Esperanto in Europa 

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Esperanto-Verbreitung in Ungarn

03.11.2011

Oft entsteht für Außenstehende der Eindruck, die Zahl der Esperantosprecher bliebe gleich oder gehe zurück. Demgegenüber belegen Zahlen aus Ungarn, dass dort die Anzahl der Esperantosprecher zwischen 1990 und 2001 um 7,4 % pro Jahr zugenommen haben, auf insgesamt 4575 Personen. 2001 gab es dort laut Volkszählung 168 Esperanto-Muttersprachler.

Im Jahr 1941 wurden in Ungarn 942 Personen gezählt, die Esperanto als eine ihrer Fremdsprachen angaben. Bis 1990 war diese Zahl auf 2083 Personen angewachsen, im Schnitt ein Zuwachs von 1,6 % pro Jahr. 2001 gaben in Ungarn 4575 Menschen an, Esperanto zu sprechen - gegenüber 1990 ein Anwachsen von durchschnittlich 7,4 % pro Jahr. Für 168 Personen war Esperanto Muttersprache. (Diese Zahl ist aus der Tabelle zu errechnen als Differenz zwischen 4575 Sprechern und 4407 nichtmuttersprachlichen Sprechern.)

Insgesamt haben im Jahr 2001 in Ungarn 1.958.936 Personen angegeben, eine Fremdsprache zu sprechen. Das bedeutet, dass sich unter 1000 Personen mit Fremdsprachenkenntnissen in Ungarn etwa 2,3 finden, die Esperanto sprechen. Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung von etwa 10 Millionen Einwohner (10.198.315 laut Volkszählung 2001) finden sich unter zehntausend Einwohnern etwa 4,5 Esperantosprecher.

Esperanto kann in Ungarn an Schulen und Universitäten als Wahlpflichtfach gewählt werden, meist gleichberechtigt mit anderen Sprachen.

 

English Forum Switzerland:
Zensur gegen Esperanto

10.10.2011

en Esperanto

Die englischsprachige Internetseite "English Forum Switzerland" hat eine Forum-Frage zu Esperanto mit allen Antworten kommentarlos gelöscht; schon vorher wurden Kommentare von zumindest sechs Personen entfernt. Die Nutzer wurden auf Dauer vom Forum ausgeschlossen.

"Kann ich in der Schweiz Esperanto benutzen?"

Am Dienstag, 4. Oktober, hatte der Nutzer nickmcanada gefragt: "I am wondering if I can use Esperanto in Switzerland? Is the number of people who speak Esperanto growing?" (Ich frage mich, ob ich Esperanto in der Schweiz benutzen kann? Steigt die Anzahl der Leute, die Esperanto sprechen?) Darauf kamen zumindest 25 Antworten, teils kritisch gegenüber Esperanto, teils informierend oder positiv.

Kommentare und Diskussionsfaden gelöscht

Kommentare von mindestens sechs Nutzern wurden in den folgenden Tagen kommentarlos entfernt. Es erschien jeweils für den Nutzer nur die Mitteilung "You have been banned for the following reason: Posting unwanted spam. Date the ban will be lifted: Never". (Sie wurden aus dem folgenden Grund ausgeschlossen: Schreiben von unerwünschtem Spam. Datum, zu dem der Ausschluss endet: Nie.) Sonntag Nacht wurde der gesamte Diskussionsfaden gelöscht; er ist derzeit noch bei Google zu finden (Suche z.B.: "site:englishforum.ch esperanto language corner").

Englischsprachige Internet-Zeitung "The Local"

Das "English Forum Switzerland" wird in Zusammenarbeit mit der Internet-Zeitung "The Local" betrieben. Diese englischsprachige Zeitung hat nationale Ausgaben für Schweden, Frankreich, die Schweiz und Deutschland; sie wird herausgegeben von "The Local Europe".

Anscheinend wird Esperanto als bedrohliche Konkurrenz zu Englisch, der Basis des Geschäftsmodells von "The Local" empfunden. Eine Frage zu Esperanto sowie kritische Kommentare zu Esperanto waren noch zulässig - sachliche Informationen und positive Äußerungen wurden hingegen entfernt.

 

Esperanto weiterhin vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen ausgeschlossen

14.09.2011

Auch für den Wettbewerb 2011/12 ist Esperanto - wie schon seit 30 Jahren - vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen ausgeschlossen: "Nicht erlaubt sind Kunst- oder Plansprachen." Warum Plansprachen und damit insbesondere Esperanto ausgeschlossen werden, darauf bleibt Bernhard Sicking, Geschäftsführer des Wettbewerbs, bei Facebook bisher die Antwort schuldig.

