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Lied: La sorcxata arbaro
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Draketo
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 25, 2003 4:15 pm    Titel: Lied: La sorcxata arbaro Antworten mit Zitat

Ich habe das Lied der Verzauberte Wald von Sheihamatab aka Britta van den Boom (http://shei.de) übersetzt, und bräuchte noch Feedback zum Grammatikalischen. Ich möchte das Lied nicht mit inhaltlichen Fehlern einsingen.

(Das Forum wollte mein Unicode nicht, deshalb hier im ikso-sistemo.


La Sorcxata Arbaro
(tradukita de Arne Babenhauserheide (http://draketo.de). La Originalo estas "Der Verzauberte Wald" de Sheihamatab aka Britta van den Boom (http://www.shei.de) )

Hela la luno est' supra la pado,
Kiam Ino el vilagxo ekiris al hejmo,
Mejlnombro antauxen fridis la koron,
Tiel sxi lauxiris sorcxatan arbaron.

Se mi sekvas la padon malvenanta en lumo,
Mi estos en vilagxo antaux la tageko,
Estas nur historiojn, malnova kiel montsxton',
Sxi diris kaj eniris la sorcxatan arbaron.

-
Nuboj kaj lum', kaj vocxoj en vent',
Miriga, kantanta, kaj bel' kiel argxent,
Atendu pasxulo, cedu gardigx',
L'arbaron de sorcxoj ne nokte enigx'.
-

Apenaux post cent pasxoj sxin enfermis la arboj,
El kie, al kie, sxi vagigxis baldaux
Vidata el pado, voj' sxajnas tiel klara,
Kiel igxis, estigxis gxi nune tiel stranga?

Sxi ne trovis reen, kaj sxi sekvis la lum',
En arbaro antauxen, ne aligxis gxin,
Cxiu pasx' de sxin, gxi reen eliris,
Kaj pasxon post pasxo gxi sxin forigis.

-

Sxi auxdis kantado el arbar' el altajxoj,
Sxi videgis la lum', ne vidvolis la ajxoj,
Gxi sonas tiel strang', kor' preskaux disrompis,
Sed perdata sxi estus, se la vokoj sxi sekvus.

Iun vokis sxian nomon, la vocxo tiel bel,
Sxin petegas alveni, sxi nur preskaux starigxas,
Kunvenu, mi donas vin paco kaj bon',
Ne, cxar se vin mi sekvus mi ne trovos hejmon.

-

Venas figuro, de ombroj kaj nuboj,
Lunblanka kaj bel', malnovaj okuloj,
Alvenu homino, tiun nokton kundormu,
Gxis tageko mi aldonas vin belsongxo kaj sorcxo.

Unu kiso de vin, unu jaron mi kostus,
Nokt' en vian manon, mian haron blankigus,
Fe', trol' kaj elf', nur kun nin volas ludi,
Venlasu min spirito, cxar mi volas plu vivi.

-

Sxi ne rifuzas plu, kiam altiras li sxin,
Jam en sorcxo forgesigas, perdigas li sxin,
Kiam lia lipoj proksimis, fora estas la mondo,
Bela mort' estas sorcxo, fora de spac' kaj tempo.

Profunda la luno est' supra l' arbaro,
Kiam tago proksimis glacifridis l' aero,
Profunde en elfmano, trankvila ino kusxis,
La nokto elvenis, kaj la cxielo grizigxis.

-

Tiel la eklumo surbrilis l' arbfolioj,
Kie por l' villagxulino rapide pasis la jaroj,
En la brilo la fremdulo igxis polvo kaj lum',
Postlasis sxin malforta, sed me mortigis sxin.

Hela l' tageko est' supra la pado,
Kiam la ino el vilagxo elvenis l' arbaro,
La haroj negxblanka, marmorpala lia hauxto
Cxar sxtelis lian tempon la sorcxo de l' arbaro.

