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Esperanto: Warum nicht mehr verbreitet/nicht durchgesetzt?
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 10:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Helmut hat Folgendes geschrieben:
Erik hat Folgendes geschrieben:
Nein. Warum?
Versuch mal selber über Deinen Satz nachzudenken - es ist nicht so schwierig.
Nein, Helmut, das werde ich nicht. Mußt du dich schon selbst bemühen, wenn du mir irgendetwas mitteilen möchtest.
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 11:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Auch wenn vielfach Englisch für die internationale Sprache gehalten wird, glaube ich nicht, dass sie gelernt wird, um Freunde im Ausland finden zu können.
Englischkenntnisse sind nutzvoll. Ich glaube der politische Anspruch eine internationale Sprache sein zu wollen wird idealistisch überbewertet. Weder Englisch noch Spanisch usw. sind allübergreifend oder gar "Gott-gleich" übergreifend international. Internationalität bedeutet "über die Nationalstaatsgrenzen hinaus". Es bedeutet nicht: "über alle Nationalstaatsgrenzen hinaus". Und natürlich lerne ich auch Englisch um mich mit Gleichgesinnten innerhalb von internationalen Projekten unterhalten zu können. "Freunde im Ausland finden": Warum soll diese Funktion nur ausschließlich einer Sprache vorbehalten sein? Was soll dieser politische Anspruch? Ist es wirklich notwendig die Sprache Esperanto mit dem Werbungsargument "Die Internationale Sprache" zu belegen?

esocom hat Folgendes geschrieben:
Eher lernt man Englisch, um am Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben, ähnlich wie es nötig ist, einen Führerschein zu haben.
Nun ja. Das hängt ja wohl vom Job ab, oder? Es gibt ja auch Jobs bei denen man keinen Führerschein braucht, oder?

esocom hat Folgendes geschrieben:
Also: es geht nicht um Lust an einer Sprache oder am Autofahren, sondern um Wettbewerb auf dem Menschenmarkt. Man lernt derlei Fähigkeiten, weil man glaubt, dass man den eigenen Marktwert erhöhen kann. Dieser Druck nimmt ständig zu, so wie die globalen Probleme sich mehr und mehr zuspitzen.
Ich habe den Eindruck, daß du dich da emotional in irgendetwas hineinsteigerst. Das finde ich jetzt nicht schlimm. Nachvollziehen kann ich es ehrlich gesagt aber nicht. Allein den Begriff "Menschenmarkt" finde ich schon nicht akzeptabel. Wegen Marktwert. Klar, jeder Arbeitnehmer hat auch einen Marktwert. Und wenn dieser persönliche Marktwert durch gesundheitliche Gegebenheiten limitiert ist, dann finden diese Menschen auch oft sehr innovative Ideen um ihren Marktwert anderweitig zu erhöhen. Vor diesen Leuten ziehe ich respektvoll den Hut.

esocom hat Folgendes geschrieben:
Etwas aus Neigung zu lernen, einfach nur so aus Lust am Exotischen oder ohne zu wissen, was die Belohnung nach der Lernmühe sein wird, das ist nicht mehr zeitgemäß.
War es je "zeitgemäß"? Wer legt außerhalb der üblichen Grundbildungsverpflichtungen fest ob das Erlernen einer Fremdsprache zeitgemäß ist bzw. dem Zeitgeist entspricht? Ich hatte z.B. in der POS (DDR-Gesamtschule) das Vergnügen Russisch verpflichtend lernen zu müssen. Ich mag Russisch aus verschiedenen Gründen eigentlich überhaupt nicht. Weiterhin hatte ich mir verpflichtend eine zweite Fremdsprache auszusuchen. Aus den angebotenen Sprachen Französisch und Englisch habe ich mich für Englisch entschieden. Dieses Bildungsziel wurde halt einfach von der damalig herrschenden Bildungsbehörde so festgelegt.

