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Lehrbücher oder: Wie gewinnt Esperanto an Ansehen?
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: So Apr 18, 2010 9:23 pm    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:
Am ehesten Esperanto - Direkt, aber über dieses kann ich mir kein richtiges Bild machen, da ich nirgendwo eine Vorschau oder Rezension gefunden habe.)
Unter www.booklooker.de wärst du fündig geworden. Dort habe ich wenigstens eine Kurzrezension eingestellt:

"Dieses ganz neue Lehrbuch geht nach der direkten Methode vor, das heißt, man wird direkt durch einsprachige Texte ins Esperanto eingeführt. Eine Fülle von Illustrationen ersetzt langatmige deutschsprachige Erklärungen. Am Ende der Lektionen stehen die Vokabeln und die Grammatik auf deutsch erklärt. Das Lehrbuch geht nach der Art, wie Kinder die Muttersprache erlernen, vor, und führt deshalb von Anfang an zu einer auch aktiven Beherrschung der zu lernenden Fremdsprache. Die Muttersprache ist dabei nicht im Wege, da nicht wie üblich hin- und herübersetzt wird, auch nicht im Kopf, was viel schwieriger ist.

Diese Didaktik erfordert sehr einfache Texte, so dass das Lehrbuch auch für den Schulunterricht geeignet ist.

Man lernt etwa 1.000 häufige Wörter und die gesamte, im Esperanto ja ziemlich einfache Grammatik."

Safari hat Folgendes geschrieben:
Ich finde Esperanto gehöre viel mehr ins Öffentliche Interesse gerückt. Viele Menschen kennen Esperanto nicht einmal. So wäre es sinnvoll wenn versucht wird mit Esperanto öffentlich präsent zu sein.
Das ist völlig richtig. Der Deutsche Esperanto-Bund und die Deutsche Esperanto-Jugend versuchen das ja, aber dazu braucht man viele freiwillige Helfer, die mitmachen.
Safari hat Folgendes geschrieben:
Auf der anderen Seite die allgemeine Akzeptanz von Esperanto steigern (Versuchen Esperanto zu einer offiziellen Sprachen in Organisationen [EU, UNO, ...] zu machen
Das ist aus Gründen, die man hier der Kürze halber nicht darlegen kann, nicht anzuraten. Da müsste man viele kleine Schritte noch zuvor unternehmen.
_________________
Rudolf
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: So Apr 18, 2010 9:28 pm    Titel: Lehrwerk durchaus schon abgeschlossener Kurs Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Dank Rudolf Fischer in Arbeit. Aber macht sich halt nicht im Handumdrehen.
Danke, Erik, für die Schützenhilfe. Mein Lehrwerk ist aber insofern durchaus schon abgeschlossen, weil man mit den fertigen 6 Lektionen alles Wichtige gelernt hat und dann durch normale Anwendung (also Sprechen mit anderen bei Treffen usw.) ganz normal weiterlernt. Die geplanten weiteren Lektionen dienen nur dazu, systematisch auf das Sprachniveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen zu führen, aber dieses Ziel hat ja nicht jeder.

Insofern ist mein Lehrwerk also durchaus schon ein vollständiger Kurs.
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Rudolf
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 12:09 am    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:
Es kann leicht sein, dass ein neues Lehrbuch für Esperanto benötigt wird.

Ich meine, ich habe im Internet zwar viele verschiedene Lehrbücher gefunden, diese waren aber alle relativ alt. Also weiß ich nicht welches Lehrbuch ich mir kaufen soll, also kaufe ich mir gar keines.


Unter den derzeit lieferbaren Esperanto-Lehrbüchern gibt es zwei, die in einer Neuauflage von 2005 bzw. 2006 vorliegen - "Tesi la testudo" und "Kauderwelsch, Esperanto Wort für Wort".

Ansonsten ist das Alter eines Esperanto-Lehrbuchs vielleicht nicht das Wichtigste. Wichtiger ist der Stil des Lehrbuchs, ob einem der persönlich liegt; neuere Wörter kann man immer noch lernen. Wenn die Entscheidung schwer fällt, kann man auch nachfragen (z.B. im Forum). Und der Versandhandel nimmt die Bücher ja auch mindestens zwei Wochen lang zurück.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 12:43 am    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:
Ich finde Esperanto gehöre viel mehr ins Öffentliche Interesse gerückt. Viele Menschen kennen Esperanto nicht einmal. So wäre es sinnvoll wenn versucht wird mit Esperanto öffentlich präsent zu sein.


