31 - 40 | 51 - 60 (456)
 

Sprachpolitik, Esperanto in Europa
English Forum Switzerland:
Zensur gegen Esperanto

10.10.2011

en Esperanto

Die englischsprachige Internetseite "English Forum Switzerland" hat eine Forum-Frage zu Esperanto mit allen Antworten kommentarlos gelöscht; schon vorher wurden Kommentare von zumindest sechs Personen entfernt. Die Nutzer wurden auf Dauer vom Forum ausgeschlossen.

"Kann ich in der Schweiz Esperanto benutzen?"

Am Dienstag, 4. Oktober, hatte der Nutzer nickmcanada gefragt: "I am wondering if I can use Esperanto in Switzerland? Is the number of people who speak Esperanto growing?" (Ich frage mich, ob ich Esperanto in der Schweiz benutzen kann? Steigt die Anzahl der Leute, die Esperanto sprechen?) Darauf kamen zumindest 25 Antworten, teils kritisch gegenüber Esperanto, teils informierend oder positiv.

Kommentare und Diskussionsfaden gelöscht

Kommentare von mindestens sechs Nutzern wurden in den folgenden Tagen kommentarlos entfernt. Es erschien jeweils für den Nutzer nur die Mitteilung "You have been banned for the following reason: Posting unwanted spam. Date the ban will be lifted: Never". (Sie wurden aus dem folgenden Grund ausgeschlossen: Schreiben von unerwünschtem Spam. Datum, zu dem der Ausschluss endet: Nie.) Sonntag Nacht wurde der gesamte Diskussionsfaden gelöscht; er ist derzeit noch bei Google zu finden (Suche z.B.: "site:englishforum.ch esperanto language corner").

Englischsprachige Internet-Zeitung "The Local"

Das "English Forum Switzerland" wird in Zusammenarbeit mit der Internet-Zeitung "The Local" betrieben. Diese englischsprachige Zeitung hat nationale Ausgaben für Schweden, Frankreich, die Schweiz und Deutschland; sie wird herausgegeben von "The Local Europe".

Anscheinend wird Esperanto als bedrohliche Konkurrenz zu Englisch, der Basis des Geschäftsmodells von "The Local" empfunden. Eine Frage zu Esperanto sowie kritische Kommentare zu Esperanto waren noch zulässig - sachliche Informationen und positive Äußerungen wurden hingegen entfernt.

Sprachpolitik
Esperanto in Europa
 

Computer/Internet, Radio, Musik
Muzaiko - Internet-Radio in Esperanto

05.10.2011

en Esperanto

Seit einigen Wochen gibt es im Internet "Muzaiko" zu hören, ein Internet-Radio in Esperanto. Gepielt wird esperantosprachige Musik, Nachrichen zur vollen Stunde und dazwischen Interviews und Berichte. Der Name "muzaiko" ist zusammengesetzt aus "muziko" (Musik) und "mozaiko" (Mosaik).

Interview in 'Libera Folio'

Noch ist Muzaiko in der Anfangsphase. Das Programm besteht bisher aus dreistündigen Blocks, die in Folge abgespielt werden. Aber es gibt viele Pläne, wie das Angebot ausgebaut werden soll. Darüber sprach das Team in einem Interview mit der Zeitschrift Libera Folio". Derzeit werden vor allem Redakteure, Sprecher, Interviewer und Reporter gesucht.

Computer/Internet
Radio
Musik
 

Sprachkurse/Unterricht
95 Teilnehmer an Esperanto-Kurs FH Emden

05.10.2011

Der Esperanto-Kurs von Sebastian Kirf an der Fachhochschule Emden hat in diesem Winter-Semester 95 Teilnehmer, ein neuer Rekord!

Der Kursleiter stellt Esperanto und den Kurs sehr ausführlich in seinem Wiki dar. Neben den Basis-Informationen zum Kurs gibt es unter anderem die Themen

  • Esperanto ist mehr als eine Sprache
  • Was macht man mit Esperanto?
  • Kursinhalte
  • Beispiele der Esperanto-Anwendung
  • Rückmeldungen von Kursteilnehmern

Sprachkurse/Unterricht
 

Sprachpolitik, Esperanto in Europa
Esperanto weiterhin vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen ausgeschlossen

14.09.2011

Auch für den Wettbewerb 2011/12 ist Esperanto - wie schon seit 30 Jahren - vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen ausgeschlossen: "Nicht erlaubt sind Kunst- oder Plansprachen." Warum Plansprachen und damit insbesondere Esperanto ausgeschlossen werden, darauf bleibt Bernhard Sicking, Geschäftsführer des Wettbewerbs, bei Facebook bisher die Antwort schuldig.