esocom hat Folgendes geschrieben:
Überhaupt irgend eine Sprache zu können um mit anderen Menschen sich auszutauschen zu können, stößt auf immer weniger Interesse. Sprache wird benutzt um sich durchzusetzen gegen andere Menschen. Wenn die meine Sprache nicht verstehen, dann haben sie Pech gehabt. Wer nicht hören will, muss fühlen.
Sehe ich überhaupt nicht so.

esocom hat Folgendes geschrieben:
Die paar "Spinner", die bereit sind Esperanto zu lernen, muss man suchen wie Stecknadeln im Heuhaufen. Und die paar Esperantos, die es gibt, sind auch öfter im Wettbewerb auf dem Menschenmarkt, als zum Spaßvergnügen unterwegs in der Käseglocke Esperantowelt.
Na ja, das stimmt schon. So richtig wie meine Muttersprache versuche ich Esperanto nur auf Esperanto Veranstaltungen zu nutzen. Aber eigentlich ist es ziemlich egal welche Sprache ich mit Freunden und sympathischen Fremden benutze. Hauptsache ist doch daß die Kommunikation funktioniert. Und gerade Kommunikationsfehler sind doch das Salz in der Suppe bzw. machen internationale Treffen so interessant.

Geändert am So Dez 02, 2012 1:02 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 11:37 am von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 11:34 am von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 11:29 am von Erik
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 12:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
esocom hat Folgendes geschrieben:
Die paar "Spinner", die bereit sind Esperanto zu lernen, muss man suchen wie Stecknadeln im Heuhaufen.

Naja, man kann ziemlich genau sagen, wieviel Stecknadeln in so einem Heuhaufen sind: Die Theorie der "Verbreitung von Innovationen" legt dar, dass man in der ersten Phase der Verbreitung (und in der sind wir noch) etwa 2 % der Zielgruppe erreichen kann.

Das ist auch ziemlich realistisch: Ich habe 30 Studenten einer Uni befragt, 17 konnten sagen, was Esperanto ist, 4 sagten, sie hätten sich schon mal überlegt Esperanto zu lernen. Mit etwas Glück und guter Werbung könnten wir einen Studi in einen Kurs kriegen. Das einzige Problem ist die Information - es gibt derzeit niemanden, der ausreichend lange und professionell informiert und für Kurse wirbt. Mehr Probleme gibt es nicht.
Meiner Meinung nach muß ausreichend lange und professionell motiviert werden. Der Felix (DEJ Berlin) macht das meiner Meinung sehr geschickt. Die Anfängerkurse werden so angesetzt daß nach Beendigung des Kurses in naher Zukunft ein Besuch eines Esperanto (Jugend-) Treffens stattfindet. D.h. die Motivation Esperanto zu erlernen wird durch die in naher Zukunft folgende Teilnahme an einem Esperanto Treffen auf den Prüfstand gestellt. Aus eigenen Erfahrungen würde ich sagen: Auf einen sehr extrem harten Prüfstand. Also ohne die (damals noch aktive) lokal in München vorhanden MEJ hätte ich sicher nach meinen ersten Besuch eines Esperanto Jugendtreffens (IS Biedenkopf) nie wieder irgendetwas mit Esperanto zu tuen haben wollen. Allgemein würde ich sowieso eher empfehlen 1.) Anfängerkurse im Sommer stattfinden zu lassen weil das preiswerte Fernreisen z.B. zum FESTO, SES usw. im Sommer doch "eine gewisse Wahrscheinlichkeit in sich birgt nicht allzugroße Motivationsschäden aufgrund möglicher chaotischer Organisation der entsprechenden Treffen zu hinterlassen"; 2.) Organisation von Anfängerkurse nur im Winter wenn auch nachfolgende Esperanto-Treffen in dem Land in dem der Anfängerkurs stattfand in genau diesem Land auch das erste Esperanto Treffen für diesen Esperanto Anfänger stattfindet.

