachkurs für Anfänger. Dazwischen wird Esperantomusik gespielt, die die beiden Redakteure im Studio, Nadine Sabath und Bernhard Schwaiger, auswählen.

Die Sendungen kann man über 96,2 MHz in Erfurt empfangen sowie per Kabel oder im Internet. Die bisherigen Beiträge sind im Archiv (Mediathek) abzurufen - zum gleich anhören oder herunterladen.

 

Brief an Bundespräsident Gauck

05.03.2013

en Esperanto

Der Verein EsperantoLand hat an den Bundespräsidenten Joachim Gauck geschrieben, anlässlich von dessen Europa-Rede am 22. Februar. Gauck hatte ein "praktikables Englisch" für alle angeregt.

In dem Schreiben an Gauck wird u.a. die Frage gestellt, ob eine Konzentration auf das Englische ausreichen kann; so sei der deutsch-französische Dialog auf Englisch nur schwer vorstellbar.

Es sei zu überlegen, ob wirklich alle nach einer Façon glücklich werden sollen. Außerdem würden durch eine Konzentration auf das Englische Sprachaufenthalte im englischen Sprachraum gefördert, Kulturgüter wie Filme und Bücher kämen "vor allem aus dem englischen Sprachraum, weil sie dann leichter beurteilt, übersetzt und verstanden werden". Eine solche einseitige Ausrichtung der Sprachaufenthalte, der übersetzten Literatur und des Films diene dem europäischen kulturellen Austausch leider nicht.

Gauck hatte festgestellt, es gebe bisher „keine gemeinsame europäische Öffentlichkeit“. EsperantoLand stellt die Frage, ob es nicht Zeit sei, nach den Ursachen hierfür zu fragen - schließlich werde das Englische schon seit Jahrzehnten gefordert und gefördert. Mögliche Ursachen sieht der Verein EsperantoLand zum einen im hohen Aufwand, der für das Englische zu treiben sei - oft tausend Unterrichtsstunden oder mehr; Esperanto komme mit einem Drittel davon aus.

Zum anderen bedeute Esperanto eine stärkere Internationalität als das Englische, da man Esperanto in jedem europäischen Land lernen und sprechen könne.

Der Brief plädiert nicht für eine besondere Förderung des Esperanto, sondern bittet den Bundespräsidenten, sich für eine Gleichbehandlung des Esperanto mit anderen Sprachen einzusetzen.

Es gebe im übrigen kaum eine Gruppe in Europa, die mehr Erfahrung mit europäischer Verständigung habe und mehr Engagement für den Dialog zwischen den Bürgern verschiedener Staaten zeige als die Esperanto-Sprachgemeinschaft. "Völkerverständigung ist unser Anliegen seit der Veröffentlichung von Esperanto 1887 – sich verständigen und sich verstehen, über Grenzen hinweg, europaweit und weltweit."

 

Esperanto zum Welttag des Radios

09.02.2013

Am Dienstag, 12. Februar 2013, um 18.30 Uhr, bietet der Verein "EsperantoLand" in Berlin eine Veranstaltung zum Thema "Esperanto und Radio" an. Anlass ist der Unesco-Welttag des Radios am 13. Februar. Der Welttag soll auf die Bedeutung dieses immer noch wichtigen Mediums aufmerksam machen.

Vortragender: Roland Schnell
Ort: Kaffeehaus im Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin (Mitte). Stadtplan

Auf die Veranstaltung wird von Gratis in Berlin hingewiesen. Und auch bei Facebook!

An dem Abend werden Beispiele aus der 90-jährigen Geschichte des Esperanto-Rundfunks und Mitschnitte aus den verschiedenen Epochen präsentiert.

Schon 1924 gab es Sendungen in Esperanto


Beim Radio war Esperanto von Anfang an dabei. Schon 1924 wurden vom VOX-Haus am Potsdamer Platz die ersten Sendungen in Esperanto auf Langwelle ausgestrahlt. Bis 1933 hatten Esperanto-Sendungen einen festen Platz in den Programmen vieler Sender in Deutschland.

Esperanto-Radio heute


Heute sind es vor allem freie Radios, wie Radio Dreyeckland, die feste Sendeplätze für Esperanto habe und auf UKW senden. Über das Internet kann man heute Stationen aus der ganzen Welt als Livestream oder Podcast problemlos hören. Auf Kurzwelle senden noch der chinesische Rundfunk oder Radio Vatikan.

Zusammenarbeit mit der Unesco


Der Esperanto-Weltbund (Universala Esperanto Asocio, UEA) arbeitet seit 1954 als Nichtregierungsorganisation mit der UNESCO zusammen, die ihren Mitgliedsstaaten die Unterstützung von Esperanto empfiehlt.

Esperanto und andere Sprachen


Esperanto nimmt heute bei den Sprachen von Wkipedia den 30. Rang ein und liegt vor Nationalsprachen wie Dänisch, Litauisch oder Bulgarisch.