Martin Schaeffer, Generalsekretär des Deutschen Esperanto-Bundes, hatte auf den Facebook-Seiten des Wettbewerbs nachgefragt, was eigentlich der Grund für die Nicht-Zulassung von Esperanto ist. Die Antwort vom vergangenen Montag war nur eine Wiederholung der Bedingungen: "Hallo, die Spielregeln des Wettbewerbs sehen vor, dass zum Oberstufenwettbewerb alle lebenden Staats- und Verkehrssprachen (kein Deutsch) sowie Latein gewählt werden können."

Ergänzt wurde das mit einer offensichtlich fehlerhaften, aber doch amüsanten Erläuterung: "Kunst- und Staatssprachen können nicht gewählt werden." Wenn dem wirklich so wäre, dann fiele der nächste Wettbewerb wohl aus - selbst Latein ist in einem Land Staatssprache, nämlich im Vatikanstaat. Gemeint waren "Kunst- und Plansprachen".

Diskriminierung von Esperanto-Sprechern

Mit dem Ausschluss von Esperanto als Wettbewerbssprache werden Esperanto-Sprecher gegenüber Sprechern anderer Sprachen diskriminiert. Im Fall von Esperanto-Muttersprachlern - davon gibt es weltweit mehrere Tausend und auch in Deutschland einige im schulpflichtigen Alter - bedeutet dies wohl einen Bruch von Artikel 3 des Grundgesetzes. Danach darf niemand wegen seiner Sprache benachteiligt oder bevorzugt werden. Wenn nun jemand Esperanto als Muttersprache hat und am Wettbewerb mit z.B. Französisch und Esperanto teilnehmen will, so ist dies nicht erlaubt. Hingegen wird ein Italienisch-Muttersprachler mit Französisch und Italienisch zugelassen.

Dies wäre vielleicht noch kein Rechtsbruch, wenn der Wettbewerb eine rein private Veranstaltung wäre. Allerdings trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung etwa die Hälfte der Kosten und die Kultusministerien der Länder unterstützen den Wettbewerb vielfältig. Sie alle müssten natürlich darauf achten, dass die Grundrechte geachtet werden. Aber sie tun es nicht. Sie geben auch keinen glaubwürdigen Grund für den Esperanto-Ausschluss an. Anfang 2010 hieß es, man wolle insgesamt die Zahl der Sprachen verringern, da habe es keinen Sinn nun noch Esperanto einzuführen - in der Ausschreibung 2011/12 ist von einer Verringerung der Sprachenzahl beim Oberstufenwettbewerb aber nichts zu sehen.

Esperanto-Ausschluss seit 30 Jahren

Damit bleibt die Frage, warum eigentlich Esperanto immer wieder ausgeschlossen wird. Dies hat der Beirat des Wettbewerbs nunmehr drei Mal entschieden - einmal etwa 1981, anlässlich des ersten Bundeswettbewerbs, als laut Ausschreibung alle lebenden Fremdsprachen zugelassen waren; die angemeldeten Schüler, u.a. Martin Haase, heute Professor für Romanistik in Bamberg, wurden dennoch mit einem Sonderbeschluss abgelehnt. Eine zweite Ablehnung folgte um 1990, als erneut gebeten wurde, Esperanto gleichberechtigt zu behandeln. Ein drittes Mal hat der Beirat die Teilnahme mit Esperanto im Februar 2010 abgelehnt.

Die Konsequenzen einer möglichen Esperanto-Einführung


... für Dolmetscher und Übersetzer

Warum also wird Esperanto ausgeschlossen? Und warum ist der wahre Grund offensichtlich so geheim, dass sich niemand traut, ihn offenzulegen? Einer möglichen Antwort kommt man etwas näher, wenn man sich mit Dolmetschern oder Übersetzern über Esperanto unterhält. Etwa jeder zweite erwähnt dann, dass eine mögliche allgemeine Einführung von Esperanto dazu führen würde, dass ihr Beruf im wesentlichen verschwinden würde; die Angst um den langfristigen Erhalt ihrer Arbeit ist spürbar, auch wenn sie vielleicht Esperanto keine großen Chancen zubilligen - aber man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt... Den Fall der Mauer hatte ja auch kaum einer vorhergesehen.

... sowie für Fremdsprachenlehrer

Die Situation für Fremdsprachenlehrer wäre vielleicht ein wenig besser, aber auch bedrohlich. Esperanto ist bis zu einer bestimmten Sprachbeherrschung schließlich mit etwa einem Drittel des Aufwands für nationale Sprachen zu lernen, vielleicht sogar noch weniger. Dies würde bedeuten, dass bei einem theoretischen Übergang von Englisch zu Esperanto die Menge an Unterrichtsstunden, die z.B. ein Abiturient im Laufe seiner Schulzeit besuchen muss, von derzeit oft etwa 1500 Stunden Englisch auf höchstens 500 Stunden Esperanto sinken würde. Englisch wäre kein Pflichtfach mehr und die Schülerzahlen würden deutlich zurückgehen. Für einen kleinen Teil der Englisch-Lehrer wäre eine Fortbildung in Esperanto denkbar, aber der Bedarf wäre weitaus geringer als die Anzahl der nicht mehr benötigten Englisch-Lehrer.

