Treffen 

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Drittes EsperantoLand-Sommertreffen 2005 in Wissen nahe Köln

09.09.2005

60 Gäste haben am dritten Sommertreffen "SOMERE" teilgenommen, das von Sonnabend, 30. Juli, bis Sonntag, 14. August 2005, stattfand. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Portugal, Frankreich, Belgien, Irland, Polen, den USA, Mexiko und Vietnam. Der Ort Wissen befindet sich an der Sieg, 60 Kilometer (etwa eine Zugstunde) östlich von Köln. Das Sommertreffen 2006 findet vom 4. bis zum 11. August in Jünkerath in der Eifel statt.

Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Sprachkurse an den ersten Tagen haben sich auch in diesem Jahre bewährt - Esperanto-Neulinge hatten gleich eine Grundlage für die Verständigung. Für Fortgeschrittene gab es Konversationsrunden.

Ausflüge, Vorträge, Kurse, Spiele

Auf dem Programm standen u. a. Qi-Gong-Übungen, Tanzen, Spaziergänge, Wanderungen und Ausflüge, z. B. nach Köln.

 

Bericht über das Sommertreffen 2004

14.07.2005

Einer der Teilnehmer des vergangenen Jahres hat in der britischen Zeitschrift "Brita Esperantisto" einen begeisterten Bericht über unser letztjähriges Sommertreffen veröffentlicht (Nr. 958, Frühling 2005; Original in Esperanto).

Eine Sprache in den Ferien lernen - warum war das erfolgreich?

Mitten im Winter ist es schwierig, die besondere Freude der Sommerferien einzufangen - Sonne, lange Tage, Baden und das Glück, sich entscheiden zu können, ob man sich dem Nichtstun lieber im Haus oder im Garten hingibt. Dennoch bleiben in meiner Erinnerung meine ersten Esperanto-Ferien lebhaft erhalten - zwei Wochen in der Eifel in Deutschland beim zweiten EsperantoLand-Sommertreffen, organisiert von Lu Wunsch-Rolshoven aus Berlin.

Bei Esperanto-Veranstaltungen in Großbritannien hat man oft darüber gegrübelt, wie man die Sprache nutzen soll und wie man die Leute zum Sprechen bringt, die sich seit dem letzten Treffen kaum mit Esperanto beschäftigt haben. Die Ergebnisse sind oft unbefriedigend. Man kämpft nicht nur mit Grammatik und Wörtern, sondern auch mit dem Gefühl, dass alles irgendwie unnatürlich ist; warum soll man eine 'fremde' Sprache mit Gleichsprachigen benutzen?

"Die Sprache war der natürliche Hintergrund"

So etwas gab es nicht beim EsperantoLand-Sommertreffen; die Sprache war nichts, um das man sich bemühen musste, sondern der ganz natürliche Hintergrund für alles, was in den Ferien passierte. Wieso waren diese Ferien auch sprachlich so erfolgreich, während so viele andere Esperanto-Veranstaltungen bezüglich des Lernens nur zur Hälfte glücken oder sogar scheitern?

Meiner Ansicht nach ist gerade dieser natürliche Hintergrund das Wichtigste. Unter den 61 Teilnehmern aus 11 Ländern, die sich alle für diese Ferien entschieden hatten, weil sie die Sprache schon beherrschten oder sie lernen wollten, war der Gebrauch von Esperanto ganz normal. Als einziger Brite habe ich besonders davon profitiert, aber im Grundsatz galt das für alle.

Zum zweiten hat das Zusammenleben die Teilnehmer angeregt, oft und detailliert über ihre tägliche Umgebung zu sprechen; natürlich nicht nur darüber, aber insbesondere. Unter den Esperantosprechern gibt es viele, die beredt für die Einführung der internationalen Sprache plädieren können, aber kaum in der Lage sind zu erklären, wo sich in der Küche der Zucker befindet. Dieses Problem hatten wir nicht - erfrischend anders als sonst!

