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Esperanto-Ausstellung in München. Märk. Oderzeitung

 
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Lu Wunsch-Rolshoven
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Beiträge: 954
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 4:12 pm    Titel: Esperanto-Ausstellung in München. Märk. Oderzeitung Antworten mit Zitat

Die Märkische Oderzeitung hat einen Artikel der dpa übernommen. Erfreulicherweise hat die dpa Ulrich Lins zu Wort kommen lassen.
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Helmut
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Anmeldedatum: 22.07.2004
Beiträge: 847
Wohnort: Stemmert

   

BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 5:33 pm    Titel: Beim Bayerischen Rundfunk Antworten mit Zitat

http://www.br.de/themen/kultur/inhalt/gesellschaft/plansprachen-ausstellung-stabi100.html
Volapük und Esperanto Mit Plansprachen zum Weltfrieden

Was Sprachschöpfer seit 400 Jahren antreibt, eine Weltsprache zu konstruieren, ist nicht nur wissenschaftlicher Ehrgeiz. Der babylonischen Sprachverwirrung sollte entgegengewirkt, dem Weltfrieden nachgeholfen werden. Die Bayerische Staatsbibliothek stellt die beiden bekanntesten Plansprachen jetzt in einer Ausstellung vor.

Er hat seine eigene Sprache überlebt: Als der Erfinder von Volapük, der Priester Johann Martin Schleyer, 1912 starb, war es um die Plansprache schon einige Jahre still geworden. Sie war zum einen sehr komplex und deshalb schwer erlernbar. Ein weiterer Grund war sicher, dass Schleyer nicht loslassen konnte. Jede Reform, jede Sprachveränderung wollte er zuerst absegnen, bevor sie an die Volapük-Sprecher weitergelehrt wurden. Die Sprache konnte sich unter Schleyers autoritärer Kontrolle nicht entwickeln. Heute spricht niemand mehr Volapük. Als Wegbereiterin nachfolgender Plansprachen allerdings kommt Schleyers Konstruktion eine wichtige Rolle zu.

Hörproben

<!-- --> Das "Vater unser" in Volapük [bsb-muenchen.de]
<!-- --> Das "Vater unser" in Esperanto [bsb-muenchen.de]

125 Jahre alt und immer noch lebendig: Esperanto

zum Quiz Sprachtest Sprechen Sie Esperanto?

Wer deutscher Muttersprachler ist, sich noch ein wenig an seinen Lateinunterricht erinnert und Englisch spricht, könnte hier einige Treffer landen. Aber Vorsicht vor den Fallen bei den Antwortmöglichkeiten! [mehr- zum Quiz: Sprachtest - Sprechen Sie Esperanto? ]

1887, sieben Jahre nachdem Schleyers erstes Volapük-Lehrbuch erschienen war, veröffentlichte der Augenarzt Lazar Markovič Zamenhof unter dem Pseudonym "Dr. Esperanto" sein Lehrwerk "Internacia Lingvo". In Russland fand Esperanto, das (durchaus eurozentrisch) aus germanischen und romanischen Sprachelementen besteht, zunächst die meisten Anhänger. Die Sprecher slawischer und asiatischer Sprachen finden Esperanto zwar nicht leicht zu lernen, aber einfacher als etwa Deutsch oder Französisch. Die genaue Zahl der Esperanto-Sprecher ist nicht bekannt, sie liegt heute zwischen 100.000 und einer Million. Vereine auf der ganzen Welt engagieren sich für Zamenhofs Plansprache, organisieren Kongresse, übersetzen Literatur.

Dem Vorurteil, lediglich eine Hilfssprache für Kaufleute, Missionare und Ärzte zu sein, ist die Sprache längst entwachsen. Das beweisen unter anderem die literarischen Erzeugnisse in Esperanto. Einer der bekanntesten Autoren ist der jüdische Anwalt Tivadar Soros, dessen Erzählung "Maskerado ĉirkaŭ la morto. Nazimondo en Hungarujo" (Maskerade um den Tod. Naziwelt in Ungarn) später in einige Nationalsprachen übersetzt wurde.

Der Traum einer Esperanto-Parkstadt

"Zwischen Utopie und Wirklichkeit: Konstruierte Sprachen für die globalisierte Welt" ist bis 9. Spetember 2012 in der Bayerischen Staatsbibliothek zu sehen. Der Besuch ist kostenlos, wie auch der virtuelle Rundgang auf der Webseite der BSB. [bsb-muenchen.de- Die Ausstellung - Virtueller Rundgang ]

In der Schatzkammer der Bayerischen Staatsbibliothek können sich die Besucher zurzeit sowohl mit Volapük als auch mit Esperanto vertraut machen – anhand zahlreicher Exponate in Vitrinen, aber auch mithilfe interaktiver Anwendungen, die einen sehr spielerischen Zugang zu Esperanto bieten. Die Ausstellung folgt außerdem den Spuren eines Projekts für eine Esperanto-Parkstadt in Gräfelfing bei München. Hier sollte eine Siedlung aus 500 Einfamilienhäusern entstehen für Familien, von welchen "mindestens ein Mitglied mindestens ein Jahr lang Esperanto gelernt habe", sagt die Kuratorin Dr. Andrea Pia Koelbl. Warum sich diese Pläne 1913 im Sande verliefen, weiß heute niemand mehr. Ein 3-D-Modell veranschaulicht aber, wie es ausgesehen haben könnte. Der Gedanke an eine solche Esperanto-Stadt erscheint heute so idealistisch wie der Traum, dem Weltfrieden mit einer Plansprache auf die Sprünge helfen zu können. Aber die Idee hat es weit gebracht.
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Gesplittet: Mi Jun 13, 2012 11:10 pm Uhr von Lu Wunsch-Rolshoven
Von Beitrag Esperanto-Ausstellung in München. Märk. Oderzeitung aus dem Forum In den Medien und im Internet
Lu Wunsch-Rolshoven
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 11:36 pm    Titel: "Uni-Protokolle" Antworten mit Zitat

Die Uni-Protokolle haben die Pressemitteilung der Stabi München übernommen.
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Theresia
100 Beiträge
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Beiträge: 217
Wohnort: Kaps, Oberbayern

   

BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2012 7:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will ja nicht angeben, aber die Unterlagen über die Esperantoparkstadt Gräfelfing stammen von mir. Ich habe vor ca. 30 Jahren von einer alten Dame zwei Kisten Esperantobücher u.ä. gekauft und da waren diese Pläne dazwischen. Ich freue mich heute noch darüber.
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