... und Professoren

Auch im Bereich der Universitäten würde sich eine Verschiebung zugunsten von Esperanto ergeben; die Anzahl der Lehrenden, die für die Ausbildung von Englisch-Lehrern benötigt würde, ginge erheblich zurück. Parallel würden natürlich die Forschungsgelder abnehmen.

Esperanto: Nicht für alle günstig

Letztlich ist stets der Widerstand derjenigen, die von einer gewissen zeitsparenden Neuerung betroffen wären, nur zu verständlich. Da eine weitere Verbreitung von Esperanto gerade im Bereich der Fremdsprachen für erhebliche Verschiebungen sorgen würde, ist dort keine Unterstützung zu erwarten, eher das Gegenteil.

Nach dem Motto "Wehret den Anfängen!"

So ergibt all dies keine rosigen Perspektiven für Fremdsprachenlehrer und Professoren, die sich ihren Fächern Englisch und Französisch auch über die persönlichen Umstände hinaus verbunden fühlen. Auch die Mitarbeiter in den zuständigen Ministerien sind sicherlich nicht angetan von solchen Aussichten, zumal viele von ihnen Fremdsprachen studiert und früher im Schuldienst gearbeitet haben. In der Summe scheint es daher nicht verwunderlich, dass gerade ein Fremdsprachen-­Wettbewerb, in dessen Beirat Fremdsprachenlehrer, Professoren und Vertreter von Kultusministerien sitzen, Esperanto mit aller Macht auschließen möchte. Von einem früheren Beiratsmitglied wird jedenfalls unter seinen Professorenkollegen gemunkelt, er habe sich beruflich nur für sehr wenig begeistern können - außer für sein Engagement gegen Esperanto...

Lu Wunsch-Rolshoven, EsperantoLand

 

Internationaler Esperanto-Kongress in Straßburg

21.03.2010

Der Verein EsperantoLand plant einen Internationalen Esperanto-Kongress in Straßburg, vom 6. bis 13. August 2010. Der Kongress wird die Esperanto-Sprachgemeinschaft und die Esperanto-Förderung behandeln; weiterhin wird es auch Vorträge und andere Angebote in Esperanto zu verschiedenen Themen sowie ein Rahmenprogramm geben. Einige Teilnehmer haben sich schon angemeldet.

Der Kongress findet in einem Hotel am Rande der Innenstadt von Straßburg statt. Die geschichtsträchtige Stadt Straßburg hat einen besonderen Reiz und lädt zu Spaziergängen und Ausflügen während der sommerlichen Tage des Kongresses ein. Hier sind weitere Informationen (in Esperanto).

 

Schweizer Volkszählung: Esperanto als "Hauptsprache" vorgesehen

05.03.2010

Der Fragebogen zur Schweizer Volkszählung ermittelt u.a. die Sprache, die der oder die Befragte am besten beherrscht. Wie dem Blatt "Hauptsprache 2010" des Schweizer Bundesamts für Statistik zu entnehmen ist, ist hierbei zukünftig auch die Angabe von Esperanto vorgesehen. Laut Kopie des Blattes bei Google trägt Esperanto die Code-Nr. 30101.

Voraussichtlich werden nur wenige Schweizer angeben, dass Esperanto diejenige Sprache ist, "in der Sie denken und die Sie am besten beherrschen" (so die Formulierung im Volkszählungsbogen 2000); allerdings dürfte dies für einige internationale Paare zutreffen, die sich seit Jahrzehnten in Esperanto unterhalten. Ob diese zu erfassen sind, wenn zukünftig die Volkszählung nicht mehr als Vollerhebung, sondern nur noch mit Stichproben von bis zu 40 000 Teilnehmern durchgeführt wird, bleibt abzuwarten.

Bedauerlich ist, dass bei der Frage "Welche Sprachen sprechen Sie regelmäßig?" zumindest bei der Volkszählung 2000 keine Möglichkeit bestand, Esperanto anzugeben; man konnte nur "andere Sprachen" ankreuzen. Anscheinend gibt es damit weiterhin in Europa nur die Volkszählungen 2001 in Litauen und Ungarn, bei denen Esperanto-Sprachkenntnisse ermittelt wurden. (Hierbei ergaben sich etwa 850 Litauer und 4500 Ungarn, die Esperanto sprechen, vgl. die Nachricht hierzu.)

