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Weshalb "Chu" in D und "cu" (mit c-Akzen

 
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Birgit
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 1:40 am    Titel: Weshalb "Chu" in D und "cu" (mit c-Akzen Antworten mit Zitat

Rolling Eyes Ich habe mir in NY ein Esperanto-Buch gekauft (von der Teach Yourself-Reihe, übrigens sehr gut!) und habe eben mit Verwunderung auf Eurer Website festgestellt, daß zumindest die Schreibweise nicht unbedingt die selbe wie in Deutschland ist!

In meinem englischen Buch schreibt man das Fragewort "cu" (mit Circumflex auf dem c), und "chu" anscheinend in Deutschland?

Question Weshalb dieser Unterschied? Gibts den öfters? Weshalb ist die Schreibweise nicht einheitlich?

Danke für Eure Antwort!
Mein email: bs_schoko@gmx.net

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Birgit



Anmeldedatum: 14.10.2002
Beiträge: 6
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 2:08 am    Titel: Neue email-Adresse Antworten mit Zitat

Ich habe eine neue Email Adresse, statt bs_schoko@gmx.net:

birgit_esperanto@hotmail.com


Danke
Birgit
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Felix
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 9:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit!

Eigentlich schreibt man c^ natürlich mit dem Dach über dem Buchstaben, aber das ist auf einer Computertastatur ohne Zusatzprogramme nicht machbar. Deswegen gibt es in der Computerwelt und insbesonde im Internet Methoden um das ^ zu umschreiben.

- Zamenhof empfahl die Methode mit ch=c^, was aber zu Missverständnissen führen kann (z.B. c^ashundo=chashundo=Jagdhund, aber sh=s^)

- die modernste (und übrigens auch für Redakteure am leichtesten konvertierbare) Methode ist die x-Methode. Dabei wird das x als nachgestelltes ^ genommen, also c^=cx (zum Beispiel cxarma). Das sieht auf den ersten Blick ein bisschen gewöhnungsbedürftig aus, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran, Texte in x-Umschrift zu lesen.

Für Außenstehende ist natürlich die Zamenhof-Variante geeigneter, weil so viele x-e in einem Text für den nicht Eingeweihten zu einem Zungenbruch führen können...

Viele Grüße
Felix
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fritz-ferdinand
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 11:45 am    Titel: mi ne shatas la x-ojn! :? Antworten mit Zitat

mi ne estas tre fidela esperantisto, sed tamen la lingvo min chiam tenis en sia reto. do ankaw mi ofte renkontis la problemon de la supersignoj. finfine mi ne shatas tiujn x-ojn, kiuj , kiel 'felix' vere aludis, faras tre malbonan kaj provisoruman impreson al novuloj, kaj al mi la simpla aspekto jam estas iomete kruela. mi mem do adoptis la sekvan metodon, kiu koncedite estas iu kompromiso, sed almenaw ne tiom multe perfortas la originalan skribmanieron:

Kiel menciite en la fundamento, mi uzas la ho:

c^ -> ch
g^ -> gh
h^ -> hh !
j^ -> jh
s^ -> sh

kontrawfundamente, sed pro enkomputiligaj kawzoj mi uzas:

u^(nu jes) -> w

char w en multaj lingvoj estas prononcita simile al u^ (ekz. elektra wato)

kaj por forigi chiajn dubojn, chu la ho estas propra litero aw supersigna indiko, mi uzas (preskaw fundamente) la ellasan signon ', sed nur en kazoj de dubo, do:

chas'hundo

uzi tiun signon estas iomete pli law la spirito de la fundamento ol la okuldoloriga x-umado. do, ankorawfoje kaj resume:


c^ -> ch ( en kazo de dubo: c'h )
g^ -> gh ( en kazo de dubo: g'h )
h^ -> hh ( en kazo de dubo: h'h )
j^ -> jh ( en kazo de dubo: j'h )
s^ -> sh ( en kazo de dubo: s'h )

u^ -> w

Bona afero je tiu chi sistemo estas i.a., ke ghi estas unusenceca law komputilaj reguloj, do same facile enprogrambla kiel la x-a metodo

ferdi
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Birgit



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BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 1:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Felix, lieber Fritz-Ferdinand,

Ich danke Euch beiden recht herzlich für Eure Erklärungen!

