Reisen 

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Bericht über Esperanto-Stadt Herzberg im Berliner "Tagesspiegel"

19.10.2015

Die angesehene Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" berichtet über das kleine Harz-Städtchen Herzberg, das seit 2006 eine "Esperanto-Stadt" ist.

Das ist dieses Jahr schon der zweite größere Artikel im Tagesspiegel mit Esperanto-Erwähnung, nachdem im April ein Artikel über ein
Treffen von Polyglotten erschien, bei dem Esperanto mehrfach genannt wurde.

 

"Esperanto" - Name eines Zuges zwischen Warschau und Bialystok

18.10.2015

Die polnischen Eisenbahnen PKP werden einen regelmäßigen Zug zwischen Warschau und Bialystok "Esperanto" nennen. In Bialystok ist Ludwik Zamenhof, der Entwickler des Esperanto aufgewachsen, in Warschau ist das erste Esperanto-Lehrbuch erschienen.

Der Name wurde in einer Internet-Abstimmung bei Facebook ausgewählt, der Vorschlag "Esperanto" siegte mit über 3000 Stimmen. Der Intercity-Zug "Esperanto" wird ab Dezember verkehren. Hier ist ein Bericht dazu (auf polnisch).

 

Studie über Couchsurfing erwähnt Esperanto-Reisen

07.03.2010

Wie der Österreichische Rundfunk berichtet, haben zwei Ethnologinnen in einer Untersuchung über den Gastgeberdienst "Couchsurfing" die Esperanto-Bewegung als einen der Vorläufer dieser Reiseform bezeichnet. Es sei nicht nur eine neue Sprache geschaffen worden, sondern diese sei "auch für Reisen und kulturübergreifende Verständigung" verwendet worden, schreibt der ORF unter der Überschrift "Die Welt auf die Couch holen".

Die beiden Autorinnen der Untersuchung, Sarah Kröger und Andrea Vetter aus Berlin, beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der "Lebensform Reisen". Über "Globale Nomaden" haben sie vor ein paar Jahren beim Deutschen Kongress für Volkskunde einen Vortrag gehalten.

 

1450 Adressen in Esperanto-Gastgeberdienst

12.02.2010

Das diesjährige Gastgeberverzeichnis "Pasporta Servo" enthält 1450 Adressen in 91 Ländern. Im vorigen Verzeichnis (2008) waren 1225 Gastgeber in 90 Ländern aufgeführt. Den ersten Platz hat Frankreich mit 177 Adressen inne, den zweiten Deutschland (117 Gastgeber).

Gastgeber in China, Senegal und im Iran

In Brasilien gibt es dieses Jahr 84 Gastgeber. Andere Länder mit vielen Adressen sind Russland (81), Polen (75), Ukraine (65), USA (63), Ungarn (53), Japan, die Niederlande, China und Senegal (je 36) sowie Iran (34). Bemerkenswert ist, dass sich unter den ersten 13 Ländern insgesamt sechs außereuropäische Länder befinden.

Außer den Adressen und weiteren Informationen über die Gastgeber finden sich in dem 208 Seiten starken Taschenbuch auch Landkarten, in denen die Orte der Gastgeber eingezeichnet sind. Weiterhin sind die Regeln für die Benutzung und Ratschläge sowie einige nützliche Adressen abgedruckt.

Vergleich mit CouchSurfing

Beim Internet-Gastgeberdienst CouchSurfing finden sich derzeit insgesamt 820 Personen, die zumindest Basiskenntnisse in Esperanto angeben. 115 von ihnen wohnen in Frankreich, in Deutschland wohnen 70, davon alleine 20 in Berlin. Allerdings hat CouchSurfing ein kombiniertes Angebot, nur etwa ein Viertel der Mitglieder bietet eine Übernachtung an.

Erste Ausgabe des "Pasporta Servo" 1974

Die Idee des "Pasporta Servo", damals unter dem Namen "Programo Pasporto", wurde schon 1966 von dem Argentinier Ruben Feldman González vorgestellt. Das erste Adressverzeichnis erstellte Jeanne-Marie Cash aus Frankreich 1974; es enthielt 40 Gastgeber. Beide Initiatoren sind übrigens bis heute Pasporta-Servo-Gastgeber.

Internetseiten des Pasporta Servo

2009 wurden die Informationen des Pasporta Servo ins Internet gestellt. Dort können Gastgeber und Gäste sich anmelden und Kontakt aufnehmen. Die Internetseiten bieten neue Dienstleistungen an wie Landkarten, Suchmaschine, ein Forum und ein Tagebuch. Mittlerweile haben die Internetseiten 1200 Nutzer, von denen 700 auch Gastgeber sind.

Die Papierausgabe des Pasporta Servo ist bei einigen Esperanto-Versandbuchhandlungen in Kürze für etwa 9 EUR erhältlich.

[Gazetaraj Komunikoj de UEA, EsperantoLand]

 

Esperanto-Globetrotter - Übersetzung der Woche in Wikipedia

03.03.2009

Der Esperanto-Autor Tibor Sekelj wurde vor kurzem als "Übersetzung der Woche" der Internet-Enzyklopädie Wikipedia ausgewählt. Mittlerweile ist der Artikel über ihn in 21 Sprachen zu lesen.