 

180 Esperantosprecher in Saarbrücken

12.12.2009

Insgesamt etwa 180 Teilnehmer aus einem Dutzend Ländern werden über Silvester in Saarbrücken erwartet, um am achten Neujahrstreffen des Vereins EsperantoLand teilzunehmen. Für Jugendliche und junge Erwachsene wird ein besonderes Programm als "Internationale Neujahrswoche" angeboten. Gemeinsame Sprache der Veranstaltungen vom 27. Dezember 2009 bis zum 3. Januar 2010 ist Esperanto, das die meisten Gäste seit vielen Jahren sprechen. Es finden auch Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene statt.

Der Veranstalter EsperantoLand e. V. mit Sitz in Berlin organisiert außer dem Neujahrstreffen und der Neujahrswoche auch ein jährliches Esperanto-Sommertreffen und betreibt einen Buchversand sowie Internetseiten zu Esperanto.

Internationale Sprache Esperanto

Esperanto ist eine internationale, geplante Sprache, die vor etwa 120 Jahren von Ludwig Zamenhof in Polen entwickelt wurde. Ihre Wortwurzeln entstammen vor allem den romanischen und germanischen Sprachen. Die Grammatik ist einfach und regelmäßig, so dass Esperanto in etwa einem Drittel der Zeit erlernt werden kann, die man für andere Sprachen braucht; in der Regel reichen drei Wochenendkurse als Basis, um an internationalen Veranstaltungen teilzunehmen. Heute gibt es Esperantosprecher in über hundert Ländern weltweit.

Esperanto wird vor allem in der Freizeit und in den Ferien verwendet; es gibt Bücher und Musik in Esperanto sowie einige Millionen Internetseiten in dieser völkerverbindenden Sprache. In der Wikipedia steht Esperanto mit derzeit 122.000 Artikeln auf Rang 21 der verschiedenen Sprachversionen.

Vorträge, Ausflüge und Plaudern

Bei den beiden Veranstaltungen, "Novjara Renkontiĝo" und "Novjara Internacia Semajno", werden Vorträge und Kurse zu verschiedenen Themen angeboten - etwa über nachhaltige Entwicklung, die chinesische Geschichte oder Computer-Ausdrücke in Esperanto. Außerdem gibt es Ausflüge und Spaziergänge in die Innenstadt und in die Umgebung. Zwischendurch und am Abend trifft man sich im „Kafejo“ zum gemütlichen Plaudern in internationaler Runde. Im Abendprogramm finden sich u.a. ein Theaterstück und zwei Konzerte in Esperanto.

Kinderprogramm und Esperanto-Muttersprachler

Das Programm für die etwa fünfzig teilnehmenden Kinder steht unter dem Thema "Ne nur la mondo estas ronda" (nicht nur die Welt ist rund). Etwa die Hälfte der Kinder lernt Esperanto zu Hause als Muttersprache - in Familien, deren Ehepartner seit vielen Jahren Esperanto sprechen und international anwenden.

Esperanto-Silvestertreffen auch in Nördlingen sowie in Zakopane in Polen

Esperanto-Silvestertreffen haben in Deutschland eine Tradition seit 1957. Damals wurde das „Internacia Seminario“ der Esperanto-Jugend begründet. In diesem Jahr findet es gemeinsam mit der polnischen Esperanto-Jugend in Zakopane in Polen statt; erwartet werden über 250 Gästen aus fast dreißig Ländern. Zu dem vor zwei Jahrzehnten gegründeten „Internacia Festivalo“ über Silvester in Nördlingen werden etwa 130 Teilnehmer aus zwanzig Ländern erwartet.

Wachstum der Esperanto-Treffen

Mit den Veranstaltungen über Ostern und im Sommer konnten die einwöchigen Esperanto-Treffen in Deutschland in den vergangenen drei Jahrzehnten im Schnitt ein jährliches Wachstum von über fünf Prozent verzeichnen - von etwa 100 Teilnehmern jährlich auf heute ungefähr 700 Gäste der verschiedenen Veranstaltungen.

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen lässt Esperanto nicht zu

12.11.2009

( en Esperanto)

( bei Demokratie-Spiegel.de)

Esperanto ist bei dem "Bundeswettbewerb Fremdsprachen" nicht zugelassen. Dies teilte die in Bonn ansässige Geschäftsstelle des Wettbewerbs mit. Der Ausschluss von Esperanto widerspricht den im Internet veröffentlichten Teilnahmebedingungen, nach denen z.B. am Kurzgeschichtenwettbewerb (EW Kreativ) "Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 - 10 mit einer selbst verfassten Geschichte in einer Fremdsprache ihrer Wahl teilnehmen" können. Die Anmeldefrist für diesen Einzelwettbewerb endet am 6. Dezember 2009.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein Projekt von Bildung und Begabung e.V., der "Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zur Begabungs- und Begabtenförderung". Die Projekte des Vereins werden laut Eigenangabe "überwiegend durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft finanziert".