Das war wirklich ein wunderbar schnelles Service... Razz


Birgit
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Kunar
50 Beiträge
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2002 7:00 pm    Titel: Re: Weshalb "Chu" in D und "cu" (mit c-A Antworten mit Zitat

Birgit hat Folgendes geschrieben:
Weshalb dieser Unterschied? Gibts den öfters? Weshalb ist die Schreibweise nicht einheitlich?


Nebenbei erwähnt: Es gibt einen Fragenkatalog rund um Esperanto, der eine Reihe von Standardfragen abdeckt. Man findet darin auch die Antwort auf diese Frage http://www.esperanto.de/dej/fragen/diexe.htm (DEJ-Seiten).

Eine aktualisierte Fassung der Fragen gibt es auf den HEP-Seiten, die Antwort auf diese Frage z.B. unter
http://www.asta.upb.de/~esperanto/zeichen.htm .

Übrigens gibt es keine Ersatzschreibweise, die nicht für Probleme sorgt. Wer schon mal einen Artikel über Esperantotreffen in Bordeaux oder Cuxhaven schreiben wollte, weiß, was ich meine... Wink
_________________
Gunnar R. Fischer
DJ Kunar: http://www.muenster.de/~kunar

"Wenn ich eines hasse, dann diese pseudointellektuellen Zitate in Signaturen."
Gennaro Pescatore
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Gast






Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2002 9:43 am    Titel: Re: Weshalb "Chu" in D und "cu" (mit c-A Antworten mit Zitat

Kunar hat Folgendes geschrieben:
Übrigens gibt es keine Ersatzschreibweise, die nicht für Probleme sorgt. Wer schon mal einen Artikel über Esperantotreffen in Bordeaux oder Cuxhaven schreiben wollte, weiß, was ich meine... Wink


Tiam vi misuzas la x-metodon. Char la "x" estas eskapsigno, oni devas eskapi ankau ghin mem. Simono Pejno iam prezentis la belan ekz-on de "Exxon", kiu farighas "Exxxxon".

Seb.
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Birgit



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BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2002 2:27 pm    Titel: Re: Weshalb "Chu" in D und "cu" (mit c-A Antworten mit Zitat

Kunar hat Folgendes geschrieben:


Nebenbei erwähnt: Es gibt einen Fragenkatalog rund um Esperanto, der eine Reihe von Standardfragen abdeckt. Man findet darin auch die Antwort auf diese Frage http://www.esperanto.de/dej/fragen/diexe.htm (DEJ-Seiten).

Eine aktualisierte Fassung der Fragen gibt es auf den HEP-Seiten, die Antwort auf diese Frage z.B. unter
http://www.asta.upb.de/~esperanto/zeichen.htm



Vielen Dank Kunar für die 2 Links.

Seb, ich bin mir nicht sicher, alles in Ihrem Mail verstanden zu haben... Sie würden eher die ch-Schreibweise verwenden, oder? Weshalb Exxxxon?

Birgit
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Birgit



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BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2002 2:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es werden also auch die Buchstaben, die es in Esperanto nicht gibt, mit einem x gekennzeichnet...?!
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fritz-ferdinand
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2002 3:33 pm    Titel: die x-e Antworten mit Zitat

hallo birgit,

seb ist ein kleiner scherzbold. richtig ist: die schreibweise mit den dächlein drauf ist die richtige. wenn es aus irgendeinem grund nicht möglich ist dächlein zu verwenden, kann man stattdessen hinter die entsprechenden buchstaben ein h schreiben also ch, sh usw, bzw. den bogen über einem u einfach weglassen. weil das aber für programmierer schwer umzusetzen ist, sind die leute irgendwann einfach mal auf die idee gekommen, ein x hinter die betreffenden buchstaben zu setzen, um sie auch für computer ganz eindeutig und einfach zu kennzeichnen.

kurz: echt sind die dächlein, die h-schreibweise ist ausnahmsweis erlaubt, wenn es technisch nicht geht, und die x sind eigentlich falsch, aber haben sich als ein ganz nützlicher gag erwiesen.

mir selbst sind die x-e schrecklich und darum habe ich versucht eine methode zu finden, die möglichst dicht am fundament der sprache bleibt, für die computer trotzdem eindeutig ist und mein auge nicht beleidigt. 8O

viele grüsse von fritz-ferdinand
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Draketo
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BeitragVerfasst am: Di Okt 28, 2003 1:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde dagegen die x-e schöner, weil mir die h-Schreibweise den Magen umdreht.