Das wird versucht - es ist aber sehr schwer, das z.B. in Deutschland flächendeckend zu schaffen. Es gibt eben 80 Millionen Deutsche. Wenn die Information einer Person z.B. 1 Cent kosten würde, dann würde die Information aller Deutschen (etwa) 800.000 EUR kosten; tatsächlich ist es aber deutlich aufwändiger.

Man kann natürlich sagen, dass man diese Menge Geld nicht braucht, weil man das auch in ehrenamtlicher Arbeit erledigen kann (Pressearbeit, Infoblätter verteilen usw.). Theoretisch richtig, so viele Esperanto-Ehrenamtliche gibt es aber nicht. Das bedeutet, dass es nicht zu schaffen ist, alle Deutschen über Esperanto ausreichend zu informieren - zumindest derzeit nicht.

Was man schaffen kann, ist sich eine kleine Zielgruppe auszusuchen und dort intensiv zu informieren. 10.000 oder 100.000 Leute kann man mit Pressearbeit und nachfolgendem Info-Material noch versorgen. Ist viel Arbeit, aber zu schaffen. Ein bisschen Geld wäre auch nützlich.

Eine nicht unwichtige Frage bleibt: Warum sollte man das tun, warum sollte man seine Freizeit dafür aufwenden? Was hat man selbst davon? Warum soll man eine Pressemitteilung zu Esperanto schreiben statt einen Spaziergang zu machen? Oder statt sich für Umweltschutz oder Afrika zu engagieren?

Ich habe den Eindruck, dass die Frage der Motivation für Esperanto-Arbeit (und speziell Öffentlichkeitsarbeit) bisher zu wenig behandelt wird. In der Praxis ist jedenfalls festzustellen, dass es in Deutschland nur ganz wenige Leute gibt, die für Esperanto Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Ich selbst mache das im übrigen, weil mich die Aufgabe reizt, gerade weil sie so schwierig und weitgehend aussichtslos erscheint. Smile
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 10:50 am    Titel: Ehrenamtliche fehlen Antworten mit Zitat

Was Lu da geschrieben hat, kann ich alles nur unterstreichen.
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Rudolf
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Safari
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 5:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal: Danke für die vielen tollen Informationen bezüglich der Esperanto Lehrwerke.

Erik hat Folgendes geschrieben:
Safari hat Folgendes geschrieben:
Ich finde Esperanto gehöre viel mehr ins Öffentliche Interesse gerückt. Viele Menschen kennen Esperanto nicht einmal. So wäre es sinnvoll wenn versucht wird mit Esperanto öffentlich präsent zu sein.

Stimme ich überhaupt nicht zu. Esperanto ist ziemlich bekannt und für nicht wenige ein Reizwort.

Kurse anbieten: Meiner Meinung nach sollte man aber dazu schon zumindestens einen Lehrgang mitgemacht haben. Das IC in Herzberg bemüht sich da wohl schon länger drum.

Das kann gut möglich sein. Ich habe nicht mit vielen Leuten darüber gesprochen, so kenne ich auch nur eine Person die Esperanto kennt (außer mir).

Ich gehe einmal davon aus was man im alltäglichen Leben so mitbekommt. Hier spielt sich nicht sehr viel ab. (Zumindest in meiner Gegend. Ich komme aus Salzburg und vielleicht liegt es daran, dass hier im sehr dürftig bevölkerten Gebirge generell nicht viel los ist.)

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Das ist völlig richtig. Der Deutsche Esperanto-Bund und die Deutsche Esperanto-Jugend versuchen das ja, aber dazu braucht man viele freiwillige Helfer, die mitmachen.

Auch bezogen auf den Beitrag von Lu möchte ich sagen, dass ich (vor allen Dingen jetzt) sehe, dass auf diesem Gebiet alles getan wird, was getan werden kann.

Ich habe aber auch ein Bisschen das Gefühl, dass die Esperanto-Vereinigungen viel Arbeit haben der Esperantistenschaft ein ausrechendes Angebot zu bieten und (logischerweise) den Großteil der Mittel hier investiert und so auch auf die Mitarbeit der Esperanto-Sprecher hofft, die aber nur von einer kleinen Gruppe sehr engagierter Personen geleistet wird.

