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Esperanto in Bayern: Bald als GbR?
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 3:08 pm    Titel: Re: Aufgabenverteilung Antworten mit Zitat

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Der Einzelkämpfer darf sich allerdings nicht beklagen, dass man "ihn allein lässt", der Beauftragte hingegen sehr wohl.

Natürlich kann man sich beklagen, in jeder Position. Leider ändert das an den Fakten nichts: Ehrenamtliche Mitarbeiter (und Helfer) arbeiten, wenn sie denn Lust haben, sonst nicht... (Bei bezahlten ist das ein wenig besser.) Im Notfall muss man Dinge, die man wirklich möchte, alleine machen oder lassen.

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Ich meine, dass die praktische Zusammenarbeit des D.E.B. mit EsperantoLand ganz gut läuft, von gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten bei theoretischen Erörterungen abgesehen.

So ist es. Alles auf dieser Welt könnte besser sein - aber es könnte auch deutlich schlechter sein Smile Die Rolle der Strukturen ist ein wenig schwierig, die Vermarktung von Esperanto nicht wirklich banal. Sodass noch so manches Thema zu klären sein wird. Oder man macht einfach mal, jeder in seinem eigenen Rahmen.
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 4:43 pm    Titel: Kein Vergleich Antworten mit Zitat

Ausgangspunkt beim Stichwort "Überalterung" ist immer das Lamento, dass es mit Esperanto zu Ende geht, weil "bald alle wegsterben".

Ich sage nochmal, dass man die Grundgesamtheiten der Esperanto-Sprecher nicht mit der übrigen Bevölkerung vergleichen kann. Der Grund liegt darin, dass alle von der Geburt an "leben" und damit zur Bevölkerung beitragen, dass man aber Esperanto erst im Laufe des Lebens lernt. Ein höherer Altersmedian ist deshalb allein schon dadurch zu erklären.

Man stelle sich folgende Behauptung vor: "Die Rentner sterben bald aus, weil diese Gruppe völlig überaltert ist." Beweis: Man vergleiche den Altersmedian der Rentner mit dem der gesamten Bevölkerung. Es wird also bald keine Rentner mehr geben. Laughing

Ich plädiere dafür, sich mal auf Folgendes zu einigen: Ein höherer Altersdurchschnitt im D.E.B. als der in der Bevölkerung bedeutet nicht, dass der D.E.B. bald ausgestorben ist.

Weiterhin zu wenige Beitritte bei im Vergleich zu früher gleich vielen Austritten - einschl. Todesfällen - jedoch schon eher.
_________________
Rudolf
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 4:53 pm    Titel: Zu viele Eigenbrödler Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Ich hatte mich nicht nur auf einen Punkt gestürzt. In Vorstandssitzungen habe ich auch immer wieder für die vorgeschlagenen Dinge geworben, die eigentlich sowieso beschlossen waren.


Gut, dann nehme ich das zurück, du hast dann getan, was du konntest. Du hättest noch selbst den Vorsitz übernehmen können, aber ohne Mitstreiter hilft auch das nicht viel.

Leider ist die Situation in den meisten Ortsgruppen ähnlich, und auch die BELO-Auflösung liegt natürlich nicht an Überalterung, sondern an einem Mangel von Leuten, die Esperanto mit anderen zusammen insgesamt vorwärtsbringen wollen und nicht nur auf eigene Faust im Rahmen ihrer speziellen Einzelinteressen.
_________________
Rudolf
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 5:19 pm    Titel: Esperanto verbreiten oder nur ein bisschen organisieren? Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
In Vorstandssitzungen habe ich auch immer wieder für die vorgeschlagenen Dinge geworben, die eigentlich sowieso beschlossen waren. Ich habe mich auch nicht beklagt (erst nachdem die Neuen weg waren), dass kaum jemand das unterstützte, was übernommene Aufgabe aller Aktiven war. Der Fehler war, ihnen die Arbeit abzunehmen, nur ich konnte sie auch nicht ungetan lassen, weil ich im Kulturkursprogramm des AStA der Uni Hamburg verankert war. Aber wöchentlich Vereinstreffen einladend zu gestalten ist naturgemäß eine Gemeinschaftsaufgabe und ist auch zu leisten, wenn keine neuen Mitglieder zu begeistern sind. Aber offenbar ist man in dem Verein auch damit überfordert.

