21 - 30 | 41 - 50 (456)
 

Über Esperanto
"Die Plansprache Esperanto lebt"

28.11.2012

Das ist der Titel eines Artikels in einer Reihe von Online-Ausgaben von Tageszeitungen wie "Welt" und Münchener Abendzeitung anlässlich des 125. Jubiläums der Herausgabe des ersten deutschsprachigen Esperanto-Lehrbuchs 1887 (24. November).

Auch die Deutsche Welle hat einen Artikel geschrieben und am 24. November in ihrem Nachrichtendienst auch auf Englisch und Albanisch verbreitet.

Die Nachrichtenagentur dapd hatte den Artikel am 19. November verbreitet, in dem u.a. das Originalbuch von 1887 aus der Münchener Staatsbibliothek vorgestellt wird. Bisher ist der Artikel in den Online-Ausgaben einiger Zeitungen, eines Radiosenders und in einem Internet-Portal erschienen. (Neu gefundene Artikel werden laufend unten angehängt.)

Die Welt

WAZ (Der Westen)

Münchener Abendzeitung

Die Rheinpfalz

Märkische Oderzeitung

Radio Bamberg

Boulevard Baden

Yahoo-Nachrichten

Die Mark Online

Indotco.net

The Epoch Times

Infobriefe 2012 (VDS), 22. November

Kuvi

Freie Presse (Sachsen)

Xity


Außerdem zeigt Google die Worte "Plansprache Esperanto lebt" noch für einige Seiten an, wo die Nachricht aber jetzt (24. November) nicht (mehr) zu finden ist: Greece On Tour, Radio KW, Radio Essen, BWeins.


"Möglichkeit zu fairer Kommunikation"

In einem zweiten Artikel nimmt die Leipziger Anglistin Sabine Fiedler Stellung zu Esperanto: "Expertin sieht in Esperanto Möglichkeit zu fairer Kommunikation"

Die Welt

WAZ (Der Westen)

Die Rheinpfalz

Märkische Oderzeitung

Radio Bamberg

Boulevard Baden

Yahoo-Nachrichten

Die Mark Online

Freie Presse (Sachsen)

Xity


Interview mit Prof. Sabine Fiedler

Donau-Kurier: Vi komprenas Esperanton?


Jetzt auch bei der Deutschen Welle, deutsch und englisch: "Esperanto im Aufschwung"

Die Deutsche Welle hat auch einen Artikel zum Jubiläum veröffentlicht, auch auf Englisch. Die englische Variante (in den "International News" der Deutschen Welle) findet sich auch auf anderen Seiten:

Contacto latino

Metaglossia

Der Anfang des Artikels ist auf folgenden Seiten zu lesen (oder war es zumindest zeitweise laut Google):

Celebrity balla

Sign and Sight

Deutsche Botschaft Kopenhagen/Dänemark

Deutsche Botschaft Addis Abeba
(Ebenso Dt. Botschaft in Ghana, Oslo u.a., die die Nachrichten der Deutschen Welle übernehmen.)

my newsreader

Young Germany

ebookstore soonheng

Scoop.it

en.haberler.com

one news page

totul.md

i4u


Albanische Version

Deutsche Welle, albanisch


Nürnberger Nachrichten

Auch die Nürnberger Nachrichten haben einen Artikel recherchiert, der in der Wochenendausgabe in beiden großen Nürnberger Zeitungen veröffentlicht wurde.


Über Esperanto
 

Über Esperanto
125 Jahre Esperanto
Jubiläum der deutschen Ausgabe des ersten Lehrbuchs am 24. November 2012

18.11.2012

Vor 125 Jahren, im Jahre 1887, wurde in Warschau eine kleine Broschüre veröffentlicht, die die Grundlagen der internationalen Sprache Esperanto vorstellte. Die deutsche Ausgabe des von Ludwig Zamenhof geschriebenen Buchs erschien am 24. November 1887. Aus dem Projekt ist eine weltweit verwendete Sprache entstanden, in der mittlerweile sogar von der chinesischen Regierung täglich Nachrichten veröffentlicht werden. Die Esperanto-Ausgabe der Wikipedia hat über 170.000 Artikel und es gibt Internetseiten und Programme wie Facebook, Firefox, Google Translate und Ubuntu in Esperanto.