Martin Schaeffer, Generalsekretär des Deutschen Esperanto-Bundes, hatte auf den Facebook-Seiten des Wettbewerbs nachgefragt, was eigentlich der Grund für die Nicht-Zulassung von Esperanto ist. Die Antwort vom vergangenen Montag war nur eine Wiederholung der Bedingungen: "Hallo, die Spielregeln des Wettbewerbs sehen vor, dass zum Oberstufenwettbewerb alle lebenden Staats- und Verkehrssprachen (kein Deutsch) sowie Latein gewählt werden können."

Ergänzt wurde das mit einer offensichtlich fehlerhaften, aber doch amüsanten Erläuterung: "Kunst- und Staatssprachen können nicht gewählt werden." Wenn dem wirklich so wäre, dann fiele der nächste Wettbewerb wohl aus - selbst Latein ist in einem Land Staatssprache, nämlich im Vatikanstaat. Gemeint waren "Kunst- und Plansprachen".

Diskriminierung von Esperanto-Sprechern

Mit dem Ausschluss von Esperanto als Wettbewerbssprache werden Esperanto-Sprecher gegenüber Sprechern anderer Sprachen diskriminiert. Im Fall von Esperanto-Muttersprachlern - davon gibt es weltweit mehrere Tausend und auch in Deutschland einige im schulpflichtigen Alter - bedeutet dies wohl einen Bruch von Artikel 3 des Grundgesetzes. Danach darf niemand wegen seiner Sprache benachteiligt oder bevorzugt werden. Wenn nun jemand Esperanto als Muttersprache hat und am Wettbewerb mit z.B. Französisch und Esperanto teilnehmen will, so ist dies nicht erlaubt. Hingegen wird ein Italienisch-Muttersprachler mit Französisch und Italienisch zugelassen.

Dies wäre vielleicht noch kein Rechtsbruch, wenn der Wettbewerb eine rein private Veranstaltung wäre. Allerdings trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung etwa die Hälfte der Kosten und die Kultusministerien der Länder unterstützen den Wettbewerb vielfältig. Sie alle müssten natürlich darauf achten, dass die Grundrechte geachtet werden. Aber sie tun es nicht. Sie geben auch keinen glaubwürdigen Grund für den Esperanto-Ausschluss an. Anfang 2010 hieß es, man wolle insgesamt die Zahl der Sprachen verringern, da habe es keinen Sinn nun noch Esperanto einzuführen - in der Ausschreibung 2011/12 ist von einer Verringerung der Sprachenzahl beim Oberstufenwettbewerb aber nichts zu sehen.

Esperanto-Ausschluss seit 30 Jahren

Damit bleibt die Frage, warum eigentlich Esperanto immer wieder ausgeschlossen wird. Dies hat der Beirat des Wettbewerbs nunmehr drei Mal entschieden - einmal etwa 1981, anlässlich des ersten Bundeswettbewerbs, als laut Ausschreibung alle lebenden Fremdsprachen zugelassen waren; die angemeldeten Schüler, u.a. Martin Haase, heute Professor für Romanistik in Bamberg, wurden dennoch mit einem Sonderbeschluss abgelehnt. Eine zweite Ablehnung folgte um 1990, als erneut gebeten wurde, Esperanto gleichberechtigt zu behandeln. Ein drittes Mal hat der Beirat die Teilnahme mit Esperanto im Februar 2010 abgelehnt.

Die Konsequenzen einer möglichen Esperanto-Einführung


... für Dolmetscher und Übersetzer

Warum also wird Esperanto ausgeschlossen? Und warum ist der wahre Grund offensichtlich so geheim, dass sich niemand traut, ihn offenzulegen? Einer möglichen Antwort kommt man etwas näher, wenn man sich mit Dolmetschern oder Übersetzern über Esperanto unterhält. Etwa jeder zweite erwähnt dann, dass eine mögliche allgemeine Einführung von Esperanto dazu führen würde, dass ihr Beruf im wesentlichen verschwinden würde; die Angst um den langfristigen Erhalt ihrer Arbeit ist spürbar, auch wenn sie vielleicht Esperanto keine großen Chancen zubilligen - aber man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt... Den Fall der Mauer hatte ja auch kaum einer vorhergesehen.

