Über Esperanto 

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Google ehrt Ludwig Zamenhof zum 150. Geburtstag

15.12.2009

Anlässlich des 150. Geburtstages von Ludwig Zamenhof, dem Begründer der internationalen Sprache Esperanto, hat Google sein Logo am 15. Dezember mit einer Esperanto-Fahne versehen. Das Logo war zunächst in China, Japan, Korea und anderen ostasiatischen Ländern zu sehen und wurde in westlicheren Ländern jeweils um 0 Uhr Ortszeit geschaltet.

Klicken auf das Logo rief auf den Google-Seiten Informationen zu "L L Zamenhof" auf.

Die Google-Seiten können schon seit einigen Jahren in Esperanto angesehen werden. Esperanto ist auch eine der 42 "Suchsprachen" von Google - man kann gezielt auf esperantosprachigen Seiten suchen.

Herzlichen Dank an Google!

Google unterstützt Esperanto auf vielfältige Weise. Herzlichen Dank dafür!

Stern.de berichtet über das Google Doodle

Seinen Artikel über den heutigen Zamenhof-Geburtstag hat stern.de mit dem Bericht über das Google-Logo eingeleitet.

  Doodle für Esperanto-Erfinder:
  Google feiert 150. Geburtstag von L.L. Zamenhof

Berichterstattung weltweit

In vielen Ländern der Welt erinnern Zeitungen, Radiostationen und Online-Publikationen heute an Ludwig Zamenhof und sein Esperanto. Google News verzeichnete bis 14 Uhr knapp hundert Fundstellen für "Zamenhof".

Radio

WDR Zeitzeichen

 

150. Geburtstag von Ludwig Zamenhof

13.12.2009

( en Esperanto)

(Pressemitteilung)

1887 erschien in Warschau eine dünne Broschüre von 40 Seiten, "Internationale Sprache", unter dem Pseudonym "D-ro Esperanto". Dahinter verbarg sich der Augenarzt Ludwig Zamenhof, der am 15. Dezember 1859 in Bialystok geboren wurde, vor 150 Jahren. Er hatte die Grundzüge seiner Sprache Esperanto schon als Schüler entwickelt und wollte damit eine Brücke zwischen den Völkern bauen, für Verständigung und Verstehen.

Esperanto-Sprecher in über 120 Ländern der Welt

Heute gibt es in über 120 Ländern der Welt Menschen, die diese internationale Sprache Esperanto sprechen; die Schätzungen gehen von etwa 100.000 Menschen, die Esperanto fließend und regelmäßig sprechen, bis rund 2 Millionen, die Esperanto gelernt haben. Die Zahl der Muttersprachler wird auf 200 bis 2000 geschätzt. Fünf Nobelpreisträger haben Esperanto gelernt und gesprochen - Reinhard Selten aus Bonn ist einer von ihnen.

Schulunterricht in Burundi

Die chinesische Regierung betreibt mehrere Internetseiten in Esperanto, in Burundi wird Esperanto an über 20 Schulen unterrichtet, die Esperanto-Wikipedia umfasst über 120.000 Artikel, jährlich erscheinen etwa 120 Bücher in Esperanto - übersetzt oder original in dieser Brückensprache geschrieben. In der Geschichte der Menschheit gab es kaum eine andere Sprache, die sich in nur 120 Jahren so stark verbreitet hat: 1887 war Esperanto unter damals etwa 7000 Sprachen der Welt die kleinste mit nur einem einzigen Sprecher, heute ist sie eine der 50 international am meisten genutzten Sprachen.

Zunehmende Verbreitung

Sicher hat sich Zamenhof eine noch schnellere Verbreitung seiner Sprache gewünscht - ähnlich wie andere Erfinder und Entwickler. Das erste Telefax etwa wurde 1843 gebaut; 120 Jahre später, in den 1960-er Jahren war das Fax noch kaum verbreitet - heute steht es in fast jedem Büro. So ist nach den ersten 120 Jahren des Esperanto die Frage, wie diese Sprache sich in der Zukunft verbreiten wird, weiterhin offen. Die Sprecher des Esperanto verweisen jedenfalls darauf, dass Esperanto sich in den letzten Jahrzehnten weiter ausgebreitet hat - bei internationalen Begegnungen, in der Musik, als Muttersprache, in Afrika und Asien sowie in den letzten Jahren im Internet.