Ablehnungsbeschluss des Wettbewerbs-Beirats

Der Leiter der Wettbewerbsgeschäftsstelle, Bernhard Sicking, erläuterte die Entscheidung am Montag gegenüber dem Vorsitzenden des Berliner Vereins EsperantoLand e.V., Louis v. Wunsch-Rolshoven: Die Ablehnung von Esperanto beruht auf einem Beschluss des Beirats des Wettbewerbs, "Kunstsprachen" nicht zuzulassen. Eine nähere Begründung hierzu wurde nicht gegeben. (In der Literatur zu Esperanto wird von "Plansprachen" gesprochen, da Esperanto eine aus den nationalen Sprachen geplant entwickelte Sprache ist.)

"Le Monde Diplomatique" in Esperanto

Der Verein EsperantoLand hat der Geschäftsstelle des Wettbewerbs eine Bitte um Änderung des Beschlusses und Zulassung von Esperanto zugesandt. Hierbei wurde darauf verwiesen, dass Esperanto dem internationalen kulturellen Austausch dient, entsprechend den Zielen des Sprachenwettbewerbs. Außerdem wurde die heutige Situation des Esperanto dargestellt - unter Verweis z.B. auf die esperantosprachigen Seiten der Wikipedia, der chinesischen Regierung und der Zeitung Le Monde Diplomatique.

Esperanto war in Deutschland zweimal verboten

Es wurde auch nach den Gründen für den Ausschluss von Esperanto gefragt, unter Hinweis darauf, dass Esperanto in Deutschland zweimal unterdrückt und verboten war - zunächst in Nazi-Deutschland von 1933 bis 1945, dann in der DDR von 1949 bis in die sechziger Jahre hinein. Hitler hatte sich schon in den zwanziger Jahren in "Mein Kampf" gegen das Esperanto gewandt, das 1887 von dem polnisch-jüdischen Augenarzt Ludwig Zamenhof vorgestellt wurde.

Diskriminierung gegen Schüler, die Esperanto lernen?

Weiterhin heißt es in dem Schreiben an den Fremdsprachenwettbewerb: "Ich bitte auch zu prüfen, ob und inwieweit Schüler, die Esperanto gelernt haben und mit dieser Sprache am Wettbewerb teilnehmen möchten, durch eine Ablehnung gegenüber anderen Schülern diskriminiert werden."

Von der Kultusministerkonferenz anerkannt

Seit den fünfziger Jahren ist Esperanto in der Bundesrepublik Deutschland von der Kultusministerkonferenz als Schulsprache anerkannt; es wird auch an einigen Universitäten gelehrt und erforscht. In Ungarn werden jährlich etwa 5000 offizielle Prüfungen in Esperanto abgelegt.

Die Mauer um den Fremdsprachenwettbewerb muss fallen!

Das Schreiben endet mit den Worten: "Die Berliner Mauer ist vor zwanzig Jahren gefallen. Es ist an der Zeit, dass nunmehr auch die Mauer fällt, die der Bundeswettbewerb Fremdsprachen vor dreißig Jahren gegen Esperanto errichtet hat."

 

Esperanto bei der Expolingua Berlin

08.10.2009

Auch in diesem Jahr wird Esperanto bei der Expolingua Berlin (20. - 22. November) mit einem Stand vertreten sein. Vorgestellt wird die Sprache selbst sowie Organisationen wie Esperanto-Liga Berlin, Deutscher Esperanto-Bund, Deutsche Esperanto-Jugend und EsperantoLand. Auch über die vielfältigen Möglichkeiten im Internet - von lernu.net für Sprachanfänger bis zur Esperanto-Version der Wikipedia - kann man sich am Stand informieren.

Schwerpunkt: Dolmetschen und Übersetzen

Die diesjährige Expolingua findet wieder im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte statt. Schwerpunkt sind in diesem Jahr Sprachenberufe im Bereich von Dolmetschen und Übersetzen.

Aussteller aus 30 Ländern

Insgesamt stellen bei der Expolingua etwa 200 Aussteller aus 30 Ländern aus. Die Messe richtet sich vor allem an Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung. Auch Lehrer und Dozenten nutzen die Messe zur eingehenden Information über den Sprachenmarkt.

