Literatur in Esperanto seit 1888

Schon 1888, ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Esperanto-Lehrbuchs, wurde mit Puschkins "La neĝa blovado" (Schneesturm) die erste Übersetzung in Esperanto herausgegeben; Goethes "Ifigenio" (Iphigenie auf Tauris) folgte 1889. Zur selben Zeit wurden auch die ersten Originalwerke in der noch jungen Sprache geschrieben.

120 Bücher jährlich in Esperanto

Heute werden etwa 120 Bücher jährlich in Esperanto aufgelegt, zum größten Teil original in Esperanto geschrieben; die Original-Autoren entstammen jedes Jahr mehr als zwanzig verschiedenen Ländern. Der Katalog des Esperanto-Weltbundes verzeichnet insgesamt etwa 2000 lieferbare Titel.

Bibliotheken

Zu den bedeutendsten Sammlungen zählt die Bibliothek in der Wiener Hofburg. Die Bibliothek des  Deutschen Esperanto-Institutes in Aalen besitzt mehr als 10.000 Bücher in Esperanto, die per Fernleihe erhältlich sind. Die Berliner "espoteko" hat mehr als 5000 Bücher sowie Zeitschriftenjahrgänge und aktuelle Zeitschriften. Sie ist im Esperanto-Haus Lichtenberg untergebracht, Einbecker Str. 36, 10317 Berlin.

Bücher per Internet

Um die erheblich geringeren Produktionskosten zu nutzen werden mehr und mehr Bücher im Internet zum  Herunterladen angeboten.

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