Nach meinem Eindruck möchten viele Leute, die Esperanto sprechen, eigentlich vor allem Selbiges - Esperanto sprechen - und auch Geselligkeit mit anderen, die dasselbe tun. Darum schließt man sich einem Verein an. Dann ist man dort viele Jahre dabei und es werden Vorstandsmitglieder gesucht. Also widersetzt man sich nicht und übernimmt ein Amt. Aber eigentlich wollen viele das nicht. So wird das Amt zwar übernommen, aber nicht mit Engagement ausgefüllt; vielleicht beschließt man auch was, führt es aber nur halbherzig aus; es gibt Vereinstreffen, aber sie werden nicht "einladend" gestaltet... Du schreibst, dass das Gemeinschaftsaufgabe ist - aber eigentlich wollen viele Leute, auch Vorstandsmitglieder, das nicht tun. Eigentlich wollen sie nur mit anderen zusammensein. Ich sehe hier den Hauptgrund für das eklatante Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis bei den Verbänden: In den Satzungen steht was von Esperanto verbreiten, aber in der Praxis ist man froh, wenn dank des Engagements einzelner und dank Zufällen die Größe so einigermaßen gehalten wird.

Ich finde, das ist normal. Die ADAC-Mitglieder werben auch nicht für Autofahren. Die Fußballer sind auf dem Platz, nicht in der Einkaufszone beim Nachwuchswerben. Usw.

Einer der Gründe, warum im Rahmen von Esperanto-Vereinen und Verbänden nur wenig Nachwuchs geworben wird und es nicht zu einem Anwachsen kommt. Und warum wohl auch in Zukunft keine effiziente Arbeit für Wachstum stattfinden wird. Es ist jedenfalls nichts am Horizont zu sehen.

Nach meinem Eindruck sollten sich die, die wirklich Esperanto verbreiten wollen, zusammentun und die draußenlassen, die sich dafür nicht engagieren möchten. Wenn man möchte, kann man in einem Verband wie dem DEB eine Arbeitsgruppe o.ä. "Esperanto verbreiten" gründen. Oder man macht das separat. Für die effiziente Verbreitung von Esperanto ist es ziemlich egal, ob oben DEB oder EsperantoLand oder sonstwas draufsteht oder nicht (solange nicht schwach kompetente Verbandsfunktionäre Wünsche äußern oder Einfluss nehmen wollen) - der Kernpunkt ist, dass die Werbung und die Pressearbeit tatsächlich effizient erfolgen, dass die Geworbenen ihr Lehrbuch oder ihren Kurs erhalten, dass sie anschließend betreut werden und an die Praxis herangeführt, im Internet oder bei Treffen. Da ich es ja selbst gemacht habe, weiß ich, dass das ganz gut außerhalb eines großen Verbandes geht.

Dann gibt es keine Enttäuschungen, wie du und viele andere sie laufend erlebt haben und erleben. Es wird manchmal erzählt, ohne Verbände ginge es nicht - Faktum ist, eine wirkliche Verbreitung von Esperanto ist im vergangenen halben Jahrhundert mit und durch die Verbände nicht zustande gekommen. Also lassen wir die traditionellen Verbände und ihre Funktionäre ihre sehr lobenswerte Arbeit in vielen Bereichen durchführen - und organisieren die Arbeit der Verbreitung von Esperanto selber.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 5:30 pm    Titel: Re: Kein Vergleich Antworten mit Zitat

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Ausgangspunkt beim Stichwort "Überalterung" ist immer das Lamento, dass es mit Esperanto zu Ende geht, weil "bald alle wegsterben".

Das ist natürlich Unsinn, weil die Verbände von der Gesamtheit der Esperantosprecher nur einen kleinen Teil repräsentieren - die Volkszählungen in Ungarn und Litauen deuten auf etwa 7 - 15 % hin. Und weil eben die Jahrgänge in den Verbänden nicht nur im Vergleich zur Bevölkerung, sondern vermutlich auch im Vergleich zu der Gesamtheit der Esperantosprecher verzerrt repräsentiert sind.

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Ich sage nochmal, dass man die Grundgesamtheiten der Esperanto-Sprecher nicht mit der übrigen Bevölkerung vergleichen kann. Der Grund liegt darin, dass alle von der Geburt an "leben" und damit zur Bevölkerung beitragen, dass man aber Esperanto erst im Laufe des Lebens lernt.

Das ist zwar wahr - aber das ist m.E. nicht der Grund. Außerdem habe ich ja nur mit den Ab-28-jährigen der Bevölkerung verglichen. Verbände sind einfach in verschiedenen Alters- und Lebensphasen unterschiedlich attraktiv.