EU-Kommissar Leonard Orban als Schirmherr

Schirmherr der Ausstellung ist Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit, der sich - wie von Esperanto-Seite bedauert - in seinem Forum gegen Esperanto gewandt hat; er schreibt u.a., er "halte nicht viel von einer Lingua franca, sei es nun Esperanto, Latein oder ... Englisch". Dabei wird Esperanto von den allermeisten Esperantosprechern nicht als alleinige lingua franca, sondern - zumindest für die nächsten Jahrzehnte - als eine ergänzende Sprache in der EU vorgeschlagen.

Andererseits wurde es von mehreren Esperanto-Organisationen sehr begrüßt, dass in einzelnen EU-Programmen für förderungswürdige Projekte nunmehr alle Sprachen zugelassen sind und dabei gelegentlich auch Esperanto berücksichtigt wurde. In der 2005 von der EU-Kommission beschlossenen "Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit" konnte man hingegen noch lesen, dass "die Kommission die Verwendung künstlicher Sprachen" nicht fördere, da diese "per definitionem keine kulturellen Bezüge haben".

 

Wieviele Menschen sprechen Esperanto?

16.05.2009

Lange Zeit war diese Frage nur schwierig und mit großen Unsicherheiten zu beantworten. Vor ein paar Jahren gab es jedoch in Litauen und Ungarn Volkszählungen, bei denen auch nach Sprachkenntnissen gefragt wurde.

Esperanto-Kenntnisse in der EU und weltweit

Wenn man die Ergebnisse auf die Europäische Union hochrechnet, kommt man auf etwa 80.000 bis 150.000 Personen in der EU, die Esperanto sprechen. Für die gesamte Welt ergibt sich ungefähr das Doppelte, etwa 160.000 bis 300.000 Esperantosprecher. Für die Hochrechnung wurde die Verteilung der Mitglieder des Esperanto-Weltbunds auf die einzelnen Länder zugrunde gelegt. Die geringere Zahl ergibt sich aus der litauischen Volkszählung, die höhere aus der ungarischen.

Die angegebenen Zahlen sind eine Schätzung für diejenigen Personen, die bei einer Volkszählungs-Frage nach ihren Sprachkenntnissen auch Esperanto nennen, das sie "sprechen und/oder schreiben" können (so die Formulierung für Sprachkenntnisse in Litauen). Personen, die Jahrzehnte vorher Esperanto gelernt und gesprochen haben, es aber heute nicht mehr anwenden, werden vermutlich nur selten angeben, das sie Esperanto sprechen und schreiben.

200.000 oder 2 Millionen?

Es ist gut denkbar, dass weltweit 100.000 bis 200.000 Menschen Esperanto fließend und regelmäßig sprechen - während es vielleicht zehnmal so viele Menschen gibt, die Esperanto teilweise vor vielen Jahren oder Jahrzehnten zuletzt benutzt haben und die es eher zögerlich sprechen. Sidney S. Culbert hatte um 1988 die Größe dieser zweiten Gruppe auf der Grundlage von regionalen Erhebungen auf zwei Millionen geschätzt; seine Angaben sind u.a. in "The World Almanac" und auf ethnologue.com übernommen worden.

4565 Esperantosprecher in Ungarn

Bei der Volkszählung 2001 haben in Ungarn 4565 Personen Esperanto als Fremdsprache angegeben. Damit lag Esperanto auf Platz 18 aller Fremdsprachen, die in Ungarn beherrscht werden. Vergleicht man nur mit den 23 offiziellen EU-Sprachen, so landet Esperanto auf Platz 12 - hinter Polnisch und Tschechisch (8626 bzw. 4702), aber z.B. vor den skandinavischen Sprachen (insgesamt 4502), Griechisch (3238), Bulgarisch (2214) oder Portugiesisch (1681). Die drei baltischen Sprachen (Estnisch, Lettisch und Litauisch) werden von insgesamt 153 Personen gesprochen. Unter 100.000 Ungarn haben etwa 45 Personen Sprachkenntnisse in Esperanto angegeben.

Laut den Ergebnissen der Volkszählung ist Deutsch die am meisten beherrschte Fremdsprache in Ungarn mit 1.007.012 Personen. Englisch liegt mit 997.908 Personen etwa gleich. Es folgen Ungarisch (bei Minderheiten, 630.849), Russisch (194.449) und Französisch (115.881). Insgesamt wurden in Ungarn 10.198.315 Einwohner gezählt.

Platz 16 für Esperanto in Litauen

2001 haben in Litauen 844 Personen angegeben, Esperanto sprechen und/oder schreiben zu können. Esperanto liegt damit auf Platz 16 der Fremdsprachen; berücksichtigt man nur die 23 offiziellen EU-Sprachen, nimmt Esperanto auch in Litauen Platz 12 ein. Kurz vor Esperanto liegen Tschechisch (947) und Dänisch (858). Dahinter liegen z.B. Norwegisch (662), Estnisch (508), Finnisch (381), Portugiesisch (281), Ungarisch (246) und Rumänisch (166). Unter 100.000 Litauern haben etwa 24 Personen Sprachkenntnisse in Esperanto angegeben.