Fotos aus der Wikipedia (freie Verwendung)

Ludwig Zamenhof (1908)
(1364 × 1914 pixels; 1 247 KB)

Ludwig Zamenhof
(451 × 530 pixels, 33 KB)

Ludwig Zamenhof (1887)
(189 × 250 pixels, 27 KB)


Internet

L. L. Zamenhof (Wikipedia)

Esperanto (Wikipedia)

Chinesische Regierung

Informationen zu Esperanto in 62 Sprachen

Esperanto lernen im Netz

 

Bonner "General-Anzeiger": "Welt-, aber nicht Fremdsprache"

07.12.2009

Der Bonner "General-Anzeiger" hat auf der Titelseite seiner Wochenendausgabe einen Artikel über die Ablehnung von Esperanto beim "Bundeswettbewerb Fremdsprachen" veröffentlicht, in dem die Entscheidung des Wettbewerbs kritisiert wird.

Es wird zitiert, dass Esperanto den Organisatoren zu "künstlich" ist. Der Autor, Wolfgang Pichler, stellt die Esperanto-Kultur vor:

"Eigentlich haben sie alles, was eine echte Sprachkultur ausmacht: Bibelübersetzung, Rockbands, Zeitungen, Internetseiten, Nationalhymne. An den Unis in Ungarn ist Esperanto inzwischen als Zweitsprache anerkannt; rund 5000 Studenten pro Jahr legen dort Prüfungen in ihm ab. Von 'künstlich, weil nicht lebendig' kann also nicht die Rede sein - anders als beim Latein zum Beispiel, das beim Fremdsprachenwettbewerb erlaubt ist."

Interessant ist eine Idee des Autors zum Fehlen eines bestimmten Esperantolandes. Davon schreibt er in der Einleitung:

"'Die Kenntnis der Sprache eines anderen Landes ermöglicht echte Verständigung', schreibt Bundespräsident Horst Köhler (...) Schwierig wird das, wenn eine Sprache in 120 Ländern Sprecher hat, nicht aber die 'Sprache eines anderen Landes' ist."

Am Ende heißt es:

"Mehr Chancen hätten die Esperantanier vielleicht, wenn sie ihre Sprache zur 'Sprache eines Landes' machten - wenn sie sich also an einem Ort versammelten und den für unabhängig erklärten. Größer als der Vatikan würde er allemal. Komisch, dass man sich immer erst abgrenzen muss, um ernstgenommen zu werden."

Wer die Forderung nach Aufnahme von Esperanto unterstützen möchte, kann dies mit einer Facebook-Petition tun: "Für Esperanto beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen". Mittlerweile gibt es dort über 200 Unterstützer aus aller Welt.

 

Esperanto bei der Expolingua Berlin

08.10.2009

Auch in diesem Jahr wird Esperanto bei der Expolingua Berlin (20. - 22. November) mit einem Stand vertreten sein. Vorgestellt wird die Sprache selbst sowie Organisationen wie Esperanto-Liga Berlin, Deutscher Esperanto-Bund, Deutsche Esperanto-Jugend und EsperantoLand. Auch über die vielfältigen Möglichkeiten im Internet - von lernu.net für Sprachanfänger bis zur Esperanto-Version der Wikipedia - kann man sich am Stand informieren.

Schwerpunkt: Dolmetschen und Übersetzen

Die diesjährige Expolingua findet wieder im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte statt. Schwerpunkt sind in diesem Jahr Sprachenberufe im Bereich von Dolmetschen und Übersetzen.

