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Helmut
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BeitragVerfasst am: Di Sep 28, 2010 4:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Esperanto ist die einzige Sprache, die man mit einem vernünftigen Zeitaufwand lernen kann. Und das sollte man wirklich zeigen, so daß man mit Überzeugung sagen kann "ja, ich spreche auch Englisch, aber Esperanto spreche ich wesentlich besser".

Ich habe im Sommer eine Frau kennen gelernt, die im Selbststudium Esperanto gelernt hat und nach 2 Jahren die C1-Prüfung abgelegt hat. Sie hat fleißig und diszipliniert gelernt, aber nicht überehrgeizig. Zur Erinnerung: B2 erreicht ein deutscher Abiturient in Englisch nur im Leistungskurs, wenn er darüberhinaus weitere Möglichkeiten genutzt hatte, wie zum Beispiel ein Ferienkurs in England. Und - ganz klar - C1 ist deutlich anspruchsvoller als B2.

Das ungarische Institut, dass für die Referenzprüfungen zuständig ist und die wirklich intensiv überwacht, ist immer wieder erstaunt und beeindruckt, wie viele Esperanto-Sprecher die C1-Prüfung und wie wenige die B2-Prüfung ablegen - ein krasser Gegensatz zu den anderen Sprachen. In anderen Sprachen ist C1 elitäres Niveau, in meinem persönlichen Esperanto-Freundeskreis hat praktisch jeder C1-Niveau. Damit kann man sehr überzeugend beweisen, wie leicht Esperanto tatsächlich ist udn dass Esperanto eine "komplette" Sprache ist. Dass man in Esperanto nicht nur ein bisschen "small talken" kann, sondern komplexe Themen besprechen kann.

Darum sollte grundsätzlich jeder das realistische Ziel haben, ein hohes Sprachniveau zu erreichen - ein höheres als man in anderen Sprachen in der Schule erreicht. Und das in geringerer Zeit.

Wenn wir Esperanto nicht selber gut sprechen, haben wir irgendwie das Ziel verfehlt.


Geändert am Di Sep 28, 2010 5:15 pm von Helmut
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BeitragVerfasst am: Di Sep 28, 2010 4:56 pm    Titel: Re: Gebrochenes Esperanto Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Wenn man als Ausländer im Gastland sich mit deren Sprache verständlich zu machen versucht, erntet man häufig schon Lob beim Anwenden einer gebrochenen Sprache. Mir erscheint ratsam zu realisieren, dass nicht wirklich unsere "guten" Fremdsprachenkenntnise gemeint sind, sondern die Hinwendung zum Gastgeber, in dem man sich um dessen Muttersprache bemüht.

Ich beobachte etliche Esperantosprecher, die diese Kurve nicht hinkriegen. Das Lob nehmen sie zum Anlass, sich um die Gastgebersprache nicht mehr groß zu bemühen. Leider übertragen viele dieses Verhalten auf ihren Esperantoschatz und bleiben auf einem Radebrechstatus hängen.

Stimmt, ist aber wirklich schade. Dieses Lob sollte einen eigentlich noch mehr anspornen.

esocom hat Folgendes geschrieben:
Esperanto ist nicht irgend eine (Urlaubs)Fremdsprache, sondern zu ihrer Kultur gehört, sie gut zu beherrschen. Dieses blöde Verkaufsargument, Esperanto sei leicht, verführt zu oberflächlichem (Kultur)konsumverhalten. Lasst uns nicht nach einem Zehntel dessen aufhören, das wir für einen nationalsprachlichen Erwerb aufgewendet hätten. Lasst uns in Esperanto so viel Mühe machen, wie wir in einer Nationalsprache für einen Radebrechstatus benötigt hätten! Dann kämen wir sicher gut in die Nähe des Niveaus, das Helmut meinte!

So sehe ich das auch.
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Geändert am Di Sep 28, 2010 4:59 pm von Safari
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 29, 2010 10:58 am    Titel: Re: Soll Esperanto-Niveau Antworten mit Zitat

gasto (Stefan) hat Folgendes geschrieben:
Für die wünschenswerte weitere Verbreitung des Esperanto braucht es sowohl Spitze als auch Breite.