Mehr Informationen über Esperanto im Radio bei Esperanto in Berlin und Brandenburg

 

Vierter Zamenhof-Brunch in Berlin

18.12.2012

en Esperanto

Am Sonntag, 9. Dezember, waren insgesamt 33 Teilnehmer bei deinem gemeinsamen Brunch im Café "Al Hamra" im Berliner Viertel "Prenzlauer Berg". Ein Dutzend der Gäste waren aus dem Ausland, auch ein Paar aus Finnland, das Berlin für einige Tage besuchte. Das Treffen ist auch offen für Freunde und Familienangehörige, die kein Esperanto sprechen.

In einer angenehmen internationalen Atmosphäre konnte man das reichliche Frühstücksbuffet des Café-Restaurants genießen. Das Treffen dauerte von zehn Uhr vormittags bis vier Uhr nachmittags - einige kamen früher, andere später...

Der Zamenhof-Brunch ist eine Ergänzung zum traditionellen Zamenhof-Fest, das in diesem Jahr am 15. Dezember stattfand. Den Zamenhof-Brunch organisiert der Verein EsperantoLand, nun zum vierten Mal.

 

Virtuelle Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek

29.10.2012

Bis Anfang September war in München eine Ausstellung zu Esperanto und Volapük zu sehen: "Zwischen Utopie und Wirklichkeit. Konstruierte Sprachen für die globalisierte Welt". Die parallele virtuelle Ausstellung ist weiterhin im Netz verfügbar.

Unter anderem kann man auch ein Interview mit Irmi und Reinhard Haupenthal ansehen, die ihre Plansprachensammlung der Staatsbibliothek geschenkt haben. Weiterhin gibt es eine 3-D-Animation zur Parkstadt "Esperanto", die ab 1912 in Gräfeling bei München geplant, aber nicht umgesetzt wurde.

 

Esperanto-Leben in Bayern wird umstrukturiert

22.10.2012

Die bayerischen Esperantosprecher erwägen, ihre Aktivitäten zukünftig in Form einer GbR zu organisieren; die Bayerische Esperanto-Liga (BELO) hat sich hingegen am 13. 10. aufgelöst. Die Aktivitäten der Ortsgruppen geht unverändert weiter.

Ein "Referendum zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern" soll als Grundlage für die zukünftige Gestaltung dienen - der Text wird unten wiedergegeben. Auslöser für die Auflösung war wohl die Tatsache, dass sich keine Kandidaten für die Vorstandsposten fanden. Allerdings spielte wohl auch die Überlegung eine große Rolle, dass sich die bisherigen Funktionen des Landesverbands auch mit weniger Aufwand erreichen lassen.

Referendum
zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern

Vorliegendes Thesenblatt ist das Ergebnis einer offenen Vorstandssitzung der Bayerischen Esperanto-Liga (BELO), durchgeführt am 2.6.2012 in Nürnberg. Die hier zusammengefasst vorgestellten Feststellungen und Ideen sind das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen und beruhen auf der Meinung der Mehrheit aller Teilnehmer der Sitzung, namentlich:

für den kommissarisch amtierenden Vorstand:

Bernd Krause (1. Vorsitzender)

Steffi Tucker (2. Vorsitzende u. Protokollführung)

Pit Hauge (Schatzmeister)

Evi Geist (Beisitzerin)

sowie sieben Mitglieder [Namen hier entfernt]

Es muss jedoch angemerkt werden, dass in einzelnen Punkten abweichende Meinungen seitens eines oder mehrerer Teilnehmer bestehen, die hier jedoch nicht dokumentiert sind.

Ausgangslage:

- Auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung von BELO in Pfaffenhofen, 21.4.2012, konnten aufgrund von Mangel an Bereitschaft zur Übernahme der neu zu besetzenden Posten im Vorstand keine Vorstandswahlen durchgeführt werden.

- Es ist niemand bereit, Verantwortung im Rahmen einer Tätigkeit im Vorstand von BELO zu übernehmen.

- Es fehlt an Nachwuchs bzw. die Gremien sind (personell) überaltert.

- Das eigentliche Esperanto-Leben spielt sich in den Ortsgruppen (und im Internet) ab.

- Veranstaltungen von BELO, auch die Mitgliederversammlungen, werden stets von Orts­gruppen organisiert.

- Die Arbeit des Vorstands von BELO beeinflusst Esperanto in Bayern wenig und beschränkt sich auf Vereinsangelegenheiten.

- Die Esperanto-Welt ist vielfältig, die Ziele der „esperantistoj“ sind ebenso vielfältig; jeder orientiert sich nach seinen eigenen Vorstellungen. Dem kann BELO in seiner jetzigen Form nicht gerecht werden.

Wünsche:

- Esperanto soll in Bayern weiter gepflegt werden.

- Der Zusammenhalt insgesamt, sowohl zwischen den Ortsgruppen als auch zwischen den einzelnen Anhängern von Esperanto, soll bewahrt bleiben.

- Nachwuchs muss angeworben werden.

- Internationale Kontakte sollen gepflegt werden.

