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mlennartz
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Anmeldedatum: 02.10.2008
Beiträge: 73


   

BeitragVerfasst am: Mo Mai 26, 2014 8:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Steffen hat Folgendes geschrieben:

Eine eindimensionale Sichtweise hilft nicht weiter.
Subsidiarität bedeutet, die Probleme dort zu lösen wo sie auftreten. Wenn es über eine Kommune hinausgeht, bilden sich größere Bereiche, in denen eine Lösung gefunden werden muss. Selbst europaweite Lösungen sind manchmal nötig! Um solche Lösungen muss gemeinschaftlich, nicht zentralistisch, aber doch auf europäischer Ebene gestritten werden. Ich mag den Brüsseler Zentralismus ebensowenig wie den Berliner Zentralismus! Es ist ein großer Unterschied, ob von einem Punkt und einem kleinen Personenkreis aus der Ferne entschieden wird, oder ob dies gemeinschaftlich durch die Betroffenen geschieht. Gern können wir über das europäische Parlament reden, aber auch über die nicht vollständig legitimierte Kommission.


Aha, also sind wir doch auf einer Linie.

Deine Subsidiaritätsvorstellungen sind sehr theoretischer Natur. Hier oben in SH gibt es z. B. das Thema Windkraftwerke. Letztlich soll hier Strom für Bayern und BW produziert werden. Subsidiarität bedeutet: Sollen die Bayern doch sehen, wo sie ihren Strom herkriegen, wir geben unsere Gärten nicht für Stromleitungen her. Oder die Fehmarn-Belt-Querung, die die Dänen haben wollen (und selbst bezahlen!) und einige auf deutscher Seite nicht.

Steffen hat Folgendes geschrieben:

weil mir ein geeintes vielfältiges und friedliches Europa wichtig ist.


Warum muss es ein politisch geeintes Europa sein? (Von "friedlich" kann ja wohl nicht die Rede sein). Für mich sind die Attribute "vielfältig" und "geeint" gegensätzlicher Natur. "Geeint" setzt eine Zentralgewalt voraus, und dann ... siehe oben.

Steffen hat Folgendes geschrieben:

Wer andere Ziele als Europa-Demokratie-Esperanto hat, der hat sie nun mal. Wir wissen, dass es in Europa um die Wurst geht. Wer meint, nicht für einen gleichberechtigten neutralen Umgang der europäischen Völker eintreten zu brauchen, der tut es eben nicht.


Aha, Alleinvertretungsanspruch. Ich weiß zwar nicht, um welche Wurst es in Europa geht, aber ein "gleichberechtigter neutraler Umgang der europäischen Völker" ist doch Traumtänzerei. Worthülsen. EDE sind die Guten, und wer nicht eurer Meinung ist, ist eben per Definition "gegen den gleichberechtigten neutralen Umgang der europäischen Völker".

Was ist ein "neutraler Umgang"?

Und wie stellst du dir einen gleichberechtigten Umgang vor? Wir haben uns in Europa an so viele Worthülsen gewöhnt, dass wir nicht einmal darüber nachdenken, ob sie Sinn machen. Ich glaube auch nicht, dass du "Völker" meinst, wahrscheinlich eher Staaten. Und meinst du nur gleiche Rechte, oder auch gleiche Pflichten?

Wenn wir uns auf eine Formulierung "Umgang mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten, die auch unterschiedliche historische Erfahrungen und Gegebenheiten und kulturelle und soziale Unterschiede berücksichtigen" einigen könnten, hätten wir eine Grundlage für die weitere Diskussion. Aber du siehst schon, was aus dem "gleichberechtigten neutralen Umgang" wird, wenn man etwas tiefer in die Sache einsteigt. Wenn man nämlich unterschiedliche historische Erfahrungen und Gegebenheiten und kulturelle und soziale Unterschiede berücksichtigt, kann es gleiche Rechte und gleiche Pflichten eben nicht geben.

