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Lu Wunsch-Rolshoven Moderator


Anmeldedatum: 02.06.2002 Beiträge: 598 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Jun 02, 2009 11:42 pm Titel: Reinhard Selten ohne "Prof." auf Wahlzettel |
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"Während vor den Namen der Kandidaten anderer Parteien auf den Stimmzetteln mehrmals „Prof. Dr.“ zu lesen ist, hat der Bundeswahlleiter beim Spitzenkandidaten der politischen Vereinigung EDE (Europa – Demokratie – Esperanto), dem einzigen deutschen Nobelpreisträger für Wirtschaft, Prof. Dr. Reinhard Selten, das „Prof.“ vor dem Namen gestrichen. (...)"
Pressemitteilung der politischen Vereinigung EDE
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Helmut Moderator


Anmeldedatum: 22.07.2004 Beiträge: 602 Wohnort: Stemmert
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 6:21 am Titel: |
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Und auf der Internetseite verschimmelt dann der Protest.....
Die EDE sollte nicht rechtliche Schritte erwägen, sondern ergreifen. Wegen der Kurzfritigkeit der Termine dürfte es allerdings arg spät sein.
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Rudolf Fischer 100 Beiträge


Anmeldedatum: 13.05.2008 Beiträge: 178 Wohnort: Nordwalde
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 3:20 pm Titel: "Prof." muss nicht sein |
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Die Aufregung ist wohl übertrieben. Hinter "Dr. Reinhard Selten" steht aber "Professor em.", reicht das nicht?
Das "Prof." vor dem Namen habe ich sonst nur bei zwei kleinen Parteien wie der ödp gefunden. Die haben sich wohl geweigert, den Titel hintansetzen zu lassen.
Inhalte sind wichtiger als Formalien, auch ein Prof. kann ein Dummkopf oder ein Bösewicht sein. _________________ Rudolf
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Dirk Bindmann 100 Beiträge


Anmeldedatum: 11.05.2003 Beiträge: 126 Wohnort: Zeitz
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 3:26 pm Titel: |
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| Helmut hat Folgendes geschrieben: |
| Die EDE sollte nicht rechtliche Schritte erwägen, sondern ergreifen. |
EDE könnte freilich auch eine Pressemitteilung verbreiten, in der sie ausdrücklich auf rechtliche Schritte verzichtet, keine neuen Stimmzettel drucken lässt und auch die Ergebnisse der Europawahl nicht anfechten wird. Warum? Weil es lustig ist, wenn der Bundeswahlleiter ausgerechnet den einzigen Nobelpreisträger auf der Liste seiner akademischen Würden entkleidet.
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Lu Wunsch-Rolshoven Moderator


Anmeldedatum: 02.06.2002 Beiträge: 598 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 5:19 pm Titel: Nobelpreisträger "der akademischen Würden entkleidet&qu |
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| Dirk Bindmann hat Folgendes geschrieben: |
| Weil es lustig ist, wenn der Bundeswahlleiter ausgerechnet den einzigen Nobelpreisträger auf der Liste seiner akademischen Würden entkleidet. |
Finde ich auch. Mal sehen, was EDE weiter draus macht.
Ich habe erstmal eine Meldung dazu gemacht und als Presseinformation versandt. Es sind übrigens sieben andere "Prof. Dr." auf den Wahllisten; die CDU hat nämlich Landeslisten und die sind gesammelt nicht auf den Wahlzetteln, sondern beim Bundeswahlleiter zu sehen. Verweis im Artikel.
Auf der Internetseite des Bundeswahlleiters ist Selten übrigens mittlerweile "Prof. Dr." und "Volkswirt" geworden.
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Helmut Moderator


Anmeldedatum: 22.07.2004 Beiträge: 602 Wohnort: Stemmert
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 7:27 pm Titel: |
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| Dabei ist er nicht nur "Volkswirt" sondern auch Mathematiker - aber was soll's......
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Lu Wunsch-Rolshoven Moderator


Anmeldedatum: 02.06.2002 Beiträge: 598 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 11:34 pm Titel: Antwortschreiben vom Bundeswahlleiter |
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Für den Bundeswahlleiter hat eine Mitarbeiterin ein Antwortschreiben erstellt. Das Schreiben trägt das Datum vom 13. Mai 2009, ist aber laut Manuel Cebulla, Bundesvorsitzender von EDE, nicht per Post, sondern lediglich heute per Mail angekommen.
Herr Cebulla hat hierzu Stellung genommen. Es ergibt sich bisher:
- Die Mitarbeiterin schreibt, dass im Wahlvorschlag für Prof. Selten in der Spalte 'Familienname/Vornamen' "Prof." und in der Spalte 'Beruf oder Stand' "Professor em." angegeben war. Sie gibt keine Rechtsgrundlage dafür an, dass "die Angabe Professor nicht zugleich in beiden v.g. Spalten zu verwenden" sei.
- Die Frage, ob "Prof." Namensbestandteil ist, ist unerheblich, da der Zusatz bei sieben Wahlbewerbern auf den Wahlzetteln zu finden ist.
- Es ist weiter zu lesen:
| Zitat: |
| Da bei keinem Bewerber oder Ersatzbewerber von Seiten des Büros des Bundeswahlleiters die Verwendung der Bezeichnung Professor in beiden Spalten akzeptiert wurde, ist eine Ungleichbehandlung nicht gegeben. |
Allerdings wurde "Prof." und "Universitätsprofessor" zweimal akzeptiert. Der Berliner Wahlzettel enthält für "50Plus"
| Zitat: |
| Prof. Dr. Friedrich Keinemann, Universitätsprofessor i.R., Norden (NI) |
Laut Seiten des Bundeswahlleiters ist außerdem Wahlbewerber für die CDU in der Landesliste Nordrhein-Westfalen - allerdings auf Platz 24 und damit nicht mehr auf dem Stimmzettel (Zusatz am 4.6., 12.50 Uhr) -
| Zitat: |
| Hirte, Prof. Dr. Heribert Andeas _ Universitätsprofessor |
Damit ist eine Ungleichbehandlung wohl nicht mehr strittig. Sicherlich interessant, wie das Büro des Bundeswahlleiters sich hierzu verhalten wird.
Geändert am Do Jun 04, 2009 12:51 pm von Lu Wunsch-Rolshoven
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