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Esperanto Kulurpreis der FAME-Stiftung

 
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Helmut
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BeitragVerfasst am: So Okt 28, 2012 8:24 pm    Titel: Esperanto Kulurpreis der FAME-Stiftung Antworten mit Zitat

http://www.schwaebische-post.de/639060

Kunstsprache sinnlich erlebbar gemacht

Stadt Aalen und FAME-Stiftung vergeben dreizehnten Esperanto-Kulturpreis an den Franzosen Floréal Martorell

Am Sonntag ist in der Stadtbibliothek der dreizehnte Aalener Esperanto-Kulturpreis vergeben worden. Preisträger ist Floréal Martorell aus Toulouse in Südfrankreich. Er bekommt die Auszeichnung für seine Verdienste um die Entwicklung, Verbreitung und Bewahrung von Esperanto-Musik.

Aalen. „Flo!“ nennt sich der Preisträger. Ein Kurzname, unter dem er in Toulouse vor über 20 Jahren ein Tonstudio und einen Musikverlag gegründet hat mit dem Ziel, Esperanto-Musik zu bewahren und zu vermarkten. Auch eine Fachzeitschrift hat er viele Jahre herausgegeben – die inzwischen aber einem Newsletter gewichen ist, der seine Kundschaft per E-Mail erreicht.
Man kann nicht umhin, den Klang des Kurznamens auf Deutsch in Beziehung zu setzen mit der Körpergröße des Franzosen, dessen Name auf eine baskische Herkunft verweist. Aber man weiß ja, dass auch eher kleine Menschen eine unbändige Energie haben können.
Im Falle von Floréal Martorell scheint genau dies der Fall zu sein, wenn man die Laudatio von Gunnar Fischer zusammenfasst. Fischer ist Beauftragter des deutschen Esperanto-Bundes für moderne Esperanto-Musik. Insidern ist er auch als „DJ Kunar“ bekannt; er kennt sich bestens in der Szene aus.
Esperanto-Kultur habe sehr lange nur in Schriftform existiert, ganz im Gegensatz zu praktisch allen anderen Sprachen. Seit etwa 1980 gebe es dann die erste Rockmusik mit Texten auf Esperanto, erzählt Fischer. Inzwischen sei Esperanto-Musik innerhalb der weltweiten Esperanto-Gemeinde weit verbreitet. „Musik ist wichtig für gemeinsames Erleben, im Gegensatz zu lesen, das nur alleine erlebt werden kann. Und an Musik können auch Außenstehende teilhaben, also die den Esperanto-Text nicht verstehen. Das sei sehr wichtig, und an dieser Entwicklung habe „Flo!“ einen sehr großen Anteil, betonte der Laudator.
Nachdem er 1987 Esperanto gelernt habe, habe er bereits ein Jahr später seinen Musikverlag gegründet. All die Veränderungen in der Ton- und Aufnahmetechnik sowie den Vertriebswegen in den vergangenen 25 Jahren habe Floréal Martorell bewältigt. Insgesamt 43 Schallplatten, CDs und DVDs mit Esperanto-Musik hat er seither herausgegeben. „Sein größter Erfolg ist, dass innerhalb der letzten zehn Jahre Esperanto-Musik ein Teil der Esperanto-Jugendkultur geworden ist“, sagte Gunnar Fischer.
Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher und Dr. Rainer Kurz von der FAME-Stiftung überreichten den alle zwei Jahre ausgelobten Aalener Esperanto-Kulturpreis, der mit 3000 Euro dotiert ist.
Floréal Martorell hielt seine Dankesrede auf Esperanto, Karl-Heinz Schaeffer übersetzte. „Flo!“dankte umfassend und sagte, das Preisgeld fließe direkt in seine Arbeit. Als Dank für die Anerkennung spendete er der Deutschen Esperanto-Bibliothek, die seit 1989 in Aalen ist, 14 CDs, sein aktuelles Programm für Esperanto-Musik.
Musikalisch umrahmten die Preisverleihung Amelie Fuchs und Jasper Lecon aus der Abiturklasse des Kopernikus-Gymnasiums mit Violinstücken.

Esperanto
Esperanto ist die am weitesten verbreitete internationale Plansprache. Sie wurde vor 125 Jahren vom Sprachwissenschaftler und Arzt Ludwik Lejzer Zamenhof im heutigen Polen begründet. Die Idee dahinter: Völkerverständigung. Die Sprache ist – im Gegensatz zu vielen anderen – einfach und logisch aufgebaut. Im Internet (u.a. Wikipedia) finden sich weitere Informationen.
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Helmut
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BeitragVerfasst am: So Okt 28, 2012 8:36 pm    Titel: FAME-Kultur-Preis Antworten mit Zitat

http://www.schwaebische.de/region/ostalb/aalen/stadtnachrichten-aalen_artikel,-Musikproduzent-erhaelt-den-Esperanto-Kulturpreis-_arid,5339136.html

Musikproduzent erhält den Esperanto-Kulturpreis

Der Franzose Floréal Martorell engagiert sich seit zwei Jahrzehnten für die internationale Sprache

Aalen / kul Zum 13. Male ist am Sonntagvormittag in der Aalener Stadtbibliothek der mit 3000 Euro dotierte Aalener Esperanto-Kulturpreis vergeben worden. Die Fame-Stiftung zur Förderung internationaler Verständigungsmittel und die Stadt Aalen zeichneten heuer den Musikproduzenten Floréal Martorell aus. Musikalisch eröffneten Amelie Fuchs und Jasper Lecon die kleine Feierstunde mit Georg Philipp Telemanns „Sonate I für zwei Violinen“. Bei der Veranstaltung stand danach allerdings anderes im Mittelpunkt: die Kunstsprache Esperanto. Sie soll nach dem Willen ihres Konstrukteurs enge nationale Grenzen und unterschiedliche Muttersprachen vorurteilslos überwinden.

In seiner Begrüßungsansprache erinnerte Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher daran, dass Aalen längst zum Mekka der Esperantisten geworden sei, insbesondere durch die engagierte Esperanto-Gruppe um Harald Schäffer. Zudem sei Aalen seit 1989 Sitz der einzigen deutschen Esperanto-Bibliothek. 40 000 Bücher stünden in den Räumen der Stadtbücherei. Die Sammlung unterstreiche den weltoffenen Charakter der Esperantoidee, den sich die Stadt zu eigen gemacht habe.

Dass der diesjährige Preisträger sich bereits seit zwei Jahrzehnten für Esperanto engagiere, stellte Frame-Stiftungs-Vorstand Dr. Rainer Kurz heraus. Man habe sich für Floréal Martorell entschieden, da der französische Musikproduzent und Musikherausgeber Esperanto-Musik einem breiten Publikum zugänglich mache. „Er leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Esperanto-Kultur.“ Laudator Gunnar Fischer erinnerte daran, dass alles 1988 mit der Gründung von Eurokka, einem Fachverband für Esperanto-Musik angefangen habe. 1990 kam die Esperanto-Musikzeitschrift „rokgazet“ hinzu. Im selben Jahr gründete Martorell die Plattenfirma Vinilkosmo im französischen Donneville, die sich ganz auf die Veröffentlichung und den Vertrieb von Esperanto-Musik spezialisierte. Während seiner Schaffenszeit gab Martorell insgesamt 43 Schallplatten, CDs und DVDs mit Esperanto-Musik heraus.
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