Über Esperanto 

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dpa berichtet über Esperanto-Silvestertreffen

20.12.2007

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat anlässlich des EsperantoLand-Neujahrstreffens in Bestwig-Föckinghausen und des Internationalen Festivals in Düsseldorf einen Artikel zu Esperanto verbreitet. Der Artikel wurde von der Internet-Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers übernommen.

[ksta.de]

 

"Welt online" berichtet über Esperantobuchtag

16.12.2007

Der Geburtstag von Ludwig Zamenhof (15. Dez. 1859) wird traditionell als Zamenhof-Tag oder Tag des Esperanto-Buches gefeiert. Die Zeitung "Die Welt" berichtete darüber in ihrer Online-Ausgabe.

Die Welt zitiert u.a. aus einem Brief von Zamenhof, in dem er seine Beweggründe für die Arbeit an Esperanto darstellt.

Zum Schluss wird auf die heutige Verbreitung des Esperanto verweisen: "Heute gibt es über 100 Esperanto-Zeitungen, in zwölf Ländern Esperanto-Radiosendungen, 2100 Lehrbücher in 50 Sprachen, offiziellen Esperanto-Unterricht in 30 Ländern sowie ein Esperanto-Museum in Wien. Und Esperanto-Hardrockbands."

[Die Welt]

 

Esperanto-Werbung von Google Mail

13.12.2007

In einem 2-Minutenfilm von Gmail über die Filterung unerwünschter Werbung (Spamfilter) gibt es am Ende Tipps, was man in der gewonnenen Zeit machen kann - z. B. Esperanto lernen. Das gezeigte Buch "Learn Esperanto fast" ist übrigens eine Sonderanfertigung für den Werbefilm - der Titel existiert nicht.

Zu sehen ist das englischsprachige Filmchen "Spam, time, and you: An educational video from Gmail" bei Google und bei YooTube.

Esperanto bei Google

Google berücksichtigt Esperanto schon seit einigen Jahren in der Suchmaschine; dort kann man Esperanto als Benutzersprache einstellen, ebenso wie bei den Google-Gruppen. Neuerdings lässt sich Esperanto auch als gewünschte Sprache der gesuchten Seiten einstellen ("Suchsprache"). Sicherlich ist das weniger eine gezielte Unterstützung von Esperanto durch Google als vielmehr eine Folge der zunehmenden Anzahl von esperantosprachigen Seiten, z. B. in der Wikipedia, wo es mittlerweile über 90.000 Artikel in Esperanto gibt.

[nejkajfleja]

 

Wal-Mart und Esperanto

13.12.2007

In einem Bericht über die Werbekampagne der Kaufhauskette Wal-Mart zu Weihnachten, die auch auf Spanisch erscheint, hat die New York Times kurz Esperanto erwähnt: "Whether shoppers speak Spanish, English or Esperanto, Wal-Mart needs a big Christmas." (Ob die Käufer Spanisch, Englisch oder Esperanto sprechen, Wal-Mart braucht ein großartiges Weihnachten.)

[esperanto-usa.org]

 

Esperanto wäre "wirtschaftlich ein Vorteil"

06.07.2007

Nach Auffassung des Genfer Professors und Experten für Sprachökonomie François Grin wäre es für die Mehrheit der EU-Bevölkerung "wirtschaftlich ein Vorteil, wenn Esperanto zusätzliche Amtssprache würde". Dies äußerte Grin in einem Interview mit der schweizerischen Coopzeitung anlässlich der Veröffentlichung des Werks "Schweizer Plansprachen-Lexikon" von Andreas Künzli. Der Titel des Interviews zitiert Grin: "Welche Sprache ist schon natürlich?"

Studie "Fremdsprachenunterricht als Politik"

Professor Grin hat vor zwei Jahren für den französischen "Hohen Rat zur Einschätzung des Unterrichtssystems" eine umfangreiche Studie über die Zukunft des Sprachunterrichts in Europa vorgelegt. Der Bericht "Fremdsprachenunterricht als Politik" (französisches Original) behandelt drei mögliche Szenarien:

1. Englisch als einzige Sprache
2. Mehrsprachigkeit
3. Wahl von Esperanto als interner Arbeitssprache der EU-Organe

25 Milliarden Euro jährlich einsparen

Laut der Studie hat Großbritannien einen jährlichen Gewinn von etwa 17 Milliarden Euro aus der bevorzugten Stellung des Englischen; dieser Betrag wird von den Einwohnern der anderen Länder gezahlt. Die Einführung von Esperanto könnte für Europa insgesamt (einschließlich Großbritannien und Irland) einen Betrag von 25 Milliarden Euro jährlich einsparen.

Vorurteile gegen Esperanto: "Schlichte Unkenntnis"

Die Vorurteile, die vor einer weiteren Verbreitung von Esperanto zu überwinden wären, beruhen laut der Studie von Professor Grin im allgemeinen auf "schlichter Unkenntnis" ("simple ignorance").

 

Esperanto und Sprachen bei MDR Sputnik

12.05.2007

Am Sonnabend, 12. Mai, gab es beim Sender MDR Sputnik eine vierstündige Sendung über Sprachen. Interviewt wurde auch der Vorsitzende von EsperantoLand e.V., Louis F. v. Wunsch-Rolshoven.

Einen Bericht über die Sendung gibt es bei MDR Sputnik zu lesen. Das Interview zu Esperanto kann man sich als mp3-Datei herunterladen.

