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Hausarbeit Geschichte - Esperanto - an Hand primärer Quelle

 
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sukerino



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BeitragVerfasst am: Di Sep 27, 2011 12:29 am    Titel: Hausarbeit Geschichte - Esperanto - an Hand primärer Quelle Antworten mit Zitat

Saluton samideanoj,
ich wage mich nun, nach eingen Jahren des komencantigxi, mich als Esperantistin, wenn auch nicht vollends professionelle, zu bezeichen. Mehr zu meinem Lauf kann ich ja auch nochmal in dem netten Vorstellungsthread darlegen.

Zunächst geht es allerdings um ein anderes Thema, welches da meine Schule betrifft.

Ich stehe nun am Ende dieser jenen Laufbahn - sprich es geht Richtung Abitur.
Mein Gymnasium legt viel Wert auf Geschichte und alte Sprachen, daher war dies auch das Institut meiner Wahl. Allerdings war ich doch etwas in Aufruhr, als unsere Geschichtslehrerin uns beauftragte eine weitere Ausarbeitung bis zu den Weihnachtsferien, demnach bis zum Heligen Abend, besser davor, anzufertigen.

Vorraussetzung: Erarbeiten Sie eine Hausarbeit auf der Grundlage einer primären Quelle.
Alles andere ist frei.
Da es ja nun von Vorteil ist ein Thema zu bearbeiten, welches auch Interesse weckt und einen selbst motiviert, dachte ich da an Esperanto. Schon einmal wollte ich eine Hausarbeit zu diesem Thema schreiben, mit Fokus auf der Entwicklung der einzelnen Weltsprachen und des esperantistischen "Scheiterns" - welches auch interessant wäre zu analysieren. Hierbei wäre es dann wohl eher ein historisch-linguistischer Rundumschlag geworden.

Nun ist eine Anforderung eine primäre Quelle, auf welche ich mich dann zu beziehen habe.

Einige Ideen, die mir in den Sinn kamen, waren...
- Esperanto unter Hitler
als prim. Quelle -->Erwähnung in mein Kampf und während einer Rede in München

Ich klebe immer noch ein wenig an dem Thema des prophezeiten Niederganges der Sprache. Als ich letztens in der Buchandlung "Thalia" ein Buch über das so genannte "globish" stieß, war ich bezüglich dieses Themas erneut entflammt.

> "Untergang Esperantos" durch das Dritte Reich? Was wäre Esperanto nun ohne gewisse historische Ereignisse?

Die Frage ist, wie kriege ich einen Bogen zwischen dem Vorgegebenem (primäre Quelle) und meinem Interesse?
Hat schonmal jemand eine historische Arbeit über Esperanto geschrieben, vielleicht im ähnlichen Kontext, dem Bezug zur Gegenwart, der mir auch sehr wichtig ist?
Kann mir jemand von euch interessante primare Quellen jeglicher Art?

Ich würde mich über eure Hilfe wirklich wahnsinnig Freuen,
da ich diese, letzte, schulische Ausarbeitung diesen Maßes gern einem Thema widmen möchte, was mich wirklich fasziniert und interessiert.
Danke für eure Hilfe!
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Erik
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2011 12:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rein geschichtlich würde mich mal interessieren, warum einige Esperantisten so derbe Attacken gegenüber anderen Plansprachen veröffentlicht haben wie z.B. Rik Dalton - Interlingua revised vs. Esperanto & Ido (Englisch). Das sollte eigentlich als Primärquelle durchgehen. Ist aber leider durch und durch subjektiv gefärbt. Also kein sehr gutes Beispiel für Wissenschaftliches Arbeiten oder so. Es gibt aber eine Menge Querverweise auf eine Abhandlung eines Interlingua-Verfechters gegen die Esperanto-Sprache.

Oder du schaust einfach mal www.edukado.net/biblioteko/diplomlaborajhoj durch ob du etwas findest was vom Thema her besser paßt.

Ansonsten ist mein Interesse an der Geschichte der sogenannten Esperanto-Bewegung und ihren Idealen äußerst gering. Mich interessiert eher wie es in der nahen Zukunft weitergeht. Also das was auf podkasto.net, muzaiko.info und liberafolio.org veröffentlicht wird.