Aussteller aus 30 Ländern

Insgesamt stellen bei der Expolingua etwa 200 Aussteller aus 30 Ländern aus. Die Messe richtet sich vor allem an Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung. Auch Lehrer und Dozenten nutzen die Messe zur eingehenden Information über den Sprachenmarkt.

EU-Kommissar Leonard Orban als Schirmherr

Schirmherr der Ausstellung ist Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit, der sich - wie von Esperanto-Seite bedauert - in seinem Forum gegen Esperanto gewandt hat; er schreibt u.a., er "halte nicht viel von einer Lingua franca, sei es nun Esperanto, Latein oder ... Englisch". Dabei wird Esperanto von den allermeisten Esperantosprechern nicht als alleinige lingua franca, sondern - zumindest für die nächsten Jahrzehnte - als eine ergänzende Sprache in der EU vorgeschlagen.

Andererseits wurde es von mehreren Esperanto-Organisationen sehr begrüßt, dass in einzelnen EU-Programmen für förderungswürdige Projekte nunmehr alle Sprachen zugelassen sind und dabei gelegentlich auch Esperanto berücksichtigt wurde. In der 2005 von der EU-Kommission beschlossenen "Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit" konnte man hingegen noch lesen, dass "die Kommission die Verwendung künstlicher Sprachen" nicht fördere, da diese "per definitionem keine kulturellen Bezüge haben".

 

Esperanto-Fanartikel im Netz

20.03.2009

In der "Esperanto-Butiko" kann man T-Shirts, Tassen und eine Reihe weiterer Waren mit Esperanto-Aufdrucken bestellen. Angeboten werden einerseits Werbesprüche auf Deutsch, Englisch und Niederländisch (z. B. "Esperanto - leichte Sprache, schwer in Ordnung"), andererseits Texte in Esperanto ( "La latina estis. La angla estas. Esperanto estos").

Eine Reihe unterschiedlicher Motive stehen zur Auswahl.

 

Französische Politikerin lobt Esperanto

14.03.2009

Die frühere französische Kulturministerin Catherine Trautmann, hat in einem Interview ihre Sympathie gegenüber Esperanto geäußert ( Videoclip). Es sei ein sehr positives Signal, dass der Hafen von Straßburg die Audioführung zur Hafenrundfahrt auch in Esperanto anbiete.

In dem Interview verwies sie darauf, dass sie schon früher, bei der Beschäftigung mit dem Gesetz für Fernsehen und audiovisuelle Medien, dafür gesorgt habe, dass Esperanto als Sprache anerkannt werde. Sie halte es für wichtig, dass diese Sprache zugänglich sei. Esperantosprecher würden viel reisen und das europäische und internationale Klima sehr aufmerksam beobachten.

Frau Trautmann war von 1997 bis 2000 Kulturministerin von Frankreich. Seit 1989 war sie für ein Jahrzehnt Bürgermeisterin von Straßburg. Von 1989 bis 1997 war Frau Trautmann Mitglied des Europa-Parlaments; seit 2004 ist sie erneut Europa-Parlamentarierin. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie.


Original und Übertragung

"Je connais — je ne pratique pas — l'espéranto, mais j'ai appris à connaître cette langue parce que j'avais des tantes institutrices qui étaient ferventes espérantistes. Et ensuite, lorsque j'ai travaillé sur la loi qui concernait l'audiovisuel, la télévision, j'avais fait reconnaître l'espéranto comme une langue, et je pense que l'espéranto est une langue, créée, certes, à partir de différentes racines, c'est une création /ex nihilo/ sauf qu'elle tient compte de la syntaxe et des grandes langues. Et donc elle peut être apprise et pratiquée comme n'importe quelle langue. Donc c'est important que cette langue puisse être accessible. Les gens qui pratiquent l'espéranto sont des gens qui voyagent. Ce sont des personnes qui sont très attentives au climat européen, voire international, et donc je pense que c'est un signal très positif que le port autonome puisse offrir un commentaire de la visite en espéranto."