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:

Ich habe den Eindruck, dass die Frage der Motivation für Esperanto-Arbeit (und speziell Öffentlichkeitsarbeit) bisher zu wenig behandelt wird. In der Praxis ist jedenfalls festzustellen, dass es in Deutschland nur ganz wenige Leute gibt, die für Esperanto Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Ich selbst mache das im übrigen, weil mich die Aufgabe reizt, gerade weil sie so schwierig und weitgehend aussichtslos erscheint.

Dem kann ich auch nur zustimmen (wie im Übrigen dem gesamten Beitrag). Vielleicht wäre es gut dafür einen neuen Thread zu öffnen.

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Safari hat Folgendes geschrieben:

Auf der anderen Seite die allgemeine Akzeptanz von Esperanto steigern (Versuchen Esperanto zu einer offiziellen Sprachen in Organisationen [EU, UNO, ...] zu machen

Das ist aus Gründen, die man hier der Kürze halber nicht darlegen kann, nicht anzuraten. Da müsste man viele kleine Schritte noch zuvor unternehmen.

Natürlich ist das ein Ziel das auf langfristige Sicht verfolgt werden muss. Welche Schritte müssten den vorher noch getan werden um diesem Ziel näher zu kommen?

Ich glaube auch, dass es sehr hilfreich sein kann, ein paar Stolpersteine aus dem Weg zu räumen (z.B.: Wörterbuchunterstützung für Textverarbeitungsprogramme, Übersetzungsmaschinenunterstützung).


Zum Schluss möchte ich nur noch erwähnen, dass ich es für ein mieses Argumente halte, dass Esperanto erfunden ist, da auch Dante Alighieri als Erfinder des Italienischen gilt, so ist dieses doch auch erfunden.
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Erik
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 6:32 pm    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Safari hat Folgendes geschrieben:
Es kann leicht sein, dass ein neues Lehrbuch für Esperanto benötigt wird.

Ich meine, ich habe im Internet zwar viele verschiedene Lehrbücher gefunden, diese waren aber alle relativ alt. Also weiß ich nicht welches Lehrbuch ich mir kaufen soll, also kaufe ich mir gar keines.


Unter den derzeit lieferbaren Esperanto-Lehrbüchern gibt es zwei, die in einer Neuauflage von 2005 bzw. 2006 vorliegen - "Tesi la testudo" und "Kauderwelsch, Esperanto Wort für Wort".

Ansonsten ist das Alter eines Esperanto-Lehrbuchs vielleicht nicht das Wichtigste. Wichtiger ist der Stil des Lehrbuchs, ob einem der persönlich liegt; neuere Wörter kann man immer noch lernen. Wenn die Entscheidung schwer fällt, kann man auch nachfragen (z.B. im Forum). Und der Versandhandel nimmt die Bücher ja auch mindestens zwei Wochen lang zurück.


Hhm, also der "Kauderwelsch, Esperanto Wort für Wort" ist für mich kein Lehrbuch sondern eher ein kompaktes Nachschlagewerk für unterwegs.

Alter eines Esperanto-Lehrbuchs: Finde ich auch nicht extrem wichtig. Schriftsatz und Layout sollten aber schon ansprechend sein. Also jetzt so Schreibmaschine New Times Roman muß jetzt nicht sein. Wie schon erwähnt ist mein persönlicher Favorit für's Selbstlernen der Stano Marcek "Rekta Metodo"(pdf) . Das Layout finde ich ansprechend und übersichtlich. Vor allen Dingen nicht so quickebunt wie so viele Malesperantujo Sprachlehrbücher. Wie geschrieben, meine ganz persönliche Meinung.

Außerdem weil es mir gerade einfällt: Der Stefan schreibt irgendwie auch gerade irgendwie eine Esperanto-Grammatik.


Geändert am Mo Apr 19, 2010 6:35 pm von Erik
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Dirk Bindmann
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BeitragVerfasst am: Di Apr 20, 2010 8:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube auch, dass es sehr hilfreich sein kann, ein paar Stolpersteine aus dem Weg zu räumen (z.B.: Wörterbuchunterstützung für Textverarbeitungsprogramme, Übersetzungsmaschinenunterstützung).