ĝp,
_________________
... mia voĉo estas muzikilo kiun mi povas kunporti ien...www.muzaiko.info


Geändert am Sa Okt 01, 2011 12:38 pm von Erik

Geändert am Sa Okt 01, 2011 12:03 pm von Erik
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2011 12:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Rein geschichtlich würde mich mal interessieren, warum einige Esperantisten so derbe Attacken gegenüber anderen Plansprachen veröffentlicht haben wie z.B. Rik Dalton - Interlingua revised vs. Esperanto & Ido (Englisch).

Einfach mal Rik Dalton fragen. Das erscheint mir das Einfachste.
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: So Okt 09, 2011 5:31 pm    Titel: "Die gefährliche Sprache" Antworten mit Zitat

Mir fällt sofort "Die gefährliche Sprache" von Ulrich Lins ein, eine verkürzte Fassung der Originalversion "La danĝera lingvo". Das kann man in kurzer Zeit lesen und hat eine seriöse Quelle.

Noch ein paar stichwortartige Bemerkungen:

Esperanto ist nur aus der Sicht derjenigen gescheitert, die es unter "Zweitsprache für alle in der ganzen Welt" nicht tun. Das hat nicht einmal Englisch erreicht.

Ich selbst habe Esperanto gelernt, weil es funktioniert (und weil ich dadurch interessante Bekanntschaften weltweit gemacht habe). Noch im 19. Jahrhundert, teils bis heute, wurde behauptet, es könne niemals eine "Kunstsprache" sich zu einer "normalen" Sprache mausern. Genau das ist aber in den letzten 120 Jahren mit Esperanto geschichtlich passiert.

Viel interessanter ist die Frage, warum das - leider auch von einem großen Teil der Fachwelt - ignoriert wird. Hierüber hat der (verstorbene) Psychologe Claude Piron ganz ausgezeichnete Aufsätze geschrieben. Nicht die Esperantisten sind blind - sie kennen ihre Sprache ja - sondern die anderen, die sie nicht als existierend wahrhaben wollen ("Wunder glaubt man nicht" - Piron). Leider hat die Mehrheit immer recht, und das sind bekanntlich die Dummen.

Es wäre schön, Stalin und Hitler in die Schuhe schieben zu können, sie hätten der Esperantobewegung das Genick gebrochen. Das ist aber historisch falsch. Die Verfolgung der Esperantisten war eher sekundär, weil sie vielfach gleichzeitig Kommunisten waren. Unter Hitler ist Esperanto nicht einmal verboten worden, nur die Esperanto-Verbände wurden aufgelöst und Kontakte ins Ausland untersagt. Aber das weiß Ulrich Lins besser.

Viel fataler war für die deutsche Esperanto-Bewegung der Beschluss der Kultusministerkonferenz (von 1954? aus dem Gedächtnis), Esperanto nicht als Schulfach (sondern nur als AG) in den Schulen zuzulassen. Wohlgemerkt, von Bildungspolitikern, die von Esperanto keine Ahnung hatten. (Damals wurde Englisch eingeführt, um Shakespeare im Original lesen zu können. Das ist inzwischen nicht einmal mehr in der britischen Schulbildung vorgesehen.)

Damit gab's keine Esperantolehrerausbildung, und alles war auf die Freizeitbemühungen weniger Aktiver zurückgeworfen. Bis heute hat sich nicht viel daran geändert. (Der Deutsche Esperanto-Bund finanziert eine Beauftragte für Esperantolehrerausbildung in Herzberg.)

Wenigstens haben wir inzwischen einige Linguistik-Professoren, die auch Esperanto-Fachleute sind, und deshalb u.a. die "Gesellschaft für Interlinguistik", Berlin. Außerdem einige Esperanto-Kurse an Universitäten.

Bei der Diskussion um Esperanto muss man zwei Dinge streng auseinander halten:
- die sprachliche Ebene (Taugt Esperanto als Sprache? Ja!)
- die sprachpolitische Ebene (Spielt Esperanto bildungspolitisch heute eine Rolle? Nein!)

