Esperanto in Asien 

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Esperanto-Verband Nepal hat 79 Mitglieder

29.07.2003

Seit 1990 hat der Nepalesische Esperanto-Verband etwa 700 Interessierte in Esperanto unterrichtet. Der Verband zählt derzeit 79 Mitglieder, wie "Esperanto en Azio" berichtet.

5. Internationales Himalaja-Esperanto-Treffen

Zu den Aktivitäten der nepalesischen Esperanto-Vereinigung gehört auch das Internationale Himalaja-Esperanto-Treffen, das vom 26. Februar bis zum 8. März 2004 zum fünften Mal stattfindet. Zunächst werden Kathmandu, Patan und weitere Orte besichtigt, danach geht es zum Pokhara-Tal mit einer fünftägigen Rundwanderung bis zum Punhill (3210 m). Teilnehmen wird eine internationale Reisegruppe von Esperantosprechern.

Esperanto en Azio, Ondo de Esperanto

 

Koreanische Esperanto-Vereinigung gegen den Irak-Krieg

30.03.2003

Die Koreanische Esperanto-Vereinigung hat den Angriff der Vereinigten Staaten gegen den Irak als ungerecht und nicht gerechtfertigt bezeichnet, weil der Angriff "nicht entsprechend der Charta der Vereinten Nationen anerkannt" ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Esperantosprecher seit 116 Jahren dem Weg zum Weltfrieden gefolgt seien. Die Koreanische Esperanto-Vereinigung fordert mit Nachdruck die Beendigung des Angriffs durch die Vereinigten Staaten.

Esperanto-Verbände traditionell politisch neutral

Die Erklärung stellt insofern eine Besonderheit dar, als der Esperanto-Weltbund, dessen Landesverband die Koreanische Esperanto-Vereinigung ist, sich traditionell als politisch neutral versteht. Zu politischen Fragen werden daher keine Stellungnahmen abgegeben. Der koreanische Verband ist bisher die einzige Mitgliedsvereinigung des Esperanto-Weltbundes, die zum Irak-Krieg Stellung genommen hat. Allerdings haben sich zwei vom Esperanto-Weltbund unabhängige Esperanto-Verbände in Erklärungen gegen den Irak-Krieg gewendet: der politisch linksgerichtete "Sennacieca Asocio Tutmonda" (Nationsloser Weltbund) und "Esperanta Civito" (Esperanto-Bürgerschaft).

Protest jugendlicher Esperantosprecher

Wie der Vorsitzende des Koreanischen Esperanto-Bundes, LEE Jung-kee, gegenüber "EsperantoLand" mitteilte, "konnten wir als friedensliebende Esperantosprecher nicht länger schweigen". Weiterhin hätten junge koreanische Esperantosprecher in der letzten Zeit stark gegen die Haltung des Koreanischen Esperanto-Bundes wegen des Schweigens gegenüber sozialen Ungerechtigkeiten innerhalb und außerhalb von Korea protestiert.

Originaltext:

Erklärung der Koreanischen Esperanto-Vereinigung zum Krieg der Vereinigten Staaten

Anlässlich des Angriffs der Vereinigten Staaten gegen den Irak erklären wir, friedensliebende koreanische Esperantosprecher, dass der Angriff weder gerecht noch gerechtfertigt ist, da der Angriff nicht entsprechend der Charta der Vereinten Nationen anerkannt wurde.

Seit 116 Jahren folgen wir Esperantosprecher beständig dem Weg, der zum Welt-Frieden führt.

Auf der Grundlage der Ideale von Dr. Zamenhof und der inneren Idee des Esperanto, fordert die Koreanische Esperanto-Vereinigung mit Nachdruck auf, den Angriff durch die Vereinigten Staaten zu beenden, und hofft, dass die Welt von Frieden und Gleichheit regiert werde.

