Literatur 

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Warum verbreitet sich Esperanto?

08.12.2016

Warum verbreitet sich Esperanto?
Zum Esperanto-Buchtag am 15. Dezember 2016

Am 15. Dezember 1859 wurde im damals russischen Bialystok Ludwik Zamenhof geboren - der Begründer der internationalen Sprache Esperanto. Diese Sprache wird heute von ein paar hunderttausend Menschen weltweit regelmäßig gesprochen wird, ein paar Millionen haben Esperanto gelernt. Es gibt sogar etwa tausend Esperanto-Muttersprachler, die Esperanto zuhause im täglichen Leben in ihrer Familie gelernt haben.

Esperanto-Literatur

Der Geburtstag des Esperanto-Begründers Zamenhof ist zum Esperanto-Buchtag geworden. In vielen Ländern der Erde treffen sich im Dezember Esperanto-Sprecher zu Veranstaltungen, bei denen Esperanto-Bücher angeboten werden und Esperanto-Literatur vorgestellt wird.

Bisher etwa 10.000 Esperanto-Bücher

Insgesamt sind bisher etwa zehntausend Esperanto-Bücher veröffentlicht worden, jedes Jahr kommen etwa 120 weitere hinzu. Die Esperanto-Literatur ist reichhaltig, sie umfasst Übersetzungen und Originalliteratur. Viele klassische Werke der Weltliteratur sind ins Esperanto übersetzt - von Autoren wie Seneca, Shakespeare, Goethe über Lessing bis zu modernen Schriftstellern wie Böll, Grass oder Kertész. Auch Werke wie Pippi Langstrumpf und mehrere Asterix-Bände sind in Esperanto erschienen.

Esperanto-Originalliteratur:
Über 300 Autoren

Etwa ein Drittel der Esperanto-Literatur wird original in Esperanto geschrieben. Die "Concise Encyclopedia of the Original Literature of Esperanto" von Geoffrey H. Sutton (2008) stellt über 300 Esperanto-Autoren vor.

Esperanto-PEN-Zentrum

Einer der bekanntesten Esperanto-Schriftsteller, der Schotte William Auld, wurde mehrfach für den Nobelpreis für Literatur vorgeschlagen. Das Esperanto-PEN-Zentrum ist Mitglied in der Schriftstellervereinigung PEN International.

Zunehmende Ausbreitung des Esperanto

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Esperanto in immer mehr Regionen weltweit ausgebreitet - der Esperanto-Weltbund hat nun Verbände in 70 Ländern. Seit der Anerkennung des Esperanto als lebende Sprache durch die Ungarische Akademie der Wissenschaften 2003 wurden etwa in Ungarn etwa 35.000 Esperanto-Examen abgelegt. Die chinesische Regierung veröffentlicht tägliche Nachrichten in Esperanto auf esperanto.china.org.cn.

600.000 Esperanto-Lerner bei Duolingo

Parallel dazu ist Esperanto im Internet mehr und mehr präsent - in der Wikipedia, bei Google Translate, bei Facebook, Twitter und auf Dutzenden von Sprachlernseiten. Bei Duolingo haben sich mittlerweile mehr als 600.000 Lerner für den Esperanto-Sprachkurs eingetragen.
https://www.duolingo.com/course/eo/en/Learn-Esperanto-Online

Warum verbreitet sich Esperanto?

Esperanto ist weiterhin attraktiv als zweite, dritte oder spätere Fremdsprache. Es wird vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gelernt, die in viele Länder reisen und dort direkten Kontakt mit Einheimischen haben wollen. Die Tatsache, dass die Lernenden oft schon nach dreißig bis fünfzig Stunden internationalen Kontakt in Esperanto haben können, erhöht die Beliebtheit: Das bietet keine andere Sprache. Esperanto lässt sich - und das gilt auch etwa für Finnen oder Asiaten - in etwa einem Drittel der für andere Sprachen üblicherweise benötigten Zeit erlernen.

Esperanto-Kultur:
Lieder, Fahrradfahren und Fußballspielen

Zur Attraktivität des Esperanto trägt auch die zunehmende Ausbildung der Esperanto-Kultur innerhalb der Sprachgemeinschaft bei. Neben der geschriebenen Literatur sind heute ein paar tausend Lieder in Esperanto im Internet verfügbar.

Daneben gibt es Aktivitäten von Esperanto-Sprechern auch in alltäglicheren Bereichen: Schon seit Jahrzehnten gibt es eine Vereinigung von Esperanto sprechenden Fahrradfahrern, die vor allem Fahrradkarawanen zu internationalen Esperanto-Veranstaltungen organisiert.

In den letzten Jahren gab es auch alljährlich ein Fußball-Match anlässlich des Esperanto-Weltkongresses. Zum 100. Esperanto-Weltkongress 2015 wurde z. B. gegen die (inoffizielle) Mannschaft der West-Sahara gespielt.