Meine Motivationsbewertung:

IS Biedenkopf: 25 % motivierend
JES Zakopane: 50 % motivierend; hat aber persönlichen Entschluß bestärkt im Winter keine Zugfernreisen mehr ins Ausland zu unternehmen.
JES Burg: 50 % motivierend. Als Erfahrung mitgenommen, daß die ersten drei Tage beim JES am interessantesten zu sein "scheinen" (Ich konnte leider bei diesem Treffen die ersten drei Tage nicht), weil mangelhafte "Schlafhygiene" dann doch ihre Spuren in der Kommunikationsfähigkeit zwischen den Teilnehmern hinterlassen.
FESTO 2011: 75 % motivierend. Genau mein Geschmack von internationalen Veranstaltungen. Der Veranstaltungsort ist genial. Die Konzertorte, also vor dem Schloß und im Salon Zamenhof. Das Quatschen im Innenhof, Zelten auf der Wiese. Die gemeinsamen Abendessen usw. Das Unpolitische.. Einfach nur schön. Hat mir sehr gut gefallen.


Geändert am So Dez 02, 2012 1:21 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 1:10 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 1:09 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 12:23 pm von Erik
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 12:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:

    Dieter Huber hat im Interview gesagt:
    Wir wollen ja keinen so'n Einheitsbrei. Und wir wollen auch nicht so ein niedriges Niveau, auf dem wir uns alle notdürftig verständigen können, sondern es soll ja aus diesem Europa etwas herauskommen - ich glaube, da sind wir uns alle einig, was eine Bereicherung für uns alle darstellt.

Wie man an dem zweiten Teil seines Redebeitrags erkennen kann, fehlt Prof. Huber die Kenntnis der Esperanto-Praxis. Es ist auch nicht nachvollziehbar, wieso sich Esperantosprecher mit einem solchen Esperanto begnügen sollten, wie Huber es skizziert - und es erstaunt sehr, dass ein Linguist einer solchen Vorstellung von Esperanto anzuhängen scheint, wo er doch selber sagt, dass es von einer Million Menschen gesprochen wird.


Das mit dem Sprechen: "Was zu beweisen wäre". Eventuell durch diese weltweiten KER Massenprüfungen beweisbar. Sprechen muß man am besten täglich praktizieren. Davon ist die aktuelle Esperanto Sprechergemeinschaft meilenweit entfernt. Ist bei Englisch usw. aber ähnlich der Fall.

[Kenntlich gemacht, dass Zitat teilweise von Dieter Huber. Lu als Moderator.]


Geändert am So Dez 02, 2012 2:04 pm von Lu Wunsch-Rolshoven
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 12:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Was die kulturelle Eingebundenheit anbetrifft, frage ich mich immer, ob die kulturelle Eingebundenheit des Englischen eine Rolle spielt, wenn sich ein Deutscher und eine Polin auf Englisch unterhalten. Und, wenn ja, ob das einen positiven Beitrag zu dem Gespräch leistet. Sowie ergänzend, ob es sich jetzt um die britische oder US-amerikanische Kultur handelt...


Ich würde sagen, daß bei der Benutzung des Englischen in der Ausprägung bzw. Dialekt des "International English" (ja, es gibt einen Unterschied zum muttersprachlichen Englisch) kulturelle Aspekte eine arg untergeordnete Rolle spielen. Ich glaube daß die kulturelle Eingebundenheit idealistisch überbewertet wird. Wenn eine Brückensprache als Dialekt wahrgenommen und akzeptiert wird - vorausgesetzt die Anwendung ist freiwillig - baut sich "automatisch" eine kulturelle Verbundenheit auf. Bei aller Sympathie für des MIE-Projekt [Modern Indo-European. Lu als Moderator] bezweifle ich daß wie Carlos Quiles im Kapitel: Modern Hebrew and the Land of Israel beschreibt eine Brückensprache in der Europäische Union auf kulturellen Gemeinsamkeiten aufbauen muß. Derzeit befindet sich die Europäische Union zwar in einer doch sehr heiklen Umbruchphase. Eine so krasse Ausgangssituation wie Krieg und Holocaust sehe ich in der EU aber als Innovationsauslöser für die Einführung einer EU-weiten Brückensprache derzeit nicht.