Ich habe dazu mal in einer E-Mailliste eine vielleicht halbseiteige Antwort geschrieben, die ich aber nicht unbedingt hier posten möchte. Der Grundgedanke war:

h gibt es schon und verwirrt höllisch (zumindest mich)

h ist höher als die verwendeten Buchstaben (ch) (außer j) und hemmt den Lesefluss (wahrscheinlich eine Sache der Gewöhnung)

Immer wenn ich chu sehe, denke ich an das Deutsche ch. Vor allem bei ach fällt das extrem auf. (Wem ist das gerade nicht passiert?)

"ch" hat in unterschiedlichen Sprachen untershciedliche bedeutungen.

Zamenhof erwähnte die h-Möglichkeit wenn ich mich richtig an die Mails erinnere nur wenige Mal und gab sie dann schnell wieder auf.

Es kann passieren, dass Unsicherheiten bei Worten entstehen (obwohl mir gerade keine einfallen).

Den Rest habe ich gerade vergessen. Die Diskussion zog sich gut 20 Seiten hin, und eine Lösung kam dabei nicht heraus.
Weitere Möglichkeiten, die diskutiert wurden waren c', c^, und dass alle gefälligst ihr Mailprogramm updaten sollten, damit es Unicode kann.

Ich bin für cx, aber das muss jeder halten, wie er/sie es für richtig hält.
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Marcos Cramer
Gast





Íå âûáðàíà

BeitragVerfasst am: Di Okt 28, 2003 9:22 pm    Titel: x Antworten mit Zitat

Weiss irgendjemand wann die x-Schreibweise zum ersten mal aufgekommen ist?
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Martin
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 29, 2003 1:17 pm    Titel: h- und x-Schreibweise Antworten mit Zitat

Draketo hat Folgendes geschrieben:
Zamenhof erwähnte die h-Möglichkeit wenn ich mich richtig an die Mails erinnere nur wenige Mal und gab sie dann schnell wieder auf.


Immerhin wird die h-Schreibweise im Fundamento empfohlen.

Zitat:
Es kann passieren, dass Unsicherheiten bei Worten entstehen (obwohl mir gerade keine einfallen).


Ja, es gibt ein paar Wörter, die ch, gh etc. enthalten. Soweit ich weiß, sind das meist Zusammensetzungen, z.B. senchava (sinnvoll).

Zitat:
Ich bin für cx, aber das muss jeder halten, wie er/sie es für richtig hält.


Das sehe ich genauso.


Tschüss,
Martin
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Draketo
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BeitragVerfasst am: So Nov 02, 2003 2:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das Wort senchava bestärkt mich definitiv darin die x-Schreibweise zu verwenden. Ich habe nämlich auf den ersten Blick jetzt sencxava gelesen, und überlegt, ob das sen-cxava heißen könnte, also ohne-cxava, obwohl ich keine Ahnung habe, was cxava bedeuten könnte.

Vielleicht Chaff, die Flares, die von Kampffliegern abgeworfen werden, um IR-gesteuerte Raketen abzulenken Smile

Bleibe ich doch lieber bei senchava.
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Dirk Bindmann
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BeitragVerfasst am: So Nov 02, 2003 8:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Draketo hat Folgendes geschrieben:
Das Wort senchava bestärkt mich definitiv darin die x-Schreibweise zu verwenden.

Die Umschreibung der Sonderzeichen bleibt jedem selbst überlassen. Es lohnt sich nicht, darüber zu streiten.

Für Birgit ist nur wichtig: Die Schreibweise in ihren Lehrbuch ist richtig, und sie ist überall in der Welt richtig.
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