Internet, Quellen

Österreichische Nationalbibliothek
Sammlung zu Plansprachen und Esperanto
https://www.onb.ac.at/bibliothek/sammlungen/plansprachen/

Geoffrey H. Sutton. Concise Encyclopedia of the Original Literature of Esperanto
https://www.amazon.com/Concise-Encyclopedia-Original-Literature-Esperanto/dp/1595690905/

Esperanto-PEN-Zentrum
http://www.pen-international.org/centres/esperanto-centre/

Mitgliedsverbände im Esperanto-Weltbund 1950 - 2016
https://eo.wikipedia.org/wiki/Landaj_asocioj_de_UEA#Listo_de_aktualaj_landaj_asocioj_de_UEA

Esperanto-Prüfungen beim ungarischen Akkreditierungzentrum für Fremdsprachenprüfungen (NYAK) 2007 - 2016:
Esperanto vor Französisch
http://www.nyak.hu/doc/statisztika.asp?strId=_43_

Tägliche Nachrichten in Esperanto aus China
http://esperanto.china.org.cn

Über 600.000 Esperanto-Lerner bei Duolingo
https://www.duolingo.com/course/eo/en/Learn-Esperanto-Online

Esperanto-Fußball-Match, Lille, Frankreich, 100. Esperanto-Weltkongress
https://www.youtube.com/watch?v=XfFD57UNMS4

 

Berliner Architekten publizieren in Esperanto

01.06.2013

Das Berliner Architekturbüro Kuehn-Malvezzi hat ein Buch in Esperanto über moderne Architektur herausgegeben, "Komuna Fundamento" (gemeinsames Fundament). Anlass war die gleichnamige 13. Internationale Architektur-Ausstellung in Venedig, "Common Ground", die von der Biennale organisiert wurde.

Ausgangspunkt für die Wahl von Esperanto war die Überlegung, dass diese Sprache ebenso wie die moderne Architektur keine breite Akzeptanz gefunden hat. In gleicher Weise wie Esperanto erscheine die moderne Architektur eher sektiererisch im zeitgenössischen Pluralismus statt das beabsichtigte gemeinsame Fundament zu stellen - so die Beschreibung beim Buchvertrieb "Motto" zu lesen ist; hier ist eine Buchseite in Esperanto.

Der Text wurde durch Mitarbeiter des Unternehmens LinguaForce aus Rennes (Frankreich) übersetzt.

 

Esperanto-Rezension in Times Literary Supplement

28.02.2009

Die Literaturbeilage der britischen Zeitung "The Times" hat in der Ausgabe vom 6. Februar eine Rezension von "Concise Enyclopedia of the Original Literature of Esperanto" veröffentlicht. Das beschriebene Werk gibt auf 740 Seiten einen Überblick über die 120-jährige Geschichte der in Esperanto geschriebenen Werke.

300 Esperanto-Autoren

Übersetzungen in Esperanto behandelt der Autor Geoffrey Sutton in seinem im vergangenen Jahr in New York erschienenen Werk nicht - er konzentriert sich auf die original in Esperanto geschriebenen Bücher. Hierbei stellt er etwa 300 Autoren und ihre Leistungen vor. Es werden sowohl Prosatexte wie Romane, Erzählungen oder Satiren als auch Gedichte besprochen.

Fünf Perioden der Esperanto-Literaturgeschichte

Autor der Rezension ist John Wells, emeritierter Professor für Phonetik und früherer Vorsitzender des Esperanto-Weltbunds. Er erläutert, dass Sutton die Esperanto-Literaturgeschichte in fünf Perioden einteilt - vom "Primitiven Romantizismus und der Schaffung eines Stils" (1887 - 1920) bis zur heutigen "Verbreitung des Romans, experimentelle Poesie, Postmodernismus", seit etwa 1975.

Wortspiele in Esperanto

Besonders erwähnt werden in der Buchbesprechung einzelne Esperanto-Autoren wie Raymond Schwartz, der schon in den 1920-er Jahren Wortspiele in Esperanto etablierte. Eines davon taucht im Titel der Rezension auf, "A long kolego". ("Kolego" bedeutet sowohl "Kollege" als auch "langer Hals" (kol-eg-o), weshalb eine Giraffe, dem - eher für Kinder geeigneten - Scherz zufolge, niemals allein ist.)

William Auld: Mehrere Dutzend Bücher in Esperanto

Erwähnt werden auch die ungarischen Esperanto-Autoren Kalocsay, Baghy, der Russe Michalski und der Japaner Kenji Ossaka, die seit den 1920-er Jahren bekannt wurden. Kalocsay und Baghy haben die Esperanto-Literatur mit einigen Dutzend Werken und über viele Jahre hinweg geprägt. Bekanntere Autoren der vergangenen Jahrzehnte, die Wells vorstellt, sind Marjorie Boulton und William Auld. Aulds "La infana raso", ein Gedicht in 25 langen Strophen, wird von vielen als das herausragendste einzelne Werk der Esperanto-Literatur angesehen.

