Religion 

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Weihnachtsgrüße des Papstes in Esperanto

25.12.2008

Erneut hat in diesem Jahr der Papst seine traditionellen Weihnachtsgrüße auch in Esperanto an die Gläubigen in aller Welt gerichtet: "Dibenitan Kristnaskon kaj prosperan novjaron!"

Papst Johannes Paul II. hatte im Jahre 1994 zum ersten Mal die päpstlichen Weihnachtsgrüße auch in Esperanto gesprochen. Seither wird Esperanto alljährlich zu Weihnachten und zu Ostern beim Segen des Papstes benutzt.

Die Tatsache, dass der Papst auch Esperanto würdigte, wurde z.B. vom Reporter des französischen Senders "Radio France Internationale" besonders erwähnt - "selbst in Esperanto" habe der Papst die Gläubigen gegrüßt.

 

Aufruf an den Iran die Religionsfreiheit der Baha′i zu respektieren

26.06.2006

Einige deutsche Politiker und andere prominente Persönlichkeiten haben den iranischen Präsidenten Ahmadineschad aufgerufen, den Baha'i und anderen unterdrückten Menschen im Iran das Recht der Religionsausübung zu gewähren. Zu den Erstunterzeichnern des Offenen Briefs gehören die ehemaligen Bundesminister Gerhart Baum und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der frühere Bremer Bürgermeister Henning Scherf und der Schriftsteller Günter Wallraff. Den Offenen Brief kann man im Internet unterschreiben. Darüber hat jetzt die Baha'i-Esperanto-Liga in einer Pressemitteilung (pdf, in Esperanto) informiert.

Der offene Brief entstand, als Ahmadineschad die Absicht erklärte, Deutschland anlässlich der Fußballweltmeisterschaft zu besuchen, an der auch der Iran teilnahm. Gemäß dem Brief geschieht die Teilnahme an diesem sportlichen Wettstreit im Rahmen gegenseiter Achtung und der Anerkennung von Regeln. Der Aufruf fordert den iranischen Präsidenten auf, den Baha'i das Recht der Religionsausübung zu gewähren.

Über die Situation der Baha'i im Iran kann man Artikel bei Spiegel-Online und in der taz lesen.

Geheimer Befehl ordnet totale Überwachung an

Im Iran wird das Recht auf Religionsausübung den Baha'i systematisch verwehrt, erläutert der Offene Brief. Am 20. März 2006 hat die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für Religions- und Glaubensfreiheit, Frau Asma Jahangir mitgeteilt, dass ein geheimer Brief des Obersten Kommandorates des iranischen Militärs eine totale Überwachung der Angehörigen der Baha'i-Religion im Iran anordnet.

Serie von diffamierenden Artikeln

In der offiziellen Teheraner Tageszeitung "Kayhan" ist eine Serie von bislang über 30 Artikeln erschienen, die die Baha'i und ihre Religion systematisch diffamieren und verurteilen, berichtet der Offene Brief. In Radio und Fernsehen folgten ähnliche Beiträge.
"Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass solche öffentlichen Kampagnen in Presse, Rundfunk und Fernsehen stets Gewalt, Mord und Totschlag an Männern, Frauen und Kindern zur Folge gehabt haben."

Verstärkte Verfolgung seit der Gründung der Islamischen Republik

Der Offene Brief erinnert an die lange Geschichte der Verfolgung der Baha'i im Iran seit dem 19. Jahrhundert. "Gemäß der Verfassung der Islamischen Republik Iran aus dem Jahr 1980 werden ihnen sämtliche Bürgerrechte vorenthalten."

Hnrichtungen, Folter, Arbeitsverbote, Studienverbot

In den folgenden Jahren kam es zu einer Welle von Verfolgungen, während der "über 200 iranische Baha'i allein ihrer religiöse Überzeugung wegen hingerichtet" wurden. "Hunderte und Tausende wurden in Gefängnissen gefoltert, die gesamte Gemeinde durch ein Dekret des iranischen Generalstaatsanwaltes verboten, soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen geschlossen, Heilige Stätten und Friedhöfe bis in die jüngste Zeit geschändet, zerstört, enteignet oder im Sinne der Revolution verwendet. Bahá’í im Iran ist es verboten, in öffentlichen Verwaltungen zu arbeiten und an Hochschulen zu studieren. Rentenzahlungen an Bahá’í sind im Iran eingestellt, wie ihnen auch Handel und Gewerbe tagtäglich erschwert wird."

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Baha'i-Esperanto-Liga (in Esperanto, pdf)

Bahaa Esperanto-Ligo (BEL), bahaaeligobahai.de

 

Päpstliche Ostergrüße in Esperanto

17.04.2006

Papst Benedikt XVI. hat die langjährige Tradition seines Vorgängers Johannes Paul II. fortgeführt und seine Ostergrüße auch in Esperanto gesprochen: "Feliĉan Paskon en Kristo resurektinta!"

Die Botschaft des Papstes in Esperanto kann man auf den Seiten der katholischen Esperanto-Vereinigung IKUE anhören (oben rechts auf "Benedikto la 16a bondeziras en Esperanto" klicken).

La mesaĝo estas aŭdebla sur paĝo de la katolika Esperanto-asocio IKUE .