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
Ich plädiere dafür, sich mal auf Folgendes zu einigen: Ein höherer Altersdurchschnitt im D.E.B. als der in der Bevölkerung bedeutet nicht, dass der D.E.B. bald ausgestorben ist.

So ist es. Es ist noch lange kein Hinweis auf eine stete Verkleinerung des Verbandes. Und selbst wenn es eine Abnahme gibt: Der Weltbund UEA hat in den letzten 25 Jahren um jährlich etwa 1,6 % abgenommen - eine solche Abnahme kann noch Jahrzehnte lang weitergehen. (Selbst -2 % jährlich bedeuten eine lange Zeit, etwa 35 Jahre, für eine Halbierung der Mitgliederzahlen.)
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 5:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich sind Verbände sinnvoll. Nur um Beispiele zu nennen: Der DEB hat Bücher herausgegeben, die es snt nicht gäbe, weil nur wenige Esperantisten das nötige Kapital haben, um so ein Projekt vorzufinanzieren. Der DEB hat in der Vergangenheit Werbeaterial für seine Ortsgruppen, Landesverbände und aktive Einzelkäpfer finanziert, die durch die höhere Auflage dadurch wesentlich preigünstiger wurden, als wenn jeder die selber hätte produzieren lassen.
Sicherlich sind das keine welterschütternden Leistuneg, aber sie sind ein Beitrag zur Verbreitung der Sprache.
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Erik
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 6:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Helmut hat Folgendes geschrieben:
Natürlich sind Verbände sinnvoll. Nur um Beispiele zu nennen: Der DEB hat Bücher herausgegeben, die es snt nicht gäbe, weil nur wenige Esperantisten das nötige Kapital haben, um so ein Projekt vorzufinanzieren.


Um ein Buch per Print-on-Demand zu veröffentlichen benötigt man keinen Verband. Die Union Mundial pro Interlingua (UMI) ist zwar auch ein Verband. Da die UMI aber wahrscheinlich nicht gerade ein so ein üppiges Etat wie Esperantovereine besitzt, bietet sie schon seit längerer Zeit neue Publikationen über Lulu.com - also per Print-on-Demand - an. Ein weiteres Interlingua Buch welches ich besitze wurde ebenfalls per PoD über Createspace.com veröffentlicht. Die meisten Buchvertriebe welche Ebook-Reader Lesegeräte anbieten bieten auch Self-Publishing Services an. Z.B. Amazon und Kobo. Und so weiter.


Geändert am Mo Okt 22, 2012 7:14 pm von Erik

Geändert am Mo Okt 22, 2012 6:48 pm von Erik
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 6:58 pm    Titel: Was können Verbände und was nicht? Antworten mit Zitat

Helmut hat Folgendes geschrieben:
Natürlich sind Verbände sinnvoll.

Das ist nicht die Frage. Die Frage ist: Wofür sind sinnvoll und wofür nicht? Was haben sie in der Vergangenheit geschafft und was nicht? Ich will niemandem vorhalten, dass irgendetwas nicht geschafft wurde - nur, ich will realistische Erwartungen für die Zukunft. Ich möchte nicht, dass Verbandsvertreter so tun, als seien die Verbände der einzig seligmachende Weg in Sachen Esperanto und man komme nur durch die Verbände ins Esperanto-Himmelreich - aber erfreulicherweise ist so ein Gedanke ja allen fremd, oder?
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esocom
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2012 9:23 pm    Titel: Re: Was können Verbände und was nicht? Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist: Wofür sind sinnvoll und wofür nicht? Was haben sie in der Vergangenheit geschafft und was nicht? Ich will niemandem vorhalten, dass irgendetwas nicht geschafft wurde - nur, ich will realistische Erwartungen für die Zukunft. Ich möchte nicht, dass Verbandsvertreter so tun, als seien die Verbände der einzig seligmachende Weg in Sachen Esperanto und man komme nur durch die Verbände ins Esperanto-Himmelreich - aber erfreulicherweise ist so ein Gedanke ja allen fremd, oder?


Mit meiner Plattform PER versuche ich Esperantos anzuregen, etwas zu unternehmen, das nur mit Esperanto möglich ist und sich von dem bisher gehabten Esperantoleben abhebt und auch einen Kontrast zu dem bildet, was einem ohne Esperanto kulturell geboten wird.

Es bedarf auch hier vieler Werbearbeit, (Esperanto-)Kunden aus ausgetretenen Pfaden herauszulocken. Ich erwarte für die Zukunft, dass Esperantos nicht nur ins Internet gehen um sich berieseln zu lassen, sondern dort nach etwas suchen, das sie in anderen Fremdsprachen nicht finden können: Nachbarn und Freunde wie zu Hause, aber über Sprachgrenzen hinweg. Nicht nur ein gemütlicher Plauschabend halb Esperanto, halb deutsch im Esperantoklub, wo das Esperantosprechen eher der Übung dient, als der Überwindung von Sprachgrenzen.