(Ich kenne Esperanto, auch wenn ich es nicht spreche, aber ich habe diese Sprache kennengelernt, weil einige meiner Tanten Lehrerinnen waren und begeisterte Esperantosprecher. Später, als ich zu dem Gesetz für audiovisuelle Medien und Fernsehen gearbeitet habe, habe ich Esperanto als Sprache anerkennen lassen. Ich denke, dass Esperanto eine Sprache ist - eine geschaffene Sprache, sicherlich, ausgehend von verschiedenen Wurzeln; es ist eine Erschaffung aus dem Nichts, die allerdings die Syntax und die großen Sprachen berücksichtigt. Sie kann also gelernt und verwendet werden wie jede beliebige andere Sprache. Es ist also wichtig, dass diese Sprache zugänglich ist. Die Leute, die Esperanto anwenden, reisen gerne. Es sind Personen, die sehr aufmerksam das europäische Klima beobachten, sogar das internationale, und ich denke daher, das es ein sehr positives Signal ist, dass der autonome Hafen (von Straßburg) eine Audioführung in Esperanto anbieten kann.)

[esper-inform, Henri Masson]

 

Spielfilm "Populärmusik aus Vittula": Niila lernt Esperanto

04.03.2009

Am 4. März hat der Bayerische Rundfunk um 23.35 Uhr den Spielfilm "Populärmusik aus Vittula" gesendet. Er handelt vom Leben zweier Jungen in einem schwedischen Dorf in den 60-er Jahren; einer der beiden lernt im Radio Esperanto und übersetzt dann die Predigt eines afrikanischen Pastors, der das Dorf besucht. Eine passende Begebenheit in einer Region an der Grenze zu Finnland, wo die Leute auf der Suche auch nach ihrer sprachlichen Identität sind.

Der Film ( Kritik) wurde vor ein paar Jahren nach dem gleichnamigen Buch gedreht, das im Jahr 2000 in Schweden erschien und international hohe Beliebtheit erlangte. Es wurde bisher in 25 Sprachen übersetzt. Der Finne Ilpo Tuomarila hat nach dem Stoff des Romans ein Theaterstück geschrieben.

 

Esperanto-Rezension in Times Literary Supplement

28.02.2009

Die Literaturbeilage der britischen Zeitung "The Times" hat in der Ausgabe vom 6. Februar eine Rezension von "Concise Enyclopedia of the Original Literature of Esperanto" veröffentlicht. Das beschriebene Werk gibt auf 740 Seiten einen Überblick über die 120-jährige Geschichte der in Esperanto geschriebenen Werke.

300 Esperanto-Autoren

Übersetzungen in Esperanto behandelt der Autor Geoffrey Sutton in seinem im vergangenen Jahr in New York erschienenen Werk nicht - er konzentriert sich auf die original in Esperanto geschriebenen Bücher. Hierbei stellt er etwa 300 Autoren und ihre Leistungen vor. Es werden sowohl Prosatexte wie Romane, Erzählungen oder Satiren als auch Gedichte besprochen.

Fünf Perioden der Esperanto-Literaturgeschichte

Autor der Rezension ist John Wells, emeritierter Professor für Phonetik und früherer Vorsitzender des Esperanto-Weltbunds. Er erläutert, dass Sutton die Esperanto-Literaturgeschichte in fünf Perioden einteilt - vom "Primitiven Romantizismus und der Schaffung eines Stils" (1887 - 1920) bis zur heutigen "Verbreitung des Romans, experimentelle Poesie, Postmodernismus", seit etwa 1975.

Wortspiele in Esperanto

Besonders erwähnt werden in der Buchbesprechung einzelne Esperanto-Autoren wie Raymond Schwartz, der schon in den 1920-er Jahren Wortspiele in Esperanto etablierte. Eines davon taucht im Titel der Rezension auf, "A long kolego". ("Kolego" bedeutet sowohl "Kollege" als auch "langer Hals" (kol-eg-o), weshalb eine Giraffe, dem - eher für Kinder geeigneten - Scherz zufolge, niemals allein ist.)

