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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 05, 2008 1:58 pm    Titel: Hat der Deutsche Esperanto-Bund ein Quasi-Monopol? Antworten mit Zitat

Bernardo hat Folgendes geschrieben:
Auch passt mir das Wort Monopol in dem Zusammenhang nicht, denn jeder kann ja einen alternativen Esperanto-Weltbund gründen und aufbauen.


Lassen wir mal den Esperanto-Weltbund beiseite. Gerade eben lese ich im Netz "GEA tenas kvazaŭ la monopolon por Esperanto en sia lando" (der Deutsche Esperanto-Bund hat quasi das Monopol für Esperanto in seinem Land inne). Dies schrieb der Unternehmensberater Dr. Rainer Kurz, früherer Vorsitzender des DEB, in der Niederschrift zu einem Vortrag im Jahre 2000 ("PROFESIA ORGANIZADO DE ESPERANTAJ ORGANIZAĴOJ - ĈU TIO ESTAS NUR VIZIO?" Professionelle Organisation von Esperanto-Organisationen - nur eine Vision?).

Weiter unten stellt Rainer Kurz als eine Quelle von Problemen bei Verbänden, die auf ehrenamtlicher Arbeit basieren, dar:

"Manko de difinitaj celoj rilate al la individuaj servoj por la membroj. Ankaŭ tio venas de la situacio, ke ofte tiaj organizoj havas monopolon ene de sia regiono. La problemo kun la monopolo estas ke la organizo ne sentas la premon de konkurenco por pliboniĝo kaj ankaŭ ne ekzistas aliaj organizoj, de kiuj oni povas kopii sukcesajn agmanierojn."
(Fehlen von definierten Zielen bezüglich der individuellen Dienstleistungen für die Mitglieder. Auch das rührt von der Situation her, dass solche Organisationen oft innerhalb ihrer Region ein Monopol haben. Das Problem mit dem Monopol ist, dass die Organisation keinen Konkurrenzdruck für eine Verbesserung spürt und dass es auch keine anderen Organisationen gibt, von denen man erfolgreiche Handlungsweisen kopieren kann.)

Da möchte ich nicht widersprechen. Smile
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: Do Nov 06, 2008 2:41 pm    Titel: Ich will mich nicht aufdrängen Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Dies ist eine offensichtliche Anerkennung der Arbeit, weswegen eine formale Erklärung sich erübrigt.
Akzeptiert, ich habe auch nichts anderes erwartet. Nur Bernhard war skeptisch.
Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Eine vorstandsmäßige Verzahnung halte ich nicht für sinnvoll. Dies ist außerhalb der Esperanto-Sprachgemeinschaft auch nicht üblich. Ich habe nicht davon gehört, dass etwa ADAC und Auto-Club Europa gemeinsame Vorstandsmitglieder hätten. Auch CDU und SPD machen das nicht. Damit ginge das unterschiedliche Profil der Vereinigungen verloren.
Das sehe ich zwar nicht als Gefahr. Es wäre ja die nahe liegende Möglichkeit, dass EsperantoLand als Dienstleister (der es ja sein will) einige Dinge allein übernimmt, während der D.E.B. als allgemeiner Esperanto-Verein sich auf andere Aufgaben konzentriert. Sowas wäre bei CDU und SPD nicht denkbar, aber ich sehe das Verhältnis zwischen dem D.E.B. und EsperantoLand auch ganz anders, viel unproblematischer und nicht so als verdrängende Konkurrenz wie bei Parteien oder konkurrierenden Firmen.

Ich will mich aber nicht aufdrängen. Jedenfalls sieht Bernhard, wen er bearbeiten müsste, wenn seine Visionen Wirklichkeit werden sollen.
_________________
Rudolf
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Rudolf Fischer
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BeitragVerfasst am: Do Nov 06, 2008 2:58 pm    Titel: Re: Der Deutsche Esperanto-Bund hat kein Monopol Antworten mit Zitat