Litauen gehörte bis 1991 zur Sowjetunion. So überrascht es nicht, dass die Hälfte der Bevölkerung Russisch beherrscht, 2.099.928 Personen. Danach folgen Englisch (589.553), Litauisch (bei nationalen Minderheiten, 355.846), Polnisch (307.678), Deutsch (284.896) und Französisch (67.520). Insgesamt wurden in Litauen 3.483.972 Personen gezählt.

Kommunikation zwischen Ungarn und Litauen

Anhand der Zahlen kann man sich die Frage stellen, wie sich Litauer und Ungarn unterhalten können. 246 Litauer sprechen Ungarisch und können direkt mit Ungarn sprechen. Umgekehrt spricht eine nicht genau bekannte Anzahl von ungarischen Bürgern Litauisch; da für baltische Sprachen insgesamt 153 Sprecher angegeben wurden, dürfte diese Zahl in der Größenordnung von 100 Personen liegen.

Wer nicht zu diesen Sprachkundigen gehört - und auch nicht das Glück hat, dass der Gesprächspartner die eigene Sprache gelernt hat - kann vielleicht auf eine der international benutzten Verkehrssprachen vertrauen. So können z.B. 60 % der Litauer mit 2 % der Ungarn auf Russisch sprechen, 17 % der Litauer können sich mit 10 % der Ungarn auf Englisch verständigen und 8 % der Litauer, die Deutsch sprechen, finden in Ungarn bei 10 % der Bevölkerung einen Gesprächspartner. Mit Französisch ist es schon schwieriger - nur 2 % der Litauer sprechen es und nur 1 % der Ungarn; Spanisch wird in beiden Ländern von weniger als einem viertel Prozent der Bevölkerung gesprochen. Es liegt nahe, anzunehmen, dass die Kommunikation der beiden Länder in starkem Maße Englisch benutzt und in etwas geringerem Maße Deutsch.

EU-Mehrsprachigkeitskommissar Orban gegen Lingua franca

Was dürfte Leonard Orban, Kommissar für Mehrsprachigkeit der Europäischen Union, zu diesen Zahlen sagen? Er propagiert das Lernen fremder Sprachen, spricht sich aber vehement gegen eine EU-Verkehrssprache aus. So ist in seinem Forum zur Mehrsprachigkeit zu lesen, er "halte nicht viel von einer Lingua franca, sei es nun Esperanto, Latein oder … Englisch".

Es scheint, dass das Engagement von Herrn Orban gegen eine Lingua franca bei den Bürgern keine rechte Aussicht auf Erfolg hat: Wer fremde Sprachen lernt, der wählt in erster Linie solche, die er international als Verkehrssprache benutzen kann; außerdem werden häufig Nachbarsprachen gelernt, wie die beiden Statistiken zeigen. Auch in den EU-Institutionen wie z.B. der Kommission ist im übrigen das Englische de facto die am meisten genutzte lingua franca - unabhängig von der Meinung von Herrn Orban.

Esperantosprecher: Im Schnitt 3,3 Fremdsprachen

Esperanto wird von den meisten seiner Sprecher als ergänzende Sprache gelernt; es erstaunt sicher nicht, dass nach Statistiken aus mehreren Ländern die Esperantosprecher im Schnitt mehr als drei Fremdsprachen sprechen - also neben Esperanto noch etwa zwei Verkehrssprachen oder Nachbarsprachen. Nach einer Statistik des finnischen Erziehungsministeriums sprachen schon 1983 nur 14 % der befragten Esperantosprecher außer Esperanto keine weitere Fremdsprache. Vermutlich ist seither die Kenntnis von Fremdsprachen eher angestiegen.

Häufig interessieren sich für Esperanto Menschen, die schon eine oder zwei Fremdsprachen gut sprechen. Außerdem beflügelt Esperanto durch die vielen internationalen Kontakte das Erlernen weiterer Sprachen. Es ist daher keine wirkliche Überraschung, dass die Esperantosprecher mit durchschnittlich 3,3 Fremdsprachen wohl die einzige Sprachgemeinschaft darstellen, die das erklärte EU-Ziel, jeder solle zwei Fremdsprachen beherrschen, zumindest im Schnitt seit langem deutlich übererfüllt haben.

Keine vergleichbaren Zahlen für andere Länder

Interessant wäre es, entsprechendes Material auch für andere Länder zu erhalten. Anscheinend taucht Esperanto außer in den genannten Ländern nur noch in der Volkszählung 2006 in Neuseeland auf. Dort wurden 123 Personen als Esperantosprecher gezählt - es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die entsprechende Frage nicht nach Muttersprache und Fremdsprache unterschied. Deshalb haben vermutlich viele Befragte neben ihrer Muttersprache kaum Fremdsprachen genannt.