Internationale Sprachgemeinschaft

In der Einleitung seiner Rezension stellt John Wells Esperanto und die zugehörige Sprachgemeinschaft vor. Er legt dar, wie Esperanto sich verbreitet hat und dass es bei internationalen Veranstaltungen genutzt wird. Wells schildert die allgemeine Wahrnehmung von Esperanto als einen edlen Misserfolg ("a noble failure"). Esperanto habe keinen Erfolg gehabt bezüglich des Ziels seines Autors, Zweitsprache für die gesamte Menschheit zu werden.

Etwa 200 bis 2000 Esperanto-Muttersprachler

Jedoch sei Esperanto ein einzigartiges und bemerkenswertes Phänomen - das einzige Mal in der Menschheitsgeschichte, dass ein Projekt den Weg von einem Entwurf auf Papier zu einer fließend gesprochenen Sprache geschafft habe. Es wird erwähnt, dass es mehrere zehntausend oder einige hunderttausend Menschen gibt, die Esperanto regelmäßig nutzen, und zwischen 200 und 2000, die es als Muttersprache sprechen; Wells selbst kennt eine Reihe von Muttersprachlern, darunter einige, die es bereits in der dritten Generation sprechen.

Obwohl die Aussichten für Esperanto eher gering seien, als internationale Sprache allgemein angenommen zu werden, gebe es eine erhebliche Anzahl von Sprechern, die Bücher kaufen und lesen oder die Sprache zum lesen im Internet nutzen.

An Esperanto werde oft kritisiert, es habe keine Kultur und keine Literatur. Das behandelte Werk leiste viel, um solche Vorstellungen zu zerstreuen. Es folgt die Vorstellung der Enzyklopädie zur Esperanto-Originalliteratur.

Die Rezension im Netz

Die Rezension aus der Literaturbeilage von "The Times" ist in einer Esperanto-Übersetzung bei Libera Folio zu lesen. Das englische Original ist in gescannter Version von John Wells bei Facebook eingestellt worden; auch wenn die Kopie unscharf ist, kann man das jpg-Bild herunterladen, vergrößern und dann den Text lesen.

Einzelrezensionen und Literatur im Netz

Einzelne Rezensionen der Esperanto-Originalliteratur, Listen von Autoren, Romanen, Erzählungen, Dramen und Gedichten finden sich auf Originala Literaturo Esperanta. Esperanto-Literatur im Internet kann man mithilfe der Literatur-Datenbank von EsperantoLand finden.

Louis F. v. Wunsch-Rolshoven

 

Esperanto im Project Gutenberg

15.12.2008

Esperanto ist eine von zwölf Sprachen, in der mehr als fünfzig Bücher im "Project Gutenberg" frei zur Verfügung stehen - sicher eine gute Nachricht am 15. Dezember, den die Esperantosprecher als "Tag des Esperanto-Buches" feiern.

In Esperanto liegen übersetzte Bücher u.a. von Lewis Carroll ( Alice im Wunderland), Daniel Defoe (Robinson Crusoe), Charles Dickens, Goethe, Wilhelm Hauff, Henrik Ibsen, E. A. Poe, Robert L. Stevenson (Dr. Jekyll und Mr. Hyde) sowie Mark Twain vor. Außerdem kann man Werke von Esperanto-Autoren wie Jorge Camacho, Edmond Privat und Ludwig Zamenhof in diesem Projekt lesen, das sich der Aufgabe verschrieben hat, Literatur jedermann unbeschränkt zur Verfügung zu stellen.

[esper-german]

 

Weltweit größtes Esperanto-Wörterbuch erschienen

02.07.2007

Mit rund 160.000 Stichwörtern ist das neue "Große Wörterbuch Deutsch-Esperanto" weltweit das umfangreichste Wörterbuch für Esperanto. Das beim Hamburger Buske-Verlag herausgekommene Werk umfasst neben Wörtern des Alltags auch ein umfangreiches Fachvokabular.

Eine Beschreibung des Buches findet sich auf unseren Bücherseiten. Dort ist auch eine Rezension von Ulrich Matthias wiedergegeben.

 

Esperanto-Dichter auf ungarischer Briefmarke

21.05.2006

Ein Porträt des Autors Kálmán Kalocsay (1891 - 1976) ist anlässlich seines dreißigsten Todestages auf einer personalisierten Briefmarke der ungarischen Post zu sehen.

Kalocsay gehört zu den bekanntesten esperantosprachigen Schriftstellern; er hat seit den zwanziger Jahren veröffentlicht und die Literatur in Esperanto wesentlich beeinflusst.

