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Nochmal Mann und Frau

 
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maschl
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BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 8:50 am    Titel: Nochmal Mann und Frau Antworten mit Zitat

Mein Beitrag ist nicht im Forum aufgetaucht. Ich versuche es nocheinmal:

Ich stolpere gerade die ersten Schritte in Esperanto. So konnte ich lernen, daß das Wort für Mann viro und die Frau virino ist. Ich habe mir nun eine Situation vorgestellt, in der ich meine Frau einem Anderen vorstelle. In deutsch: das ist meine Frau. Würde ich das wörtlich ins Englische übersetzen : -> this is my woman <- würde mein Gegenüber wahrscheinlich nicht mehr mit mir sprechen.
In Esperanto könnte ich wohl auch nicht wörtlich übersetzen: sxi estas mia virino. Wie es korrekt heißt, weiß ich (noch) nicht.
Der Sinn des Ganzen: es gibt anscheinend auch ein "Sprachgefühl" in Esperanto. Wie entsteht es? Wie groß sollte mein aktiver Wortschatz sein, um gröbste Fehler zu vermeiden?
Gruß Michael
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 10:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Satz ist ok und es versteht ihn jeder. Du könntest auch sagen: tio estas mia edzino - das ist meine Ehefrau.
Klar, auch in Esperanto gibt es ein Sprachgefühl, aber es ist nicht so lästig ausgeprägt, wie in anderen Sprachen.
Wieviel Worte man braucht? Das kann man schelcht sagen, man müsste eher fragen, wieviele Wortstämme man braucht. Wegen der Wortbildung in Esperanto kommt man da mit wenigen Wortstämmen schon recht weit. Die Wortbildung muss einem dann in Fleischt und Blut übergehen.
Malsanulejo ist gleichwertig zu kliniko und hospitalo.


Geändert am Di Nov 13, 2007 10:31 am von Helmut
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maschl
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BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 12:38 pm    Titel: Wortbildung Antworten mit Zitat

hallo Helmut,
erstmal danke für deine antwort. Die Variation der Wortstämme durch Vor- und Nachsilben ist sicherlich eine sehr interessante Möglichkeit, sich auszudrücken. Es stellt aber an den Zuhöhrer einige Anforderungen, besonders im Gespräch. Da hat man ja nicht die Zeit, lange über die Ideen des Sprechers nachzudenken.
Ich halte demnächst ein Seminar (in Deutsch) über Linolschnitt. Interessehalber habe ich mal im Vortaro - Wörterbuch nachgeschaut. Da gibt es zwar Linoleum aber Linolschnitt nicht. Müßte ich jetzt in mehreren Esperanto-Sätzen erklären was ein Linolschnitt ist oder geht es auch kürzer?
Gruß Michael
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 10:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit den Wortbildungssilben geht einem ziemlich schnell über die Lippen und gleichermassen schnell versteht man es auch. Man lernt das auf jeden Fall schneller als viele Wörter. Das macht übrigens auch viel Spass und man kann das auch recht witzig zur Anwendung bringen.
Linolschnitt wird man sicherlich einmal erklären müssen, im Zweifel wird man es auch vielen Deutschen auf Deutsch erklären mûssen. Gleichermassen wie "Kartoffeldruck".


Geändert am Mi Nov 14, 2007 6:48 pm von Helmut
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 14, 2007 7:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir noch einmal Gedanken zu dem Thema gemacht.
Da Holzschnitt, Linolschnitt und auch Kupferstich sehr ähnliche Dinge sind, ist es auch naheliegend, dass sie in Esperanto einen ähnlichen Begriff haben, der für alle verständlich sein sollte.
In Anlehnung an das Französische, wo alle solche Dinge als "Gravur" bezeichnet werden - übrigens auch das Brennen einer CD oder DVD - ist es naheliegend, einen Linolschnitt als "gravurajho sur linoleo" zu bezeichnen, analog dann beim Holzschnitt "sur ligno".
Ich habe mal heute bei meier Arbeit herumgefragt. Linolschnitt kannte so gut wie keiner, und das Material Linoleum war nahezu völlig unbekannt, was wohl daran liegt, dass das Linoleum weitgehend von PVC und anderen Kunststoffen verdrängt worden ist. Der Vorteil von Linoleum ist, dass das Material ökologisch unbedenklich als andere Kunststoffe ist und deswegen jetzt bei ökohäusern wieder mehr zum Einsatz kommt.
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Theresia
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 14, 2007 7:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich zur Schule ging war Linolschnitt ganz große Mode. Die Übersetzung von Helmut klingt sehr verständlich, gravieren, Gravur, darunter kann man sich was vorstellen.
Theresia
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maschl
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 19, 2007 8:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,
es ist schon traurig, daß sich in unserer Zeit so wenig Menschen kreativ betätigen (nur noch konsumieren - Musik, Theater ... ) und daher auch nur sehr wenige Techniken kennen. Ich habe mich vor Kurzem mit jemanden unterhalten, dem der Unterschied zwischen Malen und Zeichnen nicht klar war!!
Um zum Thema Esperanto zurückzukommen: deine Übersetzung ist sehr klar und eindeutig und zeigt vor allen Dingen die Leistungsfähigkeit und Lebendigkeit der Sprache. Ich selbst kann mich zwar (noch) nicht in Esperanto ausdrücken. Aber ich lese zur Zeit über die Grammatik und bekomme langsam eine Vorstellung, welche Vielzahl von Wortbildungen durch Stamm- Vor- und Nachsilben möglich sind. Von "toter Sprache", wie Kritiker behaupten, kann ja wohl keine Rede sein.
Gruß Michael
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