Und wenn wir - ein Sachse und ein gebürtiger Anhaltiner - schon keine gemeinsame Position finden können, worauf willst du ein geeintes Europa gründen?
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Steffen
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Beiträge: 43


   

BeitragVerfasst am: Mo Mai 26, 2014 4:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte mich sehr kurz fassen. Was mlennartz Worthülsen nennt, sind Begriffe, mit denen gearbeitet werden muss. Zur Europawahl stellten wir einige Begriffe in Kurzform zusammen und hatten auf unserem Plakatchen schließlich deutlich mehr Aussagen, als üblicherweise zu Europathemen vermittelt werden. Gern kann hier im Forum über unsere grundlegenden Ziele diskutiert werden, sollten sie bekannt sein.
Zitat:
Ich weiß zwar nicht, um welche Wurst es in Europa geht,

Zitat:
Warum muss es ein politisch geeintes Europa sein? (Von "friedlich" kann ja wohl nicht die Rede sein).

Bei aller sprachlichen Akrobatik von mlennartz, es ist offensichtlich, dass wir mit einer politischen Einheit (z.B. Länder / Bund) auf europäischer Ebene eine gewisse Friedensordnung erleben. Allerdings ist es ->noch so. Zu glauben, es würde ohne gemeinschaftliche Politik auf Dauer so weitergehen ist zumindest weltfremd. Ich kann nur vor den von mlennartz verniedlichenden Antieuropa-Aussagen warnen! Wer sich die Geschichte ansieht, sieht auch die Risiken. Diese Risiken gehen nicht von E-D-E aus, sondern von den klassischen rein national denkenden Menschen, die sich nicht vorstellen können, auch Europäer zu sein.
Große Lust auf weitere endlose Wortgefechte habe ich nicht.
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mlennartz
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BeitragVerfasst am: Di Mai 27, 2014 6:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Da lasse ich mich schon mal auf eine längere Diskussion ein ...

Aber danke. Der letzte Beitrag war eine Steilvorlage mich mich. Wenn einem die Argumente ausgehen, wird diffamiert.
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mlennartz
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Beiträge: 73


   

BeitragVerfasst am: Di Mai 27, 2014 7:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Als EU-Gegner verspüre ich Verantwortung für jeden Krieg in Europa. Die Jugoslawien-Kriege, der Kosovo-Konflikt, der Krieg in der Ukraine - da sage ich nicht "Das ist nicht EU", sondern das sind Kriege in Europa, und dafür müssen wir alle Verantwortung empfinden. Wenn wir nicht einmal in der Lage sind, militärische Auseinandersetzungen auf dem eigenen Kontinent zu verhindern, wie wollen wir Frieden in die Welt tragen?

Aber solange vor Menschen mit anderer Meinung "gewarnt" wird, braucht mir keiner mehr mit EU-Diskussionen kommen.
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Sunjo
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Beiträge: 64
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BeitragVerfasst am: Di Mai 27, 2014 4:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es irgendwelche Infos darüber, wieviele Mitglieder die beiden Parteien jeweils haben?
Und wieviele Unterstützer die EDE vor der Wahl 2014 hatte?
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Steffen
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Beiträge: 43


   

BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2014 12:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Aber solange vor Menschen mit anderer Meinung "gewarnt" wird, braucht mir keiner mehr mit EU-Diskussionen kommen."

Zitat:
"Ich kann nur vor den von mlennartz verniedlichenden Antieuropa-Aussagen warnen!"

Bitte beachten! Ich habe nicht vor dem Menschen sondern vor seinen Aussagen gewarnt. Ich weiß, wie schnell man sich persönlich angegriffen fühlen kann. Es ist in Ordnung, vor Wut ins Kissen zu beißen. Aber die Diskussion sollte dann wieder rein rational stattfinden.
Damit wir unsere Kräfte schonen und nicht in der Rubrik -Persönliche Diskussionen- landen, schlage ich eine längere Pause vor.
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2014 2:00 pm    Titel: Evtl. 24 Stunden Pause vor weiteren Antworten Antworten mit Zitat

Steffen hat Folgendes geschrieben:
Damit wir unsere Kräfte schonen und nicht in der Rubrik -Persönliche Diskussionen- landen, schlage ich eine längere Pause vor.

Danke, Steffen, das ist eine gute Idee Smile
Manchmal habe ich das Gefühl, es wäre gut, wenn man mindestens 24 Stunden wartet, bis man auf etwas antwortet (wenn es gerade etwas hitzig wird, nicht wenn es um weitere Informationen geht). Dann haben im übrigen auch die eine Chance, die die Diskussion nur abends lesen.
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