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mann - frau - person, mal wieder geschlechtergleichheit
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eror



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Beiträge: 5


   

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 2:41 pm    Titel: mann - frau - person, mal wieder geschlechtergleichheit Antworten mit Zitat

Elter - patro
Vatter- patrio
Mutter - patrino

Knabe – knabo
Junge - knabio
Mädchen –knabino

Geschwister - frato
Bruder - fratio
Schwester – fratino

Student Allgemein - studento
Student – studentio
Studentin - studentino

Allgemein sinjoro
Herr - sinjorio
Frau – sinjorino

Usw.

Was meint Ihr?

Und die persönlichen Fürwörter: mi, vi, li, ^si, ^gi, ni, vi, ili
in mi, vi, li, ^si, ^gi, ni, ci, ili ändern.

Da die Sätze wie: „Ihr wart“ und „Du warst“ nicht eindeutig Interpretieren kann?
Beides vi estis !
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 5:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit "io" geht nicht.

Germanio, Francio, Italio.........

Mit "vi estis" ist die Anmerkung korrekt, aber im praktischen Leben führt das nicht zu Problemen, denn das ergibt sich aus dem Zusammenhang. Wenn man Wert auf Präzison legt, kann man beim Plural sagen "vi ambau" oder "vi chiuj"
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eror



Anmeldedatum: 28.06.2007
Beiträge: 5


   

BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2007 8:03 pm    Titel: mann - frau - person, mal wieder geschlechtergleichheit Antworten mit Zitat

Das ist aber auch kein Problem.
Zurzeit ist:
Germanio – Deutschland
Germano - Deutscher

Francio – Frankreich
Franco – Franzuse

Italio – Italien
Italo - Italiener

Nach meinen Vorschlag sieht dann so aus:

Germano – Deutschland
Germanio – Deutscher
Germanino – Deutsche


Franco – Frankreich
Francio – Franzuse
Francino – Franzusin


Italo – Italien
Italio - Italiener
Italino - Italienerin

Ich meine der Grundwort muss „Deutsch“ sein und nicht „Deutscher“ !

Zu vi:
Du sagst zu einer Gruppe: „ Du gehst nach links und ihr geht nach rechts“!
Wie soll man das auf Esperanto sagen. -> geht nicht!

Ansonnten ist die Sprachen fast Perfekt Wink
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NoMoKeTo
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2007 6:09 am    Titel: Re: mann - frau - person, mal wieder geschlechtergleichheit Antworten mit Zitat

eror hat Folgendes geschrieben:
Zu vi:
Du sagst zu einer Gruppe: „ Du gehst nach links und ihr geht nach rechts“!
Wie soll man das auf Esperanto sagen. -> geht nicht!

Es sollte aus dem bezug deutlich werden. Du schaust ja während Du und Ihr die Leute an, die du ansprichst. Erst dadurch wird deutlich, wen du meinst. Das kanst du in Esperanto auch machen, und schon geht's. Wink
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Steffen
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2007 8:36 am    Titel: Nachsilbenmann Antworten mit Zitat

Vatter- patreno oder patriro
Mutter - patrino

Bin mit dem Vorhandenen zufrieden, aber warum nicht die Männlichkeits-Nachsilben wie im Beispiel. So kann die Esperanto-Kritik einiger Frauenrechtlerinnen entkräftet werden. Wink
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2007 1:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich Wert auf Präzision lage und betonen möchte, dass ich von einem männlichen Rindvieh spreche, sage ich in Esperanto "vir-bovo", womit es ja dann auch klar ist.

Kleines Quiz am Rande: Weiß jemand, wie ein männliches und ein weibliches Murmeltier im Deutschen bezeichnet werden?
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Theresia
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2007 7:51 pm    Titel: Murmeltier Antworten mit Zitat

Bär und Katze
Theresia
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NoMoKeTo
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2007 8:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Vater (Helmut), der gerade hinter mir steht, sagt:
„Bravo, auf die Bayern ist Verlass“
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Esper



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BeitragVerfasst am: Fr Feb 01, 2008 1:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist Eo eigentlich eine geschlechtsneutrale oder geschlechterdifferente Sprache?
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esocom
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 01, 2008 2:55 pm    Titel: Esperanto geschlechtsneutral? Antworten mit Zitat