Gibt's doch schon lange. Wer will, kann nicht nur Esperanto-Wörterbücher für Textverarbeitungsprogramme installieren, sondern auch ganze Textverarbeitungsprogramme in Esperanto. Sogar Betriebssysteme gibt es in Esperanto-Übersetzung.
http://eo.wikipedia.org/wiki/Listo_de_esperantigitaj_programaroj

Maschinenübersetzungen sehen in Esperanto freilich genauso lächerlich aus wie in jeder anderen Sprache.
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Safari
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BeitragVerfasst am: Do Apr 22, 2010 10:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, ja super!

Den Texteditor finde ich gut. Aber für Word gibts nicht zufällig ein Sprachpaket oder so?

Zurück zum Lehrbuch: Ich finde, dass Schritt für Schritt nicht so schlecht. Hab es heute ausprobiert und in der Schule in der Mittagspause einfach einmal angefangen den Kurs laut in der Klasse vorzulesen. (So: "Saluton Sabrina! ... Und was sagst du dann?" ... "Saluton, Lukas!?!")

Wir waren zu viert in der Klasse und am Ende stand ich dann an der Tafel und hab zweien meiner Mitschüler erklärt dürfen wie die Grammatik in Esperanto funktioniert. Very Happy

So geht dass mit Schleichwerbung. Cool
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Dirk Bindmann
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 23, 2010 1:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:
Den Texteditor finde ich gut. Aber für Word gibts nicht zufällig ein Sprachpaket oder so?

Ich weiß es nicht, vermute aber, dass es für MS Word kein Esperanto-Sprachpaket gibt, weil MS Word keine freie Software ist. Aber wer eine Open-Source-Sprache spricht, kann ja zur Abwechslung auch mal Open-Source-Software benutzen. Ob der OpenOffice Writer schlechter ist als MS Word, kann ich nicht beurteilen, weil ich schon jahrelang nicht mehr mit MS Word geschrieben habe.
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Martin
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 23, 2010 1:44 pm    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Außerdem weil es mir gerade einfällt: Der Stefan schreibt irgendwie auch gerade irgendwie eine Esperanto-Grammatik.


Dieses Dokument ist keine Esperanto-Grammatik, sondern wohl ein Vorschlag zur Reform der Esperanto-Grammatik.

Gruß,
Martin
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Erik
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 23, 2010 2:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Safari hat Folgendes geschrieben:

Zurück zum Lehrbuch: Ich finde, dass Schritt für Schritt nicht so schlecht. Hab es heute ausprobiert und in der Schule in der Mittagspause einfach einmal angefangen den Kurs laut in der Klasse vorzulesen. (So: "Saluton Sabrina! ... Und was sagst du dann?" ... "Saluton, Lukas!?!")

Wir waren zu viert in der Klasse und am Ende stand ich dann an der Tafel und hab zweien meiner Mitschüler erklärt dürfen wie die Grammatik in Esperanto funktioniert. Very Happy

So geht dass mit Schleichwerbung. Cool


Prima Sache, das Very Happy

Heute abend sollte dann auch ein etwas längeres Video vom Stano Marcek bei Vimeo auftauchen bzw. fertig konvertiert sein. Man verzeihe mir den Leĝu! statt Legu! Fehler (Erste Lektion, derzeit nur 30 Sekunden lang, dann die volle Länge) . Ist aber immer noch nicht die endgültige Form. Ist doch etwas schwierig die Buchform umzubasteln. Aber vielleicht hilft es ja ein bissl zur Motivation.

Bei lernu.net gib es auch (mindestens) einen Kurs nach der Rekta Metodo. Bildoj kaj demandoj.

Martin hat Folgendes geschrieben:
Erik hat Folgendes geschrieben:
Außerdem weil es mir gerade einfällt: Der Stefan schreibt irgendwie auch gerade irgendwie eine Esperanto-Grammatik.


Dieses Dokument ist keine Esperanto-Grammatik, sondern wohl ein Vorschlag zur Reform der Esperanto-Grammatik.


Ach so. Okay.


Geändert am Fr Apr 23, 2010 6:36 pm von Erik

Geändert am Fr Apr 23, 2010 3:04 pm von Erik

Geändert am Fr Apr 23, 2010 3:03 pm von Erik

Geändert am Fr Apr 23, 2010 3:02 pm von Erik

Geändert am Fr Apr 23, 2010 2:59 pm von Erik
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Safari
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 24, 2010 7:53 pm    Titel: Re: Nicht nur Lehrbücher sondern auch Öffentlichkeitsarbeit Antworten mit Zitat

Martin hat Folgendes geschrieben:
Erik hat Folgendes geschrieben:
Außerdem weil es mir gerade einfällt: Der Stefan schreibt irgendwie auch gerade irgendwie eine Esperanto-Grammatik.