Kontakte in über hundert Ländern


Wer Esperanto spricht, kann leicht Kontakte zu Menschen in über 100 Ländern der Welt knüpfen - dank Internet wird dies immer einfacher. Die Anzahl der Menschen, die Esperanto gelernt haben, wird auf mehrere Millionen geschätzt, einige Hunderttausend sprechen Esperanto regelmäßig - so viele, dass man genug Kontakte findet.

Schnell zu lernen


Seine Attraktivität verdankt Esperanto zum einen dem einfachen Sprachaufbau. Wer Esperanto lernt, fängt in der Regel nach 20 bis 50 Lernstunden (zwei bis drei Wochenend-Kurse) an, diese internationale Sprache in der Praxis zu verwenden. Das bedeutet nur etwa ein Drittel des Lernaufwands für andere Sprachen, oft sogar weniger. Weiterhin ist in Esperanto dank der geschicken Konstruktion bei gleichem Aufwand ein höheres Sprachniveau erreichbar.

Ein Schritt aufeinander zu


Zum anderen ist Esperanto wegen seiner Neutralität anziehend auf Menschen aus vielen Ländern. Beide Seiten kommen sich einen Schritt entgegen. Die Neutralität des Esperanto zeigt sich auch bei der Wikipedia oder bei der Buchproduktion: Während der Inhalt der englischsprachigen Wikipedia zu über 70 % von Menschen aus den vier englischsprachigen Ländern USA, Großbritannien, Kanada und Australien erstellt wird, schreiben an der Esperanto-Wikipedia gleichberechtigt Menschen aus Dutzenden von Ländern mit.

120 Esperanto-Bücher jährlich


Jährlich erscheinen etwa 120 Esperanto-Bücher, davon etwa 70 belletristische Werke. In den meisten europäischen Sprachen beträgt der Anteil der aus dem Englischen übersetzten Bücher 50 bis 80 % - in Esperanto liegt er unter 25 %. So haben kleinere Nationen einen besseren Zugang zu einer internationalen Öffentlichkeit.

Esperanto als Muttersprache


Das erste Kind mit Esperanto als Muttersprache wurde 1904 geboren. Mittlerweile gibt es einige tausend Menschen auf der Welt, für die Esperanto eine ihrer Muttersprache ist, sogar in der zweiten und dritten Generation.

Von einem einzigen Sprecher auf mehrere Millionen - in nur 125 Jahren


Der Traum des Esperanto-Schöpfers Ludwig Zamenhof, Esperanto weltweit als erste Fremdsprache einzuführen, hat sich bisher nicht verwirklicht. Englisch hatte sich in seiner über tausendjährigen Geschichte eine weit bessere Ausgangsbasis geschaffen - als Esperanto 1887 von nur einem Menschen gesprochen wurde, hatte Englisch bereits etwa 100 Millionen Sprecher in vielen Ländern. Dennoch hat sich Esperanto weltweit verbreiten können und findet sich nun auf einem der ersten fünfzig Plätze im Vergleich mit anderen international verwendeten Sprachen. Eine so rasche Verbreitung einer Sprache hat es in der Geschichte der Sprachen sonst nicht gegeben - schließlich war Esperanto 1887 die kleinste Sprache der Welt (von damals etwa 7000 Sprachen).

Auch in Afrika und Nepal


Esperanto bietet heute viele Möglichkeiten mit Menschen in anderen Ländern Kontakt aufzunehmen und wird deswegen weiterhin weltweit als Ergänzung zu Englisch und anderen Sprachen gelernt - in den letzten Jahrzehnten vermehrt auch in Afrika, China und sogar in Nepal.


Weitere Informationen


heute.de: 125 Jahre Esperanto. Das Linux der Sprachen

Wikipedia über Esperanto

Texte zur internationalen Sprache Esperanto


Wie schnell lernt man Esperanto?