In Diskussionen wird immer zwischen diesen beiden Ebenen hin- und hergehopst, weil der Bürger nicht begreifen will, dass sich unter der Leitung unserer Staatsoberhäupter und Minister NICHT automatisch das Bessere durchsetzt. So wird bei der internationalen Kommunikation weiterhin die Krücke "Englisch" benutzt, unter dem Zwang des Dogmas: "Ohne Krücke kann man nicht laufen; wer ohne Krücke läuft, spinnt."

Die neuste Entwicklung, ein abgespecktes Englisch (Globish oder Basic Global English) als Retter in der kommunikativen Not zu erfinden und einzusetzen, ist das praktische Zugeständnis, dass das Streben nach Shakespeare die Deutschen (und andere nicht-anglosprachigen Völker) keineswegs zur völligen Zweisprachigkeit geführt hat, weil es eben eine "Krücke" ist.

Um nicht missverstanden zu werden: Nichts gegen die ehrwürdige Kultursprache Englisch, aber hier geht's rein um deren Funktion als internationales Verständigungsmittel, und dafür taugt es nicht (gut genug).
_________________
Rudolf
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Do Okt 13, 2011 9:47 pm    Titel: Gescheitert? Interessen der Sprachen-Fachleute.KMK-Beschluss Antworten mit Zitat

Ein paar Bemerkungen:

Auch ich bin der Auffassung, dass man nicht davon reden kann, Esperanto sei "gescheitert". Bisher kann man nur sagen, dass Esperanto das Ziel, am meisten benutzte internationale Sprache zu werden, (noch) nicht erreicht hat. Ich weiß, dass jedermann erklärt, das sei jetzt auch völlig unmöglich wegen der Rolle des Englischen - aber ich weiß auch, was Anfang 1989 über die Berliner Mauer gesagt wurde... Daher verlasse ich mich lieber auf meine eigenen Feststellungen als auf Mehrheitsmeinungen, insbesondere, wenn die Personen, die diese Mehrheiten bilden, keine fundierte Kenntnis von Marketing haben. (So ab der Lektüre von zehn bei Praktikern renommierten Marketing-Büchern - oder entsprechender praktischer Arbeit - denke ich, jemand ist über das Anfänger-Stadium hinaus.)

Man kann feststellen, dass Esperanto etwas geschafft hat, was in der Menschheitsgeschichte noch keiner Sprache gelungen ist: 1887 hatte Esperanto etwa fünf Sprecher, und damit einen der letzten Plätze unter damals etwa 7000 Sprachen; heute hat es vermutlich ein paar hunderttausend aktive Sprecher, ein paar Millionen dürften es gelernt haben. In Tabellen von Sprachen taucht Esperanto in der Regel auf einem der ersten fünfzig Plätze auf. Das bedeutet: In einem Jahrhundert von einem der letzten auf einen der vorderen Plätze. (Das Englische war nach der Sprecherzahl 1887 wohl auf Platz zwei, nach Chinesisch, und ist heute auf Platz drei, nach Spanisch und Chinesisch. In zehn bis zwanzig Jahren dürfte die Wirtschaftsleistung Chinas vor der der englischsprachigen Welt liegen...)

Esperanto bedeutet letztlich eine Bedrohung für alle, die sich mit Sprachen beschäftigen, es stellt eine gefährliche Konkurrenz dar. Sollte Esperanto an Bedeutung gewinnen oder gar zur wichtigsten internationalen Sprache werden, wird die Nachfrage an Englisch-Unterricht praktisch zusammenbrechen. Damit müssten sich viele Uni-Professoren für Anglistik und viele Englisch-Lehrer nach einer neuen Betätigung umsehen (zumindest würden die Bereiche stark zusammengestrichen). Noch bedrohlicher ist Esperanto für Dolmetscher und Übersetzer - würde jeder an internationaler Kommunikation Interessierte Esperanto sprechen, wären deren Jobs weitgehend entbehrlich. Auch die bei der EU beschäftigten internationalen Beamten haben ihren Job vor allem, weil sie mehrere Sprachen sprechen; wenn es eines Tages reichen sollte, Esperanto zu sprechen, braucht man viel weniger Sprachenkenntnisse für solche Aufgaben. Da auch die Vorgesetzten und Politiker wenig Interesse an der Reduktion der Zahl ihrer Untergebenen und an viel Unruhe haben, ist auch deren Esperanto-Begeisterung gering. (Schließlich wird hier ja das Geld des Steuerzahlers und nicht das der Beamten selbst aus dem Fenster geworfen.)