-
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Fr Jul 25, 2003 4:55 pm    Titel: Re: Lied: La sorcxata arbaro Antworten mit Zitat

Draketo hat Folgendes geschrieben:
Ich habe das Lied der Verzauberte Wald von Sheihamatab aka Britta van den Boom (http://shei.de) übersetzt, und bräuchte noch Feedback zum Grammatikalischen. Ich möchte das Lied nicht mit inhaltlichen Fehlern einsingen.


Die Idee, Fantasy-Lieder auf Esperanto zu übersetzen, finde ich prinzipiell sehr gut. Da ich einige Lieder auf Esperanto übersetzt habe, kenne ich jedoch auch die Tücken, die oft im Detail stecken.

Daher als wichtigste Frage vorneweg: Kennst Du folgende Seite?
http://www.tekstoj.nl/esperanto/konsiloj.htm
"Konsiloj pri tradukado de kantoj" von Roel Haveman

Falls nein: Unbedingt anschauen, das spart eine Menge Kommentare und Lernzeit! Habe leider keinen MP3-Spieler auf diesem Rechner... werde mir zu Hause mal beide Texte angucken. Letzten Endes kann man aber nicht über die Qualität einer Übersetzung entscheiden, ohne das Lied gehört zu haben (eigene Erfahrung). Es gibt Regeln jenseits der Grammatik, die zu beachten sind...
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Kunar
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 28, 2003 10:18 am    Titel: Re: Lied: La sorcxata arbaro Antworten mit Zitat

Draketo hat Folgendes geschrieben:
bräuchte noch Feedback zum Grammatikalischen.


Hmpf, mein letzter Kommentar war anonym... muß wohl daran liegen, daß man nicht mehr angemeldet ist, wenn man links auf "Forum" klickt (komisch eigentlich...).

Die Seite unter tekstoj.nl enthält wohl sämtliche wichtigen Hinweise; es haben mehrere Esperanto-Liederübersetzer daran mitgewirkt, deswegen kommt da Einiges an Erfahrung zusammen.

Ein paar Sachen, die mir schon ohne Anhören des Liedes aufgefallen sind:

1. Die Übersetzung reimt sich fast gar nicht. Gerade das macht aber den Reiz eines Liedes aus und hat deswegen höhere Priorität als das genaue Wiedergeben des Inhaltes. Angenehmerweise handelt es sich um Paarreime, die sind schön einfach.

2. Man kann, falls das nicht zu viele Probleme bei der Aussprache verursacht, sowohl Substantive im Subjektfall (-o) als auch den Artikel "la" apostrophieren. Das ist aber auch schon alles. Bei Verben, Adjektiven, Substantiven im Objektfall (-on) usw. geht das nicht. Warum? Die Endung markiert Wortart und Fall. Wenn man bei mehr als einem Fall und einer Wortart die Endung wegläßt, kann man nicht mehr eindeutig rausfinden, was das Wort bedeutet.

Noch ein paar generelle Worte zum Thema: Lieder zu übersetzen ist m.E. eher ein künstlerischer als ein technischer Vorgang. Man kann durch gute Organisation die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, aber die Ideen (gerade für gute Reime) kann man nicht erzwingen oder automatisch herleiten. Hier kommt es also auf die Kreativität an. Deswegen ist es normal, daß man Übersetzungen nicht "mal eben auf die Schnelle" schafft, sondern unter Umständen Monate braucht. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Daher mein Rat: Nichts übers Knie brechen! Cool
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Gunnar R. Fischer
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"Wenn ich eines hasse, dann diese pseudointellektuellen Zitate in Signaturen."
Gennaro Pescatore
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Draketo
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BeitragVerfasst am: So Aug 03, 2003 8:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Verbendung wegzulassen war von Anfang an gewagt, weil ich Anfangs noch dachte, sonst den Rythmus nicht hinzukriegen.

Meine jetzigen Versuche haben gezeigt, dass es meistens doch geht.