Eine besondere Erfahrung erinnert mich daran. Ich half gerade in der Küche die gespülten Teller zu trocknen. Das umfasst auch einige sprachliche Aufgaben, z. B. zu verstehen, wo der folgende Geschirrstapel ist und wohin dasjenige Geschirr kommt, das die Geschirrspülmaschine noch etwas schmutzig gelassen hat; neue trockene Tücher zu finden; oder verstehen, wie die besonderen Schubladen funktionieren, die in der Wand zwischen Küche und Esszimmer eingebaut waren und so aus beiden Räumen zu öffnen waren - eine reiche Quelle für spontane Konversation!

Ein großer Garten

Ein weiterer Vorteil war der Ort. Wir wohnten in einem Pfadfinderhaus mit komfortablen Zimmern, einem Esszimmer, das auch als Café und Plauderecke diente, und dem sogenannten "Sesselraum" zum Lesen und für Sprachkurse, mit einem fast nie genutzten Fernseher. Draußen gab es einen großen Garten, wo Familien zelteten und Kinder auf Wippe und Schaukel spielten. (Dort spielten gelegentlich auch reifere Männer mit grauen Bärten.) Es zeigte sich die Verschiedenheit der Teilnehmer: Einzelne, Familien mit Kindern, Studenten, Rentner - alle trugen zu der Atmosphäre bei, die eher einem kleinen Dorf als einer Konversationsrunde glich.

Kinder aus mehreren Ländern

Sehr interessant war es, die Kinder zu beobachten und ihnen zuzuhören. Dank der unermüdlichen Arbeit des Dichters und Kochs Cor van Ekelenburg gab es stets reichlich frische Früchte, die die Kinder begeistert aßen; Schokolade oder Süßigkeiten habe ich praktisch nie gesehen. Stets waren draußen Ballspiele sehr beliebt, und ebenso Schach im Freien und im Haus. So gab es die stete Notwendigkeit ein wenig miteinander zu reden. Schon in der ersten Woche fingen die Kinder an Esperanto zu benutzen und später wurde das mehr oder weniger zur Routine - vorausgesetzt, dass keine Erwachsenen dabei waren. Es glückte also, sie zur Kommunikation anzuregen, weil sie das selbst wollten...

Kurse, Vorträge, Spaziergänge, Grillabende

Und was machten die Erwachsenen? Vormittags gab es Sprachkurse für Fortgeschrittene, mit zusätzlichem Unterricht für die Anfänger während der ersten Woche. Das war so erfolgreich, das die Anfänger in der zweiten Woche die Sprache mehr und mehr benutzen konnten. Nachmittags gab es Vorträge über verschiedene Themen: z. B. über China, Dichtung oder Blues; auch ein Tanzatelier oder Wanderungen auf kleinen Wegen, die in die Felder führten. Abends wurde geplaudert, getrunken, gesungen oder gespielt. Gelegentlich gab es einen Grillabend im Garten, wo man lange blieb, bis es kühl wurde und die Fledermäuse durch die Luft sausten.

Kein Programmpunkt war verpflichtend; man konnte nach Belieben teilnehmen und sich wohl fühlen; auch das - das Recht gelegentlich alleine zu bleiben - ist sehr wichtig, wenn man eine fremde Sprache lernt und spricht.

Es scheint mir insgesamt, dass Ferien eine besonders gute Umgebung für das Lernen und Weiterlernen darstellen, wenn man auf folgendes achtet: möglichst unterschiedliche Teilnehmer, ein anregendes Haus und eine reiche Auswahl an anziehenden, aber nicht verpflichtenden Aktivitäten. Ideal wäre es natürlich, wenn man viel länger und öfter Ferien machen könnte. Bis diese Utopie erreicht ist, lohnt es sich vielleicht, aus der nächsten Konversationsrunde eine Ferien-Veranstaltung zu machen...

Jack Warren

 

153 Teilnehmer beim 3. Neujahrstreffen von EsperantoLand

26.01.2005

Insgesamt 153 Teilnehmer aller Altersstufen haben am dritten Neujahrstreffen von EsperantoLand teilgenommen, das vom 27. Dezember 2004 bis zum 3. Januar 2005 in der Marienburg bei Zell an der Mosel stattfand. Knapp neunzig Gäste kamen aus dem Ausland: Aus Dänemark, Belgien, England, Frankreich, Italien, Korea, den Niederlanden, Polen, Russland, der Schweiz und Spanien. Insgesamt 40 Kinder haben an dem Treffen teilgenommen.

Sprachunterricht

Es wurden auch Sprachkurse für Esperanto-Anfänger, Fortgeschrittene und eine Konversationsrunde angeboten.

Am zweiten Neujahrstreffen in Tecklenburg bei Münster hatten 60 Gäste aus acht Ländern teilgenommen, darunter 18 Kinder; von ihnen sprach übrigens die Hälfte Esperanto als Muttersprache.

Im Netz ist eine Liste mit den meisten der Teilnehmer einzusehen.

 

61 Teilnehmer aus dreizehn Ländern beim 2. Sommertreffen von EsperantoLand

05.10.2004

Insgesamt einundsechzig Gäste haben an dem EsperantoLand-Sommertreffen vom 26. Juli bis zum 8. August 2004 teilgenommen. Die Liste der Herkunftsländer der Teilnehmer war lang - China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Südafrika, Vietnam und Zimbabwe. Die zweiwöchige Veranstaltung fand in der Eifel statt, etwa 40 Kilometer südwestlich von Bonn. Der Verweis auf einen Artikel in der Kölnischen Rundschau und Kommentare von zwei Teilnehmern finden sich im Forum von EsperantoLand.

Esperanto lernen und gleich anwenden!

Angeboten wurden unter anderem Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Vorträge, Ausflüge - und es fand sich eine ebenso nette internationale Gruppe wie im vorigen Sommer. Ebenso wie im vergangenen Jahr hat der Sprachkurs für Anfänger in den ersten Tagen rasch verwendbare Kenntnisse vermittelt - so konnten die Kursteilnehmer gleich erste Schritte in Esperantoland machen und die internationale Atmosphäre geniessen.

Wer hat teilgenommen?

Mehr Informationen über diese internationale Esperanto-Begegnung auf unserer Informationsseite, wo auch die Liste von einigen der Teilnehmer einzusehen ist.

 

Ehrung für Marie Hankel

15.09.2004

Am 15. und 16. Oktober wird in Dresden die Esperanto-Dichterin Marie Hankel geehrt. Marie Hankel (1844 - 1929) ist zu ihrer Zeit mit vielen Gedichten in Esperanto bekannt geworden und hat auch internationale Auszeichnungen dafür erhalten.

"Tradition mit Zukunft"

Am Freitag, 15. Oktober, wird um 17 Uhr im Rathaus Dresden-Leuben eine Ausstellung "Tradition mit Zukunft" eröffnet, um 18 Uhr werden Texte von Marie Hankel in musikalischer Umrahmung gelesen.

Esperanto und Historiografie

Am Sonnabend, 16. Oktober, findet im Salon Dresden ab 10 Uhr ein Seminar "Esperanto und Historiografie" statt. Abends singt Ralph Glomp aus Hamburg Lieder in Esperanto und es gibt eine Diskussionsrunde zu Esperanto in der Presse. Detailliertes Programm auf den Veranstaltungsseiten von EsperantoLand.

[Verda Saksofono]

 

Bürgermeister von Wilna (Vilnius) besucht Esperanto-Kongress in Peking

03.07.2004

Der Bürgermeister von Wilna (Vilnius), Arturas Zuokas, wird nach Peking reisen, um einige Tage lang am Esperanto-Treffen 89. Esperanto-Weltkongress teilzunehmen; im nächsten Jahr wird der Esperanto-Kongress in der litauischen Hauptstadt zusammenkommen. Erwartet werden jeweils mehrere tausend Teilnehmer.

Delegation aus Litauen

Der Bürgermeister wird von einer Delegation begleitet, der seine Beraterin für internationale Angelegenheiten und der Rektor der Universität Wilna (Vilnius) angehören werden.

8 Tage in Peking

Der Bürgermeister wird mit seiner Delegation eine Woche lang in Peking bleiben. Auf dem Programm stehen die offizielle Einladung an die Kongressteilnehmer zur Veranstaltung im nächsten Jahr und die Übernahme der traditionellen Esperanto-Fahne der Weltkongresse.

Weiter sind Unterredungen mit dem Vorstand des Esperanto-Weltbundes und die Behandlung von organisatorischen Fragen zum Esperanto-Weltkongress im kommenden Jahr geplant.

[esper-inform]

 

Touristeninformation im Baltikum in Esperanto

08.05.2004

Anlässlich der 40. Baltischen Esperanto-Tage hat die Stadtverwaltung von Birstonas (Litauen) beschlossen, die Herausgabe einer Informationsbroschüre über die Stadt in Esperanto zu bezuschussen. Für den Druck von 2000 Exemplaren wurden 3000 Litas (etwa 870 Euro) bewilligt.

[nun]

 

60 Teilnehmer beim 2. Neujahrstreffen von EsperantoLand

31.01.2004

Beim zweiten Neujahrstreffen von EsperantoLand vom 27. Dezember 2003 bis zum 3. Januar kamen insgesamt 60 Teilnehmer aus acht Ländern zusammen. 18 Kinder zwischen einem und elf Jahren haben an der Veranstaltung in Tecklenburg bei Münster teilgenommen - etwa die Hälfte von ihnen lernt zuhause auch Esperanto als Muttersprache.

Reichhaltiges Kultur- und Kursangebot

Im Programm waren unter anderem je ein Konzert von Christoph und Ines Frank sowie von Fabrice Morandeau, es gab Geschichten von Winnie the Pu zu hören, einen Spieleabend, die Silvesterparty und einen internationalen Abend. Tagsüber wurden unter anderem ein Tanzatelier, Qigong, eine Chorgruppe, Bridge, Yumeiho-Therapie und -Gymnastik sowie die Herstellung von sogenannten "Stockpuppen" angeboten.

Ausflüge nach Münster und zu einer Biogasanlage

Ausflüge führten die Teilnehmer nach Münster und zur Besichtigung einer Biogasanlage. Außerdem gab es Spaziergänge in der Umgebung.

Nächstes Jahr

Zu Silvester 2004 wird das Neujahrstreffen in Südwestdeutschland stattfinden - voraussichtlich irgendwo in der Region zwischen Köln und Straßburg.

 

Esperanto-Kongress in Süd-Afrika

19.01.2004

Vom 19. bis zum 23. März 2004 findet in Südafrika das Esperanto-Treffen MASUKO statt. Der sogenannte "Märzkongress im Subkontinent" (Marta Subkontinenta Kongreso) wird in Roodeplaat bei Pretoria organisiert. Bei dem Treffen gibt es unter anderem Spaziergänge und Wassersport, einen Filmabend, Vorträge und Diskussionen über verschiedene Themen und die Jahreshauptversammlung des Südafrikanischen Esperanto-Verbandes EASA (Esperanto-Asocio de Suda Afriko). Bei Bedarf wird auch ein kurzer Esperanto-Kurs angeboten.

Kongresse alle zwei Jahre

Das vorherige MASUKO fand vor zwei Jahren in Durban statt - es ist geplant, nun alle zwei Jahre ein internationales Esperanto-Treffen zu organisieren. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden sich (in Esperanto) auf den Veranstaltungskarten von EsperantoLand.

[esper-inform]

 

59 Teilnehmer beim Neujahrstreffen von EsperantoLand

23.12.2003

Aus sechs Ländern kommen die 59 Gäste, die zum zweiten Neujahrstreffen von EsperantoLand nach Tecklenburg bei Münster reisen werden. Vom 27. Dezember bis zum 3. Januar werden die Teilnehmer in der internationalen Sprache Esperanto Vorträge hören, an Kursen teilnehmen und gemeinsame Ausflüge machen. Mit dabei sind auch 18 Kinder zwischen einem und elf Jahren - für einige von ihnen ist Esperanto sogar Muttersprache, die sie schon bei vielen Esperanto-Familientreffen mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern benutzt haben.

 

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