 

Esperanto bei der Expolingua Berlin

29.09.2006

Bereits zum 14. Mal wird es bei der Sprachenmesse Expolingua, die vom 17. bis zum 19 November in Berlin stattfindet, einen Esperanto-Stand geben. Auch in diesem Jahr wird ein Schnupperkurs Esperanto angeboten, am Sonntag, 19.11.2006, 15.30 - 16.15 Uhr, voraussichtlich in Raum 511 des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176 – 179 in Berlin-Mitte. Mit dem Stand und dem Schnupperkurs kommen der Verein EsperantoLand und die Esperanto-Liga Berlin dem weiterhin großen Interesse an ihrer Sprache entgegen.

Im vergangenen Jahr gab Carsten Mischke am Esperantostand oft eine erste Einführung in Esperanto. Ein Bild von ihm kann man auf den Seiten der Expolingua bewundern (mittlere Zeile, rechts).

Drei Wochenendkurse reichen als Grundlage aus

Die internationale Sprache Esperanto gibt es seit 119 Jahren, als Ludwig Zamenhof 1887 in Warschau ein kleines Lehrbuch veröffentlicht hat. Esperanto ist aus vielen verschiedenen Sprachen zusammengesetzt und weitaus leichter zu erlernen als andere Sprachen. Zum einen sind viele Esperanto-Wörter schon aus der Muttersprache oder aus Fremdsprachen bekannt, z. B. telefono, lampo oder glaso. Zum anderen ist die Sprache regelmäßig aufgebaut, so dass etwa das Erlernen der Aussprache einzelner Wörter oder das Erlernen von unregelmäßigen Verben entfällt. Zum dritten lassen sich in Esperanto aus einer beschränkten Anzahl von Stämmen mit Vor- und Nachsilben viele neue Wörter bilden – die deutschen Wörter „gut, schlecht, verbessern“ heißen in Esperanto z. B. „bona, malbona, plibonigi“. Insgesamt ist Esperanto daher relativ rasch zu erlernen, so dass in der Regel zwei bis drei Wochenendkurse ausreichen, um eine ausreichende Grundlage für das selbstständige Weiterlernen in der Praxis zu haben.

Mehr und mehr Muttersprachler

Heutzutage gibt es in über hundert Ländern auf der Welt Menschen, die Esperanto sprechen. Man trifft sich bei internationalen Veranstaltungen, hört esperantosprachige Musik, liest Bücher, recherchiert auf Esperanto-Seiten im Internet, besucht einander, tauscht E-Mails aus oder telefoniert. In zunehmendem Maße lernen heute schon die Kinder von Esperantosprechern diese Sprache zu Hause und fahren dann zu Familientreffen für Muttersprachler. Andere lernen Esperanto als Schüler oder Student, während ihres Berufslebens oder als Rentner – wer gerne Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern hat, für den bietet Esperanto stets viele Vorteile.

Und Englisch?

Die Verbreitung des Englischen hat den Erfolg von Esperanto nicht bremsen können; insbesondere in den Bereichen internationale Treffen, Musikkultur, Internet, Esperanto in Übersee sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Esperanto ist seit ein paar Jahrzehnten eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Esperanto hat seine Attraktivität behalten, weil es eine neutrale Grundlage für die internationale Kommunikation bietet und weil man sich die Sprache vergleichsweise schnell aneignen kann. Wenn man schon Englisch spricht, dann geht es noch ein wenig schneller.

 

"Die Esperanto-Künstler" im Deutschlandradio Kultur

19.04.2006

Im Deutschlandradio Kultur ist ein Beitrag über zwei Künstler gesendet worden, die Esperanto für ihre Projekte verwenden; die Aufzeichnung des Interviews kann dort abgerufen werden, u. a. als Podcast oder per Internet. Das dänisch-schwedische Künstlerduo, Daniel Salomon und Olof Olsson, nennt das Ganze "La Loko" - "Der Ort". Sie wollen dazu beitragen, die Kultur des Esperanto um Elemente des Alltags zu bereichern, und die Sprache damit auch ein bisschen populärer machen.

Esperanto-Fussballmannschaft

Die beiden realisieren ganz verschiedene Projekte - so wollen sie derzeit unter anderem eine internationale Fußballmanschaft an der Weltmeisterschaft 2010 teilnehmen lassen.

Weichgekochte Eier

Eines der früheren Projekte war ein Imbiss in Kopenhagen, den sie fünf Wochen lang betrieben. In "La Ovo" (das Ei), wurden einfache Gerichte, z. B. weichgekochte Eier, serviert - als Gegensatz zu Fastfood.

Comedy in Esperanto

Außerdem haben die beiden eine Sitcom in Esperanto gefilmt und ein Werbe-Projekt für Esperanto in Thailand durchgeführt. Informationen in Esperanto und Englisch bei La Loko

 

Esperanto als erste Fremdsprache an allen Grundschulen?

22.03.2006

Dieser Vorschlag ist eine der Ideen, die eine Gruppe von Schülern der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim zum Europäischen Jugendparlament in Madeira mitbringt. Dort wird über insgesamt etwa sechzig Resolutionen von Schülern aus 23 Ländern abgestimmt.

Neben vielen weiteren Resolutionen findet sich außerdem der Vorschlag, an europäischen Schulen ein Pflichtfach einzurichten, in dem speziell ausgebildete Lehrer über fremde Kulturen unterrichten und so zum Abbau von Vorurteilen beitragen, berichtet die Pforzheimer Zeitung.

 

Esperanto im MDR

03.02.2005

In der Sendung "Außenseiter - Spitzenreiter" des MDR wurde am Mittwoch, 2. Februar, ab 21.15 Uhr auch das Thema Esperanto vorgestellt. Die Wiederholung der halbstündigen Sendung wurde am Donnerstag, 3. Februar, ab 13.30 Uhr ausgestrahlt.

Der Beitrag wurde zur Beantwortung der Frage "Wer spricht noch Esperanto?" erstellt. Viele Esperantosprecher hatten sich hierzu gemeldet.

 

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