Nach einer Befragung bei Facebook hat mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer schon nach höchstens 20 Unterrichtsstunden angefangen, Esperanto in der Praxis zu nutzen (bisher 71 Umfrage-Teilnehmer).

Wo wohnen die Wikipedia-Redakteure?


- Englischsprachige Ausgabe: USA (43,6 %), Großbritannien (16,3 %), Kanada (6,2 %), Australien (4,2 %) usw.
- Deutsche Ausgabe: Deutschland (83,0 %), Österreich (6,9 %), Schweiz (3,6 %) usw.
- Esperanto-Ausgabe: Frankreich (17,1 %), Deutschland (13,2 %), Rumänien (11,6 %), Spanien (10,1 %), Tschechien (8,5 %), Schweiz (8,5 %), USA (5,4 %), Ungarn (4,7 %), Polen (3,9 %) usw.
Quelle: Wikimedia-Statistik

Die Mitarbeiter der Esperanto-Ausgabe sind offenbar international am weitesten verteilt.

In den Ländern Tschechien, Schweiz, Ungarn und Rumänien werden übrigens 1,0 bis 4,3 % der dort erstellten Wikipedia-Inhalte in Esperanto erstellt.
Quelle: Wikimedia-Statistik


EsperantoLand
Informationen über Esperanto
Internationale Ferien

Über Esperanto
 

Esperanto in Europa, Computer/Internet
Virtuelle Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek

29.10.2012

Bis Anfang September war in München eine Ausstellung zu Esperanto und Volapük zu sehen: "Zwischen Utopie und Wirklichkeit. Konstruierte Sprachen für die globalisierte Welt". Die parallele virtuelle Ausstellung ist weiterhin im Netz verfügbar.

Unter anderem kann man auch ein Interview mit Irmi und Reinhard Haupenthal ansehen, die ihre Plansprachensammlung der Staatsbibliothek geschenkt haben. Weiterhin gibt es eine 3-D-Animation zur Parkstadt "Esperanto", die ab 1912 in Gräfeling bei München geplant, aber nicht umgesetzt wurde.

Esperanto in Europa
Computer/Internet
 

Esperanto in Europa
Esperanto-Leben in Bayern wird umstrukturiert

22.10.2012

Die bayerischen Esperantosprecher erwägen, ihre Aktivitäten zukünftig in Form einer GbR zu organisieren; die Bayerische Esperanto-Liga (BELO) hat sich hingegen am 13. 10. aufgelöst. Die Aktivitäten der Ortsgruppen geht unverändert weiter.

Ein "Referendum zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern" soll als Grundlage für die zukünftige Gestaltung dienen - der Text wird unten wiedergegeben. Auslöser für die Auflösung war wohl die Tatsache, dass sich keine Kandidaten für die Vorstandsposten fanden. Allerdings spielte wohl auch die Überlegung eine große Rolle, dass sich die bisherigen Funktionen des Landesverbands auch mit weniger Aufwand erreichen lassen.

Referendum
zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern

Vorliegendes Thesenblatt ist das Ergebnis einer offenen Vorstandssitzung der Bayerischen Esperanto-Liga (BELO), durchgeführt am 2.6.2012 in Nürnberg. Die hier zusammengefasst vorgestellten Feststellungen und Ideen sind das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen und beruhen auf der Meinung der Mehrheit aller Teilnehmer der Sitzung, namentlich:

für den kommissarisch amtierenden Vorstand:

Bernd Krause (1. Vorsitzender)

Steffi Tucker (2. Vorsitzende u. Protokollführung)

Pit Hauge (Schatzmeister)

Evi Geist (Beisitzerin)

sowie sieben Mitglieder [Namen hier entfernt]

Es muss jedoch angemerkt werden, dass in einzelnen Punkten abweichende Meinungen seitens eines oder mehrerer Teilnehmer bestehen, die hier jedoch nicht dokumentiert sind.