 

Esperantosprachiger Gottesdienst beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin

20.05.2003

Während des Ökumenischen Kirchentags in Berlin wird auch ein
esperantosprachiger Gottesdienst gehalten. Die Veranstaltung, die
gemeinsam von der Ökumenischen Esperanto-Liga, der Internationalen
Katholischen Esperanto-Liga und der Berliner Arbeitsgruppe "Ökumene
und Esperanto" organisiert wird, findet am Donnerstag, dem 29. Mai,
(Himmelfahrt) um 15.00 Uhr in der Epiphanienkirche statt. Nach dem
Gottesdienst treffen sich die Teilnehmer zum Plaudern.


Do. 29.5., 15.00 h
Epiphanienkirche
Knobelsdorffstr. 72
14059 Berlin-Charlottenburg
U-Bahn Kaiserdamm
Tel. 301 16 90

Berlina Informilo

 

Esperanto-Stand beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin

20.05.2003

Beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin wird es zum Thema "Welt gestalten - in Verantwortung handeln: Frieden stärken" auch einen Esperanto-Stand geben. Gemeinsam informieren dort die Ökumenische Esperanto-Liga e. V., die Internationale Katholische Esperanto-Liga (Landesverband Deutschland) und die Deutsche Esperanto-Jugend e. V. über die internationale Sprache und ihre zunehmende Verwendung im privaten internationalen Kontakt und in den Kirchen.

Auf der "Agora" im Messegelände

Der Stand befindet sich im Rahmen der "Agora" des Kirchentags auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg. Die "Agora" ist von Donnerstag, 29. Mai, bis Samstag, 31. Mai jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Donnerstag ab 11.00 Uhr). (Nummer des Esperanto-Standes: 3.2 A18)

 

Der Papst spricht Ostergrüße in Esperanto

20.05.2003

Am 3. April 1994 sprach Papst Johannes Paul II. zum ersten Mal seinen Ostergruß in Esperanto mit den Worten "Feliĉan Paskon en Kristo resurektinta". Seither hat der Papst die esperantosprachigen Gläubigen aus aller Welt zu Ostern und zu Weihnachten regelmäßig auch in ihrer gemeinsamen, völkerverbindenden Sprache Esperanto gegrüßt - in diesem Jahr am 20. April.

 

Ökumenisches Gottesdienstbuch

20.05.2003

1472 Seiten hat das esperantosprachige Gottesdienstbuch "Adoru" (Bete an) - es enthält über 900 liturgische Lieder und Gebete mehrerer christlicher Kirchen. Das gemeinsame Werk von Pfarrer Adolf Burkhardt, Pastor Bernhard Eichkorn und Pastor Albrecht Kronenberger, erhielt im vergangenen Jahr den Kulturpreis der Stadt Aalen (FAME-Preis). Das Gottesdienstbuch ist international einzigartig wegen seiner Zusammenstellung von Liturgien verschiedener christlicher Kirchen einschließlich der russisch-orthodoxen Kirche. Nachrichten zu Adoru im \"\" Ökumenischen Esperanto-Forum Nr. 44.

 

Buch "Esperanto - das neue Latein der Kirche" jetzt auch in Brasilien

20.05.2003

Vor kurzem ist eine brasilianische Übersetzung des Buchs "Esperanto - das neue Latein der Kirche" herausgekommen. Das Werk von Dr. Ulrich Matthias wird bei der bis zum 25. Mai dauernden Buchmesse in Rio de Janeiro vorgestellt; Titel "Esperanto, o novo latim da Igreja e do Ecumenismo". Das Werk, das sich auch in Deutschland gut verbreitet, ist bisher außer in Deutsch auch in Esperanto und Englisch erschienen;
weitere Ausgaben sind in Vorbereitung. Es ist bereits das dritte Buch zu Esperanto, das der brasilianische Fachverlag für Linguistik "Pontes" herausgebracht hat.

Kirchliche Esperanto-Zeltlager

Dr. Matthias schildert die zunehmende Verwendung des Esperanto im Bereich der Kirchen, insbesondere in der katholischen Kirche, in der das Latein an Bedeutung verliert. Esperanto wird wegen seiner leichten Erlernbarkeit mehr und mehr benutzt - sowohl von Jugendlichen, die sich zu kirchlichen Esperanto-Zeltlagern treffen, als auch vom Papst, der seinen Ostergruß und seinen Weihnachtsgruß seit 1994 jedes Jahr auch in Esperanto spricht. Das Buch beschreibt Esperanto und Argumente zu Esperanto sowie die offiziellen Stellungnahmen der Kirche und die Verwendung unter Laien.

NUN

 

Osterglückwünsche auf dem Petersplatz in Rom

12.04.2002

Im Jahre 1994 hat Papst Johannes Paul II. begonnen, seine Osterglückwünsche auch in Esperanto zu sprechen. Auch in diesem Jahr hat er am 31. März bei seinem Segen urbi et orbi der Welt Bonan Paskon en Kristo resurektinta gewünscht. Auf dem Petersplatz in Rom hatte sich eine Gruppe von Esperantosprechern aus vielen Ländern versammelt, um die Glückwünsche persönlich zu empfangen.

[Heroldo komunikas]

 

Weihnachts-Ansprache des Papstes

22.03.2002

Ein kurzer Videofilm mit den esperantosprachigen Weihnachts-Glückwünschen des Papstes aus dem vergangenen Jahr ist im Internet herunterzuladen.

Voraussichtlich wird der Papst den esperantosprachigen Gläubigen auch zu Ostern in ihrer gemeinsamen internationalen Sprache seine Glückwünsche aussprechen.

[NUN]

 

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