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Festansprache auf Esperanto

 
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Helmut
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BeitragVerfasst am: Di Nov 20, 2012 4:05 pm    Titel: Festansprache auf Esperanto Antworten mit Zitat

http://www.merkur-online.de/lokales/wolfratshausen/festansprache-esperanto-2626898.html

Festansprache auf Esperanto
Wolfratshausen - Der ehemalige CSU-Ortschef und Stadtrat Gottfried Noske hat seinen 80. Geburtstag gefeiert.

Die Kunstsprache Esperanto ist Gottfried Noske auch mit 80 Jahren noch wichtig. Vor kurzem hat er einen Vortrag in Ungarn gehalten. Foto: hermsdorf

Okay, wir sind Laien, aber wir versuchen es einfach mal: „desiraz al vi cion bonan!“ Dazu denken wir uns ein Häubchen über dem c, das auf der deutschen Tastatur fehlt, und liefern allen, die jetzt nur Bahnhof verstehen, die grobe Übersetzung. Der Satz in der Plansprache Esperanto wünscht dem Adressaten alles Gute zum Geburtstag. Adressat ist in diesem Fall Gottfried Noske. Der langjährige CSU-Ortschef und Wolfratshauser Stadtrat - diesem Gremium gehörte Noske von 1972 bis 1990 an - feierte am vergangenen Freitag seinen 80. Geburtstag.

Esperanto ist seit 30 Jahren das Steckenpferd des promovierten Altphilologen. Der gebürtige Breslauer stieß zufällig auf die Sprache, als er seiner Frau die frühere Heimat zeigen wollte. Da er nicht Polnisch sprach, suchte der Waldramer nach einer Alternative, hörte von einer Esperanto-Gruppe in Polen und lernte die Kunstsprache, die der Pole Ludwik Lejzer Zamenhof entwickelt und 1887 veröffentlicht hatte. Die Sprache ließ den früheren Lehrer nie mehr los. Lange war er Kassier der Bayerischen Esperanto-Liga, noch heute fährt er zu Kongressen. „Kürzlich war ich in Ungarn“, erzählt der 80-Jährige, „und habe einen Vortrag über das Jesus-Buch des Papstes gehalten. In Esperanto natürlich.“

Überhaupt würde Noske gerne noch öfter reisen, doch seine Frau mag das nicht mehr so gerne. Also liest er viel, vor allem Zeitung, und korrespondiert mit Bekannten, die er über Esperanto kennen gelernt hat. Die scheinen zuverlässiger zu sein als seine politischen Freunde. „Etwas enttäuscht“, sei er, gibt der Waldramer zu, dass von der Stadt zu seinem Ehrentag nur eine kleine Karte gekommen sei, „wo ich doch so lange im Stadtrat und bei der CSU aktiv war“. Zum 80. Geburtstag seiner Schwester, die in Niederbayern lebt, sei immerhin der Bürgermeister samt CSU-Granden aufmarschiert.

Glücklicherweise hat Noske einen Schwiegersohn, der weiß, was sich gehört. Er hielt die Festansprache an den Jubilar auf Esperanto. „Das hat er sich natürlich übersetzen lassen, weil er die Sprache gar nicht spricht“, sagt Noske und kichert. „Aber ich habe ihn verstanden.
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