Ausgangslage:

- Auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung von BELO in Pfaffenhofen, 21.4.2012, konnten aufgrund von Mangel an Bereitschaft zur Übernahme der neu zu besetzenden Posten im Vorstand keine Vorstandswahlen durchgeführt werden.

- Es ist niemand bereit, Verantwortung im Rahmen einer Tätigkeit im Vorstand von BELO zu übernehmen.

- Es fehlt an Nachwuchs bzw. die Gremien sind (personell) überaltert.

- Das eigentliche Esperanto-Leben spielt sich in den Ortsgruppen (und im Internet) ab.

- Veranstaltungen von BELO, auch die Mitgliederversammlungen, werden stets von Orts­gruppen organisiert.

- Die Arbeit des Vorstands von BELO beeinflusst Esperanto in Bayern wenig und beschränkt sich auf Vereinsangelegenheiten.

- Die Esperanto-Welt ist vielfältig, die Ziele der „esperantistoj“ sind ebenso vielfältig; jeder orientiert sich nach seinen eigenen Vorstellungen. Dem kann BELO in seiner jetzigen Form nicht gerecht werden.

Wünsche:

- Esperanto soll in Bayern weiter gepflegt werden.

- Der Zusammenhalt insgesamt, sowohl zwischen den Ortsgruppen als auch zwischen den einzelnen Anhängern von Esperanto, soll bewahrt bleiben.

- Nachwuchs muss angeworben werden.

- Internationale Kontakte sollen gepflegt werden.

[Weiteres Vorgehen]

Vor diesem Hintergrund soll nach dem Prinzip „bewährte Strukturen werden übernommen, unnütze Strukturen werden eliminiert“ folgendermaßen vorgegangen werden:

- BELO als Verein wird aufgelöst. Die Sicherstellung des vereinsrechtlich korrekten Vor­ge­hens obliegt dem kommissarisch amtierenden Vorstand.

- Die Internetpräsenz von BELO wird beibehalten, jedoch der neuen Situation angepasst.

Nach dem vorzeitigen Ausscheiden des bisherigen dritten Vorsitzenden von BELO Frank Kasper aus seinem Amt ist die BELO-Homepage zwecks Entlastung von Frank Kasper bereits mit Datum 6.7.2012 in den Besitz von Pit Hauge übergegangen, der auch bereit ist, die Seite zukünftig zu betreuen. Des Weiteren erklärte sich Alfred Schubert bereit, an der Gestaltung mitzuwirken.

- Bestandteil der Internetpräsenz wird ein Veranstaltungskalender sein.

- Das Konto von BELO wird aufgelöst. Um zu einer gerechten und sinnvollen Nutzung des Vermögens von BELO zu gelangen, werden die Ortsgruppenvorsitzenden über die Möglichkeit informiert, Gelder für Aktionen und Aktivitäten zu beantragen, die der Sache Esperanto dienen und mit dem Vereinszweck von BELO im Einklang stehen. Eine entsprechende Mail wurde am 18.8.2012 versandt.

- Über die Nutzung des verbleibenden Vermögens entscheidet die Mitgliederversammlung vor Abstimmung über die Auflösung von BELO. Das dann noch verbleibende Restvermögen fällt gemäß Satzung an den Deutschen Esperanto-Bund.

- Zur Durchführung der korrekten Abwicklung ist die Einsetzung eines Liquidators notwendig, hierzu wird Gerald Tucker vorgeschlagen.

- Die Mailadresse lokajgrupestrojesperanto-bayern.com bleibt erhalten und soll künftig als zentrales Verständigungsorgan zwischen den Ortsgruppen fungieren.

- Die Mailadresse estraroesperanto-bayern.de wird nach Abwicklung aller notwendigen Maßnahmen gelöscht.

(Anm.: Die Mailingliste bavaresperanto, die weiterhin als Kommunikations­mittel hätte benutzt werden können, wurde inzwischen wegen irreparabler Fehlfunktion durch Frank Kasper gelöscht.)