William Auld: Mehrere Dutzend Bücher in Esperanto

Erwähnt werden auch die ungarischen Esperanto-Autoren Kalocsay, Baghy, der Russe Michalski und der Japaner Kenji Ossaka, die seit den 1920-er Jahren bekannt wurden. Kalocsay und Baghy haben die Esperanto-Literatur mit einigen Dutzend Werken und über viele Jahre hinweg geprägt. Bekanntere Autoren der vergangenen Jahrzehnte, die Wells vorstellt, sind Marjorie Boulton und William Auld. Aulds "La infana raso", ein Gedicht in 25 langen Strophen, wird von vielen als das herausragendste einzelne Werk der Esperanto-Literatur angesehen.

Internationale Sprachgemeinschaft

In der Einleitung seiner Rezension stellt John Wells Esperanto und die zugehörige Sprachgemeinschaft vor. Er legt dar, wie Esperanto sich verbreitet hat und dass es bei internationalen Veranstaltungen genutzt wird. Wells schildert die allgemeine Wahrnehmung von Esperanto als einen edlen Misserfolg ("a noble failure"). Esperanto habe keinen Erfolg gehabt bezüglich des Ziels seines Autors, Zweitsprache für die gesamte Menschheit zu werden.

Etwa 200 bis 2000 Esperanto-Muttersprachler

Jedoch sei Esperanto ein einzigartiges und bemerkenswertes Phänomen - das einzige Mal in der Menschheitsgeschichte, dass ein Projekt den Weg von einem Entwurf auf Papier zu einer fließend gesprochenen Sprache geschafft habe. Es wird erwähnt, dass es mehrere zehntausend oder einige hunderttausend Menschen gibt, die Esperanto regelmäßig nutzen, und zwischen 200 und 2000, die es als Muttersprache sprechen; Wells selbst kennt eine Reihe von Muttersprachlern, darunter einige, die es bereits in der dritten Generation sprechen.

Obwohl die Aussichten für Esperanto eher gering seien, als internationale Sprache allgemein angenommen zu werden, gebe es eine erhebliche Anzahl von Sprechern, die Bücher kaufen und lesen oder die Sprache zum lesen im Internet nutzen.

An Esperanto werde oft kritisiert, es habe keine Kultur und keine Literatur. Das behandelte Werk leiste viel, um solche Vorstellungen zu zerstreuen. Es folgt die Vorstellung der Enzyklopädie zur Esperanto-Originalliteratur.

Die Rezension im Netz

Die Rezension aus der Literaturbeilage von "The Times" ist in einer Esperanto-Übersetzung bei Libera Folio zu lesen. Das englische Original ist in gescannter Version von John Wells bei Facebook eingestellt worden; auch wenn die Kopie unscharf ist, kann man das jpg-Bild herunterladen, vergrößern und dann den Text lesen.

Einzelrezensionen und Literatur im Netz

Einzelne Rezensionen der Esperanto-Originalliteratur, Listen von Autoren, Romanen, Erzählungen, Dramen und Gedichten finden sich auf Originala Literaturo Esperanta. Esperanto-Literatur im Internet kann man mithilfe der Literatur-Datenbank von EsperantoLand finden.

Louis F. v. Wunsch-Rolshoven

 

Presseecho zu Esperanto-Silvestertreffen

20.01.2009

"In Deutschland sprechen alle Esperanto" - das war die Überschrift eines Artikels in der argentinischen Internetzeitung "Mendoza Online" ("En Alemania todos hablan esperanto"); offensichtlich hatte der begeisterte Redakteur in Argentinien etwas schnell gearbeitet - im Text der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurde nur davon gesprochen, dass in Deutschland 10.000 Menschen fließend Esperanto sprechen.

Die Agentur EFE, die Spanien und Südamerika beliefert, hatte über die drei Esperantotreffen über Silvester in Deutschland und über die Entwicklung von Esperanto berichtet. Insgesamt gab es auf mehr als zwanzig Internetseiten, in vielen Zeitungen und in ein paar Radiosendungen Berichte zum Neujahrstreffen von EsperantoLand.

