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Die Ökonomie der Vielfalt

 
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esocom
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Anmeldedatum: 11.07.2007
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 17, 2011 10:17 pm    Titel: Die Ökonomie der Vielfalt Antworten mit Zitat

Wieviele Sprachen brauchen wir?
Schon wieder so ein Artikel, der unsere Stellungnahmen braucht. Ich bin es allmählich leid, aber ein paar von euch werden es richten.
http://www.faz.net/artikel/C31364/die-oekonomie-der-vielfalt-wie-viele-sprachen-brauchen-wir-30484716.html
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Lu Wunsch-Rolshoven
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Beiträge: 954
Wohnort: Berlin

   

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 11:09 am    Titel: Kritische Artikel zu Esperanto Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
"Wieviele Sprachen brauchen wir?"
Schon wieder so ein Artikel, der unsere Stellungnahmen braucht. Ich bin es allmählich leid, aber ein paar von euch werden es richten.


Nach meinem Verständnis gibt es zwei Möglichkeiten:

- Entweder wir leben weiter damit, dass oft negative Bemerkungen zu Esperanto in der Presse erscheinen. Dann können wir jeweils entscheiden, wie wir reagieren - wobei ich den Eindruck habe, dass es da auf Stunden ankommt: Der erste Kommentar überhaupt ist von Mittwoch, 17. August 2011, 14:39 h; er erhielt 80 Stimmen. Insgesamt 11 Kommentare bis 17. August 2011, 18:41 h. Pause. Dann am 18. August 2011, 00:04 h, der erste Esperanto-Kommentar, deiner. Bis 18. August 2011, 10:44h, insgesamt 7 Esperanto-Kommentare, in der Zeit kein anderer, auch seither nicht; alle unter 10 Stimmen. Ich vermute daher, das Ganze war nicht sehr effizient. Die meisten Leute lesen so einen Artikel wohl am Tag der Veröffentlichung - wir haben jetzt eher fürs Archiv geschrieben. (Ich hatte die Information übrigens von Google Alert am 17. ab14.34h, habe sie aber übersehen.) Ein effizientes System würde beinhalten, dass jemand dauernd Google-Alerts erhält und sofort ein paar Leute per Telefon anruft, die was schreiben.

Das alles ist aber nur Reaktion, das Problem der ursprünglichen Fehlinformation wird damit nicht gelöst.

- Wir könnten auch selbst aktiv werden, d.h. die deutschen Journalisten breit über Esperanto informieren. Vermutlich wäre dafür eine Informationskampagne über mehrere Monate an alle deutschen Zeitungen mit einer Reihe von Aussendungen, per Mail und per Post nötig. Für einmal Pressearbeit z.B. beim NR rechne ich 20 bis 30 Stunden (Infos sammeln, alte Infos überarbeiten, Verteiler erstellen, telefonieren, versenden, erneut telefonieren, erneut senden, tel. nachfragen, Pressegespräch vorbereiten, Unterhaltungen mit Journalisten...). Für so eine Aktion für ganz Deutschland könnte man vielleicht mit 150 bis 200 Stunden hinkommen. Plus vielleicht ein paar hundert oder eintausend Euro. Plus evtl. Kosten für eine externe Beratung von einem PR-Profi. Vermutlich kann es sich von den Esperanto-Aktiven, die ausreichend Vorwissen und Erfahrung in dem Bereich haben, keiner leisten, der Esperanto-Sprachgemeinschaft 200 zusätzliche Arbeitsstunden in einem Jahr zu schenken. Gegen Honorar sähe das schon anders aus, selbst bei nur 10 bis 20 EUR pro Stunde. Das hieße, dass eine solche Aktion mit einem Betrag von grob 5000 EUR wohl zu bewältigen wäre. Wenn man ab dann noch regelmäßig weitere Informationen an die Presse versendet (z.B. drei Mal pro Jahr, Gesamtarbeit < 50 Std.), hat man vermutlich einen dauerhaften Erfolg erzielt.

Bleibt nur die Frage, wer bereit ist, so etwas zu bezahlen. Wenn es tatsächlich Aussicht gäbe, Spender für so etwas zu finden, wäre ich wohl bereit, bei EsperantoLand einen Fonds einzurichten und bei Erreichen von 5000 EUR die Sache auf den Weg zu bringen. Wobei ich vermutlich schon bei Zusagen für 1000 EUR schwach werden würde und einen Plan erstellen, wie man das hinkriegen könnte. Fließen müsste das Geld erst, wenn die Sache in Sack und Tüten ist und sowohl Spender als auch der Aktive und die Berater glauben können, dass es auch funktionieren wird.

Natürlich gibt es auch eine abgespeckte Version: Das Ganze erstmal in einer Stadt machen, z.B. Berlin. Wenn in Berlin häufiger Esperanto-Artikel in der Presse erscheinen, dann werden die auch von Journalisten in anderen Regionen gelesen, bei der Recherche. Man kann nicht sicher sein, aber die Chance kritischer Bemerkungen zu Esperanto aus etwa Frankfurt/Main dürfte deutlich sinken, wenn z.B. in Berlin viel Neutrales oder Positives zu Esperanto erscheint. So leid es mir tut - die Zeitung aus einer wunderschönen Stadt wie Konstanz hat da weniger Gewicht.
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