- Die Tradition des jährlichen Zamenhoffestes soll fortgeführt werden. Die Veranstal­tungen werden wie bisher von den Ortsgruppen ausgerichtet. Die Einladungen können zentral verschickt werden; ein Briefpostverwalter wäre erforderlich. Die Festlegung der Ausrichter wird mit Hilfe eines Staffelstabsystems geregelt. Initiator der Weitergabe soll dabei jeweils der Ausrichter des laufenden Jahres sein; dieser spricht in Eigenregie ein oder zwei andere Gruppen an und bittet sie um Übernahme des Staffelstabes. Sinnvoll wäre auch die Einrichtung von zwei parallelen Staffeln, einen für die ungeraden, einen für die geraden Jahre, was die Vorbereitungszeit verlängern würde und damit auch kleineren Gruppen oder Einzelpersonen die Möglichkeit böte, sich zu beteiligen.

- Neben den Zamenhoffesten können auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden, um den Zusammenhalt zu stärken. Esperanto soll auf verschiedenen Ebenen präsent sein, um sich der Öffentlichkeit nicht zu entziehen.

- Zwecks Koordinierung überregionaler Aktivitäten und Versendung von Einladungen zu den Zamenhoffesten wird Pit Hauge als Koordinator eingesetzt. Dieser Koordinierungsstelle sind vor Auflösung von BELO entsprechende finanzielle Mittel zuzuweisen.

- Alle Entscheidungen, die den Fortbestand oder die Auflösung von BELO betreffen, haben keinerlei Auswirkungen auf die Ortsgruppen. Diese bleiben weiterhin selbstständige Vereine, Klubs oder lose Gruppierungen wie bisher. Eine Liste aller Ortsgruppen samt Ansprech­partnern muss weiterhin irgendwo im Internet verfügbar sein.

- Die Arbeitsgemeinschaft „Kultusministerium“ (KuMi) bleibt weiter bestehen. Darüber hinaus wird angestrebt, beim DEB die Einsetzung eines Länderbeauftragten zu erwirken, um den Zielen der AG KuMi mehr Nachdruck zu verleihen.

- Die Pflege internationaler Kontakte, insbesondere zu Partnerstädten, bleibt vorrangig Auf­gabe der Ortsgruppen.

Der neue Träger des Esperanto-Lebens in Bayern wird damit zukünftig die Eigeninitiative aller am weiteren Zusammenhalt interessierter Esperantisten sein. Es sind daher alle Esperanto-Sprecher in Bayern aufgefordert, Beiträge zu leisten, unabhängig davon, ob sie bisher BELOaner waren oder nicht.


Amike kaj kolege
Bernd Krause
BELO - Prezidanto / 1. Vorsitzender (kommiss.) und Liquidator

[Informo de BELO]

Esperanto in Europa
 

Über Esperanto
Cirque du Soleil: Programmtitel in Esperanto

29.06.2012

en Esperanto

Der "Cirque du Soleil" hat seinem kommenden Programm einen Titel in Esperanto gegeben: "Movi - kanti - revo" (bewegen - singen - Traum).

Über Esperanto
 

Über Esperanto
Esperanto im Kölner Regionalsender center.tv

30.05.2012

en Esperanto

Der Kölner Regionalsender center.tv hat einen Beitrag zu Esperanto gesendet. Der Fernsehsender war zu Besuch bei der Kölner Esperantogruppe und hatte außerdem Présence Bouvier und Harald Schmitz als Gäste im Studio.

In dem etwa siebenminütigen Bericht in der Nachrichtensendung "Rheinzeit" vom 29. Mai werden der Kölner Esperanto-Klub und die Sprache Esperanto vorgestellt (etwa ab der Mitte der Sendung). Erwähnt wird auch das Sommertreffen 2012 von EsperantoLand in Jünkerath.

center.tv ist in Köln per Kabel in rund zwei Millionen Haushalten zu empfangen; außerdem kann der Sender weltweit per Internet genutzt werden. Er wird nach Eigenangabe täglich von rund 123.000 Menschen eingeschaltet.