Man ist gewohnt an schlecht gepflegte koresponda-servo-Listen und abstürzenden Pasporta Servo (verpasst dabei auch noch Couchsurfing) und hat seine Wünsche an eine lebendige Esperantowelt schon gedämpft, auch schon wegen der beschriebenen Phänomene in Vereinen.

Ich möchte, dass bei Werbemaßnahmen für die Verbreitung des Esperanto nicht mehr schwadroniert wird, Esperanto sei einfach und habe nur 16 Grammatikregeln. Esperantos sollen nach meinem Wunsch kulturell mit unserer Sprache das tun, wofür sie propagiert wurde: Frieden zwischen den Völkern machen, sich über eine humane globalisierte Welt austauschen, in dem sie sich nicht nur über Sprachgrenzen hinweg miteinander vernetzen - ob nun mithilfe von Verbänden (da sehe ich eher schwarz), oder Menschen individuell (das ist jetzt mein Ansatz).

Es soll ins Bewusstsein dringen, dass man mithilfe geschickter Internetangebote zusätzlich den Geist des Esperantos beleben kann, nicht nur mit traditionellen Kommunikationsformen; Foren wie diese hier und gemütliche Klubabende eingeschlossen.

Mir geht es darum, dass immer mehr Menschen Verantwortung für sich selbst immer weniger delegieren und Politikverdrossenheit abbauen. Esperanto bietet wie kaum sonst ein soziales Projekt (Sozialismus und Kapitalismus sind beide gescheitert) Optionen irgendwie mit den Herausforderungen der globalisierten Welt zurecht zu kommen, vgl. die Diplomarbeit von Sebastian Kirf.

Nun habe ich aufgehört, mein Heil in meinem (ab 2013 ehemaligen) Esperantoklub zu suchen, in meinem Dorf bin ich nach dem Fiasko der lokalen Agenda 21 auch mit meiner Seite mein-stelle.de gescheitert (Speckgürtel Hamburg, CDU-Domäne). Jetzt schaue ich mal in der Welt, ob nicht ein paar Esperantos bereit sind, die schon (durch unermüdliche und wiederholte Werbung) vorhandenen Angebote und Gesuche wahrnehmen und nutzen.

Ich bin dankbar für diesen öffentlichen Raum hier und die Mühe, die sich Menschen gemacht haben, dass er existiert und auch genutzt wird, sprich: Es gibt Esperantos, die meine Texte lesen, und hoffentlich auch von ihren guten Erfahrungen mit PER berichten.
_________________
maklerejo.de
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Erik
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2012 7:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich es richtig verstanden habe ging es hier in diesem Faden auch darum Zielgruppen für (Dialekt-)Plansprachen zu bestimmen. Die Süddeutsche Zeitung hat da paar Ansätze in einem Artikel veröffentlicht:

> Anhand der Daten von mehr als 18 000 Menschen kamen die Forscher zu
> einem überraschenden Ergebnis: "Die neuen Befunde belegen erstmals,
> dass das Internet die gesellschaftliche Betätigung nicht zerstört,
> sondern sogar eher fördert", berichtete Wößmann 2010. "Der schnelle
> Internetanschluss führt dazu, dass Menschen sich nach eigenen Angaben
> öfter ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden oder sozialen Diensten
> betätigen und sich in Parteien, der Kommunalpolitik oder
> Bürgerinitiativen engagieren. Auch haben sie mehr enge Freunde und
> besuchen häufiger Theater, Oper, Ausstellungen, Konzerte, Kino,
> Disco, Restaurants, Bars oder Sportveranstaltungen."

...

> Das Web 2.0 lasse "einen neuen, gleichsam alten Menschentypus auf die
> Bühne treten: den sozial hyperaktiven, den um Status und Witz
> kämpfenden Höfling, den reaktionsschnellen und bewertungssüchtigen,
> den geistreichen Parvenü", schrieb Soboczynski. "Im Internet werden
> Kulturen der Kommunikation eingeschliffen, die nicht nur schön sind",
> sagt Trepte. "Es haben Leute Erfolg, die positiv, humorvoll und
> schlagfertig sind, die Nachdenklichen und Zurückhaltenden haben da
> einen Nachteil." Aber ist das nicht im richtigen Leben ebenso?
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