Im Protest gegen jeglichen Krieg auf der Weltkugel,

21. März 2003

Koreanische Esperanto-Vereinigung

 

China informiert in Esperanto über den 16. Kongress der KPCh

12.11.2002

Die Internetseiten zum 16. Kongress der Chinesischen Kommunistischen Partei erscheinen mit umfangreichen Informationen auch in Esperanto. China setzt damit seine Politik der Verwendung dieser internationalen Sprache für die Öffentlichkeitsarbeit fort - schon seit Anfang des Jahres nutzt das staatliche Chinesische Internet-Informations-Zentrum Esperanto für die täglichen Informationen.

[NUN]

 

Die Revolutionäre Frauenvereinigung Afghanistan zum 11. September 2001

06.09.2002

Die Stellungnahme der Revolutionären Frauenvereinigung Afghanistan zu den Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten am 11. September 2001 ist nun auch in Esperanto zu lesen. Es ist geplant, weitere Dokumente dieses afghanischen Frauenverbands in Esperanto zu übersetzen.

Unter der Überschrift "Das afghanische Volk hat nichts mit Osama und seinen Komplizen zu tun" schliesst sich die Revolutionäre Frauenvereinigung Afghanistan der weltweiten Ablehnung dieses "barbarischen Akts der Gewalt und des Terrors" an. Die frühere Unterstützung von Jehadi und Taliban durch die Vereinigten Staaten wird kritisch beurteilt - die Revolutionäre Frauenvereinigung Afghanistan betont, dass sie bereits vor den Attentaten vor einer solchen Unterstützung gewarnt hatte.

[ret-info]

 

"Oase des Friedens" in Israel nutzt Esperanto

09.08.2002

Das israelische Dorf "Oase des Friedens" (Neve Shalom/Wahat as-Salam), in dem Juden und Palästinenser friedlich zusammenleben, wird im Internet auch in Esperanto dargestellt. Derzeit wohnen etwa 50 Familien in dem in den 70er Jahren gegründeten genossenschaftlichen Dorf, das zwischen Jerusalem und Tel Aviv-Jaffa liegt.

Gemeinsamer Kindergarten für Juden und Palästinenser

Das Dorf betreibt einen Kindergarten und eine Grundschule, eine "Friedensschule", ein Gästehaus und verfügt über ein "Haus der Stille" für Meditation oder Gebet. In Kindergarten und Grundschule werden etwa 250 Kinder betreut, zu 90 Prozent aus den umliegenden arabischen und jüdischen Orten. Die zweisprachige Erziehung - Arabisch und Neu-Hebräisch (Iwrith) sind gleichberechtigt - zielt auf den gegenseitigen Respekt der beiden Kulturen und auf ein friedliches Miteinander ab. Betreuung, Unterricht und Verwaltung werden gleichberechtigt von Juden und Palästinensern durchgeführt.

"Friedensschule" für Konfliktbewältigung

Die "Friedensschule" führt Programme für Jugendliche und Erwachsene durch, bei denen Juden und Palästinenser gemeinsam lernen, Konflikte zu bewältigen. Bisher haben etwa 25.000 Jugendliche an den Programmen teilgenommen, 300 Erwachsene erhielten ein entsprechendes Training - viele von ihnen sind nun in anderen Organisationen aktiv. Seit 1999 gibt es in der "Oase des Friedens" ein Forschungszentrum, das die Arbeit der Friedensschule begleitet und die jüdisch-arabischen Beziehungen untersucht. Die Einrichtung eines weiterführenden Studiums über Konflikt- und Friedensforschung ist geplant.

"Haus der Stille"

Das "Haus der Stille" auf einem nahegelegenen Hügel ist ein Ort für Menschen unterschiedlicher Bekenntnisse. Gelegentlich finden Seminare und Studientage über die Rolle von ethischen Werten in der Erziehung und bei der Förderung des Friedens statt.

Zur Übernachtung steht für Teilnehmer an den Ausbildungsprogrammen und für interessierte Touristen ein Gästezentrum bereit.

Internationale Anerkennung

Ihre Anerkennung der Arbeit des Dorfes "Oase des Friedens" haben unter anderem Shimon Peres, Hillary Clinton, Faisal al-Husseini, Elie Wiesel und Chaim Herzog ausgedrückt. Die Arbeit wird unterstützt durch Freundeskreise in einem Dutzend Ländern; die deutsche Kontaktadresse ist Hermann Sieben, Tel. 0 22 41-33 11 53, friedensoase@gmx.de .