Über Esperanto
 

Über Esperanto
"Feliĉan naskiĝtagon!" wünscht Mini/BMW

24.05.2012

en Esperanto

Die Automarke "Mini" wünscht Esperanto zum 125. Geburtstag "feliĉan naskiĝtagon!" BMW, die Mini in Deutschland betreuen, hat eine Pressemitteilung dazu herausgegeben.

Der Text ist auch in Esperanto verfügbar; die pdf-Datei kann man auf der angegebenen Seite herunterladen, ganz unten, "Dokumente zum Download", "Feliĉan Naskiĝtagon! MINI gratulas al Esperanto en la 125-a datreveno. (PDF, MULTI , 98,3 KB)".

Über Esperanto
 

Aus aller Welt
Verda, blua, flava - Esperanto-Farben für Hotelzimmer

21.05.2012

In der Casa Dodo in den flämischen Ardennen kann man bei der Wahl des Zimmers zwischen "Verda", "Blua" und "Flava" wählen - Esperanto für grün, blau und gelb, die Farben der Zimmer.

Wie der Autor in einem niederländischen Video-Interview bei Ring TV mitteilt, einem Fernsehsender für die Vororte von Brüssel, wurden die Farben in Esperanto ausgedrückt, damit sie "jeder leicht versteht".

Aus aller Welt
 

Über Esperanto
Der Erfolg von Esperanto

25.04.2012

Inwiefern hat Esperanto Erfolg gehabt, was ist nicht gelungen? Während Außenstehende gelegentlich den Erfolg bezweifeln, nutzen Esperantosprecher ihre Sprache mit viel Freude; sie sehen zwar, dass eine bessere Entwicklung wünschenswert gewesen wäre, freuen sich aber vor allem an dem Erreichten.

Betrachtet man Esperanto und die Aktivitäten für Esperanto genauer, kann man (zumindest) drei Projekte unterscheiden:

- Zum einen das Projekt, Esperanto als allgemeine internationale Sprache einzuführen, indem die Regierungen hierüber einen gemeinsamen Beschluss fassen - z.B. im Rahmen der UNO oder der EU (in Esperanto gelegentlich als „desuprismo“ bezeichnet).

- Zum zweiten das Projekt, Esperanto ebenfalls als allgemeine internationale Sprache einzuführen, allerdings als Ergebnis einer immer weiter zunehmenden Verbreitung unter der Bevölkerung (als „desubismo“ bezeichnet).

- Zum dritten das Projekt, Esperanto als Sprache einer internationalen Gemeinschaft von Esperantosprechern zu etablieren; hierbei ist zunächst die Größe der Sprachgemeinschaft nicht das Wesentliche, es ist nur notwendig, dass sie ausreichend groß ist, um eine entsprechende Infrastruktur aufrechtzuerhalten und z.B. Bücher oder Internetseiten anzubieten.

In seiner Kongressrede in Washington 1910 hat der Schöpfer des Esperanto, Ludwig Zamenhof, zu den ersten beiden Projekten ausgeführt:

"Das Ziel, für das wir arbeiten, kann auf zwei Wegen erreicht werden: Entweder durch die Arbeit von Privatpersonen, d.h. der Volksmassen, oder durch Dekret der Regierungen. Vermutlich wird unsere Sache auf dem ersten Wege erreicht werden, da die Regierungen zu einer Sache wie der unsrigen gewöhnlich erst dann mit ihrer Bestätigung und Hilfe kommen, wenn alles bereits fertig ist."

Diese Vermutung von Zamenhof hat sich in den folgenden Jahrzehnten bestätigt: Die Unterstützung von Esperanto durch Regierungen war eher gering - es gab sogar Verbote, z.B. in Nazideutschland, in Spanien unter Franco oder in der DDR, sowie Verfolgungen von Esperantosprechern wie in der Sowjetunion. Auch demokratische Regierungen beteiligen sich bis heute an einer Benachteiligung des Esperanto – so schließt der von der Bundesregierung und den Kultusministerien der Länder unterstützte „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ Esperanto als Wettbewerbssprache aus ("Nicht erlaubt sind Kunst- oder Plansprachen."). Bemerkenswert ist demgegenüber die seit Jahrzehnten anhaltende Unterstützung von Esperanto durch die chinesische Regierung, die Esperanto z.B. als eine von zehn Sprachen ihres Internet-Informationszentrums gewählt hat.