Sekelj (1912-1988) war Abenteurer, Forscher, Weltreisender - eine Art Rüdiger Nehberg des Esperanto. Monatelang lebte er bei Indios im Amazonasgebiet, bereiste als einer der ersten das in den 1960-er Jahren noch weitgehend unzugängliche Nepal und berichtete aus den Wüsten Somalias.

Viele seiner Bücher verfasste er zunächst auf Esperanto, bevor sie in andere Sprachen übersetzt wurden.

Sekelj setze sich für die Rechte indigener Völker ein, war Mitglied der "Akademio de Esperanto" und Ehrenmitglied des Esperanto-Weltbunds. Er ist 1988 in Jugoslawien gestorben.

Das Bild zeigt Sekelj in einer Gruppe von brasilianischen Indianern; er zeigt einen entwickelten Film. (Geografia Revuo, Mai 1956, S. 7)

(Artikel überarbeitet am 5. März 2009)

 

Zwei polnische Esperantosprecher in Nepal festgehalten

27.03.2006

Insgesamt vier Bergsteiger aus Polen wurden kurze Zeit in Nepal von maoistischen Rebellen festgehalten; zwei von ihnen sprechen Esperanto und haben mit dem nepalesischen Esperanto-Verband per Satellitentelefon Kontakt aufgenommen. Dies berichteten eine Reihe von Zeitungen und anderen Medien, u. a. auch der Nachrichtensender N24 auf seinen Internetseiten.

 

Esperanto-Gruppen weltweit

15.10.2003

Esperanto-Gruppen aus insgesamt 32 Ländern finden sich mittlerweile auf den Landkarten von EsperantoLand. Außerhalb Europas halten derzeit die USA mit 20 eingetragenen Gruppen den Rekord, in Brasilien haben 14 örtliche Vereine ihre Daten eingetragen. In Afrika treffen sich Esperanto-Sprecher unter anderem in Nigeria, Kongo, Tansania und Zimbabwe, um ihre Sprache zu pflegen.

Kontakt mit reisenden Esperantosprecher

Die Landkarten sollen dazu beitragen, dass reisende Esperanto-Sprecher leichter Kontakt zu örtlichen Gruppen finden. Da die Gruppen-Landkarten erst vor wenigen Monaten erstellt wurden und da das Internet in vielen Ländern nur schwer zugänglich ist, sind die Karten bisher noch nicht repräsentativ für die tatsächlich vorhandenen Gruppen.

 

Stadtprospekt Kaufbeuren in Esperanto

16.07.2003

Anläßlich des 80. Deutschen Esperanto-Kongresses hat Kaufbeuren den Prospekt mit Informationen über die Stadt und die Region Allgäu in Esperanto herausgegeben. Der Prospekt beschreibt unter anderem die Schösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Bestellungen sind zu richten an den

Verkehrsverein Kaufbeuren e.V.
Kaiser-Max-Straße 1
D-87600 Kaufbeuren
Tel. 08341-40405
Fax: 08341-73962
tourist-info@kaufbeuren.de
www.kaufbeuren-tourismus.info

esper-inform

 

In achtzig Tagen um die Welt

30.10.2002

Jules Verne träumte von einer Weltreise in achtzig Tagen - und noch heute ist dies eine weitverbreitete Sehnsucht; der Katalane Manel Vinyals ist seit dem 19. August unterwegs und schreibt sein Tagebuch in Katalanisch und Esperanto.

Tagebuch in Katalanisch und Esperanto

Die Erlebnisse sind auf den Seiten der Internet-Zeitung Vilaweb nachzulesen. Die Rückkehr nach Katalanien ist etwa für den 8. November geplant.

[tejo-tutmonde]

 

Viele Afrikaner im "Freundschaftsnetz"

18.06.2002

Esperantosprecher in 54 Ländern sind in der neuen Ausgabe 2002/2003 des "Amikeca Reto" (Freundschafts-Netz) eingetragen. Sie möchten andere Esperantosprecher kennenlernen, die ihren Wohnort besuchen oder per Brief oder E-Mail mit ihnen Kontakt aufnehmen. Neu in der Liste sind in diesem Jahr unter anderem die Länder Uruguay und die Philippinen - die Anzahl der Kontaktadressen in afrikanischen Ländern wie Ghana, Togo oder Senegal hat sich deutlich erhöht.

Tourismus von Mensch zu Mensch

Die persönlichen Angaben in dem Adressbuch "Amikeca Reto" sind teilweise sehr ausführlich. Sie enthalten Vorschläge für gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen und es werden Themen und Interessensgebiete angegeben, über die man sich gerne austauschen würde. Einige Teilnehmer des Freundschafts-Netzes suchen Partner für gemeinsame Ferien oder für gegenseitige Besuche der Kinder.

Die neue Ausgabe ist für 10 Euro+ 1,50 Euro Versandkosten bei Franz Knöferl erhältlich, franz.knoeferl@Pfaffenhofen.de . (Franz Knöferl bittet um Mitteilung der Abonnenten, falls die diesjährige Liste nicht in den nächsten Tagen ankommt. Die Adressen der Abonnenten wurde bei einer Computerpanne leider teilweise zerstört.)

[esper-german]

 

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