[tejo-aktuale, Pac-Oazo]

 

Sprachkurse
"Die Sprache des Friedens" in Teheran

10.06.2002

Im Rahmen des Projekts "Die Sprache des Friedens" hat vom 15. April bis zum 29. Mai ein weiterer Esperanto-Kurs für afghanische Flüchtlinge in Teheran stattgefunden. Viele der Teilnehmer haben schon während des Kurses mit insgesamt 18 Unterrichtseinheiten eine Korrespondenz mit Esperantosprechern aus verschiedenen Ländern begonnen. Ein finnischer Esperantosprecher besuchte den Sprachkurs mehrfach als Gast und berichtete den Teilnehmern von der praktischen Verwendung des Esperanto.

[Iranischer Verband der Esperanto-Lehrer

 

Dritte Esperanto-Ausstellung für Kinder in Nanking

30.05.2002

Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, findet in Nanking die Dritte Esperanto-Ausstellung für Kinder statt. Die Organisatoren bitten um Unterstützung durch Bildpostkarten, Esperanto-Bücher und Glückwünsche an Zhuang Rui; 402/14 Jiao Fu Ying, Fuzimiao; Nanjing; CN-210001; Jiangsu; China; zhuangespero@163.com

 

11. Xinyang-Tee-Festival in China

28.03.2002

Esperantosprachige Gäste unter anderem aus Kongo und aus Polen werden zum 11. Tee-Festival in der traditionellen Teestadt Xinyang (Provinz Henan/Honan) in China erwartet. Hier wird Esperanto ein weiteres Mal als Mittler zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen wirken. Nähere Informationen in Esperanto auch bei Herrn Zhang Xuesong, deodaro@pub.xaonline.com.

[NUN]

 

Die Sprache des Friedens - zaban-e-salam

08.03.2002

Im Rahmen der Kampagne "Die Sprache des Friedens" des Esperanto-Weltbundes haben nun die ersten Esperanto-Kurse für afghanische Flüchtlinge in Meschhed im nordöstlichen Iran begonnen. Der Leiter der Kampagne in der Provinz Chorassan, Said Borhani, unterrichtet seit dem 16. Februar in zwei Kursen 36 Teilnehmer, vor allem afghanische Gymnasiasten, Studenten sowie Englisch- und Persisch-Lehrer. Ein weiterer Sprachkurs für afghanische Journalisten in Meschhed wird derzeit vorbereitet.

"Dialog der Zivilisationen"

Die Kampagne "Die Sprache des Friedens" hat zum Ziel, das friedliche Miteinander von Menschen aus verschiedenen Ländern zu fördern und einen "Dialog der Zivilisationen" zu unterstützen. Neben Esperanto-Sprachkursen sind Alfabetisierungskurse und materielle Hilfe für afghanische Flüchtlinge geplant. Der Esperanto-Weltbund bittet um Spenden auf das Konto 3182 91 509 bei der Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Verwendungszweck "lingvo de paco".

Vor Ort wird die Kampagne vom Iranischen Esperanto-Zentrum geleitet, das Kontakt mit einem Dutzend afghanischen Organisationen aufgenommen hat. Die Kursmaterialien werden vom Iranischen Verband der Esperanto-Lehrer (IRLEI) zusammengestellt. Der Verband plant nach den ersten Sprachkursen weiterführende Seminare für Esperanto-Lehrer, um dem wachsenden Interesse an Esperanto unter den afghanischen Flüchtlingen entsprechen zu können.

[e-ins; Reza TORABI]

 

12. Internationales Kurs-Wochenende in Japan

25.01.2002

Am 6. und 7. April 2002 findet im japanischen Kita Kiushu das 12. Internationale Kurstreffen statt. Das Treffen wird abwechselnd in Japan und in Korea organisiert. Veranstalter sind die Oomoto-Esperanto-Vereinigung und das Esperanto-Kulturzentrum in Seoul. Nähere Auskunft und Anmeldung bei esperanto@oomoto.or.jp (in Esperanto).

[NUN]

 

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