Kurz: Der größte Teil der Sprachen-Fachwelt dürfte Esperanto als eine latente Bedrohung empfinden. Bisher gibt es wohl auch keinen Vorschlag, wie man einen solchen Übergang zu Esperanto sozial verträglich gestalten könnte. Kein Wunder, dass die sog. Fachwelt Esperanto am liebsten ignoriert.

Ich halte die KMK-Beschlüsse für unerheblich. Man hätte in Arbeitsgemeinschaften Esperanto fleißig unterrichten können. In Bayern darf man Esperanto sogar als Grundkursfach in der gymnasialen Oberstufe unterrichten (Information des Ministeriums von vor etwa 30 Jahren). Nur: Keiner unternimmt die Initiative, das auch zu organisieren. Auch die Organisation der Werbung für Esperanto-Unterricht hat noch nicht ganz die Höhe dessen erreicht, was man mit den vorhandenen Mitteln und dem aktuellen Fachwissen der Werbeleute machen könnte.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 17, 2011 7:40 pm    Titel: Mögliche Originalquelle für Hausarbeit Antworten mit Zitat

Auf deutsch fallen mir aus den letzten Jahrzehnten nur zwei hierfür sinnvolle Bücher ein, das zitierte von Lins und eine Übersetzung von "L'Espéranto" von Pierre Janton. Deutsch heißt das "Einführung in die Esperantologie". Tradukis G. Becker, M. Becker-Meisberger. Erhältlich z.B. bei UEA. Die englische Version ist "Esperanto: language, literature, and community" und im Netz teilweise einsehbar.

Zur Recherche ist übrigens auch der Katalog des "Esperanto-Museums Wien"/Österreichische Nationalbibliothek praktisch. Da gibt's auch Originalwerke im Netz zu lesen (bes. 1887 bis 1903), z.B. das Erste Buch von 1887. Finde ich ja immer wieder spannend zu lesen, was die erste Beschreibung von Esperanto durch Zamenhof selbst war. Zum Beispiel die Tatsache, dass das Wort Frieden da nicht auftaucht, auch nicht in seiner Schrift "Esenco kaj estonteco de la ideo de lingvo internacia" (1900) und nicht in seinem Appell an die Diplomaten von 1915 (Auszug; irgendwo auch vollständig im Netz). Aber in Zeitungsartikeln, in denen versucht wird nachzuweisen, dass die Idee, Frieden mit einer Sprache einzuführen, nicht sinnvoll ist... Smile (Immer praktisch, dem Gegner fälschlich Argumente zu unterstellen und diese dann ad absurdum zu führen.)

Wobei ich mir die Frage stelle: Muss die primäre Quelle auf deutsch verfasst sein? Kann es auch Esperanto, Französisch, Englisch, ... sein?
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Dirk Bindmann
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BeitragVerfasst am: Di Okt 18, 2011 10:46 pm    Titel: Re: Mögliche Originalquelle für Hausarbeit Antworten mit Zitat

Ich möchte nur mal bemerken, dass die empfohlenen Werke von Lins und Janton keine geschichtlichen Primärquellen sind. Primärquellen wären zum Beispiel der Beschluss des Herzberger Stadtrates, Herzberg den offiziellen Beinamen "die Esperanto-Stadt" zu geben, oder Dokumente zur Städtepartnerschaft zwischen Herzberg und Góra, die durch Esperanto einen merklichen Aufschwung genommen hat.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 19, 2011 9:14 am    Titel: Was wäre evtl. "primäre" Quelle? Antworten mit Zitat

Danke für den Hinweis, was eine "primäre Quelle" ist; das 'primär' hatte ich überlesen. Lins und Janton können also nur dienen, um Hinweise auf primäre Quellen zu finden.