Ja. Ich denke, es ist sogar so, dass man ohne Breite keine Spitze erreichen kann. Wir brauchen mehr Esperanto-Anfänger, dann werden sich einige von denen von sich aus weiterbilden.
gasto (Stefan) hat Folgendes geschrieben:
Als Ziel finde ich zurzeit aber präsente zehn Million Esperantosprecher in Europa auf A-Niveau wichtiger als eine verborgene Elite von tausend Menschen auf C-Niveau.

Die zehn Millionen und die tausend sind keine unterschiedlichen Ziele. Wenn man zehn Millionen hat, dann bildet sich unter denen auch die Elite. Und wenn es die Elite nicht gäbe, dann gäbe es niemanden, der die Bücher und die Zeitschriften schreibt oder über Jahrzehnte die Strukturen leitet. Dann kämen die zehn Millionen gar nicht erst oder sie bleiben nicht lange. (Und in der Tat, ich denke, manche gehen bald wieder, weil sie nicht finden, was sie suchen.)

Es ist im übrigen nicht ganz leicht, zehn Millionen Esperantosprecher gut zu präsentieren; sie sind nur eine Zahl, bei einer Volkszählung oder als Wikipedia-Benutzer. Hingegen weiß ich aus meiner Pressearbeit, dass es leicht ist, ein internationales Esperanto-Treffen mit über hundert Teilnehmern (und die sprechen zumeist sehr gut, B2/C1/C2) in die Zeitungen zu kriegen, manchmal sogar in Radio und Fernsehen.

gasto (Stefan) hat Folgendes geschrieben:
Ich persönlich habe mir vorgenommen, mit einem Wochenendkurs incl. Familie zu starten und meine Kenntnisse nach und nach bis auf den Inhalt der pakeo-Broschüre der DEJ auszubauen.

Ich habe auch mal mit der Vorstellung angefangen, ich will nur 12 Stunden (ein Semester) Esperanto lernen - dann habe ich meinen Teil zu dieser guten Idee beigetragen. Dann bin ich zu einem Esperanto-Treffen eingeladen worden und fand die Leute nett. Dann bin ich zu einem zweiten gefahren. Vermutlich über hundert Esperanto-Treffen später spreche ich jetzt ganz gut Esperanto Smile Insofern: Viel Spaß bei dem ersten Wochenendkurs - vielleicht wird es ja ganz nett...
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 29, 2010 11:10 am    Titel: 'Esperanto ist leicht' - oder: 'Man erreicht hohes Niveau' ? Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Esperanto ist nicht irgend eine (Urlaubs)Fremdsprache, sondern zu ihrer Kultur gehört, sie gut zu beherrschen. Dieses blöde Verkaufsargument, Esperanto sei leicht, verführt zu oberflächlichem (Kultur)konsumverhalten. Lasst uns nicht nach einem Zehntel dessen aufhören, das wir für einen nationalsprachlichen Erwerb aufgewendet hätten. Lasst uns in Esperanto so viel Mühe machen, wie wir in einer Nationalsprache für einen Radebrechstatus benötigt hätten! Dann kämen wir sicher gut in die Nähe des Niveaus, das Helmut meinte!


In der Tat ist das Argument, Esperanto sei leicht, etwas problematisch. Letztlich heißt es, das Produkt, sich auf Esperanto unterhalten zu können, sei preisgünstig oder billig zu erwerben. Da denkt dann manchmal irgendwas tief im Betrachter, "was nichts kostet, ist auch nichts"... Ich finde, "die Grundlagen sind schnell zu erlernen", ist etwas weniger problematisch.

Insofern habe ich den Eindruck, das Argument, man könne mit Esperanto bei gleichem Aufwand ein besseres Sprachniveau erreichen, könnte geschickter sein. Das streicht die Qualität unseres Angebots heraus.

