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Persönliches zu "Neutrala Moresnet"

 
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Wolfgang Wilhelm
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2004 6:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal @Robert: gab's hier schon mal einen Beitrag von mir, der nicht ironisch gemeint war? Wink

Ne im Ernst: wenn schon E-städte, dann ein paar und nicht nur eine einzige. Ansonsten kann mir jeder mal einen Grundriss einer Stadt schicken, die er mal bauen möchte. Passt ja auch Plansprache - geplante Stadt. Aber bitte eine Planstadt ohne Plattenbauten Wink! In der IS-Tradition müsste die Stadt auch mindestens eine Juhe haben, oder?

Wobei das gar nicht so neu ist. Ich sag nur Mittelalterliche Stadtplanung:
http://www.swr.de/kulturdoku/archiv/2004/09/09/beitrag1.html
Stellt sich noch die Frage, ob auch die Interlinguistik deutlich älter ist als Volapük und Esperanto.

Zumindest gibt's im E schönere Worte als E-urbo (oder Z-urbo), wie sie der phantasielose Awrom vorstellt. So ein bisschen Phantasie hat doch jeder Espi.

Jetzt stellt sich noch die Frage: was macht man dort so produktives? Esperanto-artikel verkaufen? Silvestertreffen im August? Mirinda-Limonade produzieren?
Und wie sieht das Sozialsystem aus? Oder doch nur ein Steuerparadies?


Awrom hat Folgendes geschrieben:
Das ist ne klasse Idee, würd' ich sagen.
Besonders in Dunkeldeutschland dürfte noch geneug Platz sein.
So jetzt schreib mir mal bitte, woher Du kommst.


Awrom hat Folgendes geschrieben:
Und vor allem Leute, die glücklich wären, dort zu leben.
Wie definierst Du glücklich? Das "Streben nach Glück" etwa? Ne, da zieht man gleich nach Amiland.


Awrom hat Folgendes geschrieben:
Und wenn mich jemand dazu zwingen würde, sie aufzugeben, würde ich Esperantujo-urbo den Rücken kehren.
Och, wenn das Gejammere und die Miesepetrigkeit dann aufhören würde, könnte man darüber reden. Unser Wirtschafts- und Sozialsystem würde ich (sprachlich) trotzdem gerne mitnehmen.


Awrom hat Folgendes geschrieben:
Evtl. könnte man es so machen, wie es in der Lausitz teilweise gemacht wird. Verkehrsschilder in Sorbisch (bzw. Eo) und in Deutsch.
Ob das ein Zufall ist, dass die AKG-Software und die DEB-Geschäftsstelle in Freiburg sind?
Das Schildermachen kannst Du getrost mir überlassen. Zumindest haben den Teilnehmern des GEKs 2004 in NB alle meine Schilder gefallen...
Jedenfalls ist's von Vorteil wenn weder Franzosen noch die Ösis die Schilder machen - die dortigen sehen wirklich fürchterbar aus - brrr.


Awrom hat Folgendes geschrieben:
Nach einigen Generationen könnte sich Esperanto dann als alleinige Sprache etablieren. (Und Deutsch den Status einer Zweitsprache haben und nur noch als Identitätsfaktor nützen)
Hamma scho. In einigen Regionen ist Deutsch schon die 1. (oder 2.) Fremdsprache.


Awrom hat Folgendes geschrieben:
So könnte man auch Neueinsteiger besser integrieren.
So? Integration in die E-kultur? Wie soll das aussehen? Und überhaupt: was soll Integration in die E-kultur hinein sein? Die E-kultur lässt sich doch am besten mit Kindergartenkultur beschreiben. Nicht das ich dies kritisieren - es ist im Gegenteil sogar eine bisher nicht erkannte Stärke der E-kultur: Genauso wie der Euro würde E eben mehr Provinzialismus produzieren, siehe z. B. den Chiemgauer - eine (neue) Währung im Chiemgau. Mich wunderts nur, dass dies nicht so wahrgenommen wird. Aber Linguisten interessieren sich halt eher für ita/ata-Streit-Spitzfindigkeiten.

Wenn Du wirklich eine Integration willst - so wie Du sie meinst - dann musst Du es mit Geld machen: ALG II und sonstige Leistung gibt's nur auf Esperanto.