Radiobeiträge und dpa

In Deutschland hat die Deutsche Presseagentur (dpa) über die drei Esperanto-Silvestertreffen berichtet. Dies wurde von einer Reihe von Zeitungen und Internetseiten übernommen. Unter anderem die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse berichteten in ihren Papierausgaben. Der Hessische Rundfunk informierte mehrmals über Esperanto und in Berlin und Brandenburg sendete "Radio EINS" ein Interview mit Louis v. Wunsch-Rolshoven, dem Vorsitzenden von EsperantoLand und Leiter des Neujahrstreffens in Frankfurt.

Internationale Woche der Jugend

Der Verein EsperantoLand informierte auch die Zeitungen in Biedenkopf und Marburg, in der Nähe der Silvester-Jugendveranstaltung. Ergebnis waren mehrere Artikel, teils auch im Netz lesbar, und ein Interview mit Felix Zesch im Hessischen Rundfunk.

Bericht der spanischen Agentur EFE

Die Meldung der spanischen Agentur EFE haben etwa zwanzig Internet-Zeitungen übernommen: In Argentinien berichtete die Tageszeitung "La Nación" und in den USA "La Revista del Diario" (Miami); in Mexiko wurde die Nachricht u.a. von "El Diario Digital Juárez" und "El Universal" veröffentlicht, in Spanien von "Terra España" und "El Confidencial". In der Meldung wurde über das Anwachsen der Esperanto-Sprecherzahlen in der ganzen Welt berichtet; außerdem wurde die Teilnahme von zwei Dutzend Esperanto-Muttersprachlern bei dem Frankfurter Neujahrstreffen erwähnt.


Im Internet

Auf deutsch

n-tv
Frankfurter Rundschau (29. 12. 2008)
Frankfurter Rundschau (30. 12. 2008)
Frankfurter Neue Presse (30. 12. 2008)
Frankfurter Neue Presse (2. 1. 2009)
Hessischer Rundfunk

Radio-Interview

Radio EINS (Radio Berlin-Brandenburg)

Internationale Woche der Esperanto-Jugend

Oberhessische Presse (30.12.2008)
Oberhessische Presse (2.1.2009)

Spanisch

Mendoza Online (Argentinien)
La Nación (Argentinien)
La Revista del Diario (Miami, USA)
El Diario Digital Juárez (Mexiko)
El Universal (Mexiko)
Terra España (Spanien)
El Confidencial (Spanien)
Yahoo Noticias (Venezuela), Mexiko, Chile, Peru, Argentinien und in der spanischen Ausgabe
Llaneza & asociados (Spanien)
Corneta (Caracás, Venezuela)
Ñ (Argentinien)
Newstin (Prag, Tschechien)
Cunoticias (Weiterleitung nach Terra España)
la cosa stessa
ADN Cultura (La Nación)
El Castellano
Canal 22 (Mexiko)
El Siglo de Durango (Mexiko)
Últimas Noticias (Bolivien)

 

Weihnachtsgrüße des Papstes in Esperanto

25.12.2008

Erneut hat in diesem Jahr der Papst seine traditionellen Weihnachtsgrüße auch in Esperanto an die Gläubigen in aller Welt gerichtet: "Dibenitan Kristnaskon kaj prosperan novjaron!"

Papst Johannes Paul II. hatte im Jahre 1994 zum ersten Mal die päpstlichen Weihnachtsgrüße auch in Esperanto gesprochen. Seither wird Esperanto alljährlich zu Weihnachten und zu Ostern beim Segen des Papstes benutzt.

Die Tatsache, dass der Papst auch Esperanto würdigte, wurde z.B. vom Reporter des französischen Senders "Radio France Internationale" besonders erwähnt - "selbst in Esperanto" habe der Papst die Gläubigen gegrüßt.

 

© EsperantoLand