Dieses Dokument ist keine Esperanto-Grammatik, sondern wohl ein Vorschlag zur Reform der Esperanto-Grammatik.


Warum nicht, schaut ja ganz danach aus?

Erik hat Folgendes geschrieben:
Bei lernu.net gib es auch (mindestens) einen Kurs nach der Rekta Metodo. Bildoj kaj demandoj.


Lernu ist eh total gut zum lernen, nur ist es halt im Internet. Ich benutze es auch, möchte zusätzlich aber noch eine Offline-Lehrbuch.
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hans
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BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

mlennartz schrieb 2008-10-02

"Esperanto war immer eine Sprache der Gebildeten und Bildungswilligen. Wer damals das Gymnasium verließ, hatte mit Sicherheit Kenntnisse in Latein, wahrscheinlich Griechisch und wenigstens einer europäischen Fremdsprache, mit diesen Vorkenntnissen konnte er Eo in zwei bis vier Wochen erlernen. Aber um überhaupt von der Sprache zu erfahren (in einer Zeit ohne Rundfunk, Fernsehen und der B-Zeitung), gab es nur einen Weg: In den Buchhandlungen standen Lehrbücher."

Inzwischen gibt es sehr effektive Wege, um etwas über Esperanto zu erfahren, unter anderen:
1. Wikipedia Dutzende Artikel über Esperanto
2. über 100 000 Artikel in Esperanto
3. Tatoeba
Mit 369 000 Sätzen steht Esperanto auf dem zweiten Rang, hinter dem Englischen.
Vor Deutsch, Italienisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Spanisch, .......
Da wurde sehr gute Arbeit geleistet!

Allein schon Tatoeba demonstriert dem normalen user, dass Esperanto funktioniert und lebt.

Es fehlt aber ein Lehrbuch für den von mlennartz genannten Bildungswilligen, mit Kenntnissen in Fremdsprachen, der weiss, was Akkusativ,, Adverb und transitiv ist. Die verfügbaren Lehrbücher sind alle sehr umfangreich, kompliziert, 50 bis über 100 Seiten stark, mühsam durchzuarbeiten.
Zamenhof schrieb ein extrem kompaktes Lehrbuch, + ekzercaro + vortaro. Er wollte keine dicke Grammatik schreiben, (in einer heute existierenden Gr. umfasst alleine der Abschnitt "Artikel" mehr als Zamenhofs ganzes Buch).
Aber er schrieb dann über 1000 Seiten Text, Shakespeare, die Bibel u.a.m.
Damit lernte man. Und in Boulogne sur mer haben alle sich verstanden. 1)

Das Lehrbuch, das ich mir und neuen Interessenten wünsche, sollte wie bei Zamenhof nur wenige Seiten Einführung in die Grammatik und dann gute und interessante Texte umfassen. Der Leser sollte nach sehr wenigen Stunden (fünf bis max. zehn) die Texte verstehen können. 2)

In den Texten sollte auch das erläutert werden, was Zamenhof wollte, und was auch Umberto Eco als wichtig betont hat: die Funktion dieser Sprache für die internationale Freundschaft.

Anmerkungen:
1) zu Bibel und Shakespeare s.a. in Vikipedia: paralela legado
2) der weniger vorgebildete Interessent ist natürlich nicht der richtige Kunde für dieses Lehrbuch.
Aber es sollte optimal in jede Stadtbibliothek passen.


Geändert am Do Jan 22, 2015 3:56 pm von hans
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 6:23 pm    Titel: Esperanto bei Duolingo Antworten mit Zitat

hans hat Folgendes geschrieben:
Das Lehrbuch, das ich mir und neuen Interessenten wünsche, sollte wie bei Zamenhof nur wenige Seiten Einführung in die Grammatik und dann gute und interessante Texte umfassen. Der Leser sollte nach sehr wenigen Stunden (fünf bis max. zehn) die Texte verstehen können.


Derzeit entsteht bei Duolingo ein Esperanto-Kurs. Voraussichtlich in den nächsten Monaten fertig, laut Infoseite.

Duolingo enthält fast gar keine Grammatik-Erläuterung und nur einzelne Wörter oder kürzere Sätze in der zu lernenden Sprache. (Die "guten und interessanten Texte" muss sich der Lerner danach woanders suchen.)
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