Trotzdem kann man vielleicht erwähnen, dass der Einstieg bei Esperanto sehr schnell geht. Es ist nun mal so, dass hier in Berlin, als ich etwa zwei Dutzend Wochenendkurse angeboten habe, niemand bereit war, an einem vierten Wochenende teilzunehmen - drei reichten ihnen, ab dann haben sie bei Treffen usw. weitergelernt.
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esocom
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 29, 2010 1:48 pm    Titel: Man erreicht ein hohes Niveau Antworten mit Zitat

Auch ich finde, es ist wichtig, sich möglichst bald in die reale Esperantowelt, sprich: in Begenungen mit Esperantosprechern zu begeben. Dort lernt man am ehesten auch, was eine Fremdsprache so wertvoll macht: Esperanto verstehen und frei sprechen, Kontakt zu Fremden aufnehmen, die sehr schnell Freunde werden. In Foren sich auszutauschen, mag da eine recht gute Vorstufe sein, aber es geht nichts über das gehörte und gesprochene Wort.
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

rano hat Folgendes geschrieben:
lernu.net hat "ekzamenoj" und es gibt einen ofiziellen Sprachtest vom DEB bei dem man dann sich auf die international üblichen A B und C level Testen kann.


ich habe mich auch schon gefragt, wie das mit den Examina funktioniert, weil ich finde, dass sie (mir zumindest) als guter Ansporn zum Lernen dienen können. Ist halt ein konkretes Ziel, auf das man hinarbeiten kann...

Leider bin ich trotz Internet-Recherche und Esperanto-Aktuell-Artikel nicht wirklich fündig geworden Embarassed ! Überall steht, dass die Examina angeboten werden (auf der Seite vom DEB, vom IC Herzberg, ...), aber nirgends habe ich konkrete Infos gefunden: Wann und wo? Wie oft? Nur auf Anfrage (bei wem)?

Kann denn irgendjemand mit konkreten Infos weiterhelfen?

Das wäre total gut!

Anina
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esocom
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 9:44 am    Titel: Esperanto Sprachprüfung Antworten mit Zitat

Prof. Dr. Martin Haase führt das Deutsche Esperanto Institut, welches federführend ist für Prüfungen: http://www.esperanto.de/gei/
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Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 10:37 am    Titel: Esperanto-Examen in Saarbrücken, über Neujahr Antworten mit Zitat

gasto Anina hat Folgendes geschrieben:
Leider bin ich trotz Internet-Recherche und Esperanto-Aktuell-Artikel nicht wirklich fündig geworden Embarassed ! Überall steht, dass die Examina angeboten werden (auf der Seite vom DEB, vom IC Herzberg, ...), aber nirgends habe ich konkrete Infos gefunden: Wann und wo? Wie oft? Nur auf Anfrage (bei wem)?

Beim EsperantoLand-Neujahrstreffen in Saarbrücken, vom 27. 12. bis 3. 1., werden auch Esperanto-Examen angeboten, vermutlich am 30. Dezember. Beschreibung auf Esperanto bei programeroj anoncitaj (direkt obendrüber). Gerne kann ich noch Fragen dazu beantworten.
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 11:08 am    Titel: Re: Esperanto Sprachprüfung Antworten mit Zitat

esocom hat Folgendes geschrieben:
Prof. Dr. Martin Haase führt das Deutsche Esperanto Institut (DEI), welches federführend ist für Prüfungen: http://www.esperanto.de/gei/
Die Prüfungen werden bedarfsweise durchgeführt. Man sollte sich also frühzeitig melden, dann wurd das DEI Prüfungsort und Termin vorschlagen. Die Prüfungen beim DEI bestehen aus einem schriftlichen udn mündlichen Teil. Allerdings bestand ein abnehmender Bedarf, möglicherweise sollte das DEI ein wenig offfensiver Prüfungen anbieten. Die Prüfungen gemäß dem Euuropäischen Referenzrahmen (B2,C1) sind ziemlich heftig vom Preis her (80 EUR), aber finden eher eine Anerkennung.
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gasto
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 4:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Super, danke Euch dreien!
Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Ich war schon mehrfach auf der edukado.net-Seite, hab aber die Termine nicht gefunden, jetzt ist aber auch mir Blindfisch geholfen!
- So wird's doch schon viel konkreter ... Very Happy

Liebe Grüße, Anina
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