Vor kurzem hat Bernd Ingmar Gutberlet ein Buch über gescheiterte Projekte veröffentlicht ("Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte"), über das er am 23. 4. in einem Gespräch mit dem Deutschlandradio sprach. Er hält das oben als erstes angeführte Projekt, Esperanto durch Beschluss von Regierungen einzuführen, für gescheitert – eine Auffassung, die der von Zamenhof vor hundert Jahren geäußerten Vermutung entspricht.

Zu den beiden anderen Projekten – Esperanto als Sprache einer internationalen Sprachgemeinschaft zu etablieren und diese dann solange zu vergrößern, bis Esperanto die international am meisten verwendete Sprache ist – nimmt der Autor zumindest in dem Radiogespräch nicht Stellung. Es ist wohl unstrittig, dass die Etablierung einer internationalen Sprachgemeinschaft gelungen ist, zumal Esperanto heute in praktisch jeder Liste der fünfzig international am meisten verwendeten Sprachen auftaucht und z.B. in Projekten wie Wikipedia, Facebook, Google oder TED genutzt wird.

Ob die Verwendung von Esperanto in der Zukunft soweit zunehmen wird, dass Esperanto die wichtigste internationale Sprache wird, ist vermutlich eine heute nicht entscheidbare Frage. Sprachen verbreiten sich in der Regel relativ langsam, weil ihr Erlernen großen zeitlichen Aufwand erfordert und weil sie im wesentlichen nur zwischen dem zehnten und dreißigsten Lebensjahr gelernt werden. So ist auch zu erklären, dass z.B. das Englische seit seiner Entstehung etwa 1500 Jahre gebraucht hat, bis es im Verlaufe des zwanzigsten Jahrhunderts zur wichtigsten internationalen Sprache wurde.

Bezüglich Esperanto ist festzustellen, dass seine Verwendung zumindest in den vergangenen vier Jahrzehnten erheblich zugenommen hat - etwa im Bereich der Musik, der internationalen Esperanto-Veranstaltungen sowie außerhalb von Europa. Die ungarische Volkszählung, die bei der Erfassung von Fremdsprachenkenntnissen auch Esperanto berücksichtigt, verzeichnet eine Verdoppelung der Anzahl der Esperantosprecher von 1990 bis 2001.

Als Hinweis auf die angeblich geringe Bedeutung von Esperanto führt die Interviewerin an, dass Esperanto hauptsächlich als Hobby verwendet wird, nicht aber im Beruf. Dies unterscheidet Esperanto allerdings kaum von anderen Sprachen: Nach einer Untersuchung der Europäischen Kommission ("Europäer und Sprachen") verwenden die Europäer ihre Fremdsprachen in erster Linie "beim Urlaub im Ausland" (45 %). "Die erste Fremdsprache wird ferner bei folgenden Gelegenheiten verwendet (alle von ungefähr 20 % der Befragten genannt)":
• Filme/Fernsehen;
• Gespräche am Arbeitsplatz;
• Bücher/Zeitungen und
• Gespräche mit Freunden.
Die berufliche Verwendung macht also auch bei anderen Sprachen nur einen eher kleinen Teil der Sprachnutzung aus.

Louis v. Wunsch-Rolshoven, EsperantoLand

Über Esperanto
 

Esperanto in Europa
Esperanto-Verbreitung in Ungarn

03.11.2011

Oft entsteht für Außenstehende der Eindruck, die Zahl der Esperantosprecher bliebe gleich oder gehe zurück. Demgegenüber belegen Zahlen aus Ungarn, dass dort die Anzahl der Esperantosprecher zwischen 1990 und 2001 um 7,4 % pro Jahr zugenommen haben, auf insgesamt 4575 Personen. 2001 gab es dort laut Volkszählung 168 Esperanto-Muttersprachler.