Esperanto ist diesbezüglich wie (europäische?) Nationalsprachen geblieben. Die männliche Form ist die Grundform. Ich habe mal einen Vorschlag gesehen für eine weiteres Pronom der dritten Person Einzahl, das geschlechtsneutral sein sollte: ri (steht für erwachsener Mensch ohne Angabe des Geschlechts, für Kinder stehr laut Zamenhof ĝi - wie für Sachen; m. E. auch reformwürdig!). Davon habe schon lange nichts mehr gehört. Wenigstens Gott sollte man mit ri anbeten können. Warum Gott männlich sein soll?
Leider ist das so eine Sache mit den Wörtern aus dem Fundamento. Sie bleiben unangetastet. So lebt man z. B. auch mit der unregelmäßigen Singularform mit j der Brille auf Esperanto: okulvitroj. An 'oklo' traut sich niemand heran (siehe: http://www.esperantoland.de/forum/viewtopic.php?t=1067).
Eine (nicht ausgereifte) Idee hinsichtlich Geschlechterneutralität wäre evtl. ein Suffix, das das männliche Geschlecht anzeigt. Dafür müssten aber etliche 'natürliche' Strukturen des Esperanto abgeschafft werden, sowie z. B. Wörter wie 'vir', 'infan'. Also: homo=Mensch, homino=Frau, homeno=Mann, homido=Kind, homideno=Knabe u. s. f. Aber die Idee ist noch abwegiger als der Vorschlag mit oklo. Zu meinem Erschrecken habe ich auch schon Formen gehört wie 'Gästin' oder 'membrino' (heißt das männliche Mitglied dann virmembro?). Es ist viel wichtiger, dass Frauen so gleichberechtigt werden, dass sie es nicht mehr nötig haben auf ihrem Binnen-I (FrauenrechtlerInnen - gibt es auch Frauenrechtler?) zu bestehen.
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Martin
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 01, 2008 11:09 pm    Titel: Re: Esperanto geschlechtsneutral? Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Leider ist das so eine Sache mit den Wörtern aus dem Fundamento. Sie bleiben unangetastet. So lebt man z. B. auch mit der unregelmäßigen Singularform mit j der Brille auf Esperanto: okulvitroj.

Kleine Bemerkung am Rande: okulvitroj ist keine Singularform. Dei Brille wird halt auf Esperanto mit einem Pluralbegriff bezeichnet, weil sie aus zwei Gläsern besteht. Ähnliche Begriffe gibt es ja auch in vielen anderen Sprachen (wo sie übrigens auch nicht als Singularwörter gelten).


Geändert am Fr Feb 01, 2008 11:11 pm von Martin

Geändert am Fr Feb 01, 2008 11:10 pm von Martin

Geändert am Fr Feb 01, 2008 11:09 pm von Martin
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Theresia
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 02, 2008 7:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sage oft zu meinem Sohn "Wo sind Deine Augengläser"? Das ist in unserer Gegend absolut üblich.( Augnglaasl). Und Bayrisch ist schließlich auch eine Sprache.
Theresia
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esocom
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 02, 2008 8:55 pm    Titel: Regelmäßigkeit des Esperanto durch Zamenhof durchbrochen Antworten mit Zitat

In Esperanto wird der Plural gebildet, in dem man ein 'j' anhängt, außer bei enem einzelnen Gegenstand, der aus zwei optischen Gläsern und einer Fassung besteht. Da wird der Plural gebildet mit 'paroj de'.
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Seb
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 02, 2008 9:59 pm    Titel: Re: Esperanto geschlechtsneutral? Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Leider ist das so eine Sache mit den Wörtern aus dem Fundamento. Sie bleiben unangetastet. So lebt man z. B. auch mit der unregelmäßigen Singularform mit j der Brille auf Esperanto: okulvitroj.


Vgl. im Fundamento, im Universala Vortaro, den entsprechenden Eintrag. Ist ein Untereintrag von vitr'.

http://www.akademio-de-esperanto.org/fundamento/universala_vortaro.html

Seb.
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Valodnieks
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 22, 2009 7:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andere Plansprachen haben dieses Problem besser und effizienter gelöst als Esperanto.

Ido: studento (Student allgemein), studentulo (Student männlich), studentino (Studentin weiblich)

Novial: studente (Student allgemein), studenta (Studentin), studento (Student männlich)

Ähnlich wie Novial verfahren auch Interlingua und Interlingue/Occidental.

Zudem hat keiner außer Esperanto so lächerliche Wörter wie patrino oder knabino. Ido hatte mal patrino, hat es aber durch matro ersetzt, dafür hat es fratino behalten.
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