Lu Wunsch-Rolshoven hat Folgendes geschrieben:
Gerade eben lese ich im Netz "GEA tenas kvazaŭ la monopolon por Esperanto en sia lando" (der Deutsche Esperanto-Bund hat quasi das Monopol für Esperanto in seinem Land inne). Dies schrieb der Unternehmensberater Dr. Rainer Kurz, früherer Vorsitzender des DEB, in der Niederschrift zu einem Vortrag im Jahre 2000 ...
Der Deutsche Esperanto-Bund hat kein Monopol für Esperanto in Deutschland, das ist ja wohl seit Zamenhofs Übergabe des Esperanto an die Menschheit klar. Im Gegenteil: Der Deutsche Esperanto-Bund ist dazu da, Esperanto so alltäglich wie möglich zu machen, damit es von jedermann verwendet wird, ob innerhalb des D.E.B., ob außerhalb, ob mit ihm oder oder ihn, das ist völlig egal. Ich bekomme gelegentlich Anfragen "Darf ich Esperanto für dieses und jenes verwenden?" - Meine Antwort ist dann: "Selbstverständlich, dazu brauchen Sie niemanden zu fragen, aber wir unterstützen Sie gern."

Daher gibt es auch kein Monopol für Esperanto-Werbung, für Esperanto-Aktivitäten usw. Wenn das alles ohne und außerhalb des D.E.B. wunderbar läuft und funktioniert, kann sich der D.E.B. auflösen.

Umgekehrt ist es natürlich richtig und wichtig, dass alle Esperanto-Freunde ihre Kräfte bündeln, solange Esperanto eben noch nicht alltäglich ist. Dazu ist ein Mitgliedsverein wie der D.E.B., der auch zentrale Mittel für Aktionen bereitstellen kann, bei denen keine Einkünfte zu erwarten sind (z.B. Informationsstände bei Ausstellungen, Kongressen, usw.), geeigneter als ein Dienstleistungsunternehmen, das immer Profit machen muss.
_________________
Rudolf
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Bernardo
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BeitragVerfasst am: Do Nov 06, 2008 4:55 pm    Titel: Re: Ich will mich nicht aufdrängen Antworten mit Zitat

Rudolf Fischer hat Folgendes geschrieben:
....Es wäre ja die nahe liegende Möglichkeit, dass EsperantoLand als Dienstleister (der es ja sein will) einige Dinge allein übernimmt, während der D.E.B. als allgemeiner Esperanto-Verein sich auf andere Aufgaben konzentriert. Sowas wäre bei CDU und SPD nicht denkbar, aber ich sehe das Verhältnis zwischen dem D.E.B. und EsperantoLand auch ganz anders, viel unproblematischer und nicht so als verdrängende Konkurrenz wie bei Parteien oder konkurrierenden Firmen.

Ich will mich aber nicht aufdrängen. Jedenfalls sieht Bernhard, wen er bearbeiten müsste, wenn seine Visionen Wirklichkeit werden sollen.


Ich muß in diesem Fall Rudolf hundertprozentig zustimmen !!! Ich versichere aber lieber Rudolf, daß für die Bearbeitung Deiner Person auch schon noch was übrig bleibt !!! Meine Vision ist nämlich sehr umfänglich und ich glaube auch nicht mehr an eine Realisierung. Andererseits hätte ich vor der Wiedervereinigung auch nicht geglaubt, daß das noch was wird. Man soll also niemals die Flinte ganz ins Korn werfen, andererseits auch realistisch bleiben !

Ich will noch hinzufügen, daß ich den Vergleich DEB und EsperantoLand mit SPD und CDU für dumm und töricht halte. Das passt nicht zu Deiner sonst erkennbaren Intelligenz lieber Lu !!

Schöne Grüße
_________________
Bernhard Maurer, en Esperantujo nomita Bernardo
http://www.fen-net.de/~ea1448


Geändert am Do Nov 06, 2008 5:51 pm von Bernardo
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 08, 2008 12:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte geschrieben: "Ich habe nicht davon gehört, dass etwa ADAC und Auto-Club Europa gemeinsame Vorstandsmitglieder hätten. Auch CDU und SPD machen das nicht." (Ich hatte darauf verzichtet, nun lückenlos alle Vereinigungen und Kombinationen von Vereinigungen aufzuzählen, die das nicht machen.)

Mit Verblüffung lese ich nun: "Ich will noch hinzufügen, daß ich den Vergleich DEB und EsperantoLand mit SPD und CDU für dumm und töricht halte."

Die Art der Diskussion bringt uns hier ebenso wenig weiter wie der Stil.
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