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Es ist völlig klar, dass es Menschen gibt, die Esperanto nicht lernen, weil sie ähnliche Dinge glauben, wie sie Huber hier dargelegt hat. Das aber spielt für die Verbreitung von Esperanto keine Rolle. Weil halt die Theorie der Verbreitung von Innovationen darlegt, dass in der ersten Phase ohnehin nur etwa 2 % etwas Neues übernehmen - da ist es zunächst mal ziemlich egal, warum genau nun die anderen 98 % es nicht übernehmen.
Abgesehen von dieser doch etwas theoretischen, "verkopft analytischen" Sichtweise. Ich bin der Meinung daß die Verbreitung einer Fremdsprache nur bedingt förderbar ist und zwischen den Extremen Vorschrift und Innovationsförderung (also Förderung von Kulturprojekten in der vorgeschriebenen Brückensprache) sehr dynamisch hin- und herschwankt.

[Erklärung für MIE eingefügt. Lu als Moderator]


Geändert am So Dez 02, 2012 2:33 pm von Lu Wunsch-Rolshoven
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Helmut
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 1:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Nein, Helmut, das werde ich nicht. Mußt du dich schon selbst bemühen, wenn du mir irgendetwas mitteilen möchtest.

Das werde ich nicht. Du solltest selber wissen und verstehen, was Du geschrieben hast. Ist das zuvielverlangt?
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Helmut hat Folgendes geschrieben:
Erik hat Folgendes geschrieben:
Nein, Helmut, das werde ich nicht. Mußt du dich schon selbst bemühen, wenn du mir irgendetwas mitteilen möchtest.

Das werde ich nicht. Du solltest selber wissen und verstehen, was Du geschrieben hast. Ist das zuvielverlangt?
Sind wir hier im Kindergarten oder wie? Du hast irgendetwas nicht verstanden was ich geschrieben habe und du möchtest nun daß ich mich in dich hineindenken soll was du denkst, was ich gedacht haben soll. Aber Hallo, gehts noch, Oida?

Geändert am So Dez 02, 2012 4:24 pm von Erik
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 2:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Sind wir hier im Kindergarten oder wie?


Nein, sind wir nicht - und deshalb endet bitte eure Forums-Diskussion zu diesem Thema hiermit.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 2:18 pm    Titel: Esperanto-Verbreitung fördern durch Information Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Ich bin der Meinung daß die Verbreitung einer Fremdsprache nur bedingt förderbar ist (...)

Naja, "bedingt förderbar" ist ja ok, aber doch sehr allgemein. In Sachen Esperanto müssen wir feststellen, dass die allermeisten Schüler mit 14 nicht wissen, was Esperanto ist - und wenn sie es ein bisschen wissen, dann haben sie oft irrige Vorstellungen, etwa, es spräche keiner. Oder ein Prof. Huber erzählt was von fehlender Kultur...

Ich denke schon, dass die Verbreitung des Esperanto erheblich gefördert werden kann, indem man dafür sorgt, dass die Kernzielgruppe, Jugendliche zwischen 14 und 25, erfährt, was Esperanto ist und was man heute damit machen kann. Damit kann man keine Wunder erreichen - aber eine Verzehnfachung der Lernerzahlen sollte schon möglich sein.
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Sunjo
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 2:40 pm    Titel: Erfolgskontrolle Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Es lohnt sich, den Erfolg zu kontrollieren, also die Leute vor und nach der Aktion zu befragen. Sonst bildet man sich sonstwas ein, wie sehr man informiert hätte, obwohl praktisch nichts angekommen ist.

Wie könnte so etwas denn zum Beispiel aussehen?