Im Jahr 1941 wurden in Ungarn 942 Personen gezählt, die Esperanto als eine ihrer Fremdsprachen angaben. Bis 1990 war diese Zahl auf 2083 Personen angewachsen, im Schnitt ein Zuwachs von 1,6 % pro Jahr. 2001 gaben in Ungarn 4575 Menschen an, Esperanto zu sprechen - gegenüber 1990 ein Anwachsen von durchschnittlich 7,4 % pro Jahr. Für 168 Personen war Esperanto Muttersprache. (Diese Zahl ist aus der Tabelle zu errechnen als Differenz zwischen 4575 Sprechern und 4407 nichtmuttersprachlichen Sprechern.)

Insgesamt haben im Jahr 2001 in Ungarn 1.958.936 Personen angegeben, eine Fremdsprache zu sprechen. Das bedeutet, dass sich unter 1000 Personen mit Fremdsprachenkenntnissen in Ungarn etwa 2,3 finden, die Esperanto sprechen. Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung von etwa 10 Millionen Einwohner (10.198.315 laut Volkszählung 2001) finden sich unter zehntausend Einwohnern etwa 4,5 Esperantosprecher.

Esperanto kann in Ungarn an Schulen und Universitäten als Wahlpflichtfach gewählt werden, meist gleichberechtigt mit anderen Sprachen.

Esperanto in Europa
 

© EsperantoLand

16. Internationales Neujahrstreffen 2017/18 in Saarbrücken

Das sechzehnte Internationale Neujahrstreffen (NR) von EsperantoLand findet vom 27. Dezember 2017 bis zum 3. Januar 2018 wiederum in Saarbrücken statt - nah an der Grenze zu Frankreich. Erwartet werden knapp 200 Gäste aus einem guten Dutzend Ländern, darunter etwa sechzig Kinder und Jugendliche. Für ältere Jugendliche und junge Erwachsene wird es wiederum ein eigenes Programm unter dem Namen "Internationale Neujahrswoche" geben. plu al Esperanto-novajho

 

Freunde in aller Welt

 

Esperanto - die schnelle Sprache

Schnell lernen, schnell anwenden


Menschen aus über hundert Ländern sprechen Esperanto. Man kann sie bei Esperanto-Treffen kennenlernen, vielleicht besuchen oder mit ihnen im Internet Kontakt aufnehmen. Es gibt Bücher und Zeitschriften in Esperanto, Musik und immer mehr kurze Filme. Das Angebot wird laufend größer und Esperanto breitet sich zunehmend aus. Eigentlich fehlt nur noch eins: Esperanto lernen. Wie das geht, steht hier. plu al Esperanto-novajho

 

Von Argentinien bis Zimbabwe: 540 Esperanto-Gruppen weltweit

Esperanto-novajhoMittlerweile sind 540 örtliche Esperanto-Gruppen auf den Landkarten von EsperantoLand verzeichnet. Von der Gruppe in Cordoba in Argentinien bis zum Freundschaftclub in Harare (Zimbabwe) freuen sich Esperantosprecher aus mehr als 30 Ländern über Besuch aus dem Ausland. plu al Esperanto-novajho

 

Esperanto-Treffen und -Veranstaltungen auf Landkarten

Esperanto-novajhoAuf den Landkarten von EsperantoLand findet man Informationen über Esperanto-Veranstaltungen aus der ganzen Welt. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
"Le Monde Diplomatique" in Esperanto

Esperanto-novajhoDie Netz-Ausgabe der Monats-Zeitschrift "Le Monde Diplomatique" ist seit einiger Zeit auch in Esperanto zu lesen. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
Tägliche Weltnachrichten in Esperanto

Esperanto-novajhoAuf den Internet-Seiten von Radio China International kann mal täglich etwa drei Weltnachrichten in Esperanto lesen sowie Radio hören. plu al Esperanto-novajho