[Weiteres Vorgehen]

Vor diesem Hintergrund soll nach dem Prinzip „bewährte Strukturen werden übernommen, unnütze Strukturen werden eliminiert“ folgendermaßen vorgegangen werden:

- BELO als Verein wird aufgelöst. Die Sicherstellung des vereinsrechtlich korrekten Vor­ge­hens obliegt dem kommissarisch amtierenden Vorstand.

- Die Internetpräsenz von BELO wird beibehalten, jedoch der neuen Situation angepasst.

Nach dem vorzeitigen Ausscheiden des bisherigen dritten Vorsitzenden von BELO Frank Kasper aus seinem Amt ist die BELO-Homepage zwecks Entlastung von Frank Kasper bereits mit Datum 6.7.2012 in den Besitz von Pit Hauge übergegangen, der auch bereit ist, die Seite zukünftig zu betreuen. Des Weiteren erklärte sich Alfred Schubert bereit, an der Gestaltung mitzuwirken.

- Bestandteil der Internetpräsenz wird ein Veranstaltungskalender sein.

- Das Konto von BELO wird aufgelöst. Um zu einer gerechten und sinnvollen Nutzung des Vermögens von BELO zu gelangen, werden die Ortsgruppenvorsitzenden über die Möglichkeit informiert, Gelder für Aktionen und Aktivitäten zu beantragen, die der Sache Esperanto dienen und mit dem Vereinszweck von BELO im Einklang stehen. Eine entsprechende Mail wurde am 18.8.2012 versandt.

- Über die Nutzung des verbleibenden Vermögens entscheidet die Mitgliederversammlung vor Abstimmung über die Auflösung von BELO. Das dann noch verbleibende Restvermögen fällt gemäß Satzung an den Deutschen Esperanto-Bund.

- Zur Durchführung der korrekten Abwicklung ist die Einsetzung eines Liquidators notwendig, hierzu wird Gerald Tucker vorgeschlagen.

- Die Mailadresse lokajgrupestrojesperanto-bayern.com bleibt erhalten und soll künftig als zentrales Verständigungsorgan zwischen den Ortsgruppen fungieren.

- Die Mailadresse estraroesperanto-bayern.de wird nach Abwicklung aller notwendigen Maßnahmen gelöscht.

(Anm.: Die Mailingliste bavaresperanto, die weiterhin als Kommunikations­mittel hätte benutzt werden können, wurde inzwischen wegen irreparabler Fehlfunktion durch Frank Kasper gelöscht.)

- Die Tradition des jährlichen Zamenhoffestes soll fortgeführt werden. Die Veranstal­tungen werden wie bisher von den Ortsgruppen ausgerichtet. Die Einladungen können zentral verschickt werden; ein Briefpostverwalter wäre erforderlich. Die Festlegung der Ausrichter wird mit Hilfe eines Staffelstabsystems geregelt. Initiator der Weitergabe soll dabei jeweils der Ausrichter des laufenden Jahres sein; dieser spricht in Eigenregie ein oder zwei andere Gruppen an und bittet sie um Übernahme des Staffelstabes. Sinnvoll wäre auch die Einrichtung von zwei parallelen Staffeln, einen für die ungeraden, einen für die geraden Jahre, was die Vorbereitungszeit verlängern würde und damit auch kleineren Gruppen oder Einzelpersonen die Möglichkeit böte, sich zu beteiligen.

- Neben den Zamenhoffesten können auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden, um den Zusammenhalt zu stärken. Esperanto soll auf verschiedenen Ebenen präsent sein, um sich der Öffentlichkeit nicht zu entziehen.

- Zwecks Koordinierung überregionaler Aktivitäten und Versendung von Einladungen zu den Zamenhoffesten wird Pit Hauge als Koordinator eingesetzt. Dieser Koordinierungsstelle sind vor Auflösung von BELO entsprechende finanzielle Mittel zuzuweisen.

- Alle Entscheidungen, die den Fortbestand oder die Auflösung von BELO betreffen, haben keinerlei Auswirkungen auf die Ortsgruppen. Diese bleiben weiterhin selbstständige Vereine, Klubs oder lose Gruppierungen wie bisher. Eine Liste aller Ortsgruppen samt Ansprech­partnern muss weiterhin irgendwo im Internet verfügbar sein.

- Die Arbeitsgemeinschaft „Kultusministerium“ (KuMi) bleibt weiter bestehen. Darüber hinaus wird angestrebt, beim DEB die Einsetzung eines Länderbeauftragten zu erwirken, um den Zielen der AG KuMi mehr Nachdruck zu verleihen.

- Die Pflege internationaler Kontakte, insbesondere zu Partnerstädten, bleibt vorrangig Auf­gabe der Ortsgruppen.

Der neue Träger des Esperanto-Lebens in Bayern wird damit zukünftig die Eigeninitiative aller am weiteren Zusammenhalt interessierter Esperantisten sein. Es sind daher alle Esperanto-Sprecher in Bayern aufgefordert, Beiträge zu leisten, unabhängig davon, ob sie bisher BELOaner waren oder nicht.


Amike kaj kolege
Bernd Krause
BELO - Prezidanto / 1. Vorsitzender (kommiss.) und Liquidator

[Informo de BELO]

 

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