Also ich meine, wenn ich einen (realen) Kurs anbiete, sehe ich immerhin an der Teilnehmerzahl, wieviele ich definitiv überzeugt habe, sich das Ganze mal näher anzusehen. Wenn ich eine Seite betreibe, kann ich vielleicht noch erkennen, über welche Links die Leute zu auf meine Seite kommen. Aber bei beiden Möglichkeiten werde ich nie alle Informationen bekommen, die für eine vollständige Bewertung einer Werbeaktion nötig sind.

Bei dem Beispiel der Schule/Uni, wo diverse Werbeaktivitäten genutzt wurden, könnte man eventuell nach gewisser Zeit eine Umfrage starten (und das gleich auch noch als zusätzliche Werbeaktivität verbuchen), aber an dieser werden vermutlich auch nur die Leute teilnehmen, die ein bisschen Interesse aufgebracht haben.

Aber kann man den Erfolg von Infoständen (auf Messen o.ä), Zeitungsanzeigen, Werbung am Fahrrad oder auf dem T-Shirt usw. überhaupt irgendwie kontrollieren?

Gibt es irgendwo weitere Informationen dazu, oder gar öffentliche Statistiken in Bezug auf Esperantowerbung?
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 2:42 pm    Titel: Re: Esperanto-Verbreitung fördern durch Information Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Ich denke schon, dass die Verbreitung des Esperanto erheblich gefördert werden kann, indem man dafür sorgt, dass die Kernzielgruppe, Jugendliche zwischen 14 und 25, erfährt, was Esperanto ist und was man heute damit machen kann. Damit kann man keine Wunder erreichen - aber eine Verzehnfachung der Lernerzahlen sollte schon möglich sein.
Es widerspricht zwar der Direkten Methode. Aber man sollte sich auch Gedanken machen wie man Interessenten erst mal ins Boot holt. Z.b. durch zweisprachige Radiobeiträge (bei Radionomy). Das spezielle Esperanto-Programm bei Radio Frei (Thüringen) geht so ein bißchen in die Richtung.

Meiner Meinung nach passen für Motivationsschübe in der Zielsprache die podkastoj von Muzaiko eigentlich ganz gut. Beim neuen Lernu-Auftritt nächstes Jahr soll auch Muzaiko enger mit eingebunden werden. Man kann dann u.a. den Text zu den Muzaiko podkastoj transkribiert mitlesen. Aber erstmal abwarten wie das dann in der Praxis funktioniert.

> ----- Weitergeleitete Message ----- Von: "erfurteo@yahoo.com"
> <erfurteo@yahoo.com>
>
> Betreff: Radio-elsendo decembra el Erfurt (Germanio)
>
> Estimataj samideanoj,
>
> mi invitas vin elkore sekvi nian unuhoran radio-elsendon en Esperanto
> el Erfurt (Germanio). La sekvonta elsendo estos dimanche en la 2-a de
> decembro je la horo 21-a [lau centreuropa tempo].
> -------------------------------------
> Jen la programo: * Lokaj novajhoj el la erfurta regiono (kun mallonga
> resumo en la germana) * Angulo beletra * Leterkesto de la
> auskultantoj (en ILo kaj en la germana; hodiau kun intervjuo) *
> Rubriko "Thuringiensia" kun sciindajhoj kulturaj * EO-Lingvokurso
> parto 1 (nova libro)
>
> Nia programo rekte auskulteblas i.a. ankau per interreto sub:
> http://www.radio-frei.de/player/flash/flplayer.html
>
> Podkasto de la antauaj elsendoj sub:
> http://radiofrei.de/index.php?iid=podcast&ssuchtext=esperanto&ssubmit_search=Suchen
>
> Post la disaudigo la elsendo deshuteblos aude kaj tekste sur nia
> hejmpagho! Pliaj informoj pri la radio-stacio disponeblas che:
> http://eo.wikipedia.org/wiki/Radio_FREI
>
> Bv. adresi viajn leterojn al la EO-redakcio: Esperanto@radio-frei.de
>