Zu seinen Werken zählen eigene Gedichte sowie eine Vielzahl von Übersetzungen aus dem Ungarischen und vielen anderen Sprachen. Mit Gaston Waringhien verfasste er eine Esperanto-Grammatik und eine Anleitung für Poesie "Parnasa gvidlibro". In den zwanziger und dreißiger Jahren hat er in Budapest die Zeitschrift "Literatura Mondo" herausgegeben und im zugehörigen Verlag eine Reihe von Büchern produziert.

Ein Überblick über Kalocsay findet sich bei Wikipedia auf Esperanto sowie kürzer auf Englisch. Den Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien kann man dort recherchieren.

[RET-INFO]

 

Ehrung für Marie Hankel

15.09.2004

Am 15. und 16. Oktober wird in Dresden die Esperanto-Dichterin Marie Hankel geehrt. Marie Hankel (1844 - 1929) ist zu ihrer Zeit mit vielen Gedichten in Esperanto bekannt geworden und hat auch internationale Auszeichnungen dafür erhalten.

"Tradition mit Zukunft"

Am Freitag, 15. Oktober, wird um 17 Uhr im Rathaus Dresden-Leuben eine Ausstellung "Tradition mit Zukunft" eröffnet, um 18 Uhr werden Texte von Marie Hankel in musikalischer Umrahmung gelesen.

Esperanto und Historiografie

Am Sonnabend, 16. Oktober, findet im Salon Dresden ab 10 Uhr ein Seminar "Esperanto und Historiografie" statt. Abends singt Ralph Glomp aus Hamburg Lieder in Esperanto und es gibt eine Diskussionsrunde zu Esperanto in der Presse. Detailliertes Programm auf den Veranstaltungsseiten von EsperantoLand.

[Verda Saksofono]

 

70 Titel zur Geschichte des Esperanto in der DDR

17.03.2004

In insgesamt 70 Büchern, CDs und Videobändern hat eine Gruppe aus der ehemaligen DDR eine reichhaltige Chronik der Esperanto-Geschichte in der DDR und in Mitteldeutschland vor 1945 zusammengestellt.

Insgesamt 35 Autoren haben mit einzelnen Werken zu der Sammlung beigetragen, die im Verlaufe von fünf Jahren entstanden ist. Einer der Teilnehmenden, Ralf Kuse, wurde für seine Arbeit bei dem Literatur-Wettbewerb "Belartaj Konkursoj" des Esperanto-Weltbundes ausgezeichnet.

[Verda Informilo]

 

420 Esperanto-Autoren

29.11.2003

Die Namen von etwa 420 Autoren, die Werke in Esperanto geschrieben haben, finden sich auf einer Übersichts-Seite des schwedischen Esperanto-Schriftstellers Sten Johansson. In der Autoren-Liste sind weiterhin etwa 50 Pseudonyme enthalten. Zu über 250 der Autoren gibt es nähere Informationen auf weiterführenden Seiten.

Die Literatur-Seiten von Sten Johansson enthalten weiterhin eine Liste von etwa 170 Original-Romanen in Esperanto; darüberhinaus sind Novellen, Novellen-Sammlungen und Erzählungen aus etwa 290 Büchern aufgeführt, 80 in Esperanto geschriebene Theaterstücke und 400 Gedicht-Sammlungen. Ergänzt werden die Literaturseiten durch eine Auflistung von Rezensionen der Esperanto-Literatur sowie eine Bibliografie von Werken über die Nachkriegsliteratur in Esperanto mit etwa dreißig Titeln.

 

Theaterstück von Alfred Nobel in Schwedisch und Esperanto erschienen

19.07.2003

Fast unbekannt ist das Theaterstück "Nemesis" des schwedischen Stifters der nach ihm benannten Nobelpreise geblieben - der Stockholmer Esperanto-Verlag hat jetzt eine zweisprachige Neuauflage in Schwedisch und Esperanto herausgegeben. Alfred Nobel schrieb den Text 1896 kurz vor seinem Tode; er enthält einen scharfen Angriff gegen die christliche Religion und die katholische Kirche. Die Auflage wurde daher im Auftrag seiner Erben nach seinem Tode fast vollständig eingestampft.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Explosiv"

Nach Auffassung des Rezensenten der FAZ, Robert von Lucius, können Alfred Nobels Überzeugungen und Absichten mithilfe des Theaterstückes neu gedeutet werden (FAZ, 14.7.2003). Es sei insbesondere zweifelhaft, ob der Nobelpreis in den ersten Jahren dem Willen des
Stifters gemäß verliehen wurde - damals wurden Autoren wie Tolstoi, Zola, Strindberg und Ibsen als Preisträger ausgespart.

esper-german

 

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