... sowie für Fremdsprachenlehrer

Die Situation für Fremdsprachenlehrer wäre vielleicht ein wenig besser, aber auch bedrohlich. Esperanto ist bis zu einer bestimmten Sprachbeherrschung schließlich mit etwa einem Drittel des Aufwands für nationale Sprachen zu lernen, vielleicht sogar noch weniger. Dies würde bedeuten, dass bei einem theoretischen Übergang von Englisch zu Esperanto die Menge an Unterrichtsstunden, die z.B. ein Abiturient im Laufe seiner Schulzeit besuchen muss, von derzeit oft etwa 1500 Stunden Englisch auf höchstens 500 Stunden Esperanto sinken würde. Englisch wäre kein Pflichtfach mehr und die Schülerzahlen würden deutlich zurückgehen. Für einen kleinen Teil der Englisch-Lehrer wäre eine Fortbildung in Esperanto denkbar, aber der Bedarf wäre weitaus geringer als die Anzahl der nicht mehr benötigten Englisch-Lehrer.

... und Professoren

Auch im Bereich der Universitäten würde sich eine Verschiebung zugunsten von Esperanto ergeben; die Anzahl der Lehrenden, die für die Ausbildung von Englisch-Lehrern benötigt würde, ginge erheblich zurück. Parallel würden natürlich die Forschungsgelder abnehmen.

Esperanto: Nicht für alle günstig

Letztlich ist stets der Widerstand derjenigen, die von einer gewissen zeitsparenden Neuerung betroffen wären, nur zu verständlich. Da eine weitere Verbreitung von Esperanto gerade im Bereich der Fremdsprachen für erhebliche Verschiebungen sorgen würde, ist dort keine Unterstützung zu erwarten, eher das Gegenteil.

Nach dem Motto "Wehret den Anfängen!"

So ergibt all dies keine rosigen Perspektiven für Fremdsprachenlehrer und Professoren, die sich ihren Fächern Englisch und Französisch auch über die persönlichen Umstände hinaus verbunden fühlen. Auch die Mitarbeiter in den zuständigen Ministerien sind sicherlich nicht angetan von solchen Aussichten, zumal viele von ihnen Fremdsprachen studiert und früher im Schuldienst gearbeitet haben. In der Summe scheint es daher nicht verwunderlich, dass gerade ein Fremdsprachen-­Wettbewerb, in dessen Beirat Fremdsprachenlehrer, Professoren und Vertreter von Kultusministerien sitzen, Esperanto mit aller Macht auschließen möchte. Von einem früheren Beiratsmitglied wird jedenfalls unter seinen Professorenkollegen gemunkelt, er habe sich beruflich nur für sehr wenig begeistern können - außer für sein Engagement gegen Esperanto...

Lu Wunsch-Rolshoven, EsperantoLand

Sprachpolitik
Esperanto in Europa
 

Sprachkurse/Unterricht
2310 Esperanto-Examen in Ungarn 2010

05.09.2011

Im Jahr 2010 haben insgesamt 2310 Personen erfolgreich ihr Esperanto-Examen beim ungarischen Sprachprüfungs- und Akkreditierungszentrum (Nyelvvizsgáztatási Akkreditációs Központ) abgelegt. Dies berichtete die ungarische Internetseite [origo].

Damit hat Esperanto auch im vergangenen Jahr den dritten Platz unter den Sprachprüfungen des Zentrums eingenommen, nach Englisch (70 485 erfolgreiche Prüfungen) und Deutsch (22 758) sowie vor Französisch (2 108), Russisch (1 424) und Spanisch (1 243). Im Vergleich mit allen Sprachprüfungen (102 923) erreichte Esperanto 2,2 Prozent. (In der Statistik bezeichnet 'sikeres' die erfolgreichen Examen, 'sikertelen' die nicht bestandenen Prüfungen und 'összesen' die Summe.)