Geändert am So Dez 02, 2012 2:43 pm von Erik

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esocom
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 2:49 pm    Titel: Kursteilnehmerlisten nach Kursus weiter bearbeiten Antworten mit Zitat

Wer ist bereit, das weitere Interesse an Esperanto nach dem Kursus wach zu halten? Es gibt doch bestimmt viele, die sich auch noch nach Jahren nach dem Kursus wieder für Esperantobetätigung motivieren lassen. Solche Aktionen ließen sich u. a. bei PER kostenlos bekannt machen.
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 3:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sunjo hat Folgendes geschrieben:
Aber kann man den Erfolg von Infoständen (auf Messen o.ä), Zeitungsanzeigen, Werbung am Fahrrad oder auf dem T-Shirt usw. überhaupt irgendwie kontrollieren?
Das geht z.B. mit QR-codes welche die meisten modernen Kamera-Handies verstehen dürften. Beispiel Werbung am Fahrrad. Ich könnte jetzt ein Fahrrad mit einem Plakat dran aufstellen und lokalisiere den QR-code auf dem Fahrradplakat so daß ein Webseitenbetreuer später sehen kann von wo aus ein Interessent den QR-code abfotografiert hat oder gar direkt die URL des QR-codes aufgerufen hat. Unabhängig von der QR-Sache gibt es z.B. die kommerzielle Aktion von Coca Cola. In dem Deckel von den Flaschen gibt es einen Web-Code mit welchen dann die Betreiber der Coca Cola Webseite einiges herausfinden könnten. Was da genau an Informationen Coca Cola in diesem Web-Code abgelegt hat weiß ich nicht. Eine ähnliche Aufkleberaktion habe ich vor kurzem auf einer Chiquita(?)-Banane gesehen. Und Payback mit seinen ganzen Nachahmern nutzt dieses Kunden-Tracking System schon sehr lange.

Sunjo hat Folgendes geschrieben:
Gibt es irgendwo weitere Informationen dazu, oder gar öffentliche Statistiken in Bezug auf Esperantowerbung?
Das klingt mir jetzt schon wieder nach der Herauserarbeitung einer koordinierten Aktion einer Esperanto Überorganisation. Das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert und wird - meiner Meinung nach - auch in der Zukunft nicht funktionieren. Meiner Meinung nach läuft es zunehmend auf Selbstlerner hinaus welche nicht in eine Esperanto Organisation und deren sprachpolitischen Ambitionen eingebunden sein wollen.

Geändert am So Dez 02, 2012 3:03 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 3:01 pm von Erik
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Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 3:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Wer ist bereit, das weitere Interesse an Esperanto nach dem Kursus wach zu halten? Es gibt doch bestimmt viele, die sich auch noch nach Jahren nach dem Kursus wieder für Esperantobetätigung motivieren lassen.
Natürlich. Deshalb gibt es ja die Masse an "eternaj komencantoj". Man muß aber halt das entsprechende Soziale Netzwerk oder die Vor-Ort-Treffpunkte der "Zielgruppe" genau bestimmen. Die gerade populären Sozialen Netzwerke und Vor-Ort-Treffpunkte ändern sich auch unter Umständen und sind eher nicht so ganz eindeutig vorhersehbar. Wie soll den bitte schön eine Organisation mit vorwiegend ehrenamtlichen Verantwortlichen welche auch noch die bürokratische Selbstverwaltung an der Backe hat die Ressourcen haben solch eine Zielgruppenforschung betreiben?

Geändert am So Dez 02, 2012 3:59 pm von Erik

Geändert am So Dez 02, 2012 3:09 pm von Erik
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BeitragVerfasst am: So Dez 02, 2012 3:14 pm    Titel: eternaj komencantoj bespaßen Antworten mit Zitat

Erik hat Folgendes geschrieben:
Deshalb gibt es ja die Masse an "eternaj komencantoj".


Mir würde für den Anfang schon genügen, wenn eternaj komencintoj andere Esperantosprecher auf die Möglichkeiten hinwiesen, die PER allen Esperantos bietet.
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