In Frage kämen also auch der KMK-Beschluss, evtl. der Ablehnungsbeschluss des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen (der allerdings nicht-öffentlich zu sein scheint und auch kurz). Wie sieht es aus mit Anfragen in einem Parlament und deren Antwort - z.B. im französischen vor ein/zwei Jahren und im bayerischen vor etwa 30 Jahren? Es gab auch einige (eher Dutzende) im Europa-Parlament und eine Beschlussvorlage (Teil einer längeren Resolution; Vorschlag zu prüfen, ob Esperanto dort als Relaissprache dienen könnte). Könnte man da z.B. analysieren, ob die Tatsachenbehauptungen der Antworten mit der nachprüfbaren Wirklichkeit übereinstimmen?
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Gesplittet: Mi Okt 19, 2011 9:21 am Uhr von Lu Wunsch-Rolshoven
Von Beitrag Hausarbeit Geschichte - Esperanto - an Hand primärer Quelle aus dem Forum Vorträge, Referate, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 2:24 pm    Titel: Re: Mögliche Originalquelle für Hausarbeit Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Auf deutsch fallen mir aus den letzten Jahrzehnten nur zwei hierfür sinnvolle Bücher ein, das zitierte von Lins und eine Übersetzung von "L'Espéranto" von Pierre Janton. Deutsch heißt das "Einführung in die Esperantologie". Tradukis G. Becker, M. Becker-Meisberger. Erhältlich z.B. bei UEA. Die englische Version ist "Esperanto: language, literature, and community" und im Netz teilweise einsehbar.

Zur Recherche ist übrigens auch der Katalog des "Esperanto-Museums Wien"/Österreichische Nationalbibliothek praktisch. Da gibt's auch Originalwerke im Netz zu lesen (bes. 1887 bis 1903), z.B. das Erste Buch von 1887. Finde ich ja immer wieder spannend zu lesen, was die erste Beschreibung von Esperanto durch Zamenhof selbst war. Zum Beispiel die Tatsache, dass das Wort Frieden da nicht auftaucht, auch nicht in seiner Schrift "Esenco kaj estonteco de la ideo de lingvo internacia" (1900) und nicht in seinem Appell an die Diplomaten von 1915 (Auszug; irgendwo auch vollständig im Netz). Aber in Zeitungsartikeln, in denen versucht wird nachzuweisen, dass die Idee, Frieden mit einer Sprache einzuführen, nicht sinnvoll ist... Smile (Immer praktisch, dem Gegner fälschlich Argumente zu unterstellen und diese dann ad absurdum zu führen.)

Wobei ich mir die Frage stelle: Muss die primäre Quelle auf deutsch verfasst sein? Kann es auch Esperanto, Französisch, Englisch, ... sein?


Der Katalog des Esperanto-Museums in Wien ist ein hervorragendes Werk. Muss ich an dieser Stelle mal erwähnen und zugleich auch empfehlen!
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich das Wort "Primär-Quelle" richtig verstehe, sind Alle Bücher und Texte von Zamenhof Primär-Quellen.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 4:05 pm    Titel: Begleitband zur Münchener Ausstellung Antworten mit Zitat

Perfetto hat Folgendes geschrieben:
Der Katalog des Esperanto-Museums in Wien ist ein hervorragendes Werk. Muss ich an dieser Stelle mal erwähnen und zugleich auch empfehlen!

Nennt sich "Begleitband zu Symposium und Ausstellung "; die meisten Artikel sind im Netz lesbar.
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Dirk Bindmann
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2012 9:16 pm    Titel: Re: Begleitband zur Münchener Ausstellung Antworten mit Zitat

Butko hat Folgendes geschrieben:
Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Perfetto hat Folgendes geschrieben:
Der Katalog des Esperanto-Museums in Wien ist ein hervorragendes Werk. Muss ich an dieser Stelle mal erwähnen und zugleich auch empfehlen!

Nennt sich "Begleitband zu Symposium und Ausstellung "; die meisten Artikel sind im Netz lesbar.


Sehr schön! Ich wusste nicht, dass man das im Internet nachlesen kann. Ich habe eine Abendbeschäftigung gefunden Smile

Lieben Gruß!

Ein Admin möge bitte den lieb grüßenden Teilnehmer "Butko" sperren und seinen Beitrag oben löschen. Butko ist ein Linkspammer, der die Adressen zitierter Verweise ändert. Den Verweis von Lu hat er im Quelltext umgebogen auf seinen Blog, in dem zwei Strichmädchen beworben werden.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2012 10:43 pm    Titel: Nutzer und Beitrag entfernt Antworten mit Zitat

Danke für den Hinweis, Dirk! Benutzer und Beitrag entfernt
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