Das Zentrum prüft vor allem Studenten, die eine Bescheinigung über ihre Sprachkenntnisse benötigen, um ihr Studium abzuschließen; in Ungarn braucht man - abhängig von der Universität oder Hochschule - eine Bestätigung über Kenntnisse in einer oder zwei Fremdsprachen. Die Zahlen beinhalten daher nicht die Abiturprüfungen in Fremdsprachen. Hierbei hat Esperanto 2011 den 15. Platz belegt, mit nur 8 Prüfungsteilnehmern. Wenn man beide Zahlenreihen zusammenrechnet, kann man vermuten, dass Esperanto insgesamt den vierten Platz bei Fremdsprachenprüfungen in Ungarn belegt, nach dem Französischen.

Die Zahlen der Prüflinge des Zentrums sind ähnlich wie in den vorherigen Jahren. Zwischen 2001 und 2009 haben jährlich zwischen 2000 und 3700 Personen eine Esperanto-Sprachprüfung bestanden.

[esp-en-hung]

Sprachkurse/Unterricht
 

Treffen
Zehn Anmeldungen für das Sommertreffen 2011

13.06.2011

Mittlerweile hat sich etwa ein Dutzend Teilnehmer für das 9. EsperantoLand-Sommertreffen in Kirchähr bei Montabaur im Westerwald angemeldet. Das Haus in einem schönen Tal, an einem Bach gelegen, bietet einen schönen Rahmen für die Veranstaltung.

Einige Programmpunkte wurden schon zusammengestellt. Weitere Information auf der Seite des Sommertreffens.

Treffen
 

Computer/Internet
Esperanto im Internet

27.04.2011

Es ist schwierig genau zu bestimmen, in welchem Umfang Esperanto im Internet benutzt wird. Einen gewissen Hinweis gibt das Google-Verzeichnis ( "Google Directory"), das auf Seiten in vielen Dutzend Sprachen verweist. Esperanto hat hier Platz 31 inne und liegt damit in der Nähe von Kroatisch, Koreanisch, Serbisch und Indonesisch.

Platz 31 bedeutet einen ähnlichen Rang wie etwa nach der Anzahl der Artikel in der Wikipedia (Platz 26, über 140.000 Artikel). Zu beachten ist, dass Esperanto in beiden Fällen mit der nationalen Benutzung anderer Sprachen verglichen wird. Betrachtet man nur die internationale Nutzung von Sprachen, so hat Esperanto oft einen Rang zwischen 10 und 20. So liegt Esperanto in Ungarn und Litauen bei den Fremdsprachkenntnissen der Bevölkerung auf Platz 18 bzw. 16.

Reihenfolge der Sprachen ("Google Directory", über 1000 Seiten)

1) Englisch (ohne Angabe)
2) Deutsch (677 821)
3) Französisch (339 862)
4) Italienisch (237 207)
5) Japanisch (232 511)
6) Spanisch (205 316)
7) Niederländisch (117 832)
8) Polnisch (96 189)
9) Russisch (96 029)
10a) Chinesisch (Vereinfacht, 51 827)
10b) Chinesisch (Traditionell, 16 706)
11) Türkisch (54 360)
12) Dänisch (52 933)
13) Katalanisch (46 958)
14) Schwedisch (45 837)
15) Tschechisch (31 348)
16) Portugiesisch (23 317)
17) Rumänisch (21 349)
18) Norwegisch (17 952)
19) Finnisch (12 613)
20) Ungarisch (11 404)
21) Litauisch (7925)
22) Ukrainisch (7771)
23) Arabisch (7725)
24) Hebräisch (7345)
25) Bulgarisch (6417)
26) Griechisch (6377)
27) Slowakisch (5736)
28) Thai (5666)
29) Kroatisch (5508)
30) Koreanisch (5442)
31) Esperanto (5196)
32) Serbisch (3693)
33) Bahasa Indonesia (3176)
34) Lettisch (2812)
35) Baskisch (2459)
36) Galizisch (2036)
37) Persisch (1713)
38) Bosnisch (1503)
39) Aserbaidschanisch (1442)
40) Estnisch (1437)
41) Armenisch (1373)
42) Vietnamesisch (1322)
43) Slowenisch (1056)

Computer/Internet
 

Musik
Musik in Esperanto

06.04.2011

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Anzahl der jährlich herausgegebenen Musikalben in Esperanto erheblich vergrößert.

Während in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts insgesamt lediglich 4 Esperanto-Musikalben erschienen, waren es in den siebziger Jahren bereits 17; die Zahl steigerte sich auf 58 in den achtziger und 75 in den neunziger Jahren bis über 105 im vergangenen Jahrzehnt.