Lupíro
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Wolfgang Wilhelm
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2004 6:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flavius hat Folgendes geschrieben:
Zudem stünde dann Esperanto in den Augen der anderen nicht mehr für Völkerverständigung etc. Wink
Aber E als NATO-Sprache: mal-deks-tren-kvar oder li-ven-tri-kvar

Zumindest waren auf dem letzten IS-Silvesterball einige schon mal entsprechend gekleidet...

Lupíro
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Awrom



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Beiträge: 2


   

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2004 4:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Phantasielos nennt der mich! *wolfgangwürg*
Außerdem habe ich gefragt, ob jemand Ideen für einen Namen hat. Eo-urbo war nur ein vorschlag. Des Weiteren spucke ich auf den Kapitalismus, zweimal auf den amerikanischen! *wolfgangloslass*

Puh...

Ähhh, ja, so machen wir's!

Ich komme aus dem Pott, was Wolfinchens Frage angeht.
Bei uns ist für eine Stadt ein bisschen wenig Platz, also schlage ich ländliche Regionen vor (Bitte nicht Bayern).

Gxis kaj Onklo Zam bezonas vin!
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Flavius
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Anmeldedatum: 01.09.2003
Beiträge: 109
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2004 10:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, dann frag ich mal meinen Kumpel von der DKP, ob er denn nicht zur NPD übertreten will. Rolling Eyes

Awrom meinte die US-amerikanische Form des Kapitalismus...die deutsche ist ja schon schlimm genug.
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Gast






Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2004 11:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Awrom hatte sich vorher schon mal irgendwo undifferenziert abfällig über US-Amerika geäußert. Und irgendwo hat er auch angegeben, aus nationalistischen Gründen Esperanto zu befürworten. Also, was solls.

Lanti schrieb in den 30ern:

Lanti hat Folgendes geschrieben:
Und um jegliche Missverständnisse auszuschließen, ein konkretes Beispiel. Welche Haltung müssten die französischen Anationalisten bei einer eventuellen Invasion Frankreichs durch das deutsche Volk einnehmen? Nun, sie müssten ganz einfach die deutsche Sprache lernen, versuchen, die deutsche Zivilisation zu verstehen und sich ihr anzupassen. Wenn Hitler dann noch regieren wird, dann werden die deutschen und die französischen Anationalisten das selbe Schicksal haben, und sie werden gemeinsam durch gemeinsamen Kampf und von der selben Position sich zu befreien versuchen. In keiner Weise müssten sie agitieren oder sich verschwören um Frankreich die nationale Unabhängigkeit wiederzugeben . . .

Vor dieser Hypothese ächzen und protestieren natürlich die Internationalisten. Ihrer Meinung nach ist der Verlust, der Tod irgend einer Nationalität, irgendeiner Sprache sehr zu bedauern. Um diese Werte zu beschützen oder wiederzuerobern, stimmen sie zu, dass Millionen von Menschen auf den Schlachtfeldern krepieren oder durch Luftangriffe auf die Städte einfach passiv ausgelöscht werden.

Einer der hervorragendsten Internationalisten, Anatol France hat tatsächlich gesagt: "Die Vaterländer müssen nicht tot sondern lebendig in die universelle Föderation eingehen. Der Tag, an dem das geschieht, möge Frankreich mit seinem Namen, mit seiner Macht, mit seinem Genie finden; Frankreich stehe dann mit mit Olivenzweigen bekränzter Stirne und bekleidet mit Gerechtigkeit und Intelligenz, stolz, eine gute Arbeiterin zu sein und mit dem Wunsche, von keiner ihrer Schwestern überragt zu werden auf den lichthellen Flächen der Einmütigkeit und des Friedens."

So sprechen sie alle, jegliche Internationalisten. Und dieser religiöse Geisteszustand erklärt gut, weshalb der berühmte französische Verfasser sich mit seinen 70 Jahren als Freiwilliger bei der Armee meldete, um "den deutschen Militarismus zu bekämpfen" . . . Dennoch war Anatol France einer der subtilsten Skeptiker; seine Ironie zerstörte spöttisch jegliche Bekenntnisse, und trotzdem vergötterte dieser Gottlose Frankreich, stellte sie allegorisch in der Form einer schönen Frau dar, und deliriert pathetisch und mystisch vor seiner Schöpfung, deren Erhaltung für die Ewigkeit natürlich in seinen Augen alle Opfer rechtfertigt.
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Dr. Neugier
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BeitragVerfasst am: Di Dez 14, 2004 1:42 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mönsch führt ühr hür abgehobene Düschkuschjonen! 8O
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