Ich sitze schon ein paar Monate lang unregelmäßig dran, deswegen habe ich das Lied jetzt hier geposted, ansonsten finde nirgends jemanden, der es unabhängig lesen und kritisieren kann.
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2003 2:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

La Sorcxata Arbaro
===> Muss sein "sorchita", weil, er is ja schon verzaubert/verwunschen.

(tradukita de Arne Babenhauserheide (http://draketo.de). La Originalo estas "Der Verzauberte Wald" de Sheihamatab aka Britta van den Boom (http://www.shei.de) )

Hela la luno est' supra la pado,
... estas super ...

Kiam Ino el vilagxo ekiris al hejmo,
... virino ... al sia hejmo ...

Mejlnombro antauxen fridis la koron,
... La mejla nombro antaux shi frostigis al shi la koron,

Tiel sxi lauxiris sorcxatan arbaron.
... Tiel shi iris lau la sorchita arbaro.


Se mi sekvas la padon malvenanta en lumo,
... malaperantan en la lumo (Wie kann was im Licht verschwinden?)

Mi estos en vilagxo antaux la tageko,
... en la vilagho antau la tagigho (tagigho ist das übliche Wort)

Estas nur historiojn, malnova kiel montsxton',
... rakontoj, malnovaj kiel monta rok' (shton' würde sich in keinem Fall auf arbaron reimen)

Sxi diris kaj eniris la sorcxatan arbaron.

-
Nuboj kaj lum', kaj vocxoj en vent',
Miriga, kantanta, kaj bel' kiel argxent,
... mirigaj, kantantaj kaj belaj ... arghent'

Atendu pasxulo, cedu gardigx',
... migranto, ???

L'arbaron de sorcxoj ne nokte enigx'.
... eniru.

Hm. Ich denke, da musst du weiter dran basteln. Wobei Gedichtübersetzungen ja auch der schwierigere Teil sind. Willst du nicht erst mal Prosa übersetzen?

Hier zum allgemeinen Ergötzen mein erster Versuch, an dem es ebenfalls noch viel, insbesondere am Rhythmus, auszusetzen gibt:

Hele súper la pád' flúis luna klár',
kíam hejmeníris la világha virín'.
Pro lá multmejla vój tím' invadis shín,
kaj tíel shi pásis che l' Sorchíta Arbár'.

Se mi sékvas la pádon, kiu káshas sin jén,
mi estos én la világho, ántau la matén'.
Ha, ja éstas nur rakóntoj el lónge pasinta jár'
shi díris kaj trovíghis en la Sorchíta Arbár'.

Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
kiuj vokas kaj logas kun stranga lamént'.
Gardu, migranto, vin de tia far',
ne trovighu dum nokt' en la Sorchita Arbár!

Post apenau cent pashoj la arbar' chirkauis shin;
de kie kaj kien, shi jám perdis sín.
Chio shajnis klara, vidite de l' pad',
chu chio chi estis nun nur sharad'?

ktp.

Amike

Seb.
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Draketo
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BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2003 12:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Seb,

Ich habe vor, das Lied selbst einzusingen, deswegen kommt Prosa leider nicht in Frage.

Einige von den Veränderungen kann ich gut übernehmen, ein paar passen aber leider nicht zum Liedrhythmus. Etwas ungewöhnliche Ausdrücke zu benutzen stört mich auch nicht unbedingt. Solange es verständlich bleibt, macht das eher Spaß, und es geht vor allem um den Klang.

lässt sich statt super auch supra verwenden? Klingt beser, IMO.

Statt virino verwende ich bewusst ino. Außerdem passt es sonst nicht in den Rhytmus.

Est' habe ich bereits überall durch estas ersetzt. Das klappt unerwrteterweise doch mit dem Rhythmus.

La nombro de la mejloj sollte sich als mejlnombro abkürzen lassen, oder?

Was den Rhythmus angeht, hör mal hier rein:
http://www2.mp3.de/musik/hqpreview.html?param=179140%7C98974%7Cde%7C1%7C28%7C28

Das ist die originalversion von mir eingesungen.

"Tiel shi iris lau la sorchita arbaro."

Hier ist der Akzent auf der Falschen Silbe. Laux ist zu kräftig.

Im Licht verschwinden ist recht leicht. Stell dir völlige Dunkelheit vor. Wie in einem Tunnel.
Der Weg heraus verschwindet im Licht am ende, du siehst dahinter nichts.

Dass gardigxu und enigxu reimen schlechter Stil ist, weiß ich inzwischen, mir fällt aber nciht sbesseres ein Smile
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Malte
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BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2003 12:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Draketo hat Folgendes geschrieben:
lässt sich statt super auch supra verwenden?

Nein, "la supra" heißt "der-die-das obere", was bedeutet, dass du den Satz ganz umbauen müsstest.
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Draketo
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2003 11:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Gut zu wissen.

Danke!
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2003 2:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nu, mi ja komprenas, ke vi finfine volas ekkanti la kanton esperante, sed konsiderante la kvaliton de la lingvajho, mi tamen konsilus, plue prilabori ghin, char en la nuna stato mi -- honeste parolante -- ne nomus ghin esperanta.

Bv. ne koleri pro tiu jugho, sed tiel, kiel ghi nun statas, ghi ne ghojigos auskultantojn.

Amike

Seb.
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2003 11:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab unten mal das Betonungsschema aufgezeichnet. (- betonte Silbe, v unbetonte). Dabei wird schnell klar, dass jede Halbzeile aus einem Kern -vv- besteht, der ausgebaut werden kann:

1. Halbzeile:
Mögliche Formen:
a) unbetonte Silben vorne: -vv-, v-vv-, vv-vv-, vvv-vv-. (Einmal vvv-vvv- /Nach kaum hundert Schritt/)
b) unbetonte Silben hinten: -vv-, -vv-v, -vv-vv. (Eventuell kann man die aber auch dem Beginn der zweiten Halbezeile zuzählen.)

2. Halbzeile:
Mögliche Formen:
a) unbetonte Silben vorne: v-vv-, vv-vv-, vvv-vv-.
b) unbetonte Silben hinten: nicht möglich.

Also besteht eine Zeile aus zwei Kernen der Form -vv-, denen vorne jeweils bis zu drei unbetonte Silben angefügt werden können.

Das ist eine typisch germanische Metrik ==> akzentzählend, mit freier Anzahl unbetonter Silben. Die Esperantometrik beruht aber normalerweise auf Versfüßen. Allerdings gibt es berühmte und bekannte Beispiele für Akzentmetrik, man kann das also evtl. so lassen.

Waringhien schreibt dazu:

Zitat:

En tiu versospeco, inter la akcentoj, kiuj principe estas chiam fortaj, chefaj, povas intermetighi ajna nombro da senakcentaj. Sed praktike, en nia lingvo, kie la versamatoroj estas kutimighintaj al la ritmaj akcentoj, tro longa serio da senakcentaj silaboj shajnus postuli la intervenon de tia akcento: grupon kiel de l' militistaro (vvvv=v) oni emus prononci, iom reliefigante la longan silabon de l' kaj la eksakcentan lit, tiel rekreante trokean ritmon, pli kutiman al niaj oreloj. Por eviti tiun deflankighon, char en la nun studata verso ne povas ekzisti tiaj ritmaj akcentoj, la poetoj evitas sinsekvon de pli ol tri senakcentaj silaboj, kaj ofte kontentighas per unu au du; sed devas interesti chiam almenau unu, char malsame ol en la ghermanaj lingvoj, en Esperanto du fortaj akcentoj ne povas senpere sekvi unu la alian.

che tiaj limigoj, oni povus evidente ankau tiun akcentnombran verson analizi per la klasikaj piedoj, jamboj, trokeoj kaj amfibrakoj. Sed tio estus artifiko kontraua al la vera karaktero de tiu verso: tial en la sekvantaj skemoj mi ne grupigis la erojn en piedojn.

La duakcento

1.
Se por mortemulo
La dioj destinas
Tre multajn konfuzojn...,
Tiam apud la urbo
v-vv-v
v-vv-v
v-vv-v
vv-vv-v
5.
Au sur bord' malproksima
Ili por li edukas
Amikon trankvilan,
Ke en hor' de mizero
vv-vv-v
vv-vv-v
v-vv-v
vv-vv-v
9.
Estu preta la helpo.
vv-vv-v

(Ifigenio)

Oni vidas, ke la skando ne estas chiam certa: che la v. 1 oni povas egale akcenti se au por, v. 4 tiam au aput, v. 6 ili au por au li; tamen la suprenira ritmo konsilas akcenti kiel chi-supre.

Tiu verso malofte trovighas en tiaj serioj, krom che la islandaj kaj ilin imitantaj poetoj; oni ordinare uzas ghin miksita kun pli longaj en strofo.


Im Prinzip besteht jede Zeile des Verzauberten Waldes aber aus zwei der obigen Kurzzeilen. Da es also mit der von Zamenhof übersetzten Iphigenie ein gutes Beispiel für diese Metrik im Esperanto gibt, kann man den Verzauberten Wald also ohne Skrupel auch so übersetzen.

Also die erste Zeile etwa:

Hele súper la pád', fluis lúnluma klár',
kiam héjmen ekíris (la) világha virín'.
Pro la múltmejla vój' rampis tímo en shín,
kaj tíel shi pásis che l' Sorchíta Arbár'.

vv-vv- vv-vv-
vv-vv-v (v)v-vv-
vv-vv- vv-vv-
v-vv-v vv-vv-

Seb.

====

-vv- v-vv- Hell stand der Mond...
vv-vv- vv-vv-
vvv-vv- vv-vv-
vv-vv- vv-vv-

vv-vv- vv-vv- "Wenn ich folge dem Pfad..."
v-vv- vv-vv-
vv-vv-v vv-vv-
-vv- vvv-vv-

Ref.
-vv- v-vv- Nebel und Licht...
v-vv-v v-vv-
-vv-vv -vv-
vv-vv- v-vv-

v-vv- vv-vv- Nach kaum hundert Schritt...
vvv-vvv- vv-vv-
v-vv- vv-vv-
v-vv-v v-vv-

v-vv- vv-vv- Sie fand nicht zurück...
v-vv-v vv-vv-
vvv-vv- vv-vv-
v-vv- vv-vv-

Ref.

v-vv- vv-vv- Bald hört' sie Gesang...
vv(v)-vv- v-vv-
v-vv- vv-vv-
vv-vv- vv-vv-

vv-vv-v vv-vv- Jemand rief ihren Namen...
vv-vv-v vv-vv-
vv-vv-v v-vv-
vv-vv-v vv-vv-

Ref.

v-vv-v v-vv- Aus Schatten und Nebeln...
-vv- vvv-vv-
-vv- vv-vv-
vvv-vv-v vv-vv-

v-vv-v vv-vv- Ein Kuss deiner Lippen...
vv-vv- v-vv-
-vv- vv-vv-
vv-vv- v-vv-

Ref.

v-vv- vv-vv- Sie wehrt sich nicht mehr...
vv-vv-v v-vv-
vvv-vv-v vv-vv-
vvv-vv-v vv-vv-

-vv- v-vv- Tief stand der Mond...
-vv- vv-vv-
v-vv- vv-vv-
v-vv- vv-vv-

Ref.

vv-vv- vv-vv- So fiel das erste Licht...
vvv-vv- vv-vv-
vv-vv-v v-vv-
vvv-vv- v-vv-

-vv-v v-vv- Hell stand der Tagstern...
vv-vv- vv-vv-
v-vv- vv-vv-
vv-vv-v vv-vv-

Ref.
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2003 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, das reimt sich jetzt alles und man kanns auf die Liedmelodie singen. Reime sind zwar nicht so toll, und der Rhythmus manchmal arg seltsam, aber naja.

Außerdem habe ich wahrscheinlich zwei Liedstellen missverstanden. Confused

Die betonten Silben (jeweils auf eins) sind mit ´ versehen.

Hele súper la pád', fluis lúna lumklár',
kiam héjmen ekíris világha virín'.
Pro multméjla migrád' ekprémis shin tím',
kaj tíel shi pásis che l' Sorchíta Arbár'.

Se mi sékvas la pádon, kiu káshas sin jén,
mi estos én la világho, ántau matén'.
Ja nur éstas rakóntoj el jám fora jár'
shi díris kaj íris en la Sorchíta Arbár'.

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

Post apénau cent páshoj la arbár' shlosis shín;
de kíe kaj kíen, shi jám perdis sín.
Chio shájnis ja klára, vidíte de l' pád',
chu chío chi éstis nún nur sharád'?

Shi ne retróvis la vójon, gvidáte de l' fé'
antaue ínter la árboj -- shi atíngis ghin né.
Per chíu pashéto, shi pélis ghin plú,
kaj ghi kondúkis shin fór tra la árboj kun ghú'.

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

Baldau shí audis kántojn el la árboj kun ríd'.
rigardánte la lúmon, shi réstis sen víd'
La són' tiel frémda, ke ghémis la kór',
sed shi éstus perdíta, se shi cédus je l' hhór'.

Vócho shin vókis hela kíel arghént'
pétis shin véni, grande kréskis la tént'.
«Vénu kaj spértu: am', beléco, felích'!»
«Sed tiam mí ne revénus, sub nenía kondích'.»

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

El ómbroj, nebúloj, apéris figúr',
la okúloj maljúnaj, sed bela kíel ebúr'.
«Vénu virín', ni kushu súb la fraksén'!
Mi montros sórchojn kaj sónghojn, ghis vekíghos matén'.»

«De via líp' unu kís' estas túta homjár'
post nokto én viaj brákoj blanka éstus harár'
Por feo, trólo kaj élfo ni éstas nur lúd';
nun min lásu pluíri, chesu nún via trúd'!»

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

Shi lúktas ne plú, kiam lí prenas shín,
jam forgesínta, mergíta, perdíta aním'.
La móndo eksvénis je l' unúa liptrémp'
la bela mórt' estas sórcho, for de spáco kaj témp'.

Malalte nághis la lúno súper la tér',
estis proksíma la tágo kaj frída l' aér'.
Profunde ínter febrákoj kushis lá homvirín',
la nokto cédis, alvénis krepúska noktfín'.

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

Ekbrílis el álto lum' trá foliár',
kie pór la viríno jam pásis centjár'.
En la bríl' la fremdúl' ighas fúm', ighas lúm',
shi restas pála, malfórta, sed víva por nún.

Súper la pád' naghis lá taga stél',
kíam viríno pashis én la sunhél'.
La harár' kiel négho, la háut' de marmór'
pro la sórch' de l' arbáro, kiu rábis shin fór.

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2003 10:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht noch als Nachtrag. Wenn du DSL hast, dann ist die folgende Adresse interessant. Sie liefert einen kontinuierlichen Strom Esperantomusik (allerdings ganz unterschiedlicher Güte):

http://www.radio-esperanto.com

Amike

Seb
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Kunar
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2003 8:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Seb hat Folgendes geschrieben:

Hele súper la pád', fluis lúna lumklár',
kiam héjmen ekíris világha virín'.
Pro multméjla migrád' ekprémis shin tím',
kaj tíel shi pásis che l' Sorchíta Arbár'.

Ref.:
Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!


Ich bin sehr beeindruckt von der Erklärung zur Rhythmik und der Übersetzung. Ein paar Anmerkungen, die aus meiner eigenen Erfahrung als Übersetzer und Sänger resultieren:

1. Die Silbenanzahl streng zu übernehmen lohnt sich nicht immer. Wenn im Original manchmal 1-2 Silben in eine gequetscht werden (und dadurch keine feste Silbenanzahl in den Strophen erkennbar ist), darf man ab und zu verlängern und muß häufig kürzen.

2. Ein wichtiges Maß für eine akzeptable Übersetzung ist, daß man das Ergebnis singen kann. Das läßt sich nicht automatisch mit der richtigen Silbenanzahl erreichen, sondern nur durch Ausprobieren feststellen.

So würde ich z.B. die erste Zeile übersetzen:

Hélis la lúno súper la pád',
Alternativen:
Hélis la lúno súper la vój',
Hélis la lúno súper vojét',

Damit bleiben drei Möglichkeiten für einen Reim.

Den Refrain würde ich noch in der 1. und 4. Zeile abwandeln:

Ref.:
Lúm' kaj nebúl' kaj vóchoj en vént',
logántaj, vokántaj kun stránga lamént'.
Gárdu, migránto, vin dé tia fár',
ne mígru dum nókt' en Sorchíta Arbár'!
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Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Di Aug 12, 2003 8:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Singbar sind alle Fassungen. Auch im Original beginnen Strophen mit bis zu zwei unbetonten Silben (drei von dreizehn). Ich nehme aber auch an, dass die Dichterin zuerst den Vers "Hell stand der Mond wohl über dem Pfad" im Kopf hatte, und daraus das Lied heraus spann, so dass das Schema "-vv- v -vv-" wohl ursprünglich sein dürfte. Da sie aber selbst bis zu zwei unbetonte Silben am Strophenanfang und bis zu drei Silben andernorts vorschaltet, halte ich es auch am Liedanfang nicht für verfehlt. Das Wesentliche des ursprünglichen metrischen Formats ist ja gerade diese Freiheit.

Warum nicht "Helis la luno ...": Rekta verbigo de adjektivo estas malbonstila, sonas kiel junulara jhargono.

Rekantajho:

Zitat:
Lúm' kaj nebúl' kaj vóchoj en vént',
...
ne mígru dum nókt' en Sorchíta Arbár'!


kontrau:

Nebúlo kaj lúmo kaj vóchoj en vént',
...
ne mígru dum nókt' en la Sorchíta Arbár'!

La avantagho de "Lum' k nebul'" estas, ke la strofo komencighas per akcentita silabo, kiel la originalo. La avantagho de "Nebulo k lumo" estas la pli flua ritmo.

En la lasta linio vi forigis la artikolon. Tion mi ne shatas pro la shanghigho de la senco. Temas ja pri la Sorchita Arbaro. Kvankam komprenelbe ghenas la tri senakcentaj silaboj, kiuj krome estas sufiche komplikaj.

Hm.

Amike

Seb.
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Gast






Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Mi Aug 13, 2003 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Seb hat Folgendes geschrieben:

Rekta verbigo de adjektivo estas malbonstila, sonas kiel junulara jhargono.
(...)
En la lasta linio vi forigis la artikolon. Tion mi ne shatas pro la shanghigho de la senco. Temas ja pri la Sorchita Arbaro.


Tiuj du rimarkoj indikas ke vi malakceptas la konsilojn de Roel Haveman pri Esperanto-tradukoj, kiuj permesas ambau. Nu, vi shajne havas diversajn opiniojn pri "bona stilo".

Seb hat Folgendes geschrieben:

La avantagho de "Lum' k nebul'" estas, ke la strofo komencighas per akcentita silabo, kiel la originalo. La avantagho de "Nebulo k lumo" estas la pli flua ritmo.


Chu? Mi shanghis la unuan linion, ghuste char por mi pli malfacilis kanti ghin. Oni devas kanti pli multajn silabojn en la sama tempo, kaj se oni tro ofte faras tion, tiam la kanto ighas tre malfacile kantebla. Chu vi auskultis la surbendigon? Mi konstatis ke ankau la origina artistino ofte devis sufiche "presi" la vortojn. Tial mi preferus iom pli malstrechan version.

La chefa celo tamen por mi estis, ke draketo rimarku, kion necesas atenti che tradukoj. Mi pensas ke ni donis bonajn konsilojn.
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