Denkbar ist, dass auch in anderen Ländern nach Fremdsprachen gefragt wurde, aber die Antworten zu Esperanto nicht veröffentlicht wurden; auch die Ergebnisse der litauischen Volkszählung zu Sprachenkenntnissen sind nur auszugsweise im Internet veröffentlicht.

Dem Statistischen Bundesamt liegen keine entsprechenden Daten für die Sprachkenntnisse der deutschen Bevölkerung vor. Auch eine Anfrage bei Roger Nunn, Pressereferent beim EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit, Leonard Orban, ergab keine weiteren Informationen über die Esperanto-Kenntnisse der EU-Bürger.

Andere Statistiken zu Sprachen

Die Daten der beiden Volkszählungen in EU-Ländern vergleichen Esperanto mit anderen Fremdsprachen, also gelernten Sprachen. Es ergibt sich dadurch eine etwas günstigere Position für Esperanto als bei anderen statistischen Vergleichen, etwa zur Größe der Wikipedia, zu ihrer Nutzung oder zu den Sprachen im Internet insgesamt. Bei diesen wird die Nutzung durch Muttersprachler und Lerner zusammengezählt - und daher liegt Esperanto etwas weiter hinten, weil es nur etwa 200 bis 2000 Esperanto-Muttersprachler gibt, weniger als 1 % der Esperantosprecher.

Esperanto-Wikipedia

Derzeit hat Esperanto mit etwa 110.000 Artikeln Platz 22 im Vergleich mit den anderen Wikipedia-Versionen. Nach der Häufigkeit der Seitenaufrufe liegt Esperanto etwas ungünstiger, auf Platz 35. (Der Überblick zeigt etwa Platz 50, da auch Projekte wie Wikimedia aufgelistet werden.)

Esperanto-Texte im Internet

Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2000 von Gregory Grefenstette und Julien Nioche lag Esperanto damals im Internet nach der Textmenge auf Platz 27 der Sprachen mit lateinischer Schrift; im Vergleich mit allen Sprachen dürfte das etwa Platz 40 entsprechen.

Beeindruckender Aufstieg von Esperanto

Gelegentlich wird Esperanto als ein erfolgloses Projekt angesehen - es habe sich nicht "durchgesetzt", wird gesagt. Betrachtet man die Position von Esperanto im Vergleich mit anderen Sprachen im Verlauf der 122 Jahre seit der Veröffentlichung des ersten Lehrbuchs 1887, ergibt sich ein etwas anderes Bild. Damals gab es einen einzigen Esperantosprecher, den Autor der Sprache Ludwig Zamenhof, und Esperanto war damit die kleinste unter weltweit zu jener Zeit etwa 8000 Sprachen. Nur ein Jahrhundert später hat sich Esperanto - je nach Statistik - auf einen der vorderen fünfzig Plätze der Sprachen der Welt vorgearbeitet.

Einen vergleichbaren Aufstieg einer Sprache hat es in der Weltgeschichte vermutlich noch nicht gegeben. Das Englische besteht beispielsweise seit etwa 1500 Jahren; 1000 Jahre nach seiner Entstehung hatte es die britischen Inseln noch nicht verlassen.

Esperanto hat eine Eigenschaft, die es mit keiner anderen Sprache teilen muss: Es wurde und wird schon wegen seiner Idee an sich gelernt und wegen seines überragend einfachen Aufbaus. Die Tatsache, dass es heute in etwa 120 Ländern der Welt Esperantosprecher gibt, und die wachsende Verwendung der Sprache im Internet und in der Musik, bei internationalen Begegnungen und in außereuropäischen Ländern - das alles trägt zu seiner weiteren Verbreitung erheblich bei.

Louis F. v. Wunsch-Rolshoven, EsperantoLand


Der Artikel ist in Esperanto auch auf unseren esperantosprachigen Seiten und bei Libera Folio erschienen; dort mit Diskussion.

 

Deutsche Esperanto-Kongresse international

13.03.2009

In der Regel fahren zum Deutschen Esperanto-Kongress vor allem deutsche Teilnehmer. Die nächsten beiden Male wird das anders sein: Über Pfingsten 2009 findet in Herzberg ein Europäischer Esperanto-Kongress statt. Angemeldet sind derzeit 190 Teilnehmer aus 23 Ländern.

Der Kongress 2010 wird gemeinsam mit dem französischen Verband in Kaiserslautern veranstaltet, wie der Vorsitzende des Deuschen Esperanto-Bundes, Dr. Rudolf Fischer, berichtet.

 

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