Seit 1996 werden jährlich zumindest 8 Musikalben herausgegeben. In den letzten Jahren hat die Zahl der Musikalben nach 27 CD's im Jahr 2001 wieder leicht abgenommen, vermutlich wegen der steigenden Bedeutung der mp3-Dateien.

In den Anfangsjahren wurde neben klassischen Liedern vor allem Volksmusik in Esperanto gesungen sowie Pop- und Rockmusik. Mittlerweile sind praktisch alle Musikstile vertreten einschließlich HipHop, Punk und Heavy Metal. Viele der Esperanto-Bands und -Musiker stammen aus Europa, aber auch z.B. aus Brasilien, Japan, Mauritius oder Kongo kommt Esperanto-Musik.

Musik
 

Treffen
9. Internationales Neujahrstreffen in Saarbrücken

22.02.2011

en Esperanto

Über das 9. Internationale Neujahrstreffen des Vereins EsperantoLand (mit der 2. Neujahrswoche) hat die Zeitschrift "Esperanto" des Esperanto-Weltbunds berichtet. Auch 'La Ondo de Esperanto' berichtete.

Hier eine Übersetzung des Berichts aus "Esperanto".


Kinder und Jugendliche aus zehn Ländern


Vom 27. Dezember 2010 bis zum 3. Januar 2011 hat der Verein EsperantoLand in Saarbrücken das 9. Neujahrstreffen (NR) organisiert.

In diesem Jahr haben insgesamt 73 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre teilgenommen - ein schöner Beweis für die alljährliche Attraktivität des Kinder- und Jugendprogramms des Neujahrstreffens, das von Christoph Frank mit Betti Maul-Propadović, Nicky Janssen und einem Dutzend Helfern geschickt zusammengestellt wurde. Das Hauptthema für Kinder war das Meer und so konnte man beispielsweise an einem großen Piratenfest teilnehmen, Puppentheater spielen, Handarbeit machen und an verschiedenen Spielen teilnehmen.

Die Kinder kamen mit ihren Eltern und außerdem nahmen weitere Paare und Einzelpersonen teil - hauptsächlich aus der mittleren Generation - und ältere Jugendliche, so dass insgesamt 194 Personen in Saarbrücken teilgenommen haben, aus 14 Länder - zufällig die gleichen Zahlen wie im vergangenen Jahr. Die Hälfte der Kinder hatte auch diesmal Esperanto als Muttersprache, was viel dabei half, auch hier für eine esperantosprachige Umgebung zu sorgen. Bei den Erwachsenen sorgte schon die Internationalität dafür, dass im wesentlichen Esperanto gesprochen wurde: Ein Drittel der Teilnehmer kam aus Deutschland, ein Viertel aus Frankreich, die anderen aus einem Dutzend europäischer Länder, aus Kanada und aus Uruguay.

Die älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sich gut amüsiert, indem sie ihr eigenes Programm im Rahmen der zweiten "Internationalen Neujahrswoche" (NIS) organisiert haben - mal getrennt, zum Beispiel mit Spielen, Plaudern, Ausflug oder in der Diskothek, mal indem sie sich Programmpunkte aus dem sonstigen Angebot ausgewählt haben.

Etwas Neues im diesjährigne Abendprogramm war das Kabarett von Christoph Frank, "Die Berater - sensationelle Erziehungsmethoden", eine sehr gelobte Premiere. Außerdem wurden zwei Konzerte geboten, von Kim Henriksen und Xavier Rodon Morera (von der Gruppe ''Kaj Tiel Plu''), beide bekannte und seit langem geschätzte erfahrene Esperanto-Musiker.

Beim Vortragsprogramm mit etwa 40 Einzelveranstaltungen war das Hauptthema "Zukunft" und man konnte z.B. Vorträge über energiesparende Häuser, direkte Demokratie, Prognosemodelle oder die Zukunft von Literatur und Sprache besuchen. Außerdem gab es etwas zu lernen etwa über die indische Ramajana-Erzählung, Übersetzung, Sprachpolitik, Präsentationstechniken, Essensgewohnheiten, fachliche Bilderbücher für Kinder und die objektorientierte Programmiersprache Scala.

Wie üblich gab es vier verschiedene Sprachkurse und erneut Esperanto-Examen, organisiert von Katalin Kováts.

Gefallen hat auch das Silvesterfest, dessen Diskothek lange andauerte und einigen Jugendlichen erlaubte, zumindest einmal in der Woche das Frühstück des Hauses zu genießen...

Lu Wunsch-Rolshoven, EsperantoLand

[Revuo ''Esperanto'']

Treffen
 

Über Esperanto
Esperanto im Fernsehen und Radio

05.01.2011

en Esperanto

Auch in diesem Jahr hat der Saarländische Rundfunk über das Neujahrstreffen von EsperantoLand berichtet - im Fernsehen und im Radio. Außerdem sendete der SWR eine Reportage und Artikel erschienen in der Saarbrücker Zeitung, im Républicain Lorrain sowie in kleineren Zeitungen wie La Semaine und Wochenspiegel.

Die Reportage des SR-Fernsehens wurde am 28. 12. 2010 gesendet, etwa 19.35 h; Moderatorin Sonja Marx wünschte den Zuschauern in Esperanto ein glückliches Neues Jahr ("Feliĉan Novan Jaron"), Bettina Rau berichtete ("Aktueller Bericht", ca. 3 Min.). Schon am Vortag um 7.40 h strahlte der Radio-Kanal SR2 einen Bericht aus. Am 29. 12. sendete der SWR2 im Journal am Morgen (ab 8.10 Uhr) einen Beitrag zu der internationalen Esperanto-Veranstaltung, zu der über 190 Teilnehmer aus 13 Ländern gekommen waren.

Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 20. und am 29. Dezember. In Saarbrücken veröffentlichte auch der Wochenspiegel eine Vorankündigung.

Die Zeitung "Républicain Lorrain" brachte mehrere Berichte in verschiedenen Ausgaben, so am 28. 12., am 31. 12. und am 5. Januar 2011.

Über Esperanto
 

© EsperantoLand

16. Internationales Neujahrstreffen 2017/18 in Saarbrücken

Das sechzehnte Internationale Neujahrstreffen (NR) von EsperantoLand findet vom 27. Dezember 2017 bis zum 3. Januar 2018 wiederum in Saarbrücken statt - nah an der Grenze zu Frankreich. Erwartet werden knapp 200 Gäste aus einem guten Dutzend Ländern, darunter etwa sechzig Kinder und Jugendliche. Für ältere Jugendliche und junge Erwachsene wird es wiederum ein eigenes Programm unter dem Namen "Internationale Neujahrswoche" geben. plu al Esperanto-novajho

 

Freunde in aller Welt

 

Esperanto - die schnelle Sprache

Schnell lernen, schnell anwenden


Menschen aus über hundert Ländern sprechen Esperanto. Man kann sie bei Esperanto-Treffen kennenlernen, vielleicht besuchen oder mit ihnen im Internet Kontakt aufnehmen. Es gibt Bücher und Zeitschriften in Esperanto, Musik und immer mehr kurze Filme. Das Angebot wird laufend größer und Esperanto breitet sich zunehmend aus. Eigentlich fehlt nur noch eins: Esperanto lernen. Wie das geht, steht hier. plu al Esperanto-novajho

 

Von Argentinien bis Zimbabwe: 540 Esperanto-Gruppen weltweit

Esperanto-novajhoMittlerweile sind 540 örtliche Esperanto-Gruppen auf den Landkarten von EsperantoLand verzeichnet. Von der Gruppe in Cordoba in Argentinien bis zum Freundschaftclub in Harare (Zimbabwe) freuen sich Esperantosprecher aus mehr als 30 Ländern über Besuch aus dem Ausland. plu al Esperanto-novajho

 

Esperanto-Treffen und -Veranstaltungen auf Landkarten

Esperanto-novajhoAuf den Landkarten von EsperantoLand findet man Informationen über Esperanto-Veranstaltungen aus der ganzen Welt. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
"Le Monde Diplomatique" in Esperanto

Esperanto-novajhoDie Netz-Ausgabe der Monats-Zeitschrift "Le Monde Diplomatique" ist seit einiger Zeit auch in Esperanto zu lesen. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
Tägliche Weltnachrichten in Esperanto

Esperanto-novajhoAuf den Internet-Seiten von Radio China International kann mal täglich etwa drei Weltnachrichten in Esperanto